Neuer Steg verbindet Universitätsverwaltung mit Nachbargebäude
Am Haken eines Schwerlastkrans ist am Dienstagmorgen ein zwölf Tonnen schwerer Steg, der künftig die Zentrale Universitätsverwaltung mit dem aufgestockten Gebäude des Dezernats Z/I Informationsmanagement verbindet, an die exakt passende Stelle zwischen den beiden Gebäuden eingeschwebt.
Damit ist die fast höhengleiche Anbindung der Ebene 2 der Zentralen Universitätsverwaltung an das Nachbargebäude geschafft. Fast höhengleich — denn eine leichte Bodenneigung weist die Rampe, die verglast und ausgebaut wird, dennoch auf. An der Tatsache, dass damit auch die behindertengerechte Erschließung der neuen Büroflächen gewährleistet ist, ändert dies allerdings nichts. Die vertikale Anbindung des Stegs erfolgt durch eine außen liegende Stahltreppe.
Das zusätzliche Stockwerk auf dem Gebäude des Informationsmanagements schafft Platz für zwölf dringend benötigte Büroräume. Die Aufstockung ist eine Holzkonstruktion, damit setzen die Verantwortlichen für den Bau den Beschluss des Bayerischen Landtags zum Einsatz von Holzbauten bei staatseigenen Verwaltungsneubauten um. Das Projekt erfüllt Niedrigenergiestandard, die Fensterelemente in Holz-Alu-Konstruktion sind dreifach isolierverglast und mit außen liegendem Sonnenschutz versehen. Die Fassadenverkleidung besteht aus Kassettenelementen aus Titanzink. Die Gesamtbaukosten (ohne Erstausstattung) belaufen sich auf 650.000 Euro. Sie werden ausschließlich aus Kosteneinsparungen bei der Baumaßnahme des Neubaus der Angewandten Informatik finanziert.
Bis auf die Fachgewerke Statik und Elektro- und Heizungstechnik hat die Abteilung L3 des Staatlichen Bauamts Bayreuth die gesamte Planung, Ausschreibung und Bauleitung für Aufstockung und Steg erbracht. Markus Fischer ist der federführende Bearbeiter. Baubeginn war im Juni 2009, bis Ende März 2010 wird die Aufstockung bezugsfertig sein. (Uni Bayreuth)
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