Uni Gießen entwickelt Internationalisierungsstrategie weiter
Als einzige hessische Hochschule hat die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) an der Pilotphase des Audits der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) „Internationalisierung der Hochschulen“ teilgenommen und entwickelt ihre Internationalisierungsstrategie nun fokussiert weiter. Das Audit beinhaltet unter anderem eine unabhängige und systematische Beratung zur strategischen Ausrichtung der Internationalisierung, die passgenau auf das Profil der Hochschule abgestimmt ist. Seinerzeit hatten sich über 60 Hochschulen um eine Teilnahme am Audit beworben; die JLU war eine von sechs ausgewählten Pilothochschulen.
Auf der Abschlusskonferenz der Pilotphase „Internationalisierung in der Praxis: Herausforderungen & Perspektiven“ am 30. September 2010 in Berlin berichteten die teilnehmenden Hochschulen von ihren Erfahrungen und dem Umgang mit den Empfehlungen der internationalen Audit-Beratergruppe der HRK. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee nahm in der Podiumsdiskussion Stellung zur Frage „Ist Internationalisierung Chefsache? – Internationalisierung als strategische Aufgabe der Hochschulleitungen“; die Leiterin des Akademischen Auslandsamts der JLU, Julia Volz, trug mit einem Impulsbeitrag im Handlungsfeld „Studium und Lehre“ zur Veranstaltung bei.
Gemeinsam mit der JLU-internen Projektgruppe bereitet die Hochschulleitung gegenwärtig die Empfehlungen der HRK für die weitere Diskussion in den Gremien der JLU, zum Beispiel im erweiterten Präsidium und im Senat, auf: „Das Audit der HRK hat uns bestätigt, dass wir auf einem zukunftsweisenden Weg zu einer Modelluniversität für Internationalisierung sind. Wir werden die Umsetzung der Empfehlungen der Gutachter für die kommenden Jahre nunmehr konzentriert vorbereiten“, betont JLU-Präsident Prof. Mukherjee.
(Uni Gießen)
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