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		<title>Uniklinik Bonn: Spendenaufruf für herzkrankes Flüchtlingskind</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[Mohamed ist mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen &#8211; und die Uhr tickt. Er bekommt kaum noch Luft und jede Bewegung fällt ihm schwer. Der zehnjährige Junge aus Derika Hemko &#8211; einer kurdischen Stadt in Syrien &#8211; hat ein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mohamed ist mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen &#8211; und die Uhr tickt. Er bekommt kaum noch Luft und jede Bewegung fällt ihm schwer. Der zehnjährige Junge aus Derika Hemko &#8211; einer kurdischen Stadt in Syrien &#8211; hat ein großes Loch in seinem Herzen und seine Lungenschlagader ist verschlossen.<span id="more-3746"></span> Zusätzlich ist die Herzklappe der Körperschlagader undicht. Der komplexe Herzfehler muss schnellstens korrigiert werden, um ein drohendes Herzversagen zu vermeiden. Doch dieser Eingriff ist im Irak, wo die zehnköpfige Familie derzeit lebt, nicht möglich. Daher möchten Ärzte am Universitätsklinikum Bonn die Operation in Kürze hier durchführen. Die Behandlungskosten betragen allerdings 30.000 Euro &#8211; Geld, das Mohameds Familie nicht hat. Darum bittet die Bonner Universitäts-Kinderklinik die Bevölkerung um Spenden.</p>
<p>Mohamed lebt mit seinen Eltern und sieben Geschwistern im UN-Flüchtlingslager &#8220;Domiz&#8221; im Nord-Irak. Er ist ein guter Schüler und malt gerne. Doch kann er aufgrund seines Herzfehlers nicht mit seinen Freunden Fußball spielen. Denn seine Pulmonalklappe, das Ventil der rechten Herzkammer zur Lungenschlagader, ist verschlossen. Das verbrauchte Blut sucht sich einen Umweg und fließt durch das Loch in der Herzscheidewand über die linke Herzkammer zurück in die Körperschlagader. So gelangt nur noch sauerstoffarmes Blut in den Körper. Mohamed hat blaue Lippen, bekommt schwer Luft und hat oft gar keinen Hunger.</p>
<p>Dauerstress für das Herz</p>
<p>Da seine Aortenklappe zudem undicht ist, fließt wiederum Blut aus der Körperschlagader zurück in die linke Kammer und das Herz muss noch stärker arbeiten. Doch auf Dauer schafft die linke Herzhälfte nicht, alles Blut in den Körperkreislauf zu pumpen. Es kommt sogar über die Lungenvenen zu einem Rückstau in die Lunge. &#8220;Eine Zeitbombe: Wir wissen nicht, wie lange sein Herz diese enorme Belastung noch mitmacht. Es kann jederzeit versagen&#8221;, sagt Prof. Dr. Johannes Breuer, Direktor der Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn.</p>
<p>Damit Mohamed eine Chance auf ein beschwerdefreies Leben hat, wollen jetzt Ärzte am Bonner Universitätsklinikum den Herzfehler korrigieren. Dabei verschließen sie das Loch in der Scheidewand zwischen den beiden Herzkammern mit einem Flicken aus Kunststoff und knüpfen eine Verbindung zwischen rechter Herzkammer und der Lungenschlagader. Außerdem reparieren sie die Aortenklappe oder setzen ein Implantat ein. &#8220;Insgesamt ist es knifflig, aber es wird gut funktionieren&#8221;, versichert Dr. Bahman Esmailzadeh, Kinderherzchirurg am Universitätsklinikum Bonn. Danach wird Mohameds Herz richtig arbeiten. Die linke Herzkammer pumpt dann das sauerstoffreiche Blut ohne Rückstau in den Körperkreislauf und die rechte Herzkammer das verbrauchte in den Lungenkreislauf.</p>
<p>Mohamed braucht dringend Hilfe!</p>
<p>Mohamed, dessen Zustand sich stark verschlechtert hat, wartet jetzt im Hawler Cardiac-Center in Erbil auf seine Reise nach Deutschland. Prof. Breuer und Dr. Bahman Esmailzadeh kennen das Krankenhaus in der nordirakischen Stadt und haben dort bereits ehrenamtlich herzkranke Kinder vor Ort geholfen. 30.000 Euro wird der komplexe Eingriff voraussichtlich kosten. Prof. Breuer und sein Team hoffen auf Spenden, um Mohamed möglichst bald operieren zu können.</p>
<p>Wer Mohamed helfen möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:</p>
<p>Kontoinhaber: Universitätsklinikum Bonn<br />
Kreditinstitut: Deutsche Bank Bonn<br />
Bankleitzahl: 380 700 59<br />
Kontonummer: 0 31 37 91<br />
Verwendungszweck: G-022.0022 Mohamed (unbedingt angeben!)</p>
<p>Spender, die eine Spendenbescheinigung wünschen, können sich an Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie am Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn, unter Telefon: 0228/287-33350 oder E-Mail: johannes.breuer@ukb.uni-bonn.de wenden.</p>
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		<title>Online Bewerbung an der TU Illmenau</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
		<category><![CDATA[bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Bewerbungsstart für das Wintersemester 2012/13 am 18. Mai führt die Technische Universität Ilmenau ein neues, komfortables Online-Portal ein. Alle Bewerberinnen und Bewerber mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung, die ein Bachelorstudium anstreben, erhalten einen personalisierten Zugang zum Portal. Damit können sie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Bewerbungsstart für das Wintersemester 2012/13 am 18. Mai führt die Technische Universität Ilmenau ein neues, komfortables Online-Portal ein. Alle Bewerberinnen und Bewerber mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung, die ein Bachelorstudium anstreben, erhalten einen personalisierten Zugang zum Portal.<span id="more-3744"></span> Damit können sie jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand ihrer Unterlagen im Studentensekretariat einsehen. In ihrem persönlichen Online-Postfach finden sie alle Dokumente zur Studienbewerbung, -zulassung und -vorbereitung. Über das Portal können sich Studieninteressierte auch für den einzigen zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengang Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft bewerben.</p>
<p>Das Studienangebot der TU Ilmenau umfasst derzeit 18 Bachelorstudiengänge in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Bis auf Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft sind alle Studiengänge zulassungsfrei, sodass mit der Hochschulzugangsberechtigung der Studienplatz bei der Einschreibung garantiert ist.</p>
<p>Das Portal zur Online-Bewerbung ist ab dem 18. Mai 2012 unter http://www.tu-ilmenau.de/apply erreichbar.<br />
(TU Illmenau)</p>
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		<title>Unfall mit Hängebahn auf Campus Nord der TU Dortmund</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, 15. Mai 2012, kam es gegen kurz nach acht Uhr zu einem Unfall der H-Bahn auf dem Campus Nord der Technischen Universität Dortmund. Dabei wurden 22 Personen leicht verletzt. Bei dem Unfall am Dienstagmorgen stieß wenige Meter hinter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, 15. Mai 2012, kam es gegen kurz nach acht Uhr zu einem Unfall der H-Bahn auf dem Campus Nord der Technischen Universität Dortmund. Dabei wurden 22 Personen leicht verletzt.<span id="more-3742"></span> </p>
<p>Bei dem Unfall am Dienstagmorgen stieß wenige Meter hinter der Haltestelle »Campus Nord« am Vogelpothsweg ein Containerfahrzeug mit einer Kabine der Hängebahn zusammen. Dabei wurden 21 Passagiere sowie der Fahrer des am Unfall beteiligten LKW leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sich nach Polizeiangaben insgesamt 33 Personen in der verunglückten H-Bahn-Kabine. </p>
<p>Als die Rettungskräfte eintrafen, befanden sich alle Fahrgäste noch in der H-Bahn-Gondel. Sieben Verletzte konnten über eine Drehleiter evakuiert werden, die anderen Passagiere konnten in eine zweite Gondel umsteigen und wurden damit zur Haltestelle „Campus Süd“ gefahren. Dort standen Einsatzkräfte bereit, um die Personen in Empfang zu nehmen. Nach der ersten notärztlichen Versorgung  wurden 15 Personen zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Zwölf von ihnen konnten bereits wieder nach Hause entlassen werden. Niemand wurde schwer verletzt.</p>
<p>Der Unfallhergang sowie der beschädigte H-Bahn-Wagen werden zurzeit untersucht. Bis dahin ruht der H-Bahn-Verkehr. Für Fahrgäste wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Mikrobielle Vorgänge im marinen Lebensraum</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[mikroorganismen]]></category>
		<category><![CDATA[nährstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit neuen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden konnten Wissenschaftler aus Greifswald und Bremen erstmals komplexe mikrobielle Vorgänge im marinen Lebensraum nachweisen und genauestens charakterisieren. Koordiniert durch Prof. Dr. Rudolf Amann vom Max-Plank-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und Prof. Dr. Thomas Schweder von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit neuen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden konnten Wissenschaftler aus Greifswald und Bremen erstmals komplexe mikrobielle Vorgänge im marinen Lebensraum nachweisen und genauestens charakterisieren.<span id="more-3740"></span> Koordiniert durch Prof. Dr. Rudolf Amann vom Max-Plank-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und Prof. Dr. Thomas Schweder von der Universität Greifswald wurden dazu in Kooperation mit dem Alfred Wegener Institut in Bremerhaven, Wasserproben aus der Nordsee untersucht. Ihre Forschungsergebnisse wurden aktuell in einer im Fachmagazin Science veröffentlichten interdisziplinären Studie (Teeling et al. 2012) vorgestellt.</p>
<p>In der freien Natur konkurriert eine Vielzahl von Mikroorganismen um begrenzt zur Verfügung stehende Nährstoffe. Die genaue Funktion vieler dieser Organismen, das heißt die Rolle, die sie in ihren jeweiligen Lebensräumen spielen, sowie ihre Beziehungen zu anderen Organismen im Ökosystem liegen jedoch noch völlig im Dunkeln. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Mehrheit der in der Natur − ob im Meer (marin) oder auf dem Land (terrestrisch) − vorkommenden Bakterien nicht einfach im Labor kultiviert und untersucht werden kann.</p>
<p>Den Wissenschaftlern aus Greifswald und Bremen gelang es nun, am Beispiel einer Frühjahrs-Algenblüte vor Helgoland in der Nordsee einen direkten Blick auf die im Wasser vorkommenden Mikroorganismen und ihre Funktionen zu erlangen. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass sich die Zusammensetzung der Bakterienpopulation in der Wassersäule als Reaktion auf eine Algenblüte über einen längeren Zeitraum schrittweise aufgabenspezifisch verändert. Dadurch konnten wichtige Bakteriengruppen, die an der Zersetzung der von Algen produzierten Substanzen beteiligt sind, bestimmt und für den Abbau entscheidende Enzymfunktionen identifiziert werden.</p>
<p>Zunächst nutzten die Bremer Arbeitsgruppen hoch auflösende Techniken, um die mikrobielle Vielfalt und wesentliche Teile der Genomsequenzen der in der Wasserprobe vorhandenen Bakterien zu erfassen. So konnte ein Überblick über die mikrobielle Zusammensetzung der Proben gewonnen werden. Die Greifswalder Arbeitsgruppen nutzten anschließend sogenannte Metaproteomanalysen, um entscheidende Enzyme und Nährstoff-transportierende Proteine in den komplexen Zellgemischen der marinen Umweltproben zu identifizieren.</p>
<p>Diese genaue Zuordnung wurde möglich durch ultrasensitive massenspektrometrische Analysen im Labor von Privatdozentin Dr. Dörte Becher aus dem Arbeitskreis von Prof. Dr. Michael Hecker an der Universität Greifswald. Dadurch gelang ein detaillierter Einblick in die Enzymatik und die Stoffaufnahme beim Abbau von Algenbiomasse, den bisher größtenteils unbekannte marine Bakterien katalysieren.</p>
<p>Von der Metaproteomforschung wird in Zukunft ein besseres Verständnis der in der Natur vorkommenden Vielzahl an unbekannten Proteinfunktionen  erwartet. Das schließt nicht nur die Untersuchung mariner und terrestrischer Mikroorganismen ein, sondern betrifft auch die Untersuchung des menschlichen Mikrobioms, also jener Mikroorganismen, die zum Beispiel in großer Zahl den Magen-Darm-Trakt des Menschen besiedeln. Entsprechende Analysen haben in den Greifswalder Arbeitsgruppen in Kooperation mit Kollegen der Universität Tel Aviv in Israel bereits begonnen.</p>
<p><strong>Originalarbeit</strong><br />
Substrate-controlled succession of marine bacterioplankton populations induced by a phytoplankton blom, 2012. H. Teeling, B. M. Fuchs, D. Becher, C. Klockow, A. Gardebrecht, C. M. Bennke, M. Kassabgy, S. Huang, A. J. Mann, J. Waldmann, M. Weber, A. Klindworth, A. Otto, J. Lange, J. Bernhardt, C. Reinsch, M. Hecker, J. Peplies, F. D. Bockelmann, U. Callies, G. Gerdts, A. Wichels, K. H. Wiltshire, F. O. Glöckner, T. Schweder, and R. Amann. Science, advanced online publication (Un Greifswald)</p>
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		<title>Studentinnen erfinden neuen fettarmen Fleisch-Snack</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[erfindungen]]></category>
		<category><![CDATA[ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist klein, rund und es gibt ihn in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Vier Studentinnen der Universität Hohenheim haben einen neuen Fleisch-Snack für zwischendurch erfunden – und damit beim Trophelia-Wettbewerb des Forscherkreises der Ernährungsindustrie (FEI) den zweiten Platz belegt. Der preisgekrönte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist klein, rund und es gibt ihn in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Vier Studentinnen der Universität Hohenheim haben einen neuen Fleisch-Snack für zwischendurch erfunden – und damit beim Trophelia-Wettbewerb des Forscherkreises der Ernährungsindustrie (FEI) den zweiten Platz belegt.<span id="more-3737"></span> Der preisgekrönte Snack ist ein Ergebnis des Projekts Studium 3.0 / Humboldt reloaded der Universität Hohenheim, bei dem bereits Studierende eigene Forschungsprojekte durchführen. </p>
<p>Etwas Vergleichbares sucht man im Supermarktregal bisher vergeblich: kleine Fleischkügelchen mit Füllung in einem weichen Teigmantel. Meat me heißt der neue fettarme Fleisch-Snack für unterwegs und bisher gibt es ihn in drei verschiedenen Sorten: Meat me in Holland mit einer Käse-Füllung, Meat me in Italy mit einer Pesto-Füllung und Meat me in Mexico mit einer Salsa-Füllung.</p>
<p>„Es sind aber noch viel mehr Varianten denkbar“, sagt Christin Monville. Die 23-Jährige ist eine von vier Studentinnen, die sich den Snack ausgedacht haben. Gemeinsam belegen sie den Studiengangs Lebensmittelwissenschaften und -technologie. Betreut wurden sie von Prof. Dr. Jochen Weiss und Prof. Dr. Jörg Hinrichs. „Neben den Geschmacksrichtungen können wir auch Fleischfüllung variieren: Schwein, Rind, Geflügel – was das Herz begehrt.“ Auch Zutaten aus ökologischer oder regionaler Produktion seien denkbar.</p>
<p>Ebenso reichhaltig wie die geschmackliche Bandbreite ist auch die Menge an Inhaltsstoffen. „Da decken wir mit Meat me alles ab: Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Fett und Kohlenhydrate“, sagt Monville. Nur Kalorien hat Meat me nicht viele – und auf chemische Zusatzstoffe verzichteten die vier Studentinnen fast ganz: „Das ist ein weitgehend naturbelassener Snack“, erzählt Monville.</p>
<p>Ungekühlt haltbar, praktisch verpackt, pfiffig beworben und preisgekrönt</p>
<p>Weiterer Vorteil: Ob im Kino, im Büro oder zur Stärkung nach dem Joggen &#8211; Mit seiner wieder verschließbaren To-go-Verpackung kann Meat me überallhin mitgenommen werden. Denn der frittierte Fleisch-Snack braucht keine Kühlung und ist bis zu vier Monate lang haltbar. 45 Stück der 1,5 Zentimeter großen Teigbällchen passen in eine Packung. „Man kann sich also satt essen“, sagt Monville.</p>
<p>Mit dieser innovativen Snackidee belegten die vier Studentinnen von der Universität Hohenheim beim Trophelia-Wettbewerb des Forscherkreises der Ernährungsindustrie den zweiten Platz. Nun sind sie auf der Suche nach Firmen, die Meat me vermarkten könnten. Womöglich ist Meat me also bald an jeder Tankstelle erhältlich. Einen einprägsamen Werbeslogan gibt es jedenfalls schon: „Meat me … und wo treffen wir uns?“<br />
(Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Mehr Allgemeinwissen durch Lektüre von Tageszeitungen?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[allgemeinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist wissenschaftlicher Begleiter des Projekts „Zeitung und Ausbildung in Hessen – news to use“. Ziel der Aktion ist es, junge Auszubildende stärker in den Fokus von Tageszeitungen zu rücken:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist wissenschaftlicher Begleiter des Projekts „Zeitung und Ausbildung in Hessen – news to use“. Ziel der Aktion ist es, junge Auszubildende stärker in den Fokus von Tageszeitungen zu rücken: Dazu erhalten 2.000 Auszubildende ein Jahr lang eine lokale Tageszeitung an ihre private Adresse.<span id="more-3735"></span> Mit Hilfe zweier Tests wird der Allgemeinbildungsstand der Teilnehmer vor und nach dem Projektzeitraum festgestellt. Entwickelt und ausgewertet werden diese Tests durch das ZMI.</p>
<p>Im Projektzeitraum sollen die Auszubildenden zudem weitere Tests auf einer eigens zu diesem Zweck eingerichteten Internetplattform lösen. In diesem Zusammenhang werden die Studienteilnehmer jeden Monat ferner aufgefordert, auch eigene Texte zu verfassen. Aus den Tests und Texten der Auszubildenden wird dann der jeweilige Bildungszuwachs ermittelt, und zwar auf Grundlage messbarer Größen. Dazu gehören beispielsweise der verwendete Wortschatz oder die durchschnittliche Satzlänge. Erwartet wird, dass ein deutlicher Zuwachs an Allgemeinwissen und Sprachkompetenz festzustellen sein wird, was die Relevanz von Tageszeitungen – im Unterschied zu anderen Nachrichtenquellen – deutlich herausstellen könnte. Durch die Auswertung können somit detaillierte Aussagen zur Nutzung von Zeitungsmedien bei jungen Menschen in der Berufsausbildung getroffen werden.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie sind allerdings nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für Zeitungsverlage interessant. Denn mit ihrer Hilfe könnten Lehrlinge in Zukunft gezielter von Lokalzeitungen angesprochen werden. Darüber hinaus wird das Projekt zeigen, dass und wie die tägliche Zeitungslektüre Auszubildende weiterqualifizieren kann: „Allgemeinbildung ist ja für jeden von uns immer nur ein Mittel zum Zweck. Man muss sie einsetzen können im Gespräch, beim Lesen und beim Verfassen von Texten. Dies geschieht auf mehreren Ebenen – und eine Qualifikation auf diesen Ebenen, vom Leseverständnis bis hin zum Verständnis etwas einer mehrschichtigen Diskussion im Betrieb, das sollte das Ziel darstellen“, so der Geschäftsführende Direktor des ZMI, Professor Dr. Henning Lobin in einem Interview mit dem „Wiesbadener Tagblatt“.</p>
<p>Für die Durchführung des Projekts kann das ZMI auf eine lange Tradition an Kooperationen mit Medienunternehmen zurückgreifen, wie zum Beispiel mit Unternehmen der Bertelsmann AG. Im Unterschied dazu stellt „News to use“ allerdings ein reines Forschungsprojekt dar, in dessen Verlauf noch auszuloten ist, was und wie viel auf diesem innovativen Feld der Bildungsforschung wissenschaftlich erreicht werden kann. Gefördert wird das Projekt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds. Für das am 1. August 2012 beginnende Ausbildungsjahr 2012/2013 können sich interessierte Betriebe ab sofort anmelden. Auskunft erteilen die teilnehmenden Zeitungsverlage oder der Verband Hessischer Zeitungsverleger (VHZV). (Uni Gießen)</p>
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		<title>Analyse der Krise um das iranische Nuklearprogramm</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[atomtechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[diplomaten]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Streit um das iranische Atomprogramm hält die Weltgemeinschaft in Atem. Bisher sind alle Versuche einer diplomatischen Lösung ins Leere gelaufen. In seiner Studie &#8220;(Un)sicherheitsfaktor Atombombe&#8221;, die jetzt von der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Reihe &#8220;Internationale Politikanalyse&#8221; veröffentlicht wurde, zieht Dr....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um das iranische Atomprogramm hält die Weltgemeinschaft in Atem. Bisher sind alle Versuche einer diplomatischen Lösung ins Leere gelaufen. In seiner Studie &#8220;(Un)sicherheitsfaktor Atombombe&#8221;, die jetzt von der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Reihe &#8220;Internationale Politikanalyse&#8221; veröffentlicht wurde, zieht Dr. Andreas Bock vom Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg einen innovativen historischen Vergleich mit der Kuba-Krise und eröffnet damit eine neue Blickweise auf die dem Konflikt zugrundeliegenden Strukturen und Bedrohungsszenarien.<span id="more-3733"></span></p>
<p>Die Krise um das iranische Atomprogramm, so Bock, sei symptomatisch für eine widersprüchliche Sicherheitspolitik, die eigentlich mehr Sicherheit schaffen will, aber das genaue Gegenteil erreicht. Das Problem liege darin, dass Maßnahmen, die ein Staat ergreift um seine Sicherheit zu erhöhen, von einem anderen Staat als Bedrohung der eigenen Sicherheit wahrgenommen werden und entsprechende Gegenmaßnahmen auslösen, die nur wieder die Unsicherheit des anderen Staates erhöhen. In der Politikwissenschaft spricht man hier von einem Sicherheitsdilemma.</p>
<p><strong>Kuba-Krise als geeignete &#8220;Blaupause&#8221;</strong><br />
Bock sieht in der Iran-Krise ein solches Sicherheitsdilemma. Der Iran fühle sich seit längerem bedroht, vielleicht sogar in seiner Existenz gefährdet. Das Streben Teherans nach einem funktionierenden Atomwaffenprogramm sei deshalb lediglich eine Reaktion auf dieses Gefühl der Bedrohung. Die Lösung der Krise hänge folglich davon ab, inwieweit es gelingen werde, die Bedrohungswahrnehmung auf Seiten Irans zu verändern. Und da die (Fehl-)Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit der Schlüssel zum Verständnis der Iran-Krise ist, bilde die Kuba-Krise die geeignete &#8220;Blaupause&#8221; zur Analyse der Iran-Krise, argumentiert Bock.</p>
<p>Da Bocks Studie den Fokus auf die Wahrnehmung richtet, geht es in ihr nicht um die Frage der Legitimität oder Illegitimität politischer Handlungen, sondern ausschließlich um die Frage, wie diese Handlungen vom Iran und von dessen Umwelt (den USA oder Israel) wahrgenommen werden und welche sicherheitspolitischen Folgen diese Wahrnehmungen haben.</p>
<p><strong>Teherans Sehnsucht nach der Atombombe</strong><br />
Warum will Iran überhaupt die Fähigkeit erwerben, nukleare Massenvernichtungswaffen herstellen zu können? Für Bock eine durchaus berechtigte Frage, denn an der Paradoxie von Nuklearwaffen habe sich seit dem Ende des Kalten Krieges nichts geändert: Man besitze sie, um sie nicht einsetzen zu müssen.</p>
<p><strong>&#8220;Iran behaves as a logical actor &#8230;&#8221;</strong><br />
Aus der Sicht eines rationalen Akteurs macht das Festhalten am Atomwaffenprogramm daher wenig Sinn. Nun könnte man unterstellen, dass Iran ein irrationaler Akteur ist. Und damit würde das iranische Streben nach der Atombombe, so unsinnig es erscheint, wieder Sinn machen. Tatsächlich aber verhalte sich Iran als nüchtern kalkulierender, rationaler Akteur, argumentiert Bock und beruft sich dabei auf Ephraim Kam, der bereits 2007 in seiner Studie &#8220;A Nuclear Iran: What Does it Mean, and What Can Be Done?&#8221;<br />
feststellt: „Iran behaves as a logical actor – even in Iranian terms – that considers the risks and costs incurred by its actions and is not guided by ideological-religious considerations alone.&#8221; Damit ähnele diese Situation derjenigen, in der Chruschtschows entschied, Atomraketen insgeheim auf Kuba zu stationieren. Aus heutiger Sicht erscheine dieser Schritt irrational und höchst riskant, denn wie habe Chruschtschow nur glauben können, dass die USA Atomraketen, die problemlos Washington erreichen könnten, im eigenen Hinterhof dulden würden?</p>
<p><strong>Die Bombe aus der Perspektive Teherans: rationales Mittel der Selbstverteidigung</strong><br />
Die Ängste vor einer iranischen Atombombe haben meist einen gemeinsamen Nennern nämlich die dem Iran unterstellte feindselige Intention. Natürlich, meint Bock, könne man die iranischen Atomwaffenpläne aus israelischer, US-amerikanischer oder europäischer Perspektive so wahrnehmen. Aus iranischer Perspektive erscheine das Atomprogramm freilich als rationales Mittel der Selbstverteidigung, der Selbsterhaltung (des Regimes) und der ausgleichenden Gerechtigkeit.</p>
<p><strong>Ist eine Lösung des Konflikts möglich?</strong><br />
Bock hält eine Lösung des Konflikts um das iranische Atomprogramm noch für möglich, aber sie werde weder einfach, noch schnell zu erreichen sein, denn für eine einfache und schnelle Lösung dauere der Konflikt mit Iran, der zudem nicht nur das Atomprogramm zum Gegenstand habe, schon zu lange. Um den Konflikt zu entschärfen, müsse eine Seite den ersten Schritt in Richtung Deeskalation tun und Zugeständnisse machen. Für Bock können die nur die USA sein. Die USA, so argumentiert er, können auf Teheran zugehen, ohne dass sich die Bedrohungssituation für die USA verändere, denn selbst ein nuklear bewaffneter Iran stelle für die USA keine nennenswerte Bedrohung dar.</p>
<p><strong>US-Sicherheitsgarantie als Voraussetzung für Wahrnehmungswandel Teherans</strong><br />
Wenn das iranische Atomprogramm eine rationale Reaktion auf die von Teheran wahrgenommenen Bedrohungen der Sicherheit des Landes und des Regimes ist, muss eine nachhaltige Lösung des Atomstreits auf die nachhaltige Veränderung dieser Wahrnehmung durch Iran abzielen. Der Schluss, den Bock daraus zieht: Washington muss Teheran ein glaubhaftes Angebot auf Regimesicherheit unterbreiten. Denn wenn Iran die Sicherheitsgarantie der USA als glaubwürdig einschätzt, wird sich in der Wahrnehmung Teherans die Bedeutung des Atomwaffenprogramms in sein Gegenteil verkehren: Das Festhalten an einem militärischen Nuklearprogramm wäre ab dann nämlich irrational.</p>
<p><strong>Keine Alternative zur Deeskalation</strong><br />
&#8220;Tatsächlich&#8221;, resümiert Bock, &#8220;gibt es meiner Meinung nach keine Alternative zur Deeskalation, wenn man den Konflikt mit Iran nachhaltig entschärfen will. Ein militärisches Vorgehen gegen die iranischen Nuklearanlagen wäre dagegen kontraproduktiv, da es das Atomprogramm lediglich verlangsamen, aber nicht dauerhaft verhindern würde, im Gegenteil: Ein Angriff würde in Teheran die Überzeugung stärken, dass eine iranische Atombombe als Mittel der Abschreckung und Selbstverteidigung notwendig ist.&#8221;</p>
<p>Andreas Bock: (Un-)Sicherheitsfaktor Atombombe &#8211; eine Analyse der Krise um das iranische Nuklearprogramm, Berlin, Friedrich-Ebert-Stiftung, Internationale Politikanalyse, 2012, ISBN 978-3-86498-109-8. (Uni Augsburg)</p>
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		<title>Projekt zur Geschichte der militärischen Nachrichtendienste</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[militär]]></category>
		<category><![CDATA[nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gerda Henkel Stiftung fördert mit gut 150.000 Euro ein wissenschaftliches Projekt zur Geschichte der militärischen Nachrichtendienste in Deutschland, Großbritannien und den USA. Dabei soll es nicht allein um die klassische geheimdienstliche Arbeit des Erfassens, Sammelns und Auswertens von sicherheitsrelevanten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gerda Henkel Stiftung fördert mit gut 150.000 Euro ein wissenschaftliches Projekt zur Geschichte der militärischen Nachrichtendienste in Deutschland, Großbritannien und den USA. Dabei soll es nicht allein um die klassische geheimdienstliche Arbeit des Erfassens, Sammelns und Auswertens von sicherheitsrelevanten Informationen gehen.<span id="more-3730"></span> Das Projekt fragt auch danach, wie sich Spionagediskurse in größere kulturgeschichtliche Zusammenhänge einordnen lassen und ob und bis zu welchem Grad sich im frühen 20. Jahrhundert national spezifische Geheimdienstkulturen herausgebildet haben.</p>
<p>Eine Forschergruppe unter Leitung von Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Augsburg), Prof. Dr. Andreas Gestrich (Deutsches Historisches Institut London) und Prof. Dr. Sönke Neitzel (University of Glasgow) wird die Entwicklung der militärischen Nachrichtendienste in allen drei Ländern für die Zeit von 1900 bis 1947 systematisch erforschen und dabei sowohl die tatsächliche geheimdienstliche Arbeit als auch populäre Darstellungen von Spionen und &#8220;abenteuerlichen&#8221; Methoden der Informationsgewinnung in Literatur und Medien genauer in den Blick nehmen. Was haben populäre Repräsentationen des Spions mit den jeweiligen nationalen Kulturen der &#8220;intelligence&#8221; und dem Arbeitsalltag der Nachrichtendienste zu tun?</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Kulturen der Intelligence&#8221; soll damit die erste Kulturgeschichte militärischer Nachrichtendienste überhaupt in vergleichender Perspektive entstehen. Es soll in den kommenden drei Jahren nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den drei Ländern gefragt werden und danach, ob national spezifische Geheimdienstkulturen entstanden sind und bis zu welchem Grad übernationale Muster die Arbeit der Geheimdienste prägen. Zugleich erhoffen sich die Forscher, durch die Einbettung der &#8220;human intelligence&#8221; in ihre soziokulturellen Kontexte einem bisher ganz überwiegend von institutionen- und politikgeschichtlichen Ansätzen geprägten Forschungsfeld neue Impulse zu verleihen.</p>
<p>Das Projekt wird sich in seiner ersten Stufe auf die Entwicklung der militärischen Nachrichtendienste in Europa und den USA seit dem späten 19. Jahrhundert konzentrieren. In dieser Zeit durchlief das Nachrichtendienstwesen einen Prozess der Professionalisierung und Technisierung, es bildeten sich zunächst spezifische nationale Geheimdiensttraditionen heraus. In mittelfristiger Perspektive sollen die Forschungen auch auf die Zeit des Kalten Krieges ausgedehnt werden, und weitere Länderperspektiven (z. B. Frankreich und Italien) sollen hinzugefügt werden. Aufgrund der Quellenlage wird sich das Projekt zunächst jedoch auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts konzentrieren.</p>
<p>Die Gerda Henkel Stiftung stellt für das Forschungsprojekt Personal-, Reise- und Sachmittel zur Verfügung. Ein erster, konstituierender Workshop für das Projekt soll im Februar 2013 an der Universität Augsburg stattfinden. (Uni Augsburg)</p>
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		<title>Lautsprecher auf Standardpapier</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 07:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[forschungsergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[messen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz (pmTUC) präsentiert vom 3. bis 16. Mai 2012 auf der Fachmesse drupa neue Forschungsergebnisse, die im wahrsten Sinne aufhorchen lassen: Lautsprecher, die im Flexodruckverfahren auf Standardpapier gedruckt wurden. Das Team...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz (pmTUC) präsentiert vom 3. bis 16. Mai 2012 auf der Fachmesse drupa neue Forschungsergebnisse, die im wahrsten Sinne aufhorchen lassen: Lautsprecher, die im Flexodruckverfahren auf Standardpapier gedruckt wurden.<span id="more-3727"></span> Das Team um pmTUC-Leiter Prof. Dr. Arved Hübler ist auf der weltgrößten Messe für Drucktechnik in der Messe Düsseldorf am Stand des Druckmaschinenherstellers Windmöller &#038; Hölscher KG (Lengerich) zu finden: Halle 15 &#8211; Stand A41/1.</p>
<p>Der gedruckte Papierlautsprecher wird &#8211; wie jeder andere Lautsprecher auch &#8211; an einen Audioverstärker angeschlossen. &#8220;Das Frequenzverhalten und damit die Klangqualität sind gut. Überraschend laut sind die Papiere auch. Lediglich die Bässe des Papierlautsprechers sind etwas schwach&#8221;, erläutert Dr. Georg Schmidt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am pmTUC. Die Chemnitzer Forscher stellen die dünnen Lautsprecher aus mehreren Schichten eines leitfähigen organischen Polymers sowie einer piezoaktiven Schicht her. &#8220;Sie sind erstaunlich robust können durch Drucken extrem kostengünstig produziert werden&#8221;, erklärt Projektmitarbeiterin Maxi Bellmann. Die Papierlautsprecher können zusätzlich mit farbigen Botschaften bedruckt werden.</p>
<p>Prof. Hübler erhofft sich mit dem Papierlautsprecher ein großes Spektrum neuer Anwendungen: Zum Beispiel könnten sie &#8211; integriert in gängige Druckprodukte &#8211; für die Werbung attraktiv werden. &#8220;Außerdem sind Soundtapeten oder rein technische Anwendungen wie Abstandssensoren vorstellbar, denn die Papiere sind auch im Ultraschallbereich aktiv&#8221;, sagt Hübler und ergänzt: &#8220;Da das Drucken freie Formen der Lautsprecher zulässt, hat man auch ganz neue Möglichkeiten, die erzeugten Schallwellen zu beeinflussen.&#8221; Die Entwicklung entstand im Rahmen des Projektes Plastic Acoustics (PACU), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Beteiligt waren die Robert Bosch GmbH (Stuttgart), die Heraeus Clevios GmbH (Leverkusen), die X-spex GmbH (Berlin) und das Chemnitzer Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS.</p>
<p>Neben den gedruckten Lautsprechern zeigt das pmTUC auf der drupa auch Weiterentwicklungen der gedruckten Papiersolarzelle. &#8220;Vor einem halben Jahr haben wir 3PV &#8211; also printed paper photovoltaics &#8211; als Weltneuheit vorgestellt&#8221;, berichtet Hübler. Auf der Fachmesse in Düsseldorf zeigen die Chemnitzer Forscher einen Solarbaum, an dem 50 gedruckte Papiersolarzellen als überdimensionale Blätter hängen. Einem realen Baum ähnlich, sammeln die der Sonne zugewandten Blätter Energie. Verbunden sind sie über Druckknöpfe. Via Kabel im Baumstamm fließt der Solarstrom in eine Batterie.</p>
<p>&#8220;Schaut man von unten in das schattige Blätterdach des Solarbaums, sind die Unterseiten der Blätter mit Werbung bedruckt&#8221;, verrät Hübler und ergänzt mit einem Augenzwinkern: &#8220;Das ist besser als in der Natur.&#8221; Denn laut Hübler ist die Werbebranche die treibende Kraft der Druckindustrie: &#8220;Sobald der Kunde entdeckt, dass man Werbung, die eine Solarzelle trägt, besser nicht wegwirft, sondern damit Strom erzeugt, wird die gedruckte Solarzelle ein unschlagbarer Werbeträger mit einem nachhaltigen Image&#8221;, so der Chemnitzer Professor. Hübler glaubt nicht nur, dass die an der TU Chemnitz entwickelte 3PV-Technologie dereinst einen echten Beitrag zur Energieversorgung leisten kann, sondern dass damit auch der Durchbruch für die gedruckte Elektronik kommen wird.</p>
<p>In dem Buch &#8220;Print wird Elektronik&#8221;, das Hübler anlässlich der drupa in Deutsch und Englisch veröffentlicht, analysiert er die Hintergründe dieser Entwicklungen und erklärt, welcher Wandel des klassischen grafischen Gewerbes aus seiner Sicht zu erwarten ist. Laut Hübler wird der Unterschied zwischen den elektronischen Medien und den klassischen Printmedien in Zukunft Stück für Stück verschwinden. &#8220;Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein&#8221;, blickt Hübler in die Zukunft. Das Buch ist auf der drupa erhältlich und kann am pmTUC angefordert werden. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Faktoren zur Förderung der Karriereentwicklung von Frauen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 07:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer noch gibt es deutlich weniger Frauen als Männer in Führungspositionen. Um dies zu ändern, sollten Unternehmen künftig mehr für ihre weiblichen Mitarbeiter tun, als nur Flexibilisierungsmöglichkeiten zu schaffen. Dies zeigen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universitäten Hamburg und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch gibt es deutlich weniger Frauen als Männer in Führungspositionen. Um dies zu ändern, sollten Unternehmen künftig mehr für ihre weiblichen Mitarbeiter tun, als nur Flexibilisierungsmöglichkeiten zu schaffen. Dies zeigen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universitäten Hamburg und Leipzig.<span id="more-3725"></span> Fünf Teams von Forscherinnen aus den Bereichen Psychologie, Sozialökonomie und Pädagogik haben sich über drei Jahre mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren in der Arbeitswelt und in der Persönlichkeit die Karriereentwicklung von Frauen fördern oder behindern.</p>
<p>Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfond mit rund 855.000 Euro für die Universität Hamburg und 172.500 Euro für die Universität Leipzig gefördert.</p>
<p>Insgesamt wurden über 100 Frauen und Männer aus verschiedenen, größtenteils technisch orientierten großen Unternehmen in ganz Deutschland zu den Einflussfaktoren von Aufstiegskompetenz und Berufserfolg interviewt. Über 5.000 Personen nahmen an schriftlichen Befragungen teil. Außerdem wurden 52 Coachingprozesse zum Abbau mentaler Blockaden und 30 Coachingprozesse zum Aufbau mikropolitischer Kompetenzen durchgeführt und evaluiert.</p>
<p>Projektleiterin Prof. Dr. Eva Bamberg vom Arbeitsbereich Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Hamburg, die sich innerhalb des Projekts mit dem Thema Arbeitsbedingungen befasste, empfiehlt Frauen zur Förderung ihrer Karriere, sich möglichst anspruchsvollen Aufgaben und Projekten zu widmen. „Komplexe Aufgaben sind für den Erwerb von Erfahrungen unerlässlich. Außerdem erhalten Frauen dadurch die Möglichkeit, ihre Ergebnisse vor anderen zu präsentieren. So werden ihre Leistungen sichtbar“, erklärt sie.</p>
<p>Überraschend sei für die Projektmitarbeiter die Erkenntnis gewesen, dass Flexibilisierungsmaßnahmen, die von vielen Unternehmen zur Förderung von Frauen eingeführt werden, als alleinige Maßnahme nicht zum Aufstieg von Frauen beitragen. Dazu zählen unter anderem flexible Arbeitszeiten oder Arbeitsorte, familienfreundliche Urlaubs- und Terminplanung sowie die Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Beruf etwa nach der Elternzeit. Erst wenn diese Maßnahmen ergänzt werden mit der Zuweisung von anspruchsvollen Arbeitsaufgaben und der Möglichkeit, die eigenen Erfolge zu präsentieren, ist Flexibilität förderlich für den Aufstieg von Frauen.</p>
<p><strong>Vorgesetzte können weibliche Angestellte gezielt unterstützen</strong><br />
„Unternehmen und Führungskräfte sollten darauf achten, dass auch Frauen gerade zu Beginn ihrer Berufslaufbahn gezielt anspruchsvolle Aufgaben übertragen bekommen und die Möglichkeit, Ergebnisse zu präsentieren und sichtbar zu werden.&#8221;, rät Prof. Gisela Mohr von der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Leipzig.</p>
<p>Informatikprofessorin Prof. Dr. Monique Janneck von der FH Lübeck, die bis 2011 an der Universität Hamburg forschte und das Teilprojekt technikbezogenes Selbstkonzept betreute, empfiehlt frühzeitige technikbezogene Handlungserfahrungen und ein positives Feedback von außen, etwa durch Eltern oder Lehrer. Beides seien wichtige Faktoren für die Berufswahl und die berufliche Entwicklung von Frauen in technischen Branchen.</p>
<p>„Mentale Blockaden, das heißt Glaubenssätze wie ‚Ich kann nicht…‘ ‚Ich sollte nicht…‘ können die Karriereentwicklung von Frauen behindern. Durch ein spezielles Coaching können diese mentalen Blockaden aufgelöst und daran gebundene Kompetenzzweifel verringert werden“, sagt Psychologie-Professorin Prof. Dr. Angelika Wagner von der Universität Hamburg. Das im Rahmen dieses Projekts entwickelte und empirisch überprüfte Coaching in Introvision führte gleichzeitig auch zu einer längerfristigen signifikanten Abnahme von chronischem Stress im beruflichen Alltag und damit zur Burnout-Prävention.</p>
<p>Frauen in Führungspositionen, die sich in einem Coaching das Wissen um Spielregeln in ihren jeweiligen Unternehmen aneignen und die in der Folge mikropolitische Taktiken in ihr Selbstkonzept integrieren sowie diese Strategien situativ passend einsetzen, können nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Rastetter vom Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg auf ihren Aufstieg positiv Einfluss nehmen. Durch die Aneignung mikropolitischer Kompetenz vergrößern sich ihre individuellen Handlungsspielräume. Es fällt ihnen leichter, sich aktiv an den Spielen der Macht und im Sinne ihrer Karriereziele zu beteiligen. Besonders profitieren davon Frauen in männerdominierten Berufsfeldern wie den Technikbranchen.</p>
<p>Insgesamt zeigen die Forschungsergebnisse, dass die Förderung von Berufsaufstieg über mehrere Wege erfolgen sollte: Arbeitsbedingungen mit hohen Anforderungen, unterstützende Führung sowie die Möglichkeit, über Personalentwicklungsmaßnahmen wie Coaching mikropolitische Kompetenzen zu entwickeln und mentale Blockaden zu überwinden. (Uni Hamburg)</p>
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