17. Februar 2010, Aktuelles, Uni Hohenheim

Tagung zum ökologischen Obstanbau

Der Ökologische Obstbau hat in den letzten Jahren in Baden Württemberg einen starken Aufschwung erfahren. Über 100 Öko-Obstbauern bewirtschaften etwa 1100 ha Fläche. Diese Entwicklung gab es nicht nur im „Ländle“ sondern auch international: Vor allem in Südtirol und Österreich aber auch in anderen europäischen Ländern sind in den letzten Jahren größere Flächen auf Ökologische Wirtschaftsweise umgestellt worden.

Diese Veränderung zeigt sich auch in der Weiterentwicklung der Internationalen Wissenschaftstagung für Öko-Obstbau, der Ecofruit. Was vor zwanzig Jahren als Austausch einiger Wissenschaftler begann, hat sich zu einer renommierten Fachtagung entwickelt. Organisiert wird sie von der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau (FÖKO) im Verbund mit der Universität Hohenheim und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) sowie der Stiftung Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee in Bavendorf (KOB) und der Versuchsstation Laimburg in Südtirol. Finanziert wird sie vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum. Das Organisationskomitee ist international besetzt und besteht außerdem aus Versuchsanstellern aus Frankreich (GRAB), Schweiz (FIBL), den Niederlanden (Louis Bolk Institute) und Dänemark. Siehe www.ecofruit.net

Themen der Tagung

Neue Sorten bei Kernobst, Stein- und Beerenobst:
Robuste Sorten sind das A & O im ökologischen Obstbau: daher liegt auf diesem Bereich ein großer Schwerpunkt.

Regulierung wichtiger Schädlinge im Ökologischen Obstbau:
Dem Apfelwickler rücken die Öko-Obstbauern mit einer Kombinationsstrategie von Insektenviren und Nematoden zu Leibe. In Frankreich und Italien wird sogar die Abdeckung der Anlagen durch Netze getestet. (Uni Hohenheim)



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