Analyse der Medienkompetenz von Schülern mittels Computerspiel
In dem mediatisierten Alltag von Kindern und Jugendlichen wird es immer wichtiger, schon in der Schule den kompetenten Umgang mit Internet, Fernsehen und anderen Medien erlernen. Die wissenschaftliche Befragung der Universität via PC von 666 Thüringer Schülern der Klassenstufe 7 soll Erkenntnisse darüber liefern, in welchem Maße das Thüringer Bildungssystem deren Kompetenz in den Bereichen Medienwissen, Medienbewertung und Medienhandeln fördert. Anhand der Testergebnisse will die Universität dazu beitragen, den Medienkundeunterricht an Thüringer Schulen zu verbessern.
Der Test baut auf Vorgaben des Thüringen Kultusministeriums auf. Zudem berücksichtigt er von Anfang an konkrete Fragen, die Lehrer in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) ausgearbeitet haben. Auch Schüler ausgewählter Thüringer Schulen haben mitgeholfen, den Test zu entwickeln.
Das Projekt ist Teil einer Forschungsarbeit des Fachgebietes Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau unter der Leitung von Prof. Paul Klimsa, die den Zusammenhang zwischen Technik, Inhalt und Organisation digitaler Medien im Blick hat. Wissenschaftler werten die Tests derzeit aus. Die Ergebnisse werden im April der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die TU Ilmenau und das Thüringer Kultusministerium hatten 2007 eine Vereinbarung über Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Medienkompetenz abgeschlossen. Daraus resultierte im Fachgebiet Kommunikationswissenschaft des Instituts für Medientechnik eine Arbeitsgruppe, die die digitale, netzbasierte Befragung der Schüler erarbeitete. (TU Illmenau)
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