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	<title>Uninews-OnlineAktuelles &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 für Herbert Waldmann</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Herbert Waldmann, Professor für Biochemie an der Technischen Universität Dortmund und Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, hat die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 erhalten. Die Verleihung erfolgte durch die Fakultät für Chemie der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert Waldmann, Professor für Biochemie an der Technischen Universität Dortmund und Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, hat die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 erhalten. Die Verleihung erfolgte durch die Fakultät für Chemie der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung. Professor Waldmann hat der auf die Analyse von Struktur und Funktion von Proteinen gestützten Forschung nach Wirkstoffen entscheidende Impulse verliehen. Die TUM würdigt mit der Auszeichnung seine bahnbrechenden Arbeiten.<span id="more-2668"></span></p>
<p>Herbert Waldmann gilt weltweit als einer der bedeutendsten Vertreter der Chemischen Biologie. Diese Fachrichtung klärt die Chemie biologischer Abläufe auf und nutzt dieses Wissen, um maßgeschneiderte Wirkstoffmoleküle zu entwickeln. Deren Struktur orientiert sich meist an biologischen Vorbildern, die die Natur im Laufe der Evolution über die Jahrmillionen optimiert hat.</p>
<p>„Ich bin ein in der Wolle gefärbter organischer Chemiker,“ bekannte Herbert Waldmann zu Anfang seines Vortrags. „Doch die echten Fortschritte in der Wissenschaft entstehen immer in den Grenzbereichen.“ Ein solcher Grenzbereich ist die Biologische Chemie, in der er die Leistungsfähigkeit der chemischen Synthese und die biologische Relevanz zusammenbringt.</p>
<p>Während andere Arbeitsgruppen und insbesondere auch die pharmazeutische Industrie sich Erfolge beim automatisierten Massenscreening großer Substanzbibliotheken erhofften, wandte er sich der Analyse der Zusammenhänge zwischen biologischer Wirkung und chemischer Struktur zu. Ein Ergebnis seiner Arbeiten war das sogenannte Periodensystem der Naturstoffe, eine baumartige Zusammenstellung der in der Natur relevanten Grundstrukturen von Naturstoffmolekülen und ihrer Beziehungen untereinander.</p>
<p>Der Erfolg gibt Herbert Waldmann recht: Während das Massenscreening enttäuschte, kamen aus seiner Arbeitsgruppe schon eine ganze Reihe physiologisch wirksamer Verbindungen die im Kampf gegen Krebs oder zur Regulierung des Blutzuckerspiegels eingesetzt werden können. Auch eine große Zahl von Doktoranden und Post-Doktoranden und mehr als 400 Publikationen zeugen von seiner hohen wissenschaftlichen Produktivität.</p>
<p>Die Jürgen Manchot-Stiftung, vertreten durch Wilhelm Manchots Urenkel, Thomas Manchot, verleiht die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur jährlich an herausragende Chemiker. Neben der Würdigung des wissenschaftlichen Werkes ermöglicht die Stiftung die Lehrtätigkeit des Preisträgers am Department Chemie der TU München. Die Auszeichnung erinnert an den Chemiker Wilhelm Manchot (1869 &#8211; 1945), der von 1914 bis 1935 Professor und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts der damaligen Technischen Hochschule München war. Herausragend sind auch seine Verdienste als Hochschullehrer. Er übersetzte das bis heute unter der Bezeichnung „Hollemann-Wiberg&#8221; jedem Studenten bekannte Standardwerk der Anorganischen Chemie ins Deutsche. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Leichtester bisher bekannte Kondensat mit Polaritonen erzeugt</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 11:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Bose-Einstein-Kondensation gehen Gase aus ultrakalten Atomen in einen kollektiven Quantenzustand über, in dem sie alle dieselben Eigenschaften aufweisen. Dieser Zustand und die damit verbundenen Eigenschaften sind zum Beispiel für die Herstellung von neuartigen Schaltkreisen, in denen die kondensierten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Bose-Einstein-Kondensation gehen Gase aus ultrakalten Atomen in einen kollektiven Quantenzustand über, in dem sie alle dieselben Eigenschaften aufweisen. Dieser Zustand und die damit verbundenen Eigenschaften sind zum Beispiel für die Herstellung von neuartigen Schaltkreisen, in denen die kondensierten Teilchen nahezu ungehindert fließen, höchst interessant.<span id="more-2666"></span> Das Problem: Die Kondensation mit Atomen erfolgt nur bei extrem kalten Temperaturen, was eine praktische Nutzung nahezu vollständig verhindert. Jetzt ist es Physikern der Technischen Universität Dortmund um Dr. Marc Aßmann und Prof. Manfred Bayer in enger Kooperation mit Würzburger Kollegen gelungen, das wohl bislang leichteste Kondensat aus materiellen Teilchen herzustellen, das bereits bei einigen Kelvin betrieben werden kann.</p>
<p>1995 wurde experimentell das erste atomare Bose-Einstein-Kondensat demonstriert &#8211; bei extrem tiefen Temperaturen von unter einem millionstel Kelvin – also fast am absoluten Nullpunkt. Um die Kondensationstemperatur zu erhöhen verfolgen Physiker weltweit seit einigen Jahren den Weg, möglichst leichte Teilchen zur Kondensation zu bringen, indem sie materiellen Teilchen Licht beimischen. In einem so genannten Mikroresonator entstehen dabei neue Teilchen: die Polaritonen. Für solche Polaritonen konnte 2006 erstmalig die Ausbildung eines Kondensats bei ungefähr -270°C beobachtet werden. Dafür muss man allerdings einen hohen Preis bezahlen: Die zur Kondensation gebrachten Teilchen, die durch einen intensiven Laserstrahl erzeugt werden, leben nur einige billionstel Sekunden.</p>
<p>Die Physiker der TU Dortmund haben nun mit ihren Würzburger Kollegen überprüft, was passiert, wenn sie die Masse der Polaritonen noch weiter reduzieren, indem sie besonders viel Licht zumischen. Die Lebensdauer dieser Teilchen wird dabei noch kürzer. Überraschenderweise zeigen sich auch dann noch klare Hinweise auf eine Kondensation. Damit ist in diesen Experimenten das wohl leichteste bisher bekannte Kondensat mit Polaritonen erzeugt worden. Den Physikern gelang zudem der Nachweis von sogenannten Boguljonen, die sich in diesem makroskopischen Quantenzustand ausbilden. Ihre Existenz demonstriert auch, dass das Kondensat eine Super-Flüssigkeit darstellt, in der Teilchen ohne jegliche Reibung fließen können. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Reinigung des Buchbestands der Bibliothek der Uni Konstanz</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[universitätsbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reinigung der 1,5 Millionen Bände in den Buchbereichen G und S der Bibliothek der Universität Konstanz kann am Montag, 24. Januar 2011, beginnen. Das Landratsamt Konstanz hat als zuständige Behörde die technischen und baulichen Voraussetzungen für die Spezialreinigung der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reinigung der 1,5 Millionen Bände in den Buchbereichen G und S der Bibliothek der Universität Konstanz kann am Montag, 24. Januar 2011, beginnen. Das Landratsamt Konstanz hat als zuständige Behörde die technischen und baulichen Voraussetzungen für die Spezialreinigung der Bücher am heutigen Dienstag, 18. Januar 2011, freigegeben.<span id="more-2664"></span> Die Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek können dann über den üblichen elektronischen Katalog die gewünschten Bücher bestellen, die von Mitarbeitern eines Spezialunternehmens gereinigt und anschließend für eine Ausleihe zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Bis zum Start der Magazinausleihe am Montag nimmt das auf Schadstoffsanierung spezialisierte Unternehmen Lindner mit Sitz im bayerischen Arnstorf einen Probebetrieb auf, in dem die Abläufe von der Bestellung über die Reinigung bis zur Ausleihe getestet und optimiert werden. Das Unternehmen kann auf entsprechende Erfahrungen in der Spezialreinigung von asbestbelasteten Beständen unter anderem im Neubau der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz verweisen.</p>
<p>Die einzelnen Bände – in den ersten Wochen sollen es pro Tag 2.500 sein – werden in einer Reinigungsschleuse innerhalb der Buchbereiche G und S mit speziell für die Asbestreinigung zugelassenen Geräten abgesaugt und je nach Beschaffenheit der Oberfläche vorsichtig feucht abgewischt. Die Bücher, die die Bibliothek gereinigt verlassen, werden anschließend stichprobenartig daraufhin überprüft, dass sie frei von Asbestfasern sind, bevor sie im Buchbereich N ausgeliehen werden können. Der Zeitraum zwischen Bestellung und Erhalt des Buches wird inklusive Reinigung und Beprobung zunächst etwa eine Woche betragen.</p>
<p>Der Ausleihzeitraum der Bände beträgt wie gewohnt vier Wochen. Falls keine Vormerkung vorliegt, wird er automatisch um maximal zweimal acht Wochen verlängert. Sobald eine Lagermöglichkeit zur Verfügung steht, soll die Tagescharge der zu reinigenden Bände auf 10.000 pro Tag steigen. Die Universität ist zurzeit auf der Suche nach einer oder zwei Lagerhallen mit einer Gesamtflä-che von 8.000 Quadratmetern. Neben den bestellten Büchern werden die normalerweise am häufigsten genutzten Bände, dies sind zunächst die der Semesterapparate und der Lehrbuchsammlung, zuerst mit gereinigt. Der Zeitplan sieht vor, dass die Bücherreinigung voraussichtlich im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Die Kosten der Reinigung werden sich anfangs voraussichtlich pro Band auf durchschnittlich 1,25 Euro belaufen. Die Reinigung der Bücher stellt eine Maßnahme dar, die in die Zuständigkeit des Landes fällt und dem auch die Finanzierung dafür obliegt.</p>
<p>Die Universität hat sich für diese Spezialreinigung entschieden, weil seit De-zember 2010 von einer längerfristigen Schließung der Buchbereiche G und S ausgegangen werden muss. Die Auswertung von Messungen in den beiden Bereichen hatte ergeben, dass es mehrere Asbestquellen gibt. Derzeit wird geprüft, wie eine Sanierung bzw. Reinigung der Bausubstanz aussehen kann. Auch für diese Baumaßnahme obliegt die Zuständigkeit dem Land.</p>
<p>Mit der Buchreinigung ermöglicht die Bibliothek die Ausleihe von Literatur aus beiden Bereichen schon vor dem Abschluss aller Maßnahmen. Es handelt sich um eine vorsorgliche Reinigung, dies bedeutet nicht, dass sich auf allen Bänden in diesen beiden Buchbereichen Asbestfasern befinden. Bei einer Auswahl müsste im Vorfeld einer gezielten Reinigung von jedem einzelnen Buch eine Probe genommen und untersucht werden, was einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet. Trotz der hohen Zahl von 1,5 Millionen Bänden ist es deshalb weni-ger aufwändig, alle Bücher vorsorglich zu reinigen, anstatt nur die eventuell belasteten. (Uni Konstanz)</p>
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		<title>Beurteilung von Operationsrisiken in der Herzchirurgie durch Bestimmung der cerebralen Sauerstoffsättigung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Operationsrisiken in der Herzchirurgie lassen sich mit der Bestimmung der cerebralen Sauerstoffsättigung schnell, einfach und &#8211; bei Patienten mit hohem Risiko &#8211; verlässlicher als mit den bisher üblichen Methoden vorhersagen. Dies geht aus einer Studie der Universitätskliniken für Anästhesie und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Operationsrisiken in der Herzchirurgie lassen sich mit der Bestimmung der cerebralen Sauerstoffsättigung schnell, einfach und &#8211; bei Patienten mit hohem Risiko &#8211; verlässlicher als mit den bisher üblichen Methoden vorhersagen. Dies geht aus einer Studie der Universitätskliniken für Anästhesie und Herzchirurgie in Lübeck hervor, die in der Januar-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Anesthesiology“ veröffentlicht wurde*. Die Studie basiert auf der Auswertung der Behandlungsverläufe von 1.178 Herzoperationen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.<span id="more-2662"></span></p>
<p>Die Bestimmung der cerebralen Sauerstoffsättigung (ScO2) mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) erlaubt nicht-invasiv eine Abschätzung des cerebralen Verhältnisses von Sauerstoffangebot und -bedarf. Seit 2007 wird das intraoperative Monitoring der ScO2 an der Klinik für Anästhesiologie auf dem Campus Lübeck routinemäßig zur Überwachung der zerebralen Perfusion im Rahmen herzchirurgischer Eingriffe eingesetzt.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Beobachtung, dass herzchirurgische Patienten mit einer niedrigen präoperativen ScO2 oft schlechtere klinische Behandlungsergebnisse zeigten und im Wissen darum, dass die gegenwärtig zur präoperativen Risikostratifizierung herzchirurgischer Patienten eingesetzten Instrumente wie z.B. der Euroscore relevante Limitationen aufweisen, wurde in einer groß angelegten prospektiven Observationsstudie als gemeinschaftlichem Projekt der Lübecker Universitätskliniken für Anästhesie sowie Herz- und thorakale Gefäßchirurgie untersucht, ob die präoperative ScO2 durch die kardiopulmonale Funktion beeinflusst wird und ob die Bestimmung dieses Parameters eine verbesserte Risikostratifizierung im Vergleich zum Euroscore ermöglicht.</p>
<p>Primäre Fragestellung waren dabei der Zusammenhang zwischen präoperativer ScO2 und der 30-Tage Mortalität; als sekundäre Endpunkte wurden die Einjahres-Mortalität und die anhand eines Komplikationsscores und einer verlängerten Verweildauer im Intensiv- und Intermediate Care Bereich ermittelte Morbidität betrachtet. Neben Analysen der gesamten Kohorte wurde eine Subgruppenanalyse der Hochrisikopatienten (Euroscore &gt; 10) vorgenommen.</p>
<p>Von den Patienten, die 2008 in der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie operiert wurden, konnten 1.178 in die Studie eingeschlossen werden. Am Vorabend der Operation (bzw. bei Notfallpatienten unmittelbar präoperativ) wurde die ScO2 ohne und mit zusätzlicher Sauerstoffgabe gemessen. Parallel wurden pulsoxymetrisch die arterielle Sauerstoffsättigung (SaO2) bestimmt sowie Vitalparameter, demographische Daten, Risikofaktoren, Blutwerte und die aktuelle Medikation erhoben. Der intra- und postoperative Verlauf wurde anhand der Qualitätssicherungsdatei der Klinik für Herzchirurgie erfasst.</p>
<p>Alle Variablen wurden hinsichtlich ihrer univariaten Assoziation mit den Endpunkten untersucht. Ferner wurden Korrelationen der signifikant mit der 30-Tage Mortalität assoziierten Variablen mit der ScO2 berechnet und die Diskriminierungsfähigkeit mittels Receiver-operating-curve (ROC)-Analysen analysiert. Mittels logistischer Regressionsanalysen wurden unabhängige Risikoprädiktoren der 30-Tage Mortalität herausgearbeitet. Schließlich wurde die Überlebenswahrscheinlichkeit bis ein Jahr nach der Operation in Kaplan-Meier-Kurven dargestellt.</p>
<p>Die Ergebnisse lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass die postoperative Mortalität und Morbidität mit ähnlichen Studien vergleichbar war und geringer als durch die Vorhersage des Euroscores zu erwarten. Bei den Hochrisikopatienten war die Risikoüberschätzung durch den Euroscore am stärksten. Die ScO2 korrelierte eng mit dem Patientenalter sowie Parametern der Herzkreislauf- und Nierenfunktion. Geringe ScO2-Werte (≤ 50%) waren signifikant mit einem schlechterem Behandlungsergebnis assoziiert und ein unabhängiger Risikofaktor für die 30-Tage Mortalität. In der Gesamtpopulation war die ScO2 der Diskriminierungsfähigkeit des Euroscores zwar unterlegen, in der Hochrisikogruppe war die ScO2 jedoch signifikant besser geeignet das operative Risiko vorherzusagen als der Euroscore.</p>
<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass die ScO2 einen Surrogatparameter der kardiopulmonalen Funktion darstellt und dass die Bestimmung der präoperativen ScO2 geeignet ist, das perioperative Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko herzchirurgischer Patienten abzubilden. Die Beobachtungen in der Hochrisikogruppe legen darüber hinaus eine besondere Relevanz der ScO2 für die Prognose von Hochrisikopatienten nahe. Aufgrund der relativ geringen Fallzahl in dieser Gruppe müssen die letztgenannten Ergebnisse jedoch mit Vorbehalt betrachtet werden und bedürfen prospektiver Validierung in einer größeren Studienpopulation. (Uni Lübeck)</p>
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		<title>Bewerbungen für den ersten Chemnitzer Krimipreis</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Krimiautoren aufgepasst! Bis zum 30. September 2011 können sich Schriftsteller &#8211; und natürlich auch Schriftstellerinnen &#8211; mit ihren Kurzkrimis oder einem Kapitel aus einem selbstverfassten Kriminalroman um den 1. Chemnitzer Krimipreis bewerben. Die mit insgesamt 1.000 Euro dotierten drei Hauptpreise...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Krimiautoren aufgepasst! Bis zum 30. September 2011 können sich Schriftsteller &#8211; und natürlich auch Schriftstellerinnen &#8211; mit ihren Kurzkrimis oder einem Kapitel aus einem selbstverfassten Kriminalroman um den 1. Chemnitzer Krimipreis bewerben. Die mit insgesamt 1.000 Euro dotierten drei Hauptpreise sind vom Institut für Anglistik/Amerikanistik der TU Chemnitz und der Stadt Chemnitz im Rahmen des Jahres der Wissenschaft und des Jubiläumsjahres der Universität initiiert worden.<span id="more-2660"></span> Die Preise werden im Rahmen der Chemnitzer Krimitage 2011 Ende Oktober verliehen. Es sollen so Autoren gefördert werden, deren Arbeit eine literarische Befähigung erkennen lässt. Die Ausschreibung ist öffentlich.</p>
<p>Eine Bedingung gibt es: Die Kurzgeschichten oder Romane müssen in Chemnitz spielen. Die Länge der Kurzkrimis oder Probekapitel sollten zehn Seiten (etwa 1.800 Anschläge) nicht überschreiten. Wird ein Probekapitel eingesandt, sollte zusätzlich ein Exposé zum Gesamtkonzept des Buches im Umfang von einer DIN-A4-Seite beigelegt werden. Hierin soll das Projekt beschrieben sein, in dessen Zusammenhang der eingereichte Text steht.</p>
<p>Es können Texte aus den Gattungen Prosa, Drama, Drehbuch und Hörspiel eingereicht werden. Die Jury entscheidet anhand von Textproben, die den Juroren anonym vorgelegt werden. Textproben sind bis zum 30. September 2011 in zweifacher Ausfertigung an das Institut Anglistik/Amerikanistik der TU Chemnitz einzureichen. Darüber hinaus bitten die Organisatoren um eine Kurzbewerbung mit bio-bibliografischer Übersicht sowie Namen und Adresse.</p>
<p>Die preisgekrönten Autoren erhalten die Gelegenheit, ihre Texte vor einem interessierten Publikum der Tagung &#8220;Detective Fiction in American Popular Culture&#8221; an der TU Chemnitz vorzustellen. Am 28. Oktober findet in deren Rahmen eine Lesung mit der Dortmunder Krimi-Autorin Sabine Deitmer in der Neuen Sächsischen Galerie im Kulturkaufhaus Tietz statt, wo auch die Hauptpreise vergeben werden.</p>
<p>Einsendungen in zweifacher Ausfertigung sind zu richten an: TU Chemnitz, Institut Anglistik/Amerikanistik, 09107 Chemnitz. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Mark-M. Bakran übernimmt Lehrstuhl für Mechatronik an der Uni Bayreuth</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/01/20/mark-bakran-lehrstuhl-mechatronik-uni-bayreuth/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[elektrotechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Von der Wirtschaft an die Universität Bayreuth, diesen Sprung macht Dr.-Ing. Mark-M. Bakran: Der 42-jährige promovierte Elektrotechniker war zuletzt bei der Siemens AG in Nürnberg für die Leistungselektronik-Entwicklung für Traktionsanwendungen vom Hybrid-Bus bis zum Hochgeschwindigkeitszug verantwortlich. Künftig ist er Professor...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Wirtschaft an die Universität Bayreuth, diesen Sprung macht  Dr.-Ing. Mark-M. Bakran: Der 42-jährige promovierte Elektrotechniker war zuletzt bei der Siemens AG in Nürnberg für die Leistungselektronik-Entwicklung für Traktionsanwendungen vom Hybrid-Bus bis zum Hochgeschwindigkeitszug verantwortlich. Künftig ist er Professor für Mechatronik an der Universität Bayreuth. Bakran nahm jetzt seine Ernennungsurkunde von Universitätspräsident Professor Dr. Rüdiger Bormann entgegen.<span id="more-2656"></span></p>
<p>Studiert hat Bakran an der TU Berlin, dort legte er nach einem Aufenthalt an der University of Surrey in England sein Diplom mit Auszeichnung ab. Von 1993 bis 1995 arbeitete er am Institut für Allgemeine Elektrotechnik an der TU Berlin auf dem Gebiet der Leistungserhöhung von Stromrichtern. Nach seiner Promotion wechselte Bakran zur Siemens AG, absolvierte dort eine Traineeausbildung und war anschließend als Ingenieur an der Entwicklung von Bahnstromrichtern im Siemens Bereich „Automation &amp; Drives“ tätig. 1999 wurde er zum Gruppenleiter für Innovation und Entwicklung von Bahnstromrichtern bestellt, leitete in dieser Position zahlreiche aktuelle Entwicklungsprojekte und trieb Vorfeldthemen auf dem Gebiet der Bahnantriebe voran. Im Jahr 2007 übernahm Bakran die Leitung „Drive Concepts“ im Siemens-Bereich „Industrial Solutions“. Ihm unterstanden zwei Teams, die Großantriebe fortentwickelten. 2009 nahm Bakran dann die nächste Stufe auf der Karriereleiter, er wurde Abteilungsleiter „Power Electronics“ und war Chef von fünf Entwicklungsgruppen.</p>
<p>Neben seinen beruflichen Stationen hat sich Bakran auch in der Lehre engagiert. Seit 2004 war er Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der Universität Hannover für „Elektrische Bahnen“. Innerhalb der Siemens AG gab er sein Wissen und Können im Bereich der Bahnantriebe in einer Akademie weiter.</p>
<p>„In meiner neuen Funktion sehe ich die Herausforderung, meine vielseitigen Erfahrungen für das interdisziplinäre Gebiet der Mechatronik in der Lehre und der Forschung einzusetzen“, so Professor Dr.-Ing. Bakran. „Energietechnik und Elektromobilität sind aktuelle Themen. Ich halte es für wichtig, durch ein attraktives Lehrangebot das Interesse an energie- und antriebstechnischen Themen im Studium zu fördern und damit die Grundlage für eine effektive Forschung zu schaffen.“ (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Kostengünstige Durchführung von &quot;Naturalistic Driving&quot;-Studien</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/01/19/kostengunstige-durchfuhrung-von-naturalistic-driving-studien/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 17:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[straßenverkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterhaltungen, Essen und Trinken lenken einen Autofahrer weniger ab, als das Tippen auf einem Handy oder das Abwenden des Blickes &#8211; das haben US-amerikanische Wissenschaftler in einer &#8220;Naturalistic Driving&#8221;-Studie herausgefunden. Solche großangelegten Studien in Zukunft effektiver gestalten zu können, war...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterhaltungen, Essen und Trinken lenken einen Autofahrer weniger ab, als das Tippen auf einem Handy oder das Abwenden des Blickes &#8211; das haben US-amerikanische Wissenschaftler in einer &#8220;Naturalistic Driving&#8221;-Studie herausgefunden. Solche großangelegten Studien in Zukunft effektiver gestalten zu können, war Ziel eines Forschungsprojektes der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V., an dem Wissenschaftler des Interdisziplinären Zentrums für Fahrerassistenzsysteme (I-FAS) der TU Chemnitz beteiligt waren.<span id="more-2654"></span></p>
<p>&#8220;Naturalistic Driving&#8221;-Studien erlauben eine repräsentative Untersuchung und Bewertung von kritischen Situationen und Unfällen im Straßenverkehr. Bei diesen Studien werden bis zu  mehrere tausend Fahrzeuge mit Messgeräten ausgestattet, um das Verhalten von Autofahrern im Alltag über einen längeren Zeitraum zu beobachten und daraus Hinweise abzuleiten, welche Unterstützung Autofahrer benötigen, um das Unfallrisiko zu senken, und wie Fahrerassistenzsysteme künftig besser gestaltet werden können. &#8220;Die Versuchsfahrzeuge werden mit möglichst umfassender Messtechnik ausgestattet &#8211; etwa Kameras, Sensoren, eye and head tracker, GPS, CAN-Bus-Zugang und Beschleunigungsmessern&#8221;, berichtet Prof. Dr. Josef Krems, Inhaber der am I-FAS beteiligten Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie an der TU Chemnitz, und ergänzt: &#8220;Der Fahrer stimmt der Aufrüstung seines Fahrzeuges zwar zu, vergisst die kontinuierliche Beobachtung aber mit der Zeit und verhält sich natürlich.&#8221; Die große Herausforderung besteht in der methodischen und technischen Erfassung, Verarbeitung und Auswertung der großen Datenmengen.</p>
<p>Im Auftrag der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wurde in einer Kooperation des  Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) mit dem I-FAS an der TU Chemnitz eine technische Plattform für eine kostengünstige Durchführung von &#8220;Naturalistic Driving&#8221;-Studien mit einer großen Anzahl von Teilnehmern entwickelt. Ziel des Projektes &#8220;Methodische und technische Aspekte einer Naturalistic Driving Study&#8221; war unter anderem die Ermittlung einer notwendigen und hinreichenden Fahrzeugausstattung für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Fragestellungen, die angesichts des großen Datenumfangs praktikabel und vor allem kostengünstig betrieben werden kann. Das Ergebnis, das in enger Zusammenarbeit zwischen dem DLR und der ebenfalls am I-FAS beteiligten Professur Nachrichtentechnik (Prof. Dr. Gerd Wanielik) entstand, steckt in einer kleinen, schwarzen Kiste, die unauffällig im Kofferraum untergebracht wird, und einigen Sensoren, die mit dieser &#8220;black box&#8221; vernetzt sind. Von den Insassen unbemerkt, können damit verschiedene Daten für Forschungsaufgaben automatisch aufgezeichnet und vorgefiltert werden. Schon während der Fahrt kann eine Auswahl von Daten online vom Kontrollzentrum aus beobachtet werden.</p>
<p>Die Wissenschaftler haben dazu Einzelkomponenten mit Hilfe von DLR-Versuchsfahrzeugen getestet und serienreife Komponenten zu einem Gesamtsystem integriert. Die Funktionsfähigkeit und Robustheit der Plattform haben sie zusätzlich in Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller erprobt. &#8220;Die bisherigen vier Pilottests haben gezeigt, dass die entwickelte Messplattform den grundlegenden Anforderungen von Naturalistic Driving-Studien genügt. Sie ist einfach zu installieren, kann an verschiedene Fahrzeugtypen angepasst werden, ist kosteneffizient, erbringt eine hohe Datenqualität und arbeitet dabei zuverlässig&#8221;, fasst Wanielik die Projektergebnisse zusammen. Aufgabe der TU-Wissenschaftler war der Aufbau einer Datenbank zur Verwaltung und Auswertung der im Rahmen der Studien gesammelten Datenmengen. &#8220;Wir haben uns mit methodologischen Aspekten beschäftigt, etwa damit, welche Fragen man mit dieser Art Studien bearbeiten kann und welche nicht, sowie mit der benötigten Infrastruktur&#8221;, so Krems.</p>
<p>Am 1. Januar 2011 startete nun ein dreijähriges Folgeprojekt, in dem die TU-Wissenschaftler gemeinsam mit dem DLR eine Pilotstudie zur Datenerhebung durchführen. Rund 15 Fahrzeuge werden dabei mit der bereits entwickelten mobilen Sensorplattform ausgestattet. &#8220;Die Studie dient sowohl der Etablierung der bisher entwickelten technischen und methodischen Vorgehensweise als auch der Erhebung einer großen Datenmenge und deren Analyse unter Realbedingungen&#8221;, sagt  Krems. Zu den Aufgaben der TU-Forscher &#8211; beteiligt ist neben der Professur Allgemeine und Arbeitspsychologie erneut die Professur Nachrichtentechnik &#8211; gehört das Untersuchungsdesign, die Datenanalyse sowie die ausführliche Dokumentation der Arbeitstätigkeit. Die Pilotstudie soll unter anderem zeigen, ob eine umfangreiche nationale &#8220;Naturalistic-Driving&#8221;-Studie möglich ist und welche Rahmenbedingungen nötig sind. Gefördert wird dieses Projekt von der BASt. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Lempertz-Preis 2010 für Dr. Kirsten Lee Bierbaum</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 17:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[auszeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[kunstgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Dr. Kirsten Lee Bierbaum erhält am Dienstag, 25. Januar 2011, den Lempertz-Preis 2010 für ihre herausragende Doktorarbeit auf dem Gebiet der Kunstgeschichte. Durch den mit 5.000 Euro dotierten Lempertz-Preis wird an der Universität Bonn alle zwei Jahre eine exzellente Dissertation...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Kirsten Lee Bierbaum erhält am Dienstag, 25. Januar 2011, den Lempertz-Preis 2010 für ihre herausragende Doktorarbeit auf dem Gebiet der Kunstgeschichte. Durch den mit 5.000 Euro dotierten Lempertz-Preis wird an der Universität Bonn alle zwei Jahre eine exzellente Dissertation im Bereich der Kunstgeschichte ausgezeichnet.<span id="more-2652"></span> Das seit 1845 bestehende, international tätige Kunsthaus Lempertz hat seinen Hauptsitz in Köln und Repräsentanzen in New York, Tokyo, Shanghai, Zürich und Paris. Es stiftete 1995 den Preis als Zeichen der Verbundenheit mit der Universität Bonn. Inhaber Professor Henrik R. Hanstein wird den Preis in diesem Jahr wieder persönlich überreichen.</p>
<p>Die 1977 in Südafrika geborene Preisträgerin Kirsten Lee Bierbaum studierte Kunstgeschichte in Köln, Genua und Bonn mit einem Schwerpunkt in der italienischen Kunstgeschichte des Barock. Nach Stipendien des DAAD 2005 und der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom) 2007-2009 in Rom promovierte sie bei Prof. Dr. Roland Kanz (Bonn) und Prof. Dr. Hans Ost (Köln) zum Thema &#8220;Die Ausstattung des Lateranbaptisteriums S. Giovanni in Fonte unter Urban VIII.&#8221; 2010 an der Universität Bonn im Fach Kunstgeschichte mit Auszeichnung.</p>
<p>Die von Papst Urban VIII. (1623-44) ab 1624 in Auftrag gegebene Restaurierung und Ausstattung des Lateranbaptisteriums San Giovanni in Fonte gehört zu den frühesten und umfangreichsten Barberini-Projekten im Bereich sakraler Prestigeprojekte. Diese im Zuge einer Wiederbelebung des Frühchristentums zu sehende Restaurierungsinitiative an einem der berühmtesten frühchristlichen Bauten Roms ist bisher noch keiner monographischen Untersuchung unterzogen worden. Da eine Legende das Baptisterium mit der Taufe Konstantins des Großen durch Papst Silvester in Verbindung bringt, wird an den Innenwänden des oktagonalen Baus die Vita Konstantins in monumentalen Fresken wiedergegeben.</p>
<p>Die Analysen widmen sich dem Bildprogramm und seiner aufwändigen Gestaltung, der Konstantinverehrung im barocken Rom, den Restaurierungen, der umfassenden Ausstattung im Kontext der mäzenatischer Kunstpolitik Urbans VIII. sowie der liturgiehistorischen Praxis der österlichen Konvertitentaufen in Rom. Kirsten Lee Bierbaum gelang mit ihren Forschungen ein fundamentaler Beitrag zur Kunstgeschichte des barocken Rom. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Kati Wilhelm unterstützt Informationskampagne medienbewusst.de</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
		<category><![CDATA[kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Olympiasiegerin im Biathlon Kati Wilhelm unterstützt die deutschlandweite Informationskampagne medienbewusst.de und setzt sich damit für den kompetenten Umgang von Kindern mit neuen Medien ein. Die aus Thüringen stammende ehemalige Biathletin sieht dabei Eltern als Vorbilder: „Sie müssen ihren Kindern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Olympiasiegerin im Biathlon Kati Wilhelm unterstützt die deutschlandweite Informationskampagne medienbewusst.de und setzt sich damit für den kompetenten Umgang von Kindern mit neuen Medien ein. Die aus Thüringen stammende ehemalige Biathletin sieht dabei Eltern als Vorbilder: „Sie müssen ihren Kindern einen Weg vorleben, der zeigt, wie man neue Medien sinnvoll nutzt, aber auch das Leben neben dem Computer nicht vergisst“.<span id="more-2650"></span></p>
<p>Um ihren Kindern eine Hilfe sein zu können, müssen Erwachsene selbst lernen, die Gefahren neuer Medien zu erkennen, aber auch deren Chancen zu nutzen. Das Online-Portal medienbewusst.de liefert dazu Hilfestellung, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Praxistipps anbietet. Von dem Internetangebot ist die ehemalige Top-Schützin begeistert: „Ich würde sagen: Ein Treffer ins Schwarze!“.</p>
<p>Kinder und Jugendliche nutzten heute weit mehr neue Medien als früher, meint die prominente Athletin: „Egal ob die neue Playstation, Facebook und Twitter oder die Comedy-Serie – Handy- und Konsolenspiele, Internet und Fernsehen gehören für Kinder und Jugendliche zum Alltag, und das in einem weitaus größeren Ausmaß als während meiner Kindheit und Jugend“. Kati Wilhelm ist sich sicher, dass es wie in den meisten Bereichen des Lebens auch beim Thema Mediennutzung auf das richtige Maß ankomme. „Dies zu vermitteln, ist unsere Aufgabe“.</p>
<p>Das Internetportal medienbewusst.de setzt sich für Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen ein. Es wendet sich an Eltern, Lehrer und auch an Kinder und Jugendliche. Diese können sich über den richtigen Umgang mit Internet, Handys, Musik, Social Media usw. informieren. Dazu stehen in sieben Ressorts fundierte Artikel, Experteninterviews und Praxistipps bereit. Als zusätzlicher Anreize wirken als verantwortungsvolle Vorbilder ausgewählten Persönlichkeiten wie Fußballstar Philipp Lahm, Fernsehmoderatorin Nina Ruge und Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer mit. Das Projektteam von medienbewusst.de besteht aus Studentinnen und Studenten der Angewandten Medienwissenschaft und Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau. (TU Illmenau)</p>
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		<title>Bedeutung des Akzents zur Wahrnehmung einer Person</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 15:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
		<category><![CDATA[akzent]]></category>
		<category><![CDATA[psychologen]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich habe fertig!“ Mit diesem Satz beendete Giovanni Tra­pat­toni 1998 als Trainer des FC Bayern München eine Wutrede über die Leis­tun­gen der Spieler seiner Mannschaft. Und „Herr Angelo“ gibt in einer Kaffee-Wer­bung sei­ner Nachbarin mit einem verschmitzten Lächeln zu ver­stehen:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe fertig!“ Mit diesem Satz beendete Giovanni Tra­pat­toni 1998 als Trainer des FC Bayern München eine Wutrede über die Leis­tun­gen der Spieler seiner Mannschaft. Und „Herr Angelo“ gibt in einer Kaffee-Wer­bung sei­ner Nachbarin mit einem verschmitzten Lächeln zu ver­stehen: „Ich ha­be gar kei­ne Auto“. In beiden Fällen ist der Italiener am Akzent unverkennbar und so er­scheinen das überschäumende Temperament des einen und die char­mante Art des anderen gleich als „typisch italienisch“.<span id="more-2648"></span></p>
<p>Der Akzent, mit dem eine Person spricht, spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie wir diese Person einordnen. Das haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausgefunden. „Der Akzent ist dabei sehr viel wichtiger als etwa das Aussehen der Person“, nennt Dr. Tamara Rakić ein zentrales Er­geb­­­nis der Studie, die soeben in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Jour­nal of Personality and Social Psychology“ erschienen ist. Die Studie basiert auf der Dissertation von Dr. Rakić im internationalen Graduiertenkolleg „Konflikt und Kooperation zwischen sozialen Gruppen“.</p>
<p>„Das Einordnen in soziale Kategorien, zum Beispiel nach ethnischer Zugehö­rig­keit, pas­siert spontan und hilft uns, die komplexe Welt einfacher und damit ver­ständ­li­cher zu machen und so leichter mit Komplexität umgehen zu können“, weiß Dr. Rakić. Allerdings, so fährt die Jenaer Psychologin fort, könne aus einer Kategorisie­rung auch eine unreflek­tierte Bewertung über Stereotype werden und zu Dis­kriminierung führen. Wie der Prozess der Personenwahr­neh­mung und so­zialen Kategorisierung genau abläuft, das untersuchen die Psy­cho­loginnen der Jenaer Universität im Rah­men eines Projekts von Prof. Dr. Me­lanie Steffens in der Forschergruppe „Personenwahrnehmung“.</p>
<p>In ihrer aktuellen Studie sind Dr. Rakić und ihre Kolleginnen Prof. Dr. Melanie Steffens und Prof. Dr. Amélie Mummendey dabei erstmals empirisch der Be­deu­­­tung der Sprache für die ethnische Zuordnung nachgegangen. „Mit unserer Sprache übermitteln wir nicht nur Informationen. Die Sprache selbst liefert viele Informa­tionen über die Person, die spricht“, sagt Dr. Rakić. So lasse sich an der Spra­che etwas über Temperament, Alter oder Gemütszustand ableiten. „Wer mit einem Akzent spricht, der verrät zudem seine ethnische Herkunft.“</p>
<p>Bis­lang sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass visuelle Eindrücke bei der Kategorisierung fremder Personen Priorität haben. „Die große Mehrzahl der bisherigen Studien konzentriert sich auf das Aussehen“, sagt die Psy­cho­login Rakić. Der Einfluss der Sprache, genauer des Akzents, sei dage­gen bisher ver­nachlässigt worden. Zu Unrecht, wie die Jenaer Forscherinnen nun zeigen konn­­ten.</p>
<p>Sie haben Versuchspersonen Fotos von deutsch und italienisch aussehenden Personen zusammen mit einem schriftlichen Statement der Abgebildeten ge­zeigt. Anschließend mussten die Versuchspersonen die Aussagen diesen Per­sonen wieder korrekt zuordnen. Im Einklang mit früheren Befunden wurden hier­bei Verwechslungsfehler bevorzugt innerhalb der Gruppen der deutsch aus­se­hen­den und der italienisch aussehenden Personen gemacht, Aussagen von deutsch aussehenden wurden aber nicht fälschlicherweise italienisch aus­se­hen­­den zugeordnet (oder umgekehrt). Interessant wurde es jedoch, als Akzen­te hin­zukamen: Nun sprachen deutsch aussehende Personen mal hochdeutsch und mal mit italienischem Akzent, ebenso italienisch aussehende Menschen. „Da­bei zeigte sich, dass sich die Versuchpersonen bei der Kategorisierung na­hezu aus­schließlich am gesprochenen Akzent orientierten“, fasst Dr. Rakić ihre Ergebnis­se zusammen. Das Aussehen – das im ersten Experiment, in Abwe­sen­heit wei­te­rer Information, zur Kategorisierung herangezogen wurde – spielte nun keine Rolle mehr. Dies belege die große Bedeutung der Sprache als Infor­ma­tions­quel­le bei der ethnischen Kategorisierung von Personen und steht im Ein­klang da­mit, dass akzentfreie Sprache bei der Integration die entscheidende Rolle spielt.</p>
<p><strong>Original-Publikation:</strong><br />
Rakić T, Steffens MC, Mummendey A. Blinded by the accent! The minor role of looks in ethnic categorization. Journal of Personality and Social Psychology 2010, DOI: 10.1037/a0021522. (Uni Jena)</p>
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