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	<title>Uninews-Onlineinternet &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Internetanwendungen mit Fokus auf die Telekommunikationsbranche</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[telekommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Informatiker oder Wirtschaftsinformatiker der Technischen Universität Chemnitz von &#8220;Omelette&#8221; sprechen, meinen sie damit nur selten Eierkuchen. Bei ihnen dient das Wort als griffige Abkürzung eines durch die Europäische Kommission geförderten Projektes &#8220;Open Mashup Enterprise service platform for LinkEd data...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Informatiker oder Wirtschaftsinformatiker der Technischen Universität Chemnitz von &#8220;Omelette&#8221; sprechen, meinen sie damit nur selten Eierkuchen. Bei ihnen dient das Wort als griffige Abkürzung eines durch die Europäische Kommission geförderten Projektes &#8220;Open Mashup Enterprise service platform for LinkEd data in The TElco domain&#8221;. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Internetanwendungen im Web 2.0 mit einem besonderen Fokus auf die Telekommunikationsbranche.<span id="more-3434"></span></p>
<p>Laut Prof. Dr. Martin Gaedke, Inhaber der Professur für Verteilte und Selbstorganisierende Rechnersysteme der TU Chemnitz, wird gemeinsam mit acht weiteren internationalen Partnern die nächste Generation von Mashups entwickelt, sogenannte Telco-Mashups. &#8220;Mashups sind Web-Anwendungen, die nach dem Baukastenprinzip oder wie bei einem Remix durch ein Vermischen bereits existierender Inhalte wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos erstellt werden&#8221;, erläutert der Chemnitzer Leiter des Omelette-Projektes weiter. Die M  ashups sollen plattform- und geräteübergreifend auf Desktop-PCs, internetfähigen TV-Geräten und mobilen Endgeräten funktionieren. &#8220;Ferner untersuchen wir die Vereinbarkeit traditioneller Telekommunikationsdienste und moderner Internettechnologien hinsichtlich neuer Geschäftsanwendungen&#8221;, sagt Gaedke und ergänzt: &#8220;Künftig soll es möglich sein, über einen internetfähigen Fernseher eine Liveverbindung zwischen dem Wohnzimmer und dem Fernsehstudio herzustellen, um beispielsweise an einer Quizshow mit Ton und Bild teilnehmen zu können.&#8221;</p>
<p>Einen ersten Editor-Prototypen, mit dem Nutzerziele mit Hilfe einer speziellen Beschreibungssprache erfasst und Mashups automatisch konzeptionell gestaltet werden können, präsentieren die Chemnitzer vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf dem Gemeinschaftsstand &#8220;Forschung für die Zukunft&#8221; (Stand E61) auf der LEARNTEC in der Karlsruher dm-Arena. &#8220;Wir zeigen zudem, wie mit Hilfe eines intelligenten Verzeichnisdienstes im Web verfügbare Dienste semantisch gesucht und beschrieben werden können&#8221;, sagt Projektmitarbeiter Olexiy Chudnovskyy. Damit sei es möglich, natürlichsprachlich  formulierte Nutzerziele als Suchkriterien für passende Komponenten zu nutzen. &#8220;Uns geht es insbesondere um die Wiederverwendbarkeit von vorhandenen Komponenten im Sinne von Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz im Entwicklungsprozess&#8221;, fügt Gaedke hinzu. Darüber hinaus würden Algorithmen entwickelt, um die offene Plattform auch für unbedarfte Anwender nutzbar zu machen.</p>
<p>Eine der Fallstudien, mit denen am Ende das Projekt validiert werden soll, beschreibt den Einsatz von OMELETTE als verteilte, kollaborative Bildungsplattform. Demonstriert wird dies an der University of Bolton (UK), die nicht nur einen Campus in Bolten hat, sondern auch in Ras al Khaima (Vereinigte Arabische Emirate) und in Sri Lanka. Eine der großen Herausforderung ist es nun, das Studierende und Lehrende in dieser global verteilten Umgebung optimal zusammenarbeiten können. Die Integration von OMELETTE in das aktuelle Web-Portal dieser Universität soll die Lücke zwischen den Studierenden und Lehrenden in den unterschiedlichen Standorten schließen. &#8220;Auf der LEARNTEC suchen wir das Gespräch mit vielen Interessenten derartiger Anwendungsszenarien&#8221;, sagt Gaedke.</p>
<p>Das Projekt, an dem neun Partner aus Deutschland, England, Italien, Niederlande, Spanien und auch aus China beteiligt sind, hat eine Laufzeit von 30 Monaten. Vom Gesamtbudget von über 6,1 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission die Forschungsarbeit im Umfang von etwa 3,8 Millionen Euro innerhalb des 7. Rahmenprogramms. Die Technische Universität  Chemnitz wird durch die Fakultäten für Informatik und für Wirtschaftswissenschaften vertreten. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Online-Befragung zur Internet-Kriminalität</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 18:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>

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		<description><![CDATA[Kriminologen der Universität Bonn führen eine Online-Befragung zur Internet-Kriminalität durch. Die Ergebnisse der anonymen Erhebung &#8220;Sicherheit und Delinquenz im Internet&#8221; sollen öffentlich zugänglich gemacht werden. Online-Betrug, Phishing, Hacking und Cyber-Stalking &#8211; von kriminellen Handlungen im Internet sind immer mehr Nutzer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriminologen der Universität Bonn führen eine Online-Befragung zur Internet-Kriminalität durch. Die Ergebnisse der anonymen Erhebung &#8220;Sicherheit und Delinquenz im Internet&#8221; sollen öffentlich zugänglich gemacht werden.<span id="more-3421"></span></p>
<p>Online-Betrug, Phishing, Hacking und Cyber-Stalking &#8211; von kriminellen Handlungen im Internet sind immer mehr Nutzer des World Wide Web betroffen. &#8220;Aus den Reihen der Strafverfolgungsbehörden wird vermeldet, dass eine zunehmende Verlagerung von klassischen Delikten aus der analogen Welt in die digitale Welt des Internets festzustellen ist&#8221;, sagt Dr. Werner Rüther vom Kriminologischen Seminar der Universität Bonn. Wachsende Unsicherheitsgefühle und mehr oder weniger irrationale Ängste können eine entsprechende Folge sein. Dies lasse den Ruf nach regulierenden und kontrollierenden Maßnahmen lauter werden, die ihrerseits jedoch wieder die Gefährdung von grundlegenden Freiheitsrechten der Netzbürger mit sich bringen können.</p>
<p>Die Wissenschaftler der Universität Bonn wollen deshalb als Grundlage für einen rationalen Umgang mit diesen Gefahren empirisch Daten erheben. &#8220;Es ist zunächst einmal wichtig, dass sich die Netz-Bevölkerung zu ihrer persönlichen Betroffenheit und Einstellung selbst äußern kann&#8221;, sagt Dr. Rüther. Dazu soll die aktuelle Online-Befragung &#8220;Sicherheit und Delinquenz im Internet&#8221; Gelegenheit bieten. Unter &#8220;Delinquenz&#8221; verstehen Wissenschaftler, wenn Menschen rechtliche Grenzen überschreiten und straffällig werden.</p>
<p>Der Fragebogen ist für alle interessierten Netzbürgerinnen und Netzbürger ab sofort bis zum Mittwoch, 18. Januar 2012, unter dem Link http://www.unipark.de/uc/bn_uni_kriminol_sem/2bb7h/<br />
zugänglich. Für die Beantwortung der Fragen sind nur etwa 10-15 Minuten erforderlich.</p>
<p>&#8220;Die Antworten werden selbstverständlich nach den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vollkommen anonym ausgewertet&#8221;, sagt Dr. Rüther. &#8220;Sie dienen rein wissenschaftlichen Zwecken.&#8221; Die Ergebnisse sollen allen Interessierten im Internet zugänglich gemacht werden. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Internetnutzung nimmt weiter zu</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 20:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[neue medien]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetforscher ziehen 10-Jahres-Bilanz: 2010 haben 86 Prozent aller Internet-Nutzer das Web für einen elektronischen Einkauf genutzt, mehr als doppelt so viele wie vor 10 Jahren. Ein Beispiel für den weltweiten Siegeszug des Internets, den die Forscher der Universität Hohenheim jährlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internetforscher ziehen 10-Jahres-Bilanz: 2010 haben 86 Prozent aller Internet-Nutzer das Web für einen elektronischen Einkauf genutzt, mehr als doppelt so viele wie vor 10 Jahren. Ein Beispiel für den weltweiten Siegeszug des Internets, den die Forscher der Universität Hohenheim jährlich in aktuellen Zahlen erfassen.<span id="more-3214"></span> Die Studie zu Internetnutzung und E-Commerce ist fester Bestandteil eines Langzeit-Forschungsprojektes der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim, die inzwischen in enger Zusammenarbeit mit TNS Infratest Technology &#038; Media erscheint. Die Studie reiht sich in das Hohenheimer Themenjahr 2011 ein: „Universität Hohenheim – stark durch Kommunikation“.</p>
<p>Waren im Jahr 2000 kaum 20 Prozent der Deutschen im Internet aktiv, sind es heute 71,9 Prozent, darunter immer mehr Ältere. Ostdeutsche liegen im Bundesvergleich hingegen etwas weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Die Verbreitung des Mediums setzt sich ungebrochen fort – in Deutschland wie weltweit“, resümiert Prof. Dr. Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung der Universität Hohenheim, die 10-Jahres-Bilanz der Langzeitstudie.  „In manchen Bevölkerungsgruppen – wie etwa bei den jungen, hochgebildeten Menschen – sind inzwischen nahezu 100 Prozent online.“</p>
<p><strong>Europäer sind die fleißigsten Surfer</strong><br />
Weltweit zeigt sich heute hingegen ein ähnliches Bild wie in Deutschland im Jahr 2000: Gerade einmal 23 Prozent der Weltbevölkerung oder 1538 Millionen Menschen nutzen aktuell das Internet. Die meisten leben in der Volksrepublik China (298 Millionen) und in den USA (231 Millionen). In absoluten Zahlen weist China folglich die meisten Internetnutzer auf. In relativen Zahlen erreicht das Internet in China im weltweiten Vergleich allerdings nur einen  durchschnittlichen Verbreitungsgrad von 22 Prozent.</p>
<p>Die größte prozentuale Verbreitung besitzt das Internet in nordeuropäischen Staaten – angeführt von Schweden mit 88 Prozent, gefolgt von den Niederlanden, Dänemark, Finnland und Norwegen. Deutschland liegt gleich mit Japan, dicht gefolgt von den USA.</p>
<p>Innerhalb Deutschlands wird vor allem in den Stadtstaaten wie Bremen (74,2 %) und Berlin (73,3 %) im Internet gesurft. Baden-Württemberg ergattert mit 72 Prozent den dritten Platz. „Erstaunlich, denn im Gegensatz zu den technologischen Ballungsräumen der Stadtstaaten musste Baden-Württemberg in den ländlichen Räumen zunächst eine entsprechende Infrastruktur aufbauen“, urteilt der Leiter der Studie, Prof. Dr. Schenk.</p>
<p><strong>Bücher und Eintrittskarten nach wie vor die Topseller im Netz</strong><br />
Besonders beliebt sind Anbieter, die Möglichkeiten zur Onlinekommunikation bereitstellen, wie beispielsweise T-Online, Web.de, Yahoo! Deutschland oder MSN und GMX. Auch die klassischen Medien – allen voran die Bildzeitung – sind sehr beliebt bei den Usern. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von eBay deutlich wird: Hinter T-Online mit einem Nutzungsgrad von 53,1 Prozent nimmt eBay.de mit 45,4 Prozent den zweiten Platz der Top20 Internetangebote ein. </p>
<p> „Die Deutschen kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten im Netz. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert“, weiß Prof. Dr. Schenk. Hinzu kommt ein weiterer Trend: „Viele User kaufen zwar nach wie vor im Laden, nutzen das Web jedoch, um sich Informationen und Vergleichsangebote zu beschaffen.“ Bei dieser Gruppe handle es sich, laut den Experten, um die potentiellen Online-Shopper von morgen.  </p>
<p><strong>Digitale Spaltung der Gesellschaft hält an</strong><br />
Dennoch kaufen nicht alle Bürger gleichermaßen im Netz, so das Ergebnis der Hohenheimer Wissenschaftler. „Gingen wir vor ein paar Jahren noch davon aus, dass der Trend in Kürze alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen erfassen wird, stellen wir auch im Jahr 2010 erneut fest, dass junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, erklärt Prof. Dr. Schenk. </p>
<p>Ob und wann die digitale Spaltung der Bevölkerung abnimmt, sei heute nicht genau zu prognostizieren. „Es scheint sich jedoch herauszukristallisieren, dass die zurzeit noch vorhandenen Unterschiede weiter abflachen werden. Diese Nivellierung könnte als eine Reaktion auf umfangreiche Förderprogramme von Bund und Ländern eintreten, die gezielt Gruppen unterstützen, die heute noch unterdurchschnittlich das World Wide Web nutzen“, meint Prof. Dr. Schenk. </p>
<p>Positiv bewertet der Forscher, dass gerade ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten. Auch Frauen wiesen starke Zuwachsraten auf. Jedoch: Der Abstand zwischen Ost und West sei gegenüber dem Jahr 2005 wieder etwas größer geworden.</p>
<p>Für die meisten Deutschen noch sehr exotisch sind öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. </p>
<p><strong>Das Forschungsprojekt</strong><br />
Bereits zum achten Mal seit dem Jahr 2000 liegt nun die aktuelle Analyse „Nutzung und Akzeptanz von Internet und E-Commerce“ der Autoren Michael Schenk, Anne Alice Wolf, Malthe Wolf und Nikolaus Schmitt-Walter vor. Seit 2007 wird die Analysereihe gemeinsam mit TNS Infratest Technology &amp; Media durchgeführt. Die Autoren beschränken sich bei der Zielgruppenbestimmung nicht auf soziodemografische Variablen. Vielmehr werden die Nutzer/innen des Internet und die Anwender/innen von E-Commerce auch anhand der Sozialen Milieus beschrieben, um so die milieuspezifische Nutzung von Internet und E-Commerce aufzuzeigen. Auf diese Weise wird ein Eindruck von den gegenwärtigen und künftigen Marktchancen des Business-to-Consumer E-Commerce vermittelt. </p>
<p>Grundlage der vorliegenden Sekundäranalyse bilden repräsentativ erhobene Daten der „internet facts 2010“ der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V., sowie die vom BAC Burda Advertising Center durchgeführte „Typologie der Wünsche“. Wie in den Vorjahren wurden u.a. im Bereich der Sozialen Milieus exklusiv Daten berechnet und eingesetzt. Ergänzend wurden an einigen Stellen die Ergebnisse der ARD/ZDF-Online-Studien von 2007 bis 2010 und der (N)ONLINER Atlas 2010 von TNS Infratest herangezogen. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Arbeit und Betrieb im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 15:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ideen]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[weblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Unternehmen lagern Arbeits- und Kreativprozesse an die Masse der Internetnutzer &#8211; an die so genannte Crowd &#8211; aus. Die Netznutzer entwickeln beispielsweise freiwillig interaktiv Verbesserungsvorschläge für Produkte oder geben Designempfehlungen. Ein anderes Beispiel: Unternehmen richten Webseiten ein, auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Unternehmen lagern Arbeits- und Kreativprozesse an die Masse der Internetnutzer &#8211; an die so genannte Crowd &#8211; aus. Die Netznutzer entwickeln beispielsweise freiwillig interaktiv Verbesserungsvorschläge für Produkte oder geben Designempfehlungen.<span id="more-3204"></span> Ein anderes Beispiel: Unternehmen richten Webseiten ein, auf denen sich die User gegenseitig beraten können &#8211; sie übernehmen damit Serviceleitungen der Betriebe. Auch im Marketing und im Verkauf greifen Unternehmen stärker auf Crowdsourcing und damit auf die kollektive Kreativität der Internetnutzer zurück. </p>
<p>Doch die erfolgreiche Nutzerintegration in die Wertschöpfung von Unternehmen ist meist anspruchsvoller und mit mehr Herausforderungen verbunden, als oftmals angenommen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschergruppe des Projekts &#8220;Konsumentenarbeit&#8221; der Deutschen Forschungsgemeinschaft um Prof. Dr. G. Günter Voß und Dr. Frank Kleemann an der Professur für Industrie- und Techniksoziologie der Technischen Universität Chemnitz. &#8220;Wichtig sind ein gutes Webseitenkonzept und geeignete Anreize, damit die Internetnutzer &#8211; wie vom Unternehmen erwartet &#8211; motiviert mitwirken. Sie reagieren weniger auf Anweisungen, da sie keine vertraglich gebundenen Mitarbeiter sind&#8221;, erläutert Voß. </p>
<p>So stelle der öffentliche Charakter der Webseiten neue Kommunikationsanforderungen an die Verantwortlichen. &#8220;Nicht selten sehen sie sich kollektiven Forderungen der Internetnutzer gegenüber, die das Unternehmensimage gefährden und so Druck auf die Firma ausüben können&#8221;, ergänzt Kleemann. Ein adäquater Umgang damit erfordere von den Mitarbeitern ein permanentes Monitoring der Useraktivitäten und viel Verhandlungsgeschick. Um diese Aufgabe zu bewältigen, entsteht derzeit ein neues Berufsbild &#8211; der Community Manager. </p>
<p>Unternehmen, die beispielsweise einen Ideenwettbewerb zur Generierung von Entwicklungsimpulsen durchführen, stehen nach dessen Abschluss häufig vor weiteren Herausforderungen. &#8220;Nun gilt es, die gewonnenen Ideen an die richtigen Abteilungen weiterzuleiten und &#8211; wenn möglich &#8211; in neue Produkte einfließen zu lassen&#8221;, sagt Voß. Doch dies wird häufig erschwert durch unangepasste Strukturen, hohe Entwicklungsanforderungen und Widerstände bei Mitarbeiter, die durch den kostenlosen Input von der Internetgemeinde ihren Arbeitsplatz gefährdet sehen. </p>
<p>Diese und weitere aktuelle Ergebnisse aus diesem Forschungsfeld werden auf dem Workshop &#8220;Arbeit und Betrieb im Web 2.0&#8243; vom 8. bis 9. September 2011 an der TU Chemnitz diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Wissenschaftler, die sich mit dem neuen Verhältnis von Unternehmen und Internetnutzern im Zeitalter des interaktiven Internet beschäftigen. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Terrorismusforscher Dr. Thomas Rid über die Krise von Al-Kaida</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 11:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der globale Dschihad zerfasert und verliert massiv an Rückhalt in der islamischen Welt. Die Legitimität eines radikalen Islamismus nimmt längst in den Augen der Mitte muslimischer Gesellschaften ab und die Ränder der militanten Bewegung fransen aus&#8221;, erläutert der Experte für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der globale Dschihad zerfasert und verliert massiv an Rückhalt in der islamischen Welt. Die Legitimität eines radikalen Islamismus nimmt längst in den Augen der Mitte muslimischer Gesellschaften ab und die Ränder der militanten Bewegung fransen aus&#8221;, erläutert der Experte für politische Gewalt Dr. Thomas Rid anlässlich der Tötung von Osama bin Laden die innere Krise der terroristischen Gruppierung Al-Kaida.<span id="more-3124"></span> Der Politikwissenschaftler Thomas Rid erforscht an der Universität Konstanz internetbasierte Kriegs- und Organisationsstrukturen und analysiert, inwiefern Al-Kaida mit ihrer eigenen Organisationsform zu kämpfen hat:<br />
Dieselbe dezentrale Netzwerkstruktur, die der terroristischen Gruppierung eine hohe Mobilität der Mitgliedergewinnung verleiht, stelle zugleich einen selbstlimitierenden Faktor dar und hindere Al-Kaida daran, in der arabischen Welt eine breite gesellschaftliche und politische Basis erreichen zu können.</p>
<p>Thomas Rid beobachtet einen &#8220;Long Tail&#8221;-Effekt in der Organisationsstruktur von Al-Kaida. Der aus der Volkswirtschaftslehre entliehene Begriff &#8220;Long Tail&#8221; bezeichnet ursprünglich das Prinzip, ein Nischenprodukt mit extrem geringer wirtschaftlicher Nachfrage trotzdem in rentabler Menge absetzen zu können, indem das Absatzgebiet über das Internet ins Grenzenlose erweitert wird. Während für ein Kaufhaus auf lokaler Ebene zu wenig Kaufkraft besteht, um exotische Produkte rentabel ins Sortiment aufnehmen zu können, kann ein internetbasiertes Versandhaus selbst Nischenprodukte gewinnbringend anbieten, da es die gesammelte Nachfrage eines weitaus größeren Einzugsgebiets bedienen kann.</p>
<p>Thomas Rid überträgt diese Logik von Produkten auf politische Ideen und wendet sie auf internetbasierte soziale Netzwerke von Randgruppen an, darunter auch terroristische Netzwerke wie Al-Kaida: Erst das Internet erlaubt es ihnen, auf dezentraler Ebene genügend Anhänger zu finden, um eine kritische Masse zu bilden. Das &#8220;Long Tail&#8221;-Prinzip ermöglicht es somit einer ideologischen Minderheit, über die Welt verstreut genügend Sympathisanten zu erreichen, um relevant zu werden.</p>
<p>Die dezentralisierte &#8220;Long Tail&#8221;-Fokussierung auf Randgruppen bedeutet allerdings auf der anderen Seite, dass auf die breite Basis der Gesellschaft, den &#8220;Mainstream&#8221;, kaum Einfluss genommen wird: Die Randgruppe bleibt Randgruppe, weil sie an den gesellschaftlichen Rändern vermeintlich genügend Anhänger gewinnen kann und somit keine Notwendigkeit sieht, einen Kompromiss mit der gesellschaftlichen Basis zur Durchsetzung ihrer Ziele einzugehen. &#8220;Die klassische ,Karriere&#8217; einer erfolgreichen politischen Widerstandsorganisation würde es aber erfordern, in die gesellschaftliche Mitte zu rücken&#8221;, erklärt Thomas Rid.</p>
<p>Der Politikwissenschaftler folgert, dass sich Al-Kaida aufgrund ihrer dezentralen Struktur zwar nur sehr schwer zerstören lasse, aber gesamtpolitisch nichtsdestotrotz nur eine geringe Rolle spielen werde.<br />
Insbesondere die Frühlingsrevolutionen in Nordafrika stellten in der arabischen Welt die Legitimität von Al-Kaida in Frage, erläutert Rid:<br />
&#8220;Diese Revolutionen konnten Kernziele der arabischen Welt umsetzen, was Al-Kaida niemals geschafft hat. Al-Kaida wird marginalisiert von der politisch ,mainstreamfähigen&#8217; Bewegung der arabischen Jugend.&#8221;</p>
<p>Die Koinzidenz der arabischen Frühlingsrevolutionen mit der symbolkräftigen Tötung bin Ladens verstärke die innere Krise von Al-Kaida, so Thomas Rid weiter. Der Politikwissenschaftler prognostiziert eine Zerfaserung des Dschihad und beobachtet eine Aufspaltung des radikalen Islamismus in drei Strömungen: &#8220;Die erste Strömung besteht aus lokal agierenden islamischen Aufständischen. Die zweite Strömung formiert sich aus einem mit organisiertem Verbrechen kombinierten Terrorismus, der sich aus Drogenhandel und Erpressung finanziert. Die Mitglieder der dritten Strömung lassen sich schwerer als einheitliche Gruppe definieren. Es handelt sich dabei vornehmlich um junge Muslime, die in der zweiten oder dritten Generation in der Diaspora leben und sich in einem anhaltenden Zustand des Heiligen Krieges wähnen. Deren Motivation zum Kampf speist sich aus ihrer eigenen Unzufriedenheit&#8221;, führt Rid weiter aus.</p>
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		<title>Spielverhalten von Onlinepoker-Spieleridentitäten</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie am Fachbereich Betriebswirtschaftslehre der Universität Hamburg bietet erstmals verlässliche Daten über den Markt für Onlinepoker. Für die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Studie „Der Markt für Onlinepoker: Spielerherkunft und Spielerverhalten“ wurden die Herkunft und das Spielverhalten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie am Fachbereich Betriebswirtschaftslehre der Universität Hamburg bietet erstmals verlässliche Daten über den Markt für Onlinepoker. Für die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Studie „Der Markt für Onlinepoker: Spielerherkunft und Spielerverhalten“ wurden die Herkunft und das Spielverhalten von 4,6 Millionen Spieleridentitäten über 6 Monate aufgezeichnet.<span id="more-3052"></span></p>
<p>Weltweit spielen 6 Millionen Spieler Poker um Echtgeld im Internet und verlieren dabei 3,6 Mrd. USD an den virtuellen Tischen. Dabei sind Glücksspiele im Internet in vielen Ländern verboten – auch in Deutschland. Dennoch bildet Deutschland den zweitgrößten Markt für Onlinepoker: 581.350 Spieler verlieren insgesamt brutto 378 Mio. USD pro Jahr an ausländische Anbieter. Die Deutschen weisen auch ein überdurchschnittliches Spielvolumen pro Kopf auf: Sie verlieren pro Kopf 650 USD an die Anbieter (im Vergleich zu 596 USD im gesamten Markt).</p>
<p>Die Spielerverluste an die Anbieter sind hochkonzentriert: Der Großteil der Spieler spielt moderat und 50% der Spieler verlieren 19,1 USD oder weniger pro Jahr. Nur 1% der Spieler sind hingegen für über die Hälfte (57% in Deutschland) der Spielerverluste verantwortlich. Die Industrie verdient demnach den Großteil ihrer Einnahmen mit der Gruppe der exzessiven Spieler. Zu dieser Gruppe gehören sowohl die Süchtigen als auch die professionellen Spieler. Die professionellen Spieler überkompensieren ihre Verluste an die Anbieter durch Gewinne von ungeübten Freizeitspielern. Es wird gezeigt, dass Onlinepoker zwar für die professionellen Spieler ein Geschicklichkeitsspiel ist, der durchschnittliche Spieler jedoch an einem Glücksspiel teilnimmt.</p>
<p>Die Studie unter Leitung von Ingo Fiedler vom Fachbereich Betriebswirtschaftslehre macht Angaben zu der Anzahl an Onlinepokerspielern und ihrem Anteil an der jeweiligen Bevölkerung und den Internetnutzern jedes Landes. Auch die regionale Verteilung der Onlinepokerspieler in einem Land wird in der Studie erstmalig betrachtet. Ebenfalls wird das Spielverhalten von Onlinepokerspielern analysiert. Dies betrifft die Spielhäufigkeit und Spieldauer, das Spielen an mehreren Tischen zur gleichen Zeit sowie die Spielintensität. Aus diesen Angaben wird zudem das Spielvolumen der Spieler berechnet und ausgewertet. Es erlaubt eine akkurate Schätzung der Marktgröße von Onlinepoker und der Marktanteile der einzelnen Anbieter.</p>
<p>Das Buch zur Studie:<br />
Ingo Fiedler, Ann-Christin Wilcke, 2011, Der Markt für Onlinepoker: Spielerherkunft und Spielerverhalten, BoD Verlag, Norderstedt, 240 Seiten, ISBN: 978-3-8423-4848-6. (Uni Hamburg)</p>
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		<title>Cyber-Mobbing an Schulen immer weiter verbreitet</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahmephänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahmephänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen mit dem Phänomen. Vor allem Schülerinnen und Jüngere werden zur Zielscheibe der virtuellen Angriffe.<span id="more-3043"></span> So hatten die weiblichen Befragten ein 6fach erhöhtes Risiko, Opfer von Cyber-Mobbing zu werden. Täter sind dagegen häufig gut integrierte Kinder aus der Mitte der Klasse. </p>
<p>Das Spektrum der Taten reicht von persönlichen Angriffen auf Soziale Netzwerkseiten und Communities über die Veröffentlichung verletzender Bilder bis hin zum Einstellen peinlicher Videos ins Netz, so eine Erkenntnis am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insb. interaktive Medien- und Onlinekommunikation, der die Studie herausbrachte. Studienleiterin Ruth Festlführt diese Vielfalt auch auf die rasante Vereinfachung der entsprechenden Medientechnologien zurück: „Der Zugang zu Multimedia-Handys und die Allgegenwart des Internet im Alltag Jugendlicher haben dazu geführt, dass der Schritt zum Mobben über das Netz oft nur noch ein kleiner ist.“ So kann die Hohenheimer Studie zeigen, dass insbesondere Vielnutzer von Internet und sozialen Netzwerken häufiger zu den Tätern gehören.</p>
<p><strong>Täter stammen aus der Klassenmitte, Opfer sind die Randfiguren</strong><br />
Doch es seien nicht nur individuelle Aspekte, wie Mediennutzung, familiärer und sozialer Hintergrund, die die Täter auszeichnen. Mit Hilfe von Netzwerkanalysen belegen die Forscher, dass auch die soziale Struktur der Klassen und Schulen eine wichtige Rolle spielt.<br />
Demnach nehmen Personen, die bereits Täter und Opfer von Cyber-Mobbing waren, innerhalb der Klasse zentrale und vor allem ‚strategische’ Positionen ein. Sie unterscheiden sich somit deutlich von den reinen Opfern, die eher am Rande des Netzwerks positioniert sind: So wurden die Cyber-Mobbing-Opfer nur selten von anderen als Freund benannt. Täter scheinen im Gegensatz dazu gut in der Klasse integriert zu sein und besetzen eher zentrale Stellen in den Gemeinschaften.</p>
<p><strong>Ergebnisse fordern ein Umdenken</strong><br />
Diese Ergebnisse widersprechen anderen Befunden, die Cyber-Mobbing bislang eher als soziales Randphänomen angesehen haben: Es seien gerade nicht die wenig integrierten Randpersonen, die zu Tätern werden, sondern zum Teil anerkannte Schüler mit großem Freundeskreis.<br />
Prof. Dr. Thorsten Quandt, Leiter des Lehrstuhls, sieht hier Grund zum Umdenken: „Täter sind eben nicht immer die Randpersonen einer Klasse. Das Mobbing kommt im wahrsten Sinne aus der Mitte der Klassengemeinschaft. Anders sieht es bei den Opfern aus: Da trifft es vor allem die sozialen Außenseiter.“</p>
<p><strong>Folgen von Wut bis Angst – oder auch Belustigung</strong><br />
Die berichteten Auswirkungen des Cyber-Mobbings sind weitreichend: Neben den direkten Effekten des Bloßstellens über das Internet sind auch einige Folgeprobleme von den Probanden genannt worden.<br />
Als häufige Reaktionen wurden u.a. Wut, persönliche Verletzung, Enttäuschung und Schlafstörungen sowie Angst genannt. Manche Betroffenen zeigen sich aber auch nur belustigt.</p>
<p>Weitere Forschung geplant<br />
Die Thematik Cyber-Mobbing soll in den nächsten Jahren an der Universität Hohenheim weiter erforscht werden. Geplant sind Kooperationen mit öffentlichen Einrichtungen und Schulen, um auf Basis der Forschungsergebnisse wirksame Interventionsstrategien zu entwickeln.<br />
Die vorliegende Pilotstudie erhielt von der International Communication Association bereits eine Wissenschaftsauszeichnung (Top Faculty Paper Award der Computer &amp; Technology Division). Eine größere Anschlussstudie ist aktuell in Vorbereitung. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Internet-Ressourcen zum Leben und Schaffen Heinrich von Kleists</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[virtuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Runde Jahrestage großer Literaten sind für Verlage immer wieder Anlass, neue Titel auf den Markt zu bringen. Auch zum Kleist-Jahr gibt es eine Vielzahl neuer Publikationen über einen der größten deutschen Dramatiker und Erzähler. Das theaterwissenschaftliche Dossier der Virtuelle Fachbibliothek...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Runde Jahrestage großer Literaten sind für Verlage immer wieder Anlass, neue Titel auf den Markt zu bringen. Auch zum Kleist-Jahr gibt es eine Vielzahl neuer Publikationen über einen der größten deutschen Dramatiker und Erzähler.<span id="more-2900"></span></p>
<p>Das theaterwissenschaftliche Dossier der Virtuelle Fachbibliothek »medien buehne film«, ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt der Universitätsbibliotheken Frankfurt und Leipzig, bereichert den wissenschaftlichen Diskurs mit Internet-Ressourcen zum Leben und Schaffen Heinrich von Kleists (1777 bis 1811).</p>
<p>In Kooperation mit dem Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) und „arture: bringing arts together“, der Internetpräsenz zu Premieren und Ausstellungen im deutschsprachigen Raum, wird eine umfassende Sammlung von freien elektronischen Ressourcen angeboten, deren Bandbreite von den Werken Kleists über thematische Webseiten bis hin zu Hochschulschriften reicht. Der integrierte Veranstaltungskalender sowie die Informationen zu aktuellen Kleist-Tagungen sind Kernelemente des Heinrich-von-Kleist-Portals und werden vom Kleist-Museum vorgehalten und gepflegt. Wer zum Kleist-Jahr 2011 einen Einstieg in das Werk, das Leben sowie die Rezeption Heinrich von Kleists und zugleich aktuelle Informationen zu Veranstaltungen sucht, der findet alles im theaterwissenschaftlichen Dossier der Virtuellen Fachbibliothek „medien buehne film“ unter<br />
www.medien-buehne-film.de/alle/service/dossiers/kleist/. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Neuer Webauftritt für Uni Lübeck</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 11:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A5 - Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[webseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universität zu Lübeck präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Die neu gestalteten Seiten sollen die Universität nach außen besser und moderner darstellen. Mit der neuen Website entsteht jetzt ein Bild der Universität „aus einem Guss“. Die Seiten zu einzelnen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität zu Lübeck präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Die neu gestalteten Seiten sollen die Universität nach außen besser und moderner darstellen.<span id="more-2892"></span></p>
<p>Mit der neuen Website entsteht jetzt ein Bild der Universität „aus einem Guss“. Die Seiten zu einzelnen Angeboten, Leistungen und Bereichen der Universität, die bisher noch in unterschiedlicher Gestaltung erstellt waren, wurden visuell vereinheitlicht. Die Vorgaben dafür entsprechen dem Corporate Design der Universität, das im vergangenen Jahr eingeführt wurde.</p>
<p>Technisch wird dies durch die Zusammenführung aller Einzelseiten auf einem Server und in einem gemeinsamen Content-Management-System erreicht. Die Orientierung in den Inhalten der Site wird durch eine übersichtlichere Navigation erleichtert. Man soll die gesuchten Informationen schneller und zuverlässiger finden.</p>
<p>Inhaltlich und optisch wurden die Seiten konsequenter auf die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher im weltweiten Netz ausgerichtet. Erweitert sind die Informationen zu den Themen Technologietransfer und Existenzgründung. In entsprechender Weise werden jetzt auch zusätzliche Seiten zu den Möglichkeiten der Promotion und der wissenschaftlichen Qualifikation an der Universität aufgebaut.</p>
<p>Insgesamt wird mit den neuen Internetseiten das Profil einer lebendigen, persönlichen Campus-Universität deutlich: Die Universität Lübeck gewinnt durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen in Forschung und Lehre zunehmend auch nationale und internationale Bekanntheit. Dennoch kennt und trifft man sich hier weiterhin direkt untereinander und pflegt eine intensive fächerübergreifende Zusammenarbeit.</p>
<p>Webdesigner des neuen Auftritts ist der Grafiker Uli Schmidts, der das gesamte Corporate Design der Universität entwickelt hat. Die bisherige Internetadresse www.uni-luebeck.de bleibt unverändert bestehen. (Uni Lübeck)</p>
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		<title>Mobile Tagging im Sport</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 18:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[technologie]]></category>
		<category><![CDATA[virtuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach nur Sport treiben war gestern. Die Zukunft heißt „Mobile Tagging im Sport“ (MoTagS). Das Institut für Sportwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat unter Federführung von Dr. Marco Danisch dieses zukunftsträchtige Projekt entwickelt. Vorgestellt wird es erstmals vom 1....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach nur Sport treiben war gestern. Die Zukunft heißt „Mobile Tagging im Sport“ (MoTagS). Das Institut für Sportwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat unter Federführung von Dr. Marco Danisch dieses zukunftsträchtige Projekt entwickelt. Vorgestellt wird es erstmals vom 1. bis 5. März 2011 am Gemeinschaftsstand der Hessischen Hochschulen auf der Cebit in Hannover (Halle 9, Stand C 22).<span id="more-2765"></span></p>
<p>MoTags ist die onlineunterstützte Erschließung und Beurteilung von Bewegungs-, Spiel und Sporträumen von und durch Kinder und Jugendliche initiiert und soll durch eine konzeptionelle Anbindung Bildungsprozesse bereichern. Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.</p>
<p>Die aktive Nutzung innovativer Internettechnologien wie beispielsweise Social Networks oder Wikis bietet insbesondere Kindern und Jugendlichen immer mehr Möglichkeiten zur Selbstdarstellung oder Präsentation eigener Inhalte. Angesichts der innerhalb dieser Generation quasi von Geburt an vorliegenden, medialen Vollversorgung spricht man nicht umsonst von den sogenannten „Digital Natives“. Daher ist es für diese Altersgruppe fast alltäglich, sportliche Bewegungshandlungen mit dem Handy aufzuzeichnen, sie als Anschauungs- oder Lernmaterial auf Websites oder Videoplattformen hochzuladen und damit innerhalb kürzester Zeit weltweit zu verbreiten.</p>
<p>Aus dieser verstärkten Beteiligung an der Erschließung von Bewegung, Spiel und Sport auf virtuellem Wege resultiert jedoch keineswegs zwangsläufig eine geringere Beteiligung am aktiven Sport, wie es häufig in den Massenmedien vermittelt wird. Kinder und Jugendliche betreiben vielmehr freizeitsportliche Aktivitäten bei denen sie neue Bewegungsräume erobern oder bestehende Infrastrukturen für ihre Zwecke umfunktionieren. Die Auswahl solcher Bewegungsräume erfolgt nach Gesichtspunkten wie der grundsätzliche Attraktivität, baulichen Herausforderungen, aber auch den Möglichkeiten zur kreativen Umgestaltung. Die Darstellung solcher Bewegungsräume bleibt jedoch meist innerhalb der eigenen „Szene“ und gelangt damit nicht über einen bestimmten Kreis hinaus.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der hier bestehenden Potenziale, die eine virtuelle Beschreibung und Beurteilung eigener Bewegungsräume gestatten, wurde „MoTagS“ ins Leben gerufen. Die technische Grundlage für die Sammlung, Publikation und nachhaltige Sicherung von Informationen über Bewegungs-, Spiel- und Sporträume bildet die Verknüpfung des Mobile Taggings mit einem Wiki-System.</p>
<p>Mobile Tagging ist der Begriff für die Bereitstellung und das Auslesen von Informationen über ein- bzw. zweidimensionale Barcodes mit Hilfe eines mobilen Endgerätes (Handy, Smartphone etc). In einem solchen Barcode werden Informationen zu einem physischen Ort (Sporthalle, Schwimmbad, Skaterpark etc.) in der Welt verschlüsselt. In Verbindung mit einem Wiki-System, das von einem oder mehreren Nutzern nicht nur eingesehen, sondern aktiv und gemeinschaftlich bearbeitet beziehungsweise ergänzt werden kann, lassen sich in kürzester Zeit neue Bewegungsräume in virtueller Form anlegen oder bestehende aktualisieren. </p>
<p>Auf diesem Wege erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit detaillierte Informationen und Bewertungen ihrer sportlichen Lebenswelt aus persönlicher Perspektive zu präsentieren, mit anderen zu teilen, zu kommentieren und auf diesem Wege zu einer kollektiven Horizonterweiterung im Bereich von Bewegung, Spiel und Sport beizutragen. (Uni Gießen)</p>
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