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	<title>Uninews-Onlinebildung &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Methodenwerkstatt Bildungsforschung an der Uni Gießen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 18:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Welches methodische Design ist für meine bildungswissenschaftliche Dissertation am geeignetsten? Wie kombiniere ich qualitative und quantitative Methoden? Welche Trends gibt es in der empirischen Bildungsforschung? Diese und weitere Fragen stellen sich dem wissenschaftlichen Nachwuchs in der empirischen Bildungsforschung nicht nur...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welches methodische Design ist für meine bildungswissenschaftliche Dissertation am geeignetsten? Wie kombiniere ich qualitative und quantitative Methoden? Welche Trends gibt es in der empirischen Bildungsforschung? Diese und weitere Fragen stellen sich dem wissenschaftlichen Nachwuchs in der empirischen Bildungsforschung nicht nur zu Beginn des Promotionsprojektes, sondern während des gesamten Forschungsprozesses.<span id="more-3458"></span> Die vom 16. bis 18. Februar 2012 erstmals und künftig einmal jährlich stattfindende Gießener Methodenwerkstatt Bildungsforschung (GiMeBildung) greift diese Fragen auf und richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Studierende aus der bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschung.</p>
<p>Das Programm der Methodenwerkstatt ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur auf der Basis mehrtägiger Workshops ihre speziellen Kenntnisse in einer Methode zu vertiefen, sondern auch über Vorträge namhafter Kolleginnen und Kollegen einen allgemeinen Überblick über die Weiterentwicklungen in der empirischen Bildungsforschung und ihrer Methoden zu bekommen. Während beispielsweise Prof. Dr. Barbara Friebertshäuser (Universität Frankfurt) die „Methoden der Bildungsforschung“ in den Blick nimmt, fokussiert der Vortrag von Prof. Dr. Tobias Feldhoff (Universität Frankfurt) auf die „Methoden der Schulentwicklungsforschung“. Schließlich widmet sich Dr. Anna Brake (Universitäten Marburg/Augsburg) der „Triangulation und Mixed Methods im internationalen Diskurs“.</p>
<p>Die Gießener Methodenwerkstatt Bildungsforschung ist eine Veranstaltung der Initiative Forschungsmethoden des Fachbereiches 03 Sozial- und Kulturwissenschaften. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss empirisch forschender Lehrender aus der Erziehungswissenschaft und der Soziologie. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für Lehrerbildung unterstützt. (Uni Gießen)</p>
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		<title>Warum sind junge Vietnamesen so bildungserfolgreich?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seit der PISA-Studie wird in Deutschland intensiv über die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien diskutiert. Was in diesen Debatten jedoch oftmals übersehen wird, sind die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen verschiedenen Migrantengruppen. Dies erscheint umso bemerkenswerter, als...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit der PISA-Studie wird in Deutschland intensiv über die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien diskutiert. Was in diesen Debatten jedoch oftmals übersehen wird, sind die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen verschiedenen Migrantengruppen.<span id="more-3430"></span> Dies erscheint umso bemerkenswerter, als dass Schüler mit vietnamesischem Migrationshintergrund in vielerlei Hinsicht sogar erfolgreicher im deutschen Bildungssystem sind als einheimische Schüler. Ein differenzierter Blick auf Bildungsstatistiken zeigt, dass weit über 50 Prozent der Kinder aus vietnamesischen Familien den Sprung auf das Gymnasium schaffen. Damit ist der Anteil der vietnamesischen Jugendlichen, die zum Abitur streben, höher als der Anteil unter deutschen Schülern. Und gegenüber ihren Alterskollegen aus türkischen Familien liegt die Gymnasialquote sogar fast fünfmal so hoch.</p>
<p>Warum sind unterschiedliche Herkunftsgruppen unterschiedlich bildungserfolgreich? Mit dem gleichlautenden Projekt wollen Soziologen der Technischen Universität Chemnitz und Erziehungswissenschaftler der Universität Hamburg den Ursachen für das bessere Abschneiden von jungen Menschen aus vietnamesischen Familien im Vergleich zu türkischen und deutschen Familien auf den Grund gehen. Zu diesem Zweck werden in Sachsen und Hamburg persönliche Interviews mit mehr als 1.500 Müttern aus diesen drei Zielgruppen und ihren Kindern durchgeführt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt hierfür im Rahmen der Förderrichtlinie &#8220;Chancengerechtigkeit und Teilhabe &#8211; Sozialer Wandel und Strategien der Förderung&#8221; knapp eine halbe Million Euro zur Verfügung.</p>
<p>Im Zentrum der Untersuchung stehen die Ausstattung der Familien mit bestimmten Ressourcen sowie elterliche Bildungsinvestitionen zum Zeitpunkt des Übergangs der Kinder in den Kindergarten, die Grundschule, die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II bzw. das Berufsbildungssystem. Unter anderem soll geklärt werden, welche Bedeutung dem Bildungsniveau der Eltern und deren Vertrautheit mit den Organisationsformen und Anforderungen des deutschen Bildungssystems hinsichtlich der Schulleistungen und Sprachkompetenzen ihrer Kinder zukommt. Ebenso von Interesse ist die Frage, welche Wege der Beschaffung relevanter Informationen den Eltern offen stehen und inwiefern persönliche Bezugspersonen der Familie einen Einfluss auf Bildungsentscheidungen ausüben.</p>
<p>Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens versprechen Aufschluss darüber, welche familialen Bedingungen besonders förderlich für Bildungserfolg sind. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für die Bildungspraxis, wie Prof. Dr. Bernhard Nauck, Inhaber der Professur Allgemeine Soziologie I an der TU Chemnitz, betont: &#8220;Wir schaffen eine empirische Grundlage für die Gestaltung beziehungsweise Optimierung von Angeboten der Elternbildung, die an den vorgefundenen Erfolgsstrategien familialer Unterstützung anknüpfen.&#8221; Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Die Leitung liegt bei Prof. Nauck sowie bei Prof. Dr. Ingrid Gogolin von der Universität Hamburg. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Martin Carrier in Academia Europaea aufgenommen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 10:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[akademie]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Martin Carrier, Professor für Philosophie an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, ist in die Sektion „Philosophy, Theology, and Religious Studies“ der „Academia Europaea/The Academy of Europe“ aufgenommen worden. Ziel der 1988 in Cambridge gegründeten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Martin Carrier, Professor für Philosophie an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld, ist in die Sektion „Philosophy, Theology, and Religious Studies“ der „Academia Europaea/The Academy of Europe“ aufgenommen worden. Ziel der 1988 in Cambridge gegründeten Academia Europea ist es, Bildung und Forschung in Europa zu fördern und den interdisziplinären und internationalen Austausch in der Wissenschaft zu stärken.<span id="more-2508"></span></p>
<p>Carrier lehrt und forscht seit 1998 an der Universität Bielefeld. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Wissenschaftsphilosophie. Er befasst sich intensiv mit Themen wie „Wissenschaft im Anwendungskontext“, „Wissenschaft und Werte“ und &#8220;Theoriewandel in der Wissenschaft&#8221;.</p>
<p>Professor Dr. Martin Carrier, 1955 geboren, studierte Physik, Philosophie und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er war bis 1994 an der Universität Konstanz tätig, wo er sich 1989 in Philosophie habilitierte. Ab 1994 war er Professor an der Universität Heidelberg, ehe er 1998 als Professor für Philosophie an die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld wechselte. Er ist Mitglied im Hochschulrat der Universität Bielefeld und Mitglied des Vorstands des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. 2008 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.</p>
<p>Die Mitglieder der Academia Europaea sind führende Experten aus allen Wissenschaftsbereichen. Der Akademie gehören rund 2000 Wissenschaftler aus 35 europäischen und acht nichteuropäischen Ländern, unter ihnen 38 Nobelpreisträger, an. Die Mitgliedschaft wird durch Einladung an europäische Wissenschaftler nach Vorschlag einer Gutachterkommission erworben. Die Wahl wird durch den Rat der Gesellschaft bestätigt.</p>
<p>Es ist die dritte Akademie, neben der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, der Martin Carrier angehört. Von der Universität Bielefeld gehören der Academia Europaea zudem Professor Dr. Hartmut von Hentig und Professor Dr. Dr. h. c. mult. Achim Müller an. (Uni Bielefeld)</p>
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		<title>Zuversichtsstudie unter Schülern</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 14:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
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		<category><![CDATA[schüler]]></category>
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		<category><![CDATA[zuversicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Je höher die Bildung, desto größer die Zuversicht. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer im 2. Quartal 2010 erstmals exklusiv unter Schülern durchgeführten repräsentativen Umfrage im Rahmen der Zuversichtsstudie. Demnach ist der Optimisten-Anteil unter Gymnasiasten am höchsten. Dafür fühlen sich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je höher die Bildung, desto größer die Zuversicht. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer im 2. Quartal 2010 erstmals exklusiv<br />
unter Schülern durchgeführten repräsentativen Umfrage im Rahmen der Zuversichtsstudie. Demnach ist der Optimisten-Anteil unter Gymnasiasten am höchsten. Dafür fühlen sich Hauptschüler am besten auf ihr weiteres Leben vorbereitet. Im Bundesländer-Vergleich zeigen sich Schüler in Baden-Württemberg am zuversichtlichsten. Bei der regelmäßig erhobenen Zuversichtsstudie handelt es sich um ein Projekt der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim.<span id="more-2266"></span></p>
<p>Kurz vor den Sommerferien herrscht in den meisten Schulen Sonnenschein – denn Deutschlands Schüler vertrauen in die Zukunft. Das gilt vor allem beim Blick auf die individuellen Perspektiven: Die meisten Schüler (56%) antworten auf die Frage, wie sie ihrer persönlichen Situation in den kommenden 12 Monaten entgegensehen, „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“. Am optimistischsten sehen Gymnasiasten die weitere Entwicklung ihres Lebens mit einem Anteil von 62% zuversichtlichen Antworten. Bei den Realschülern vertrauen 58% in die eigene Zukunft, in den Gesamtschulen 57% und in den Hauptschulen 46% der Schüler.</p>
<p>Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer im 2. Quartal 2010 erstmals exklusiv unter Schülern durchgeführten repräsentativen Umfrage im Rahmen der Zuversichtsstudie, einem Projekt der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. Erhoben wurden die Daten von insgesamt 1.503 Schülerinnen und Schülern bundesweit zu je gleichen Anteilen aus Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien.</p>
<p>„Mit steigender Bildung wächst bei den Schülern die Zuversicht, dass sich das eigene Leben positiv entwickelt. Bildung ist also nicht nur ein wichtiges Kapitalfür die materielle Zukunft, sondern auch für das eigene Selbstbewusstsein“, sagt Prof. Frank Brettschneider, der die Allianz Zuversichtsstudie wissenschaftlich begleitet.</p>
<p>Auch bei der Beurteilung der zukünftigen Lage Deutschlands zeigen sich die Gymnasiasten mit einem Optimisten-Anteil von 27% am zuversichtlichsten. Die gleiche Zuversicht für Deutschlands Zukunft findet sich bei den Realschülern, gefolgt von den Gesamt- und Hauptschülern, von denen jeweils 23% gute Perspektiven für das Land sehen. Damit liegt durchweg bei allen Schülern die Zuversicht für das eigene Leben auf deutlich höherem Niveau als die Zuversicht für die Entwicklung Deutschlands. Den größten persönlichen Rückhalt gibt den Jugendlichen das Zuhause (67%) und die Familie (57%).</p>
<p>„Was Schüler selbst gestalten können, gehen sie mit Zuversicht an – erst recht, wenn sie von Familie und Freunden unterstützt werden. Gesellschaftliche Entwicklungen, die in den Händen der Politiker liegen, sehen sie mit Skepsis“, erklärt Frank Brettschneider. Entsprechend niedrig ist die Zuversicht der Schüler, wenn es um die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage (22%) oder um die Sicherheit der Arbeitsplätze (18%) geht. Noch am zuversichtlichsten sehen Schüler die Qualität der Schulen und Universitäten (29%).</p>
<p><strong>Hauptschulen bereiten Schüler am besten auf die Zeit nach der Schule vor</strong><br />
Von allen Schülern fühlen sich Hauptschüler (53%) durch die Schule am besten für das weitere Leben gerüstet. Von den Realschülern teilen 50% diese Einschätzung, von den Gesamtschülern 47% und den Gymnasiasten lediglich 45%.</p>
<p>„Bei den Hauptschülern ist relativ klar, wie es nach der Schule weitergeht. Dementsprechend gut fühlen sie sich von der Schule auf die Zukunft vorbereitet. Gymnasiasten stehen mehr Optionen offen – auf diese kann die Schule naturgemäß weniger konkret vorbereiten“, sagt Frank Brettschneider.</p>
<p>Eine Vorstellung davon, wie es nach der Schule weitergehen soll, haben 42% der Schülerinnen und Schüler, 41% wissen sogar schon genau, was sie nach der Schule machen wollen: Besonders hoch im Kurs stehen bei den Jugendlichen eine Ausbildung (50%) oder ein Studium (40%).</p>
<p>Der Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, besteht bei 24% der Befragten und 17% der Schülerinnen und Schüler möchten nach Abschluss der Schule für einige Zeit ins Ausland gehen.</p>
<p>Die Chancen, dass sich ihre Zukunftspläne verwirklichen lassen, sehen bundesweit 64% der Schülerinnen und Schüler „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“. Relativ optimistisch zeigt sich die Gesamtheit der Schüler auch, wenn es um die Sicherheit eines eigenen Arbeitsplatzes geht (37%).</p>
<p><strong>Schüler in Baden-Württemberg sind am zuversichtlichsten – in jeder Hinsicht</strong><br />
Regionale Auswertungen zeigen, dass die Zuversicht der Schüler im Südwesten der Republik am größten ist – sowohl für das eigene Leben (61%) als auch für Deutschland insgesamt (29%). Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass sich im Musterländle bundesweit am meisten Schüler (56%) durch die Schule gut auf ihr weiteres Leben vorbereitet fühlen. Zudem sind 67% der Schüler in der Region optimistisch, dass sich ihre Zukunftspläne verwirklichen lassen.</p>
<p>„Der aktuelle Pisa-Bundesländervergleich belegt, dass Schüler in Baden-Württemberg bundesweit die besten sind – das stimmt sie rundum zuversichtlich. Während die Debatten um die Qualität der Schulsysteme in Norddeutschland und Hessen auf die Stimmung schlagen“, sagt Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim.</p>
<p><strong>Die Zuversichtsstudie</strong><br />
Basis der Zuversichtsstudie, einer gemeinschaftlich durchgeführten Untersuchung der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim, sind repräsentative monatliche Befragungen mit jeweils mindestens 500 &#8211; 1.000 Interviewpartnern. Ziel der Zuversichtsstudie ist es, die Stimmungslage in Deutschland zu erheben. Dazu untersucht die Studie regelmäßig die Zuversicht der Menschen im Lande für die jeweils kommenden zwölf Monate in insgesamt zwölf Lebensbereichen – sechs persönlichen und sechs übergreifenden, gesellschaftlichen Bereichen. Die jeweils aktuellen Ergebnisse der Zuversichtsstudie sowie Trends, die sich daraus ablesen lassen, werden der Öffentlichkeit in der Regel vierteljährlich vorgestellt. Im zweiten Quartal 2010 wurden bundesweit zusätzlich Daten von 1.503 Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Online-Befragung erhoben. Die Ergebnisse des dritten Quartals 2010 erscheinen im September 2010. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Warum gibt es Grenzen des Machbaren?</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/04/14/warum-gibt-es-grenzen-des-machbaren/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es darum geht, sich zu regulieren, Probleme zu lösen und das Bessere zu erreichen, greift die moderne, informierte Gesellschaft bereitwillig auf die Ergeb­nisse wissenschaftlicher Forschung zurück. Ob Bildungspolitik oder der Umgang mit Gewaltbereitschaft, ob das Ringen um einen ethischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es darum geht, sich zu regulieren, Probleme zu lösen und das Bessere zu erreichen, greift die moderne, informierte Gesellschaft bereitwillig auf die Ergeb­nisse wissenschaftlicher Forschung zurück. Ob Bildungspolitik oder der Umgang mit Gewaltbereitschaft, ob das Ringen um einen ethischen Konsens oder Geschlech­terdisparitäten: Wo immer gesellschaftliche Bestrebungen Veränderungen einfor­dern, wird Wissenschaft bereitwillig zu Rate gezogen.<span id="more-1942"></span></p>
<p>Grund genug für das Zentrum für Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen, in einer öffentlichen Ringvorlesung des Collegium gissenum den Themenkomplex „Limites scientiae:  Was weiß die Wissenschaft – was weiß sie nicht“ einmal näher zu beleuchten und kritische Fragen zu stellen.</p>
<p>Vermutlich mehr denn je berät und legitimiert Wissenschaft politische Entscheidun­gen und wird so zu einer gesellschaftlichen Ressource. Und dennoch: Gesellschaft­liche Problemlagen scheinen sich nicht rückstandslos aufzulösen. Gewalt bleibt in großen Teilen nur schwer kontrollierbar, Moral ein mehr oder weniger subjektives und deshalb pluralistisches Unterfangen, das Bildungssystem trotz aller Anstren­gungen nicht so effizient wie es sein sollte, und Ökonomie behält ihre Krisenanfäl­ligkeit.</p>
<p>Es gibt offensichtlich Grenzen des Machbaren. Aber wieso eigentlich? Werden sie durch das wissenschaftlich noch nicht Gewusste, das noch nicht ausreichend Er­forschte gezogen – oder eher durch außerwissenschaftliche Umstände? Was weiß die Wissenschaft – was weiß sie nicht? Was sollte sie noch wissen? Im Rahmen der vom Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen unterstützten und vom Zentrum für Philosophie organisierten Ringvorlesung des Collegium gissenum wird in sechs Vorträgen von namhaften auswärtigen Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftlern diesen Fragen nachgegangen. Insbesondere werden jene Wissen­schaftsbereiche berücksichtigt, die unter besonderen Erwartungen seitens einer interessierten und kritischen Öffentlichkeit stehen.<br />
(Uni Gießen)</p>
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		<title>Bildungsprojekte auf der didacta in Köln</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 20:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Einblick in neue Projekte rund um das Thema Bildung können ab Dienstag, 16. März, Besucher bei der didacta in Köln gewinnen. Bei dieser europaweit größten Messe für alle Bereiche von Bildung ist die Universität Duisburg-Essen (UDE) mit zwei Ständen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Einblick in neue Projekte rund um das Thema Bildung können ab Dienstag, 16. März, Besucher bei der didacta in Köln gewinnen. Bei dieser europaweit größten Messe für alle Bereiche von Bildung ist die Universität Duisburg-Essen (UDE) mit zwei Ständen vertreten. Sie präsentiert unterschiedliche Projekte über das Lernen und Lehren.<span id="more-1764"></span></p>
<p>Die Mediendidaktiker zeigen, wie sie im &#8220;duisburger learning lab&#8221;<br />
Spezialisten für digitale oder multimediale Lernangebote ausbilden. Dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der verbesserten Zusammenarbeit von Angestellten und Leitung in Kindertagesstätten widmen sich unter anderem die Arbeits- und Bildungsforscher. Die Lehr-Lernpsychologen präsentieren ein Modell, das es erlaubt, die Rechenfähigkeiten und das Zahlenverständnis bei Kindern ihrem Alter entsprechend einzuschätzen. So können sie frühzeitig gefördert werden.</p>
<p>Vorgestellt wird auch das Online-Serviceportal &#8220;LehramtsWiki&#8221;, das eine leichtere Orientierung für die mehr als 7.000 Lehramtsstudierenden der UDE bietet. Die Ingenieurwissenschaften informieren zudem über ihre Bachelor- und Masterstudiengänge.</p>
<p>Die didacta hat bis zum 20. März ihre Pforten geöffnet. Die UDE-Stände befinden sich in den Hallen 6 (Stand A 061) und 10 (Stand H 018). (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>Intensität der Internetnutzung abhängig vom Bildungsniveau</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/03/08/internetnutzung-abhaenigig-vom-bildungsniveau/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[bildungsniveau]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrkarten im Internet buchen, Briefmarken per Mouse-Klick kaufen, sich über eine Krankheit und mögliche Behandlungsmethoden informieren oder sich nur mit Freunden in Facebook verabreden – ohne das Web lässt sich für viele das alltägliche Leben kaum noch vorstellen. Allerdings ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fahrkarten im Internet buchen, Briefmarken per Mouse-Klick kaufen, sich über eine Krankheit und mögliche Behandlungsmethoden informieren oder sich nur mit Freunden in Facebook verabreden – ohne das Web lässt sich für viele das alltägliche Leben kaum noch vorstellen. Allerdings ist die Nutzung des Internets innerhalb der gesellschaftlichen Gruppen sehr ungleich verteilt: Je höher die Bildung, umso häufiger und intensiver wird das Internet genutzt.<span id="more-1677"></span> Die Wissenskluft zwischen den sozialen Schichten wächst damit weiter. Was Studien bereits in den 1980er Jahren für den Fernsehkonsum belegten, lässt sich auch auf das Internet übertragen: Die bildungsfernen Schichten nutzen das Fernsehen zur Entspannung und Unterhaltung, die tendenziell Gebildeteren eher zur Information. Aktuelle Untersuchungen weisen dies auch für die Nutzung des Web nach.</p>
<p>Auf einer Tagung der Medien- und Kommunikationssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt, die am 18. und 19. März auf dem Campus Westend, Casino (Raum 1.811) stattfindet, beschäftigen sich 60 Wissenschaftler aus Deutschland und den angrenzenden Ländern unter anderem mit der Frage, wie Ungleichheiten in der Gesellschaft durch den Mediengebrauch entstehen und welche Konsequenzen dies langfristig für die Entwicklung unserer Gesellschaft haben wird. Dazu der Organisator der Tagung, der Frankfurter Soziologe PD Dr. Christian Stegbauer: „Medien durchdringen unseren Alltag immer mehr. Damit werden wir von ihnen aber auch immer abhängiger. Das bedeutet aber auch, dass der Zugang und die Fähigkeit damit umzugehen von zunehmender Bedeutung sind. Wie sich Unterschiede in der Nutzung von Medien herstellen, das soll auf der Tagung untersucht werden.“<br />
Die Tagung behandelt die vielfältigen Dimensionen der Ungleichheiten, die sich aus Medien sowie deren Produktions- und Nutzungskontexten ergeben. Der Zugang zu Informationen aus Medien und der Umgang mit ihnen sind bedeutend für die Verteilung von Chancen in der Gesellschaft. Es ist bekannt, dass die Art und Weise, wie die Menschen die Medien nutzen, von verschiedenen Merkmalen wie Bildung, Einkommen, Schichtung, Geschlecht, Generation, aber auch Milieu und Lebensstil abhängen. Andererseits hat der Umgang damit wiederum Konsequenzen für die Bildung.<br />
„Ungleichheit aus kommunikations- und mediensoziologischer Perspektive“ ist auch der Titel der Tagung, die von der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie (Deutsche Gesellschaft für Soziologie) und der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation (Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft) veranstaltet wird.</p>
<p>„Ungleichheitsdimensionen finden sich auf jeder Ebene des Medienkontakts, so beispielsweise bei der Rezeption und Aneignung der Massenmedien. Daneben bilden sich Ungleichheiten auch bei der aktiven Teilnahme in ‚social media‘, wie Facebook und StudiVZ, aus“, erläutert Stegbauer. Viele Informationen sind außerhalb des Internets nur sehr schwer zugänglich, und von Kunden wird in immer mehr Bereichen eine Mitarbeit verlangt, um überhaupt an bestimmte Dienstleistungen zu kommen – wie der Fahrkartenkauf bei der Deutschen Bahn. „Hierzu sind aber nicht nur der Internetzugang notwendig, sondern auch die Fertigkeiten damit umzugehen. Je mehr sich solcherlei Mitarbeit ins Internet verlagert, umso weniger wird es möglich sein, ohne dieses Medium auszukommen“, sagt Stegbauer.<br />
(Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Entwicklung von mathematischen Fähigkeiten bei Kindern</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eins und eins schnell zusammenzählen kann, ist in jeder Lebensphase erfolgreich. Vor allem bei Kindern sollten mathematische Fähigkeiten früh gefördert werden. Ihre unterschiedliche Entwicklung untersucht nun ein Projekt an der Universität Duisburg-Essen. Es gehört zum Promotionsprogramm des Bundesbildungsministeriums, das gezielt die empirische Bildungsforschung voranbringen soll.<span id="more-1572"></span> Mit Stipendien werden Nachwuchswissenschaftler dabei unterstützt, Forschungsdefizite abzubauen und geprüfte Instrumente für einen besseren Unterricht zu schaffen.</p>
<p>Das neue Projekt „Entwicklung des mathematischen Kompetenzerwerbs und die Untersuchung von Einflussfaktoren“ erforscht über einen Zeitraum von zwei Jahren die Entwicklungsschritte von Kindern mit unterschiedlichen mathematischen Kenntnissen. Dabei stehen das noch wenig untersuchte vorschulische Alter und die ersten drei Grundschuljahre im Fokus.</p>
<p>„In der Bildungspolitik und wissenschaftlichen Forschung geht es derzeit besonders um sprachliche und schriftsprachliche Kompetenzen. Diese Lücke wollen wir schließen. Denn mathematische Fähigkeiten sind ebenso wichtig – zumal aktuelle Ergebnisse den Zusammenhang zwischen mengen- und zahlenbezogenem Vorwissen und den Mathematikleistungen bis zum Ende der Grundschule belegen“, betont Prof. Annemarie Fritz-Stratmann. Unter ihrer Leitung schreibt die Stipendiatin Gertrud Wißing ihre Dissertation. Sie analysiert, wie kognitive Funktionen und Leistungen wirken, wobei das Arbeitsgedächtnis einen Schwerpunkt bildet.</p>
<p><strong>Erwachsene nutzen ihre Rechenerfahrung</strong><br />
Insgesamt nehmen 360 Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren an der Studie teil, die in drei Kompetenzgruppen eingeordnet werden. So lässt sich das verzögerte, altersgemäße oder herausragende mathematische Verständnis vergleichen. Berücksichtigt werden kognitive und sprachliche Fähigkeiten sowie die Modellierungskompetenz und damit frühe Mathestrategien. Anfangs stützt sich das Rechnen auf Zählkompetenzen, bevor Sieben- bis Achtjährige verschiedene Zählstrategien entwickeln. Erst allmählich kann rechnerisches Faktenwissen aus dem Langzeitgedächtnis abgerufen werden. Erwachsene hingegen lösen einfache arithmetische Aufgaben (z.B. 7-2) aus dem Gedächtnis, indem sie Assoziationen zwischen Zahlenkombinationen und Ergebnissen bilden.</p>
<p>Derzeit wird die Zusammenarbeit mit den Schulen organisiert; die erste Erhebung ist für März geplant. Drei Messungen im Abstand von etwa zwölf Monaten sollen verschiedene Leistungen erkennbar machen. Erwartet wird, dass sich die unterschiedliche Funktionstüchtigkeit des Arbeitsgedächtnisses auf die Ausprägung der Rechenkompetenz auswirkt. Wahrscheinlich bilden begabte Kinder schon früh mathematische Konzepte.</p>
<p>Die Forscherin will folgende Fragen beantworten: Bleiben die Unterschiede zwei Jahre lang stabil? In welche mathematischen Bereiche differenzieren sich die drei Kompetenzgruppen und worin unterscheiden sich ihre Entwicklungsverläufe? Welche Leistungen, insbesondere im Arbeitsgedächtnis und in der frühen Konzeptbildung, erklären die Differenzen? und Wie verändert sich der Einfluss auf den mathematischen Kompetenzerwerb? (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>Teach First Informationsveranstaltung Uni Konstanz</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Bessere Bildungschancen für alle Kinder und Jugendliche &#8212; das ist das Ziel von Teach First Deutschland. Die gemeinnützige Initiative fördert die Schulbildung von Schülerinnen und Schülern mit schlechten Startbedingungen, indem zusätzliche, kompetente Fachkräfte (,Fellows&#8217;) für zwei Jahre an Schulen tätig...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bessere Bildungschancen für alle Kinder und Jugendliche &#8212; das ist das Ziel von Teach First Deutschland. Die gemeinnützige Initiative fördert die Schulbildung von Schülerinnen und Schülern mit schlechten Startbedingungen, indem zusätzliche, kompetente Fachkräfte (,Fellows&#8217;) für zwei Jahre an Schulen tätig werden. Teach First Deutschland führt in Kooperation mit dem Career Service eine Informationsveranstaltung an der Universität Konstanz durch.<span id="more-1450"></span> Am Dienstag, 9. Februar 2010, haben interessierte Studierende und Absolvent/innen aller Fachrichtungen die Gelegenheit, mehr über die Programminhalte, die Tätigkeit als Fellow sowie den Bewerbungsprozess bei Teach First Deutschland zu erfahren. Die Veranstaltung findet in Hörsaal A 701 statt und beginnt um 18.15 Uhr.</p>
<p>Seit diesem Schuljahr sind 70 Fellows in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg tätig. Für das nächste Schuljahr sucht Teach First Deutschland weitere Fellows. Bewerben können sich Hochschulabsolvent/innen aller Fachrichtungen. Es werden nur Fellows mit besonderer persönlicher Eignung, bewiesen z.B. durch soziales, kulturelles, politisches oder sportliches Engagement, sowie mit überdurchschnittlichen akademischen Leistungen ausgewählt. Die Auswahl erfolgt in einem dreistufigen Bewerbungsverfahren. Der nächste Bewerbungsstichtag ist der 15. März 2010.</p>
<p>Vor ihrem Einsatz absolvieren die Fellows ein intensives Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf ihre Aufgabe. Während des Einsatzes an den Schulen werden sie kontinuierlich begleitet und weiterqualifiziert. Im zweiten Programmjahr bilden sie sich zusätzlich für Führungsaufgaben in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder im Bildungswesen weiter. (Uni Konstanz)</p>
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		<title>Wettbewerbseffekte und deren Einfluss auf die Konsumenten- und die Gesamtwohlfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 10:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Dissertationen]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kateryna Gurevych (28) hat in ihrer ukrainischen Heimat einen Master of Management erworben und zusätzlich an der Universität Würzburg den Aufbaustudiengang &#8220;Europäisches Recht&#8221; absolviert, bevor sie sich 2007 an der Bielefeld Graduate School of Economics and Management (BiGSEM) bewarb. In...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kateryna Gurevych (28) hat in ihrer ukrainischen Heimat einen Master of Management erworben und zusätzlich an der Universität Würzburg den Aufbaustudiengang &#8220;Europäisches Recht&#8221; absolviert, bevor sie sich 2007 an der Bielefeld Graduate School of Economics and Management (BiGSEM) bewarb. In ihrer Dissertation untersucht die Nachwuchsforscherin, deren Studium durch ein monatliches Vollstipendium der Deutschen Bank Bielefeld finanziert wird, die durch die Ausübung von Nachfragemacht entstehenden Wettbewerbseffekte und deren Einfluss auf die Konsumenten- und die Gesamtwohlfahrt.<span id="more-1215"></span></p>
<p>Anhand der ökonomischen Analyse dieser Effekte erörtert sie zudem die Notwendigkeit von Gesetzesänderungen in Bezug auf Nachfrager-Kartelle. „Es war für mich selbstverständlich, in meiner weiteren akademischen Ausbildung Wirtschafts- und Rechtswissenschaften miteinander zu verbinden. Die BiGSEM hat mir neben der intensiven Betreuung meiner eigenen Arbeit die Möglichkeit gegeben, umfangreiche Kenntnisse in Ökonomischer Theorie sowie in den quantitativen Methoden zu erwerben.&#8221;</p>
<p>Die BiGSEM wurde 2001 von der Bielefelder Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ins Leben gerufen um &#8211; damals einmalig in Deutschland &#8211; ein strukturiertes, international ausgerichtetes Doktorandenprogramm in englischer Sprache anzubieten. VWL-Professor Volker Böhm war seinerzeit die treibende Kraft hinter dem Vorhaben und konnte die örtlichen Vertreter der Deutschen Bank für ein Engagement gewinnen. In einem jüngst in der Zeit veröffentlichten Ranking rangierten die Bielefelder als eine von sieben deutschen Fakultäten in der Exzellenzgruppe.</p>
<p>„Die Förderung durch die Wirtschaft ist für die BiGSEM von großer Bedeutung, nicht zuletzt, weil wir nicht nur auf eine akademische Karriere sondern auch auf Führungspositionen in der Wirtschaft vorbereiten wollen. Zudem entsteht ein fruchtbarer Dialog, der den vermeintlichen Elfenbeinturm Universität einer breiteren Öffentlichkeit erschließt&#8221;, sagt Professor Herbert Dawid, der Chairman der Graduiertenschule. Der Österreicher lehrt seit 2003 an der Universität Bielefeld und gilt als maßgeblicher Forscher auf dem Gebiet der ökonomischen Dynamik, insbesondere der agentenbasierten Simulationsmodelle.</p>
<p>Dr. Bernd-Christian Balz von der Deutschen Bank in Bielefeld ist von der Förderung der jungen Studenten überzeugt: „Wirtschaft braucht Bildung und Bildung braucht Wirtschaft. Bildung ist die wichtigste Ressource der Menschheit und mehr Bildungsqualität bedeutet auch mehr Zukunftschancen für unsere Gesellschaft. Deshalb haben die Förderung junger Talente sowie die Unterstützung von Wissenschaft und Forschung einen hohen Stellenwert für die Deutsche Bank.“ Thomas Buschmann erklärt weiter das gesellschaftliche Engagement der Bank: „Im Jahr 2008 hat die Deutsche Bank Stiftung rund 25,5 Millionen Euro im Bildungsbereich investiert.</p>
<p>Alle Bildungsprojekte konzentrieren sich auf das Finden und Fördern von Talenten quer durch alle Disziplinen. Außerdem unterstützt die Deutsche Bank hervorragende Leistungen in wissenschaftlicher Forschung und Lehre. Hier in Bielefeld fördern wir gezielt die Zusammenarbeit mit der BiGSEM.“ (Uni Bielefeld)</p>
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