20. Februar 2010, Aktuelles, Uni Bonn

FORIS-Preis für die drei besten zivilrechtlichen Doktorarbeiten

Das Privatrecht kann sich ohne exzellente Nachwuchswissenschaftler nicht weiterentwickeln. Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn lobt daher erstmalig einen Preis für die besten drei zivilrechtlichen Doktorarbeiten aus. Als Sponsor hat die Universität den juristischen Dienstleister FORIS AG mit Sitz in Bonn gewonnen.

Ab Sommer 2010 können die besten Nachwuchswissenschaftler für Zivilrecht an der Universität Bonn nicht nur auf ihren frisch erworbenen Doktortitel stolz sein. Den drei besten unter ihnen winken erstmalig Preisgelder in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro. “Wir freuen uns darüber, zukünftig unseren zivilrechtlichen Nachwuchswissenschaftlern mit den FORIS-Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro einen zusätzlichen Anreiz für Spitzenleistungen bieten zu können”, sagt Prof. Dr. Christian Hillgruber, Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. “Insbesondere für die finanzielle Unterstützung und Auszeichnung junger Forscherinnen und Forscher im Rahmen von Preisvergaben fehlen der Universität weitgehend die Mittel. Daher freuen wir uns über das Engagement von FORIS.”

Bewerben müssen sich die Doktoranden der Fakultät für den FORIS-Preis nicht. Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren ist das Prädikat Magna Cum Laude oder Summa Cum Laude. Über die Preiswürdigkeit der Arbeiten des Jahres 2009 befindet im Sommer 2010 eine eigens dafür eingerichtete Kommission. Mitglieder sind Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Marcus Lutter, Prof. Dr. Wulf-Henning Roth, LL.M., und Prof. Dr. Eberhard Schilken von der Universität Bonn sowie Prof. Dr. Ulrich Tödtmann, Vorstand der FORIS AG und Honorarprofessor der Universität Mannheim.

“Mit dem Preis möchten wir als Bonner Unternehmen und juristischer Dienstleister unsere Verbundenheit mit der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn unterstreichen”, so Tödtmann. “Gleichzeitig verstehen wir unser finanzielles Engagement als gelebtes Hochschulmarketing.” (Uni Bonn)



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