5. Oktober 2010, Uni Gießen

Uni Gießen entwickelt Internationalisierungsstrategie weiter

Als einzige hessische Hochschule hat die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) an der Pilotphase des Audits der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) „Internationalisie­rung der Hochschulen“ teilgenommen und entwickelt ihre Internationalisierungsstrategie nun fokussiert weiter. Das Audit beinhaltet unter anderem eine unabhän­gige und systematische Beratung zur strategischen Ausrichtung der Internationali­sierung, die passgenau auf das Profil der Hochschule abgestimmt ist. Seinerzeit hatten sich über 60 Hochschulen um eine Teilnahme am Audit beworben; die JLU war eine von sechs ausgewählten Pilothochschulen.

Auf der Abschlusskonferenz der Pilotphase „Internationalisierung in der Praxis: Herausforderungen & Perspektiven“ am 30. September 2010 in Berlin berichteten die teilnehmenden Hochschulen von ihren Erfahrungen und dem Umgang mit den Empfehlungen der internationalen Audit-Beratergruppe der HRK. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee nahm in der Podiumsdiskussion Stellung zur Frage „Ist Internationalisierung Chefsache? – Internationalisierung als strategische Auf­gabe der Hochschulleitungen“; die Leiterin des Akademischen Auslandsamts der JLU, Julia Volz, trug mit einem Impulsbeitrag im Handlungsfeld „Studium und Lehre“ zur Veranstaltung bei.

Gemeinsam mit der JLU-internen Projektgruppe bereitet die Hochschulleitung ge­genwärtig die Empfehlungen der HRK für die weitere Diskussion in den Gremien der JLU, zum Beispiel im erweiterten Präsidium und im Senat, auf: „Das Audit der HRK hat uns bestätigt, dass wir auf einem zukunftsweisenden Weg zu einer Mo­delluniversität für Internationalisierung sind. Wir werden die Umsetzung der Emp­fehlungen der Gutachter für die kommenden Jahre nunmehr konzentriert vorberei­ten“, betont JLU-Präsident Prof. Mukherjee.
(Uni Gießen)



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