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		<title>TU Illmenau kooperiert mit taiwanesischem Unternehmen HTC</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technische Universität Ilmenau und der renommierte taiwanesische Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern HTC haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Im Sommersemester 2012 beteiligt sich die Universität an einem europaweiten studentischen Ideenwettbewerb, für den HTC neben der TU Ilmenau drei weitere Universitäten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technische Universität Ilmenau und der renommierte taiwanesische Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern HTC haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Im Sommersemester 2012 beteiligt sich die Universität an einem europaweiten studentischen Ideenwettbewerb, für den HTC neben der TU Ilmenau drei weitere Universitäten in Deutschland und sechs in Spanien, Polen, Österreich und der Schweiz ausgewählt hat.<span id="more-3446"></span> </p>
<p>Die Teilnehmer des Ideenwettbewerbs sollen in kleinen Teams innovative Ideen für den Einsatz mobiler Endgeräte entwickeln und zu deren Präsentation mit HTC-Geräten ein drei Minuten langes, englischsprachiges Video erstellen. Durch das Studienprojekt erhofft sich HTC interessante Impulse aus der dynamischen und leistungsstarken Studentengeneration Ilmenaus. Die TU Ilmenau ihrerseits erhält Einblicke in die Gestaltung von Mobilfunkanwendungen aus der Perspektive eines international tätigen Unternehmens. </p>
<p>Der Ideenwettbewerb wird von drei Lehrveranstaltungen des Fachgebiets Informations- und Wissensmanagement unter der Leitung von Prof. Dirk Stelzer begleitet: In der Lehrveranstaltung Information Retrieval führen Studierende eine Fallstudie zur Informationssuche mit mobilen Endgeräten durch. Daneben werden Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge Medienwirtschaft und Wirtschaftsinformatik Pro- und Hauptseminare zum Thema „Mobilität managen“ angeboten, in denen sie Fragen zum zukünftigen Einsatz mobiler Endgeräte in Unternehmen und dessen Folgen diskutieren werden. HTC unterstützt die Lehrveranstaltungen unter anderem durch Gastvorträge und mit einer Website. </p>
<p>Beim Ideenwettbewerb können nicht nur Studentinnen und Studenten mitmachen, die an den Lehrveranstaltungen teilnehmen, sondern alle Studierenden der TU Ilmenau. Die Gewinnerteams erhalten nicht nur die Möglichkeit, ihre Konzepte einem internationalen Publikum vorzustellen. Ihnen winken auch attraktive Preise wie mobile Endgeräte und Reisen. (TU Illmenau)</p>
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		<title>Ambulantes Programm zur Behandlung von Übergewicht an der MHH</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hannover (MH)]]></category>
		<category><![CDATA[bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[gewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dauerhaft sein Körpergewicht reduzieren will, muss seine Ernährung und sein Essverhalten langfristig umstellen. Das ist für viele Übergewichtige sehr schwierig. Daher bietet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ein ambulantes Programm zur Behandlung von Übergewicht. Es heißt &#8220;Leichter durchs Leben&#8221;....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dauerhaft sein Körpergewicht reduzieren will, muss seine Ernährung und sein Essverhalten langfristig umstellen. Das ist für viele Übergewichtige sehr schwierig. Daher bietet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ein ambulantes Programm zur Behandlung von Übergewicht.<span id="more-3443"></span> Es heißt &#8220;Leichter durchs Leben&#8221;. Dabei werden die Teilnehmer von einem interdisziplinären Team von qualifizierten Ärzten und Therapeuten aus den Fachbereichen Ernährungsmedizin, Rehabilitationsmedizin und Psychosomatik/Psychotherapie betreut. </p>
<p>Das Behandlungskonzept setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: Ernährung, Bewegung und Verhaltenstherapie. Am Anfang steht für alle Teilnehmer eine genaue Untersuchung ihres Gesundheitszustandes und ihrer Fitness. Danach erhält jeder einen individuellen, bedarfsgerechten Ernährungsplan und lernt in wöchentlichen Schulungseinheiten alles Wissenswerte über gesunde Ernährung. Die Theorie wird an gemeinsamen Kochabenden praktisch umgesetzt. In einer begleitenden Bewegungstherapie lernen die Teilnehmer verschiedene Trainingsmöglichkeiten kennen, die Spaß machen und gleichzeitig die Fettverbrennung fördern. Dazu gehören Nordic Walking in freier Natur und Aqua-Therapie im Schwimmbad der MHH. Gleichzeitig zielt eine psychologisch-psychosomatische Therapie darauf ab, ungesundes Essverhalten zu ändern. </p>
<p>&#8220;Leichter durchs Leben&#8221; ist ein Gruppenprogramm. Über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten treffen sich die Teilnehmer zweimal wöchentlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.350 Euro. </p>
<p>Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Ernährungsberatung der MHH, Tel. (0511) 532-9083 (montags &#8211; freitags 9.00 &#8211; 13.00 Uhr). (MHH)</p>
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		<title>Mathematikunterricht früher und heute</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Mathematik ist ein Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf, um uns in diesem Jammertal zu trösten und uns zu unterhalten“, sagte einst der französische Mathematiker und Philosoph Jean-Baptiste le Rond D‘Alembert (1717-1783). Wie lässt sich dieses „Spielzeug“ Mathematik auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Mathematik ist ein Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf, um uns in diesem Jammertal zu trösten und uns zu unterhalten“, sagte einst der französische Mathematiker und Philosoph Jean-Baptiste le Rond D‘Alembert (1717-1783). Wie lässt sich dieses „Spielzeug“ Mathematik auf neuem Wege gestalten, um den Lernenden einen abwechslungsreichen Unterricht zu bieten?<span id="more-3440"></span> Schließlich ist der heute an den Schulen vermittelte Stoff in Mathematik mindestens 200 Jahre alt, vieles sogar seit der Antike bekannt.  </p>
<p>„Auch wenn die Schülerinnen und Schüler von heute das Gleiche lernen müssen wie ihre Großeltern, lassen sich immer wieder motivierende und kreative Momente des Mathematik-Unterrichts finden“, sagt Prof. Dr. Michael Fothe von der Universität Jena. Im Kolloquium „Geschichte und Modellierung. Methodenvielfalt im Mathematikunterricht“ werden die Mathematik-Didaktiker am Freitag (3. Februar 2012) der Frage nachgehen, wie Mathematik einst und heute gelehrt wurde und wird. </p>
<p>Einer der Wegbereiter der modernen Mathematik ist Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Helmut Neunzert. Im Rahmen des Didaktik-Kolloquiums spricht Neunzert über die Anfänge des Studienganges Technomathematik in Deutschland und Aufgaben aus Modellierungsseminaren mit Schülerinnen und Schülern. Neunzert wird u. a. über seine Arbeit mit hochbegabten Schülerinnen und Schülern berichten. Zu seinem Vortrag sind Mitglieder der Universität ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Für Lehrerinnen und Lehrer ist das gesamte Kolloquium zugleich eine anerkannte Fortbildung.</p>
<p>Das Didaktik-Kolloquium wird von Prof. Dr. Michael Fothe sowie seinem Fachkollegen PD Dr. Michael Schmitz und der Gastprofessorin an der Universität Jena, Dr. habil. Renate Tobies, angeboten. Insgesamt sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen während der Veranstaltung zu Wort. </p>
<p>In einem Vortrag stellt Mitveranstalterin Tobies ihre Untersuchungen zu Anfängen von Techno- und Wirtschaftsmathematik in der elektrotechnischen Industrie vor. Sie spricht dabei über die herausragende Mathematikerin Iris Runge, die physikalisch-technische und wirtschaftliche Probleme modellierte. „Im Rahmen der Veranstaltung meint der Begriff ,Modellieren’ ein Verständnis dafür zu entwickeln, die Realität in einem mathematischen System abzubilden und einordnen zu können. Bei dieser Form eines Modellprozesses ist eine entscheidende Frage, ob sich das entwickelte Modell als nützlich erweist“, erklärt Michael Fothe.</p>
<p>Am Ende der Veranstaltung soll das Bewusstsein dafür geweckt sein, dass sich alter Wissensbestand mit neuen Erkenntnissen in der Mathematik verbinden lässt. Dafür können auch andere Fachbereiche herangezogen werden, denn es sei von großer Bedeutung, nicht nur in den eigenen Reihen zu bleiben, sondern sich auch von verschiedenen Bereichen inspirieren zu lassen, sagt Fothe.</p>
<p>Die Veranstaltung findet von 13 bis 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Rosensäle (Fürstengraben 27) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Uni Jena)</p>
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		<title>Magnet-Resonanz-Tomograph am Uniklimikum Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[radiologie]]></category>
		<category><![CDATA[röntgen]]></category>
		<category><![CDATA[tomographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Magnet-Resonanz-Tomograph ermöglicht einen Einblick in den menschlichen Körper. Das neue Gerät an der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn erzeugt nun präzise Abbildungen innerer Schädigungen in noch kürzerer Zeit. Die Bonner Radiologen können so schneller krankhafte Veränderungen im Körper aufspüren,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Magnet-Resonanz-Tomograph ermöglicht einen Einblick in den menschlichen Körper. Das neue Gerät an der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn erzeugt nun präzise Abbildungen innerer Schädigungen in noch kürzerer Zeit. Die Bonner Radiologen können so schneller krankhafte Veränderungen im Körper aufspüren, was für eine sichere Diagnosestellung hilfreich ist. Kinder fühlen sich durch ein neues Konzept gegen Raumangst sicherer.<span id="more-3438"></span></p>
<p>Mit der Magnet-Resonanz-Tomographie können Radiologen ohne Röntgenstrahlen innere Schädigungen des Körpers erkennen. Hierzu gehören Bandscheibenvorfälle oder Verletzungen im Kniegelenk, aber auch Tumore. &#8220;Die neue Technologie erlaubt uns nun noch viel präzisere Abbildungen zu erhalten&#8221;, erklärt Privatdozent Dr. Winfried Willinek, Geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Magnet-Resonanz-Tomographie an der Radiologischen Universitätsklinik in Bonn. Der Bildkontrast bei speziellen Aufnahmen ähnelt sogar dem, der sonst nur mit anderen Methoden zu erreichen ist, bei denen radioaktive Kontrastmittel verwendet werden. Bei der Magnet-Resonanz-Tomographie sind solche Substanzen nicht nötig. Das neue Gerät liefert so gestochen scharfe Bilder. Die Bonner Radiologen können somit schneller innere Schädigungen auffinden.</p>
<p>Nicht immer hat die Aufnahmequalität alleine oberste Priorität. Manchmal ist es wichtiger, relevante Ergebnisse in möglichst kurzer Zeit zu erhalten. In der Röhre eines konventionellen Magnet-Resonanz-Tomographen kann es laut und eng werden. &#8220;Besonders kleinen Kindern bereitet es da Schwierigkeiten, still liegen zu bleiben. Durch die Bewegungen werden die Bilder verwackelt&#8221;, sagt Willinek. Bei längeren Untersuchungen sei da sogar eine Narkose für die kleinen Patienten erforderlich. Mit der neuen Technologie kann die Untersuchungszeit jedoch erheblich verkürzt werden. Dies bedeutet auch, dass die kleinen Patienten weniger Narkosemittel brauchen und schneller wieder aufwachen. Ein Metastasen-Screening, eine Methode, bei der krebskranke Patienten von Kopf bis Fuß auf Tochtergeschwülste durchgescannt werden, braucht beispielsweise nun weniger als zwei Drittel der Zeit.</p>
<p>Gegen die Raumangst in der engen Röhre hilft der nun im Vergleich zum Vorgängermodell zehn Zentimeter größere Durchmesser: &#8220;Das mag nicht viel erscheinen, aber wir reden hier vom Durchmesser. Viele unserer Patienten bestätigen, dass sie sich weniger beengt fühlen&#8221;, sagt Willinek. Es gäbe zwar auch seitlich offene Magnet-Resonanz-Tomographen mit noch mehr Raumfreiheit, doch diese verschenken wiederum den Vorteil des starken Magnetfeldes bei engeren Röhren&#8221;. Eine neuartige Beleuchtung des schafft zusätzlich eine angenehmere Atmosphäre im Raum. Der Patient darf dabei selbst die Farbe des Lichts wählen. &#8220;Das gibt gerade unseren kleinen Patienten noch mehr Vertrauen und sie fühlen sich sicher&#8221;, erläutert der Leiter der Magnet-Resonanz-Tomographie.</p>
<p>Der Bonner Radiologe resümiert: &#8220;Mit dem neuen Gerät finden wir eine optimale Lösung zwischen einer hohen Magnetstärke von drei Tesla zur besseren Aufnahmequalität und einem bestmöglichen Komfort für den Patienten.&#8221; (Uni Bonn)</p>
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		<title>Internetanwendungen mit Fokus auf die Telekommunikationsbranche</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[telekommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Informatiker oder Wirtschaftsinformatiker der Technischen Universität Chemnitz von &#8220;Omelette&#8221; sprechen, meinen sie damit nur selten Eierkuchen. Bei ihnen dient das Wort als griffige Abkürzung eines durch die Europäische Kommission geförderten Projektes &#8220;Open Mashup Enterprise service platform for LinkEd data...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Informatiker oder Wirtschaftsinformatiker der Technischen Universität Chemnitz von &#8220;Omelette&#8221; sprechen, meinen sie damit nur selten Eierkuchen. Bei ihnen dient das Wort als griffige Abkürzung eines durch die Europäische Kommission geförderten Projektes &#8220;Open Mashup Enterprise service platform for LinkEd data in The TElco domain&#8221;. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Internetanwendungen im Web 2.0 mit einem besonderen Fokus auf die Telekommunikationsbranche.<span id="more-3434"></span></p>
<p>Laut Prof. Dr. Martin Gaedke, Inhaber der Professur für Verteilte und Selbstorganisierende Rechnersysteme der TU Chemnitz, wird gemeinsam mit acht weiteren internationalen Partnern die nächste Generation von Mashups entwickelt, sogenannte Telco-Mashups. &#8220;Mashups sind Web-Anwendungen, die nach dem Baukastenprinzip oder wie bei einem Remix durch ein Vermischen bereits existierender Inhalte wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos erstellt werden&#8221;, erläutert der Chemnitzer Leiter des Omelette-Projektes weiter. Die M  ashups sollen plattform- und geräteübergreifend auf Desktop-PCs, internetfähigen TV-Geräten und mobilen Endgeräten funktionieren. &#8220;Ferner untersuchen wir die Vereinbarkeit traditioneller Telekommunikationsdienste und moderner Internettechnologien hinsichtlich neuer Geschäftsanwendungen&#8221;, sagt Gaedke und ergänzt: &#8220;Künftig soll es möglich sein, über einen internetfähigen Fernseher eine Liveverbindung zwischen dem Wohnzimmer und dem Fernsehstudio herzustellen, um beispielsweise an einer Quizshow mit Ton und Bild teilnehmen zu können.&#8221;</p>
<p>Einen ersten Editor-Prototypen, mit dem Nutzerziele mit Hilfe einer speziellen Beschreibungssprache erfasst und Mashups automatisch konzeptionell gestaltet werden können, präsentieren die Chemnitzer vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf dem Gemeinschaftsstand &#8220;Forschung für die Zukunft&#8221; (Stand E61) auf der LEARNTEC in der Karlsruher dm-Arena. &#8220;Wir zeigen zudem, wie mit Hilfe eines intelligenten Verzeichnisdienstes im Web verfügbare Dienste semantisch gesucht und beschrieben werden können&#8221;, sagt Projektmitarbeiter Olexiy Chudnovskyy. Damit sei es möglich, natürlichsprachlich  formulierte Nutzerziele als Suchkriterien für passende Komponenten zu nutzen. &#8220;Uns geht es insbesondere um die Wiederverwendbarkeit von vorhandenen Komponenten im Sinne von Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz im Entwicklungsprozess&#8221;, fügt Gaedke hinzu. Darüber hinaus würden Algorithmen entwickelt, um die offene Plattform auch für unbedarfte Anwender nutzbar zu machen.</p>
<p>Eine der Fallstudien, mit denen am Ende das Projekt validiert werden soll, beschreibt den Einsatz von OMELETTE als verteilte, kollaborative Bildungsplattform. Demonstriert wird dies an der University of Bolton (UK), die nicht nur einen Campus in Bolten hat, sondern auch in Ras al Khaima (Vereinigte Arabische Emirate) und in Sri Lanka. Eine der großen Herausforderung ist es nun, das Studierende und Lehrende in dieser global verteilten Umgebung optimal zusammenarbeiten können. Die Integration von OMELETTE in das aktuelle Web-Portal dieser Universität soll die Lücke zwischen den Studierenden und Lehrenden in den unterschiedlichen Standorten schließen. &#8220;Auf der LEARNTEC suchen wir das Gespräch mit vielen Interessenten derartiger Anwendungsszenarien&#8221;, sagt Gaedke.</p>
<p>Das Projekt, an dem neun Partner aus Deutschland, England, Italien, Niederlande, Spanien und auch aus China beteiligt sind, hat eine Laufzeit von 30 Monaten. Vom Gesamtbudget von über 6,1 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission die Forschungsarbeit im Umfang von etwa 3,8 Millionen Euro innerhalb des 7. Rahmenprogramms. Die Technische Universität  Chemnitz wird durch die Fakultäten für Informatik und für Wirtschaftswissenschaften vertreten. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Neue Technik zur frühzeitigen Alzheimer-Diagnose</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Chance die Gehirnerkrankung frühzeitig zu diagnostizieren, bieten die Alzheimer-typischen Schädigungen der Zellen im Gehirn. Die Schrumpfung des Gehirns mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) lässt sich zwar als Bild erfassen, doch sind die damit verbundenen Veränderungen – für das Auge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Chance die Gehirnerkrankung frühzeitig zu diagnostizieren, bieten die Alzheimer-typischen Schädigungen der Zellen im Gehirn. Die Schrumpfung des Gehirns mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) lässt sich zwar als Bild erfassen, doch sind die damit verbundenen Veränderungen – für das Auge &#8211; erst in einem späten Stadium der Krankheit sichtbar.<span id="more-3432"></span> Das führte bisher dazu, dass die Alzheimer-Erkrankung oft erst dann festgestellt werden konnte, wenn die Symptome der Krankheit schon weit fortgeschritten und die therapeutischen Möglichkeiten begrenzt sind. </p>
<p>Dank der automatisierten Hippokampusvolumetrie, einer speziellen Computertechnik,  ist es nun möglich das Volumen und die Verteilung der Hirnsubstanz auf der Basis der MRT-Daten präzise zu vermessen. Von besonderem Interesse für die Alzheimer-Diagnose ist die Vermessung des Hippokampus &#8211; die Hirnregion, die neue Informationen in das Langzeitgedächtnis überträgt – und bei der schon die kleinsten Volumenveränderungen auf einen Beginn der Demenz hindeuten. Da die Analyse technisch sehr aufwendig ist, wurde sie bisher weltweit nur in einigen Forschungszentren und im Rahmen von wissenschaftlichen Studien eingesetzt. Nach einer einjährigen Pilotphase unter der Leitung des international anerkannten Alzheimer-Forschers Professor Dr. Harald Hampel, ist die neue Technik jetzt auch als  Anwendung in der allgemeinen Versorgung der Patienten an der Frankfurter Uniklinik möglich. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Warum sind junge Vietnamesen so bildungserfolgreich?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[gymnasiasten]]></category>
		<category><![CDATA[vietnamesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht erst seit der PISA-Studie wird in Deutschland intensiv über die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien diskutiert. Was in diesen Debatten jedoch oftmals übersehen wird, sind die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen verschiedenen Migrantengruppen. Dies erscheint umso bemerkenswerter, als...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit der PISA-Studie wird in Deutschland intensiv über die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien diskutiert. Was in diesen Debatten jedoch oftmals übersehen wird, sind die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen verschiedenen Migrantengruppen.<span id="more-3430"></span> Dies erscheint umso bemerkenswerter, als dass Schüler mit vietnamesischem Migrationshintergrund in vielerlei Hinsicht sogar erfolgreicher im deutschen Bildungssystem sind als einheimische Schüler. Ein differenzierter Blick auf Bildungsstatistiken zeigt, dass weit über 50 Prozent der Kinder aus vietnamesischen Familien den Sprung auf das Gymnasium schaffen. Damit ist der Anteil der vietnamesischen Jugendlichen, die zum Abitur streben, höher als der Anteil unter deutschen Schülern. Und gegenüber ihren Alterskollegen aus türkischen Familien liegt die Gymnasialquote sogar fast fünfmal so hoch.</p>
<p>Warum sind unterschiedliche Herkunftsgruppen unterschiedlich bildungserfolgreich? Mit dem gleichlautenden Projekt wollen Soziologen der Technischen Universität Chemnitz und Erziehungswissenschaftler der Universität Hamburg den Ursachen für das bessere Abschneiden von jungen Menschen aus vietnamesischen Familien im Vergleich zu türkischen und deutschen Familien auf den Grund gehen. Zu diesem Zweck werden in Sachsen und Hamburg persönliche Interviews mit mehr als 1.500 Müttern aus diesen drei Zielgruppen und ihren Kindern durchgeführt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt hierfür im Rahmen der Förderrichtlinie &#8220;Chancengerechtigkeit und Teilhabe &#8211; Sozialer Wandel und Strategien der Förderung&#8221; knapp eine halbe Million Euro zur Verfügung.</p>
<p>Im Zentrum der Untersuchung stehen die Ausstattung der Familien mit bestimmten Ressourcen sowie elterliche Bildungsinvestitionen zum Zeitpunkt des Übergangs der Kinder in den Kindergarten, die Grundschule, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II bzw. das Berufsbildungssystem. Unter anderem soll geklärt werden, welche Bedeutung dem Bildungsniveau der Eltern und deren Vertrautheit mit den Organisationsformen und Anforderungen des deutschen Bildungssystems hinsichtlich der Schulleistungen und Sprachkompetenzen ihrer Kinder zukommt. Ebenso von Interesse ist die Frage, welche Wege der Beschaffung relevanter Informationen den Eltern offen stehen und inwiefern persönliche Bezugspersonen der Familie einen Einfluss auf Bildungsentscheidungen ausüben.</p>
<p>Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens versprechen Aufschluss darüber, welche familialen Bedingungen besonders förderlich für Bildungserfolg sind. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für die Bildungspraxis, wie Prof. Dr. Bernhard Nauck, Inhaber der Professur Allgemeine Soziologie I an der TU Chemnitz, betont: &#8220;Wir schaffen eine empirische Grundlage für die Gestaltung beziehungsweise Optimierung von Angeboten der Elternbildung, die an den vorgefundenen Erfolgsstrategien familialer Unterstützung anknüpfen.&#8221; Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Die Leitung liegt bei Prof. Nauck sowie bei Prof. Dr. Ingrid Gogolin von der Universität Hamburg. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Cyber-Mobbing an Schulen &#8211; neues Forschungsprojekt an der Uni Hohenheim</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Angst, Schlafstörungen oder gar Selbstmord: Cyber-Mobbing ist ein ernstes Thema. Doch wissenschaftlich untersucht hat es bisher kaum jemand. Der Lehrstuhl Kommunikationswissenschaft insb. interaktive Medien- und Onlinekommunikation von Prof. Dr. Thorsten Quandt will die öffentlichen Spekulationen nun durch harte Fakten ersetzen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angst, Schlafstörungen oder gar Selbstmord: Cyber-Mobbing ist ein ernstes Thema. Doch wissenschaftlich untersucht hat es bisher kaum jemand. Der Lehrstuhl Kommunikationswissenschaft insb. interaktive Medien- und Onlinekommunikation von Prof. Dr. Thorsten Quandt will die öffentlichen Spekulationen nun durch harte Fakten ersetzen.<span id="more-3428"></span> An mehreren Dutzend Stuttgarter Schulen werden die Forscher der Universität Hohenheim deshalb drei Jahre lang anonyme Befragungen durchführen. Die Ergebnisse sollen langfristig dazu dienen, effektive Strategien im Kampf gegen Cyber-Mobbing für die Schul- und Jugendarbeit zu entwickeln. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Langzeitprojekt mit 250.000 Euro. Damit ist es ein Schwergewicht der Forschung an der Universität Hohenheim.</p>
<p>Verschlossene Opfer und gelangweilte Täter: „Die öffentliche Diskussion über Cybber-Mobbing ist geprägt von Stereotypen und vorschnellen Urteilen“, sagt Prof. Dr. Quandt. Auch die preisgekrönte ARD-Produktion „Homevideo“ sei keine Ausnahme. Der Grund: „Die Forschung hat das Thema bisher kaum für sich entdeckt“, sagt der Kommunikationswissenschaftler. Deshalb gebe es bislang kaum fundierte Untersuchungsergebnisse.</p>
<p>Eine Vorstudie vom vergangenen Frühling hat bereits Erstaunliches zu Tage gefördert: So ist das Phänomen Cyber-Mobbing bei weitem keine Seltenheit mehr. Über ein Fünftel der 409 befragten Schüler an zwei Schulen im Großraum Stuttgart gaben an, schon einmal persönliche Erfahrungen mit den virtuellen Angriffen gemacht zu haben. Besonders häufig gemobbt werden dabei Mädchen und Schüler unterer Klassenstufen. Die Täter sind dagegen häufig gut integrierte Kinder aus der Mitte der Klasse.</p>
<p><strong>Soziale Netzwerke sind geheime Schüler-Welten</strong><br />
Klar ist auch: Das Internet ist zwar Teil des Problems, aber nicht der Grund für Cyber-Mobbing. „Mobbing-Fälle an Schulen hat es schon immer gegeben“, klärt Prof. Dr. Quandt auf. „Neu ist nur, dass sich das gesellschaftliche Leben mit all seinen Konflikten zunehmend in der virtuellen Welt abspielt.“</p>
<p>Fiese Zeichnungen am Schwarzen Brett oder kleine Zettel, die im Klassenzimmer die Runde machen, können aufmerksame Lehrer mühelos verhindern. Aber was in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ vor sich geht, bleibt Kindern und Jugendlichen vorbehalten. „Das sind geheime Welten, in die Lehrer kaum vordringen können“, sagt Prof. Dr. Quandt.</p>
<p><strong>Das Problem an der Wurzel packen</strong><br />
Einblicke sollen anonyme Befragungen an mehreren Dutzend Stuttgarter Schulen bringen. In den kommenden drei Jahren will Projektleiterin Ruth Festl, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Quandt, gleich dreimal Klassenstruktur und Freundschaftsnetzwerke beleuchten, Persönlichkeitsprofile sowie Opfer- und Täterrollen in Erfahrung bringen. „Damit erfassen wir auch zeitliche Änderungen“, begründet sie ihr Vorgehen.</p>
<p>Pädagogin Festl und ihr interdisziplinäres Team aus Kommunikationswissenschaftlern und Psychologen haben ein klares Ziel vor Augen: Interventionsstrategien gegen Cyber-Mobbing für die Schul- und Jugendarbeit. Damit wollen sie das Problem an der Wurzel packen. Für die Forscher steht nämlich fest: „Die öffentliche Diskussion mit ihren Vorurteilen verhindert passende Lösungen.“</p>
<p><strong>Hintergrund: Forschungsprojekt Cyber-Mobbing</strong><br />
Die Vorstudie des Forschungsprojekts Cyber-Mobbing ist wegen ihres innovativen Ansatzes bereits mit einem Top Paper Award der International Communication Association ausgezeichnet worden. Momentan führen die Forscher aus Hohenheim Gespräche mit der Stadt Stuttgart, dem Schulamt und der Caritas. Für das Frühjahr 2012 ist die erste Befragungswelle vorgesehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die auf drei Jahre angelegte Studie mit 250.000 Euro. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Bundesverdienstkreuz erster Klasse für Prof. Klaus Reichert</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[auszeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[bundesverdienstkreuz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anglist Klaus Reichert, Emeritus der Goethe-Universität, wird am 19. Januar 2012 in Darmstadt mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. „Er zählt zu den wichtigsten und renommiertesten Repräsentanten des deutschen Universitäts- und Literaturbetriebs und hat einen Einfluss auf das kulturelle...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anglist Klaus Reichert, Emeritus der Goethe-Universität, wird am 19. Januar 2012 in Darmstadt mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.<span id="more-3426"></span> „Er zählt zu den wichtigsten und renommiertesten Repräsentanten des deutschen Universitäts- und Literaturbetriebs und hat einen Einfluss auf das kulturelle Leben ausgeübt, der über seinen wissenschaftlichen Beruf weit hinausgeht“, so die Begründung des Bundespräsidialamts.</p>
<p>Klaus Reichert, geboren 1938 in Fulda, studierte nach dem Abitur Philosophie, Germanistik und Anglistik in Marburg, Gießen, Frankfurt, London und Berlin. Diese interdisziplinäre Ausrichtung behielt er im Laufe seiner wissenschaftlichen Karriere bei. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 war er ordentlicher Professor für Anglistik und Amerikanistik an der Goethe-Universität. 1993 gründete er dort das „Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit“, das er bis 2006 als geschäftsführender Direktor leitete. Von 2002 bis 2011 amtierte er als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.</p>
<p>Reicherts Forschungsschwerpunkte sind Literatur- und Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit, Übersetzungstheorie und -geschichte, die Literatur der Renaissance und die Literatur der klassischen Moderne. Zu Shakespeare veröffentlichte er die Bücher „Fortuna oder die Beständigkeit des Wechsels“ und „Der fremde Shakespeare“. Die Autoren der klassischen Moderne wie James Joyce, Gertrude Stein, Paul Celan oder Wolfgang Hildesheimer interpretiert Reichert in „Lesenlernen. Das Menschenrecht auf Poesie“. Besonders intensiv beschäftigte er sich mit Joyce, der ihn auch zu grundlegenden Überlegungen zur Geschichte, Theorie und Praxis des Übersetzens anregte („Die unendliche Aufgabe“ und „Weltalltag der Epoche“). Im deutschen Sprachraum gilt er als der herausragende Wissenschaftler auf diesem Gebiet.<br />
Darüber hinaus veröffentlichte Klaus Reichert mehrere Gedichtbände und zwei Reisetagebücher („Wüstentage. Journal einer Reise“ und „Türkische Tagebücher. Reisen in ein unentdecktes Land“).<br />
Prof. Reichert wurde für sein wissenschaftliches Werk mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt den Wieland-Preis für Übersetzung (1983), den Hessischen Kulturpreis (1996), das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse (2006) sowie denPreis der Kritik (2008). (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Rollenspiele für schwere Patientengespräche an der Uni Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 18:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Arzt kennt die Situation, Todkranken und deren Angehörigen schwerwiegende Nachrichten überbringen zu müssen. So lernen angehende Mediziner in dem relativ neuen Pflichtfach Palliativmedizin nicht nur deren Grundlagen und Maßnahmen zur Symptomkontrolle, sondern setzen sich auch mit psychosozialen, ethischen und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Arzt kennt die Situation, Todkranken und deren Angehörigen schwerwiegende Nachrichten überbringen zu müssen. So lernen angehende Mediziner in dem relativ neuen Pflichtfach Palliativmedizin nicht nur deren Grundlagen und Maßnahmen zur Symptomkontrolle, sondern setzen sich auch mit psychosozialen, ethischen und rechtlichen Aspekten sowie Kommunikation auseinander.<span id="more-3423"></span> Am Universitätsklinikum Bonn können Studenten jetzt solche Aufklärungsgespräche auch in Rollenspielen mit Schauspiel-Patienten üben. Ziel ist es, sie sensibel für den Umgang mit Sterbenden zu machen.</p>
<p>Sie ist 24 Jahre und ihr bösartiges Melanom ist austherapiert. Eine relativ fitte 84-Jährige hat sich noch gar keine Gedanken über eine Patientenverfügung gemacht: In insgesamt sechs unterschiedliche Rollen schlüpfen 15 Darsteller, um mit Medizin-Studenten schwierige Patienten-Gespräche zu üben. &#8220;Die besondere Herausforderung liegt zum einen in der menschlich sehr schweren Situation der Patientenrolle, zum anderen in der Balance zwischen Professionalität und Anteilnahme auf Seiten der Arztrolle&#8221;, sagt Dr. Felix Grützner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Palliativmedizin.</p>
<p>Als Koordinator ist er unter anderem zuständig für Casting, Besetzung und &#8220;Spielpläne&#8221;. Die Darsteller kommen aus der Seniorentheatergruppe &#8220;Bühnengeister&#8221;, der studentischen Schauspielgruppe &#8220;S.U.B.-Kultur&#8221; an der Universität Bonn sowie der Statisterie der Oper Bonn oder sie sind Ehrenamtliche des Ambulanten Palliativdienstes des Malteser-Krankenhauses Bonn/Rhein-Sieg. Die Motivation ihres ehrenamtlichen Engagements ist, dass die angehenden Ärzte sich später nicht &#8211; wie heute häufig Realität &#8211; schwierigen Gesprächen durch eine professionell-distanzierte Haltung entziehen.</p>
<p>&#8220;Das Rollenspiel mit Schauspiel-Patienten eröffnet den Studenten die Chance, in einer relativ realistischen, aber auch geschützten Szenerie unter Anleitung Kommunikation zu üben. Wir wollen unter anderem eine Sensibilität für die eigene Sprache, Haltung und Emotionalität wecken sowie auf schwierige Gespräche in der künftigen Berufstätigkeit vorbereiten&#8221;, sagt Professor Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn. &#8220;So können die Studenten lernen, dass die Fähigkeit, in schwierigen Situationen gesprächsbereit und einfühlsam zu reagieren, eine Schlüsselqualifikation ihres gewählten Berufs ist.&#8221;</p>
<p>Die rund 120 Studierenden im vierten klinischen Semester sind in drei Blockwochen à 40 Teilnehmer eingeteilt. Innerhalb der jeweiligen Blockwoche treffen sie sich in Kleingruppen an zwei halben Tagen mit den Schauspiel-Patienten. Die jeweils 10-minütigen Gespräche werden von Ärzten und wissenschaftlichen Mitarbeitern des Lehrstuhls moderiert und begleitet. Die anschließende Auswertung erfolgt nach festgelegten Feedback-Regeln. Schauspiel-Patient und spielender Student haben die ersten Worte, es folgen die Kommilitonen in der Kleingruppe, zuletzt der Moderator. Durch das Rotationsprinzip werden nahezu alle Studierenden einmal in die Rolle des Arztes schlüpfen. (Uni Bonn)</p>
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