25. Oktober 2009, FH Aachen

Studenten stellen Fotoarbeiten aus

Studierende des Fachbereichs Architektur präsentieren Fotoarbeiten, die im Rahmen eines Seminars bei der Lehrbeauftragten Anja Schlamann entstanden sind. Die Studierenden haben sich mit zwei Themenkomplexen auseinandergesetzt: Eine Gruppe ist in den verlassenen Ort Pier im Braunkohlegebiet Indeland gefahren, um dort Bilder zu machen. Die andere Gruppe hat sich mit den Gebäuden der RWTH beschäftigt. Insgesamt sind 30 Studierende an der Ausstellung beteiligt. Die Schau ist zu sehen im Gebäude Bayernallee 9, Brücke 1. Obergeschoss.

Bei der Eröffnung sagte der Leiter der Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, Harald K. Lange, er habe während seines FH-Studiums eine ähnliche Aufgabe bewältigen müssen. Damals sei es allerdings um den Ort Lich-Steinstraß gegangen, der inzwischen dem Braunkohleabbau zum Opfer gefallen sei. Er ermunterte die Studierenden, genau hinzuschauen. Für angehende Architekten sei es wichtig, die Fotografie als Handwerk zu beherrschen, sie aber auch als Kunst zu betrachten. Ulrich Schuster, Bürgermeister der Gemeinde Inden (zu der der Ort Pier gehört), sagte zur Eröffnung der Ausstellung, er freue sich über die Wahrnehmung von außen, die den Menschen vor Ort Anregungen gebe und neue Blickwinkel erschließe.

Für den Fachbereich Architektur sagte Dekan Prof. Dr. Michael Wulf, den Studierenden sei es gelungen, dreidimensionale Bauten auf eine zweidimensionale Darstellung zu reduzieren. Diese Fähigkeit sei für die Auseinandersetzung mit Architektur unerlässlich. Er dankte Anja Schlamann und den Studierenden für das große Engagement. Die Lehrbeauftragte sagte, sie sei sehr zufrieden mit der Arbeit der Studenten. Dieses Urteil wird bestätigt durch die Tatsache, dass die Ausstellung zum Ort Pier ab November im Rathaus der Gemeinde Inden zu sehen sein wird. Einige Arbeiten zu den RWTH-Gebäuden sollen bald im Gebäude des BLB gezeigt werden.

Die Ausstellung ist für vier Wochen in der Bayernallee zu sehen, der Eintritt ist frei. (FH Aachen)



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