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	<title>Uninews-Onlinekinder &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Auszeichnung für Fast Track-Chirurgie-Konzept bei Kindern</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 13:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hannover (MH)]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgische eingriffe]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Techniker Krankenkasse (TK) wurden beim Wettbewerb der Financial Times Deutschland &#8220;Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012&#8243; am 17. April 2012 für das Konzept der Fast Track-Chirurgie bei Kindern ausgezeichnet. In dem &#8220;Ideenpark&#8221; werden jedes Jahr bundesweit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Techniker Krankenkasse (TK) wurden beim Wettbewerb der Financial Times Deutschland &#8220;Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012&#8243; am 17. April 2012 für das Konzept der Fast Track-Chirurgie bei Kindern ausgezeichnet.<span id="more-3635"></span> In dem &#8220;Ideenpark&#8221; werden jedes Jahr bundesweit die zehn besten Projekte präsentiert, die die Qualität der Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern, und anschließend in der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221; vorgestellt.</p>
<p>Die MHH hat als einzige deutsche Klinik über die innovative Fast Track-Chirurgie bei Kindern einen Vertrag mit der TK abgeschlossen. Ziel ist es, chirurgische Eingriffe möglichst schonend vorzunehmen und die einhergehende Belastung für die jungen Patienten zu reduzieren. &#8220;Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt ausgezeichnet worden ist&#8221;, sagt Dr. Andreas Tecklenburg, MHH-Vizepräsident und Vorstand für das Ressort Krankenversorgung.  &#8220;Es zeigt, dass unsere Anstrengungen belohnt werden, die Qualität der Behandlungen von Kindern kontinuierlich zu verbessern. Zudem tragen wir mit unseren Partnern dem Wunsch der Patienten und ihrer Familien Rechnung, so schnell wie möglich gesund zu werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Fast Track-Kinderchirurgie nutzt modernste Verfahren, damit Operationen für Kinder und Eltern ,unbemerkt&#8217;, ohne Belastung und mit minimalem Krankenhausaufenthalt erfolgen können. Wir haben hierfür neue Operationstechniken entwickelt und Abläufe konzentriert, sodass sie reibungslos ineinander greifen. Bei Fast Track ist die Fehlerquote sogar niedriger als beim konventionellen Vorgehen&#8221;, erklärt Professor Dr. Benno Ure, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie der MHH.</p>
<p>In der MHH wurden neue minimal-invasive Operationsmethoden, die sogenannte Schlüssellochchirurgie, schonende Narkoseverfahren und neue Schmerztherapieverfahren entwickelt. Diese Verfahren machen Schläuche, Katheter und Sonden unnötig, so dass die Patienten ohne große Wunden sofort schmerzfrei mobilisiert und ernährt werden. Dadurch werden Körper und Psyche sofort wieder auf Normalität eingestellt. Die Entlassung erfolgt auch nach großen Eingriffen nach ein bis drei Tagen. Die Besonderheit des Vertrages ist, dass die Struktur- und die Prozessqualität einer sektorenübergreifenden Versorgung auf der Grundlage detaillierter Behandlungspfade und definierter Prozeduren gesichert sind. Eine Qualitätssicherung wird durch die Erreichung der Qualitätsziele über eine entsprechende Checkliste dokumentiert. Die Ergebnisse belegen eine drastische Verkürzung der stationären Behandlung: Bei der Nierenbeckenplastik beispielsweise kann sie im Vergleich zu Kliniken mit herkömmlichen Konzepten von zehn auf zwei Tage verkürzt werden. Auch nach anderen großen Operationen wie Lungen- und Lebereingriffen können Kinder die Klinik bereits nach zwei bis drei Tagen verlassen. Die Studien belegen, dass Stress- und Angstzustände minimiert und die Lebensqualität nach einer Operation durch diese konsequente Gesundheitsförderung deutlich verbessert wird.</p>
<p>&#8220;Die kleinen Patienten liegen uns besonders am Herzen, deshalb freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit der MHH diesen Fortschritt in der Kinderchirurgie verwirklichen können&#8221;, sagt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK- Landesvertretung Niedersachsen. &#8220;Durch das neue Verfahren können Kinder nun besonders schnell und schmerzarm operiert werden. Unnötig lange Krankenhausaufenthalte bleiben dem Nachwuchs erspart.&#8221; (MHH)</p>
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		<title>Frühprävention bei Risikokindern &#8211; Tagung an der Uni Frankfurt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von psychosomatischen und psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Suchtkrankheiten sind oft Folgen einer problematischen Kindheit. Experten fordern deshalb immer lauter eine möglichst frühe Prävention bei Risikokindern. Jeder Dollar, der in Frühprävention investiert wird, spart später das...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von psychosomatischen und psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Suchtkrankheiten sind oft Folgen einer problematischen Kindheit. Experten fordern deshalb immer lauter eine möglichst frühe Prävention bei Risikokindern.<span id="more-3472"></span> Jeder Dollar, der in Frühprävention investiert wird, spart später das Achtfache, hat James Heckmann, amerikanischer Nobelpreisträger für Ökonomie 2008, in einer vielbeachteten Analyse nachgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu Präventionsprogrammen in Kindertagesstätten, wie sie von Forschern des Sigmund-Freud-Instituts im Rahmen des EVA-Projekts am LOEWE-Forschungszentrums IDeA durchgeführt werden, belegen eindrucksvoll diese positiven Effekte. Auch darüber wird bei der internationalen „Joseph Sandler Psychoanalytic Research Conference“ berichtet, die das Frankfurter Sigmund-Freud-Institut vom 2. März bis 4. März an der Goethe-Universität organisiert.</p>
<p>Bei dieser Tagung, an der darüber hinaus die Goethe-Universität, die Universität Kassel und die International Psychoanalytical Association sowie das Anna Freud Centre (London) beteiligt sind, geht es um die „Forschung zur frühen Elternschaft und Prävention von Entwicklungsstörungen und um die damit verbundenen interdisziplinären Herausforderungen und Möglichkeiten“. Die jährlich stattfindende wichtigste Forschungskonferenz der internationalen Psychoanalyse öffnet sich dieses Mal bewusst dem interdisziplinären Dialog: Weltweit führende Psychoanalytiker präsentieren in Hauptvorträgen ihr langjährigen Forschungserfahrungen und stellen sich den kritischen Anmerkungen der jungen Wissenschaftler des IDeA-Forschungszentrums. In den einzelnen Arbeitsgruppen informieren zudem Mitglieder der IDeA-Forschergruppe über ihre laufenden Projekte. In dem Forschungszentrum IDeA („Individual Develpoment and Adaptive Education of Children at Risk“) der hessischen LOEWE-Förderlinie arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fachbereichen der Goethe-Universität, des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und des Sigmund-Freund-Instituts zusammen.</p>
<p>Auch das „EVA“-Projekt, das die Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts und Organisatorin der Tagung, Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, leitet, wird bei der Tagung eine zentrale Rolle spielen. In 14 Frankfurter Kindertagesstätten, die alle in Stadtgebieten mit verdichteten sozialen Problemen liegen, wurden die beiden Präventionsprogramme „Faustlos“ und „Frühe Schritte“ in den vergangenen Jahren schon bei Drei- und Vierjährigen eingesetzt – in der EVA-Studie wird dies wissenschaftlich begleitet. So konnte beispielsweise empirisch nachgewiesen werden, dass „Frühe Schritte“ in der Frankfurter Präventionsstudie zu einem statistisch signifikanten Rückgang aggressiven und ängstlichen Verhalten sowie – besonders bei Mädchen – von Hyperaktivtät führte. Auffälliges und störendes Verhalten betrachten die Psychoanalytiker nicht primär als Fehlverhalten, sondern als Ausdruck eines verborgenen unbewussten, sinnvollen psychischen Geschehens. Daher gilt es zunächst einmal, das auffällige Verhalten eines Kinds zu entschlüsseln und nicht möglichst schnell nur zum zeitweisen Verschwinden zu bringen. Denn bis gestörte Entwicklungsprozesse nachreifen können, braucht das Kind Zeit und vor allem die Chance, mit sich selbst und seinen Bezugspersonen bessere Erfahrungen zu machen und so sichere Bindungen aufbauen zu können. Nur 35 Prozent der Kinder, die den beiden Präventionsprogrammen und der EVA-Studie in Frankfurt teilnahmen, hatten eine sichere Bindung, die sie ausreichend stabilisiert.</p>
<p>In dem EVA-Projekt werden solche Defizite nicht nur festgestellt. Fortbildungs-veranstaltungen für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Beratungs- und Therapieangebote für Eltern und Kinder gehören ebenfalls zu dem Konzept. „Eine solche ‚aufsuchende Psychoanalyse’ führt uns hinaus aus dem klinischen und wissenschaftlichen Elfenbeinturm – hin zu den Frankfurtern, die unsere psychoanalytische Kompetenz bei ihrer frühen Elternschaft besonders brauchen. Dies ist ein Beispiel für den gesellschaftlichen und politischen Kontext, in dem besonders Forschung zur Frühprävention steht“, erläutert Leuzinger-Bohleber.</p>
<p>Der zunächst in London, dann seit 2008 in Frankfurt stattfindende Kongress ist nach Joseph Sandler benannt, der in den 1980er Jahren Professor für Psychoanalyse am University College London war. „Er trat wie seine Frau Annemarie leidenschaftlich für die Weiterentwicklung psychoanalytischer Forschung und eine Offenheit gegenüber nicht-psychoanalytischen Forschungs-Community ein und suchte den Dialog mit den experimentellen Psychologen und den Neurowissenschaftlern, ebenso wie es auch heute für uns Wissenschaftler am Sigmund-Freud-Institut üblich ist“, ergänzt Leuzinger-Bohleber. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Sprachkompetenz mehrsprachiger Kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[sprachförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie steht es um die Sprachkompetenz mehrsprachiger Kinder? Diese Frage beschäftigt pädagogische Fachkräfte, Kinderärzte und Eltern besonders in der Übergangsphase vom Kindergarten in die Grundschule. Bei Kindern, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, ist die Gefahr ihre sprachlichen Fähigkeiten falsch einzuschätzen,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie steht es um die Sprachkompetenz mehrsprachiger Kinder? Diese Frage beschäftigt pädagogische Fachkräfte, Kinderärzte und Eltern besonders in der Übergangsphase vom Kindergarten in die Grundschule.<span id="more-3181"></span> Bei Kindern, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, ist die Gefahr ihre sprachlichen Fähigkeiten falsch einzuschätzen, besonders groß. Das Frankfurter Projekt „cammino – Mehrsprachigkeit am Übergang von Kita zur Grundschule“ unter der Leitung von Prof. Petra Schulz und Dr. Angela Grimm erfasst nicht nur, wie der jeweilige Sprachstand von den Beteiligten beurteilt wird. Die Wissenschaftlerinnen hoffen, dass ihre Erkenntnisse einen Beitrag dazu leisten, dass in Zukunft weniger mehrsprachige Kinder in ihrem Sprachvermögen falsch eingeschätzt werden. „cammino“ wird in den kommenden zwei Jahren mit 300.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p>
<p>In der Praxis steht meist wenig Zeit zur Verfügung, um die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern zu erfassen. Schon für Kinder, die mit nur einer Sprache aufwachsen, stellt die Beurteilung der Sprachkompetenz Erzieher, Lehrer sowie Ärzte vor große Herausforderungen. „Umso mehr gilt dies für mehrsprachige Kinder; bei dem gegenwärtigen Kenntnisstand lässt sich eine Über- oder Unterschätzung ihrer sprachlichen Fähigkeiten häufig nicht vermeiden“, sagt Petra Schulz, die seit 2006 die Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Goethe-Universität inne hat. „Gleichzeitig bergen auch standardisierte Tests die Gefahr einer Fehleinschätzung, zumal wenn sie nicht für mehrsprachige Kinder konzipiert sind.“ Für die Kinder und ihren weiteren Bildungsweg können Fehldiagnosen schwerwiegende Folgen haben, da z.B. Sprachförderung an ihren tatsächlichen Fähigkeiten vorbeigehen kann.</p>
<p>Wie die Praxis aussieht und wie viele Kinder tatsächlich von Fehleinschätzungen betroffen sind, ist bisher noch weitgehend unerforscht. Dies will das Forschungsprojekt „cammino“ (italienisch „Weg“) nun in zwei Teilstudien leisten. In der ersten Studie soll untersucht werden, wie die verschiedenen Verantwortlichen den Sprachstand von Kindern zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr bewerten. Kernfragen des Forschungsprojekts sind: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennzeichnen die Beurteilung der Sprachentwicklung in den kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen, in der Schuleingangsuntersuchung, bei der Schulanmeldung, in Kindertagesstätten und durch die Eltern? Wie differenzieren diese verschiedenen Beteiligten zwischen mehrsprachigen Kindern mit einem typischen Zweitspracherwerb und Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen? Um dies zu ermitteln, wird das Team, zu dem auch Barbara Geist und Barbara Voet Cornelli gehören, insgesamt 100 Verantwortliche nach ihrem Vorgehen bei der Erfassung des Sprachstandes befragen. In der zweiten Teilstudie vergleichen die Sprachwissenschaftlerinnen die Sprachkompetenz mehrsprachiger Kinder mit den Beurteilungen der beteiligten Akteure. Dazu werden 120 Kindern von der Kindertagesstätte bis in die erste Klasse in den Blick genommen.</p>
<p>Das Projekt „cammino“ ergänzt die Forschung im Bereich Deutsch als Zweitsprache an der Goethe-Universität. So wird unter anderem der gemeinsam mit Prof. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim) entwickelte Sprachtest LiSe-DaZ eingesetzt, der im Sommer im Hogrefe Verlag erscheint. Auch mit dem Projekt MILA, einem Teilprojekt des Frankfurter IDeA-Forschungszentrums, findet eine enge Kooperation statt: So werden in MILA entwickelte Aufgaben zur Diagnostik von Sprachauffälligkeiten auch in dem neuen „cammino“-Projekt eingesetzt. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Neue Elternzimmer in der Kinderklinik der Uni Bonn</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[krankenhäuser]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 18. Mai 2011, weiht das Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn vier neue Elternzimmer mit Küche ein. Somit stehen den Eltern kleiner Patienten jetzt insgesamt acht Zimmer mit je zwei Betten in der Villa Finkler zur Verfügung. Weitere...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 18. Mai 2011, weiht das Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn vier neue Elternzimmer mit Küche ein.<span id="more-3147"></span> Somit stehen den Eltern kleiner Patienten jetzt insgesamt acht Zimmer mit je zwei Betten in der Villa Finkler zur Verfügung. Weitere Elternzimmer auf dem Klinikgelände gibt es auch im Haus Bayern.</p>
<p>Für Kinder ist der enge Kontakt zu den Eltern gerade auch bei einem Krankenhausaufenthalt wichtig. Da die kleinen Patienten aus ganz Deutschland kommen, bietet die Bonner Universitäts-Kinderklinik den Bezugspersonen die Möglichkeit, in extra eingerichteten Elternzimmern zu übernachten.</p>
<p>&#8220;So wird die psychosoziale Bindung zu den Eltern aufrechterhalten. Daher ist es toll, dass wir neuen Platz für weitere, dringend benötigte Elternzimmer schaffen konnten&#8221;, freut sich Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Kinderkardiologie an der Bonner Universitäts-Kinderklinik.</p>
<p>Die Renovierung und die neuen Möbel finanzierte die Klinik. Die Ausstattung der Zimmer mit Lampen, Teppichen und Bettwäsche sowie Küchenzubehör wie Töpfe, Geschirr und Besteck spendete das Einrichtungshaus Möbel Hausmann aus Köln-Gremberghoven. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Frühe Prävention bei Risikokindern kann vor späteren Gewalttaten schützen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 19:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von Sucht- und Depressionserkrankungen gehören nicht selten zu den Folgen einer problematischen Kindheit. 70 Prozent der schweren Gewalttäter sind als Kinder selbst misshandelt worden; 20 bis 30 Prozent ihrer Kinder werden sich vermutlich wiederum zu Gewalttätern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von Sucht- und Depressionserkrankungen gehören nicht selten zu den Folgen einer problematischen Kindheit. 70 Prozent der schweren Gewalttäter sind als Kinder selbst misshandelt worden; 20 bis 30 Prozent ihrer Kinder werden sich vermutlich wiederum zu Gewalttätern entwickeln.<span id="more-3063"></span> Deshalb werden die Stimmen immer lauter, die eine möglichst frühe Prävention bei Risikokindern fordern. „Psychoanalytische, entwicklungspsychologische und neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse weisen übereinstimmend darauf hin, wie vielversprechend und nachhaltig frühe Förderungen und Interventionen sind“, erklärt Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber, Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts. Sie untersucht mit ihrem Team die Wirksamkeit zweier Programme zur Frühprävention und berichtet über erste Ergebnisse in der neusten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins der Goethe-Universität „Forschung Frankfurt“ (1/2011).</p>
<p>Für die beiden Präventionsprogramme „Faustlos“ und „Frühe Schritte“, deren Wirksamkeit jetzt im „EVA“-Projekt des Forschungszentrums IDeA („Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk&#8221;) untersucht wird, wurden 14 Kindertagesstätten in Frankfurter Stadtteilen ausgewählt, in denen sich soziale Problemlagen verdichten. Nachdem „Frühe Schritte“, das aus verschiedenen Bausteinen zur Beratung und Betreuung von Kindern, Eltern, Erzieherinnen und Erziehern besteht, über mehrere Monate in den Tagesstätten umgesetzt worden ist, zeigt sich, dass aggressives und ängstliches Verhalten, aber auch Hyperaktivität statistisch signifikant zurückgegangen sind (vgl. www.sigmund-freud-institut.de). „Frühe Schritte“, entwickelt von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (IAKJP) am Sigmund-Freud-Institut, sucht den „verstehenden Zugang zum einzelnen Kind und seiner Familie“. Die Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts erläutert: „Wir betrachten auffälliges und störendes Verhalten nicht primär als Fehlverhalten, sondern als Ausdruck eines verborgenen, unbewussten, sinnvollen psychischen Geschehens. Daher gilt es zunächst einmal, das Verhalten eines Kindes – das kann aggressiv, hyperaktiv, aber auch ängstlich zurückhaltend sein – zu entschlüsseln und nicht möglichst schnell zum Verschwinden zu bringen.“</p>
<p>Ein Kind, das durch eine schwierige Beziehung zu einer Bezugsperson belastet ist, braucht die Chance und die Zeit, eine sichere Bindung entwickeln und sich so verschiedenen Lebenssituationen im Verhalten und Fühlen anpassen zu können. Dazu gibt es vielfältige Hilfsangebote. In weniger schweren Fällen können schon Gespräche mit den Eltern, angeleitet von Psychologen und Erziehern, sowie eine intensive Beschäftigung mit dem Kind etwas in Bewegung setzen. Häufiger ist eine Therapie für das Kind sinnvoll und findet nach ausgiebigen Gesprächen auch die Zustimmung der Eltern. „Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass insbesondere Mütter erleichtert sind, über die Probleme ihres Kindes und ihrer Familie reden zu können. Die wenigsten wissen auch, dass eine Therapie zu den Leistungen der Krankenkasse gehört“, so Leuzinger-Bohleber. Gut investiertes Geld – der Nobelpreisträger für Ökonomie von 2008, James Heckmann, hat in einer viel beachteten Analyse aufgezeigt, dass sich Frühprävention rechnet: Jeder Dollar, der dort investiert wird, spart später das Achtfache.</p>
<p>Aus der Bindungsforschung ist bekannt, dass ein Kind nur dann aktiv seine Umgebung erkundet, wenn es sich sicher fühlt und Schutz bei seiner primären Bezugsperson findet. Um dies zu testen, haben Psychologen ein besonders Puppenhausspiel entwickelt („Machester Child Attachement Story Task“ – kurz MCAST). Dieses standardisierte experimentelle Verfahren setzt auch das Frankfurter Team ein. Zunächst beginnt der Untersucher mit einer Geschichte, die das Bindungssystem des Kindes aktiviert. Ein Beispiel: Der kleine Rachid verliert seine Mutter im Kaufhaus – wie spielt das Kind diese Story weiter? Ein Junge setzt dies so fort um: Seine Mutter findet ihn wieder und schlägt ihn, anschließend schlägt er sie – und verliert immer mehr die Kontrolle. Wenn in solchen Situationen Aggression so stark durchbricht, dann ist dies für die Psychologen ein Alarmzeichen: Die Bindung zur primären Bezugsperson scheint erheblich gestört. Die Mutter, von einer Erzieherin über den Verlauf des Puppenspiels informiert, kennt vergleichbare Szenen mit ihrem Sohn im häuslichen Umfeld. Sie lebt in einer desolaten psychischen und psychosozialen Situation, hat sich unter anderem gerade von ihrem zweiten alkoholkranken und gewalttätigen Mann getrennt. Hier setzt akute Krisenintervention für Mutter und Kind an – kein Einzelfall, wie die Untersuchung der Risikokinder im „EVA“-Projekt zeigt.</p>
<p>„In unserer Stichprobe finden wir auffallend wenige Kinder mit einer sicheren Bindung, es sind nur 35 Prozent ; in internationalen Studien, in denen nicht nur Risikokinder berücksichtigt wurden, gehören fast 70 Prozent zu diesem sicheren Bindungstyp“, so Dr. Katrin Luise Läzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im „EVA“-Team. „23 Prozent der von uns untersuchten Kinder zählen zu dem unsicher-desorganisierten Bindungstyp, der häufig für schwer traumatisierte Kinder charakteristisch ist. Auch dies steht im starken Kontrast zu einer der erwähnten anderen Studien, in der nur bei 3 Prozent der Kinder der unsicher-desorgansierte Bindungstyp festgestellt wurden.“ (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Cyber-Mobbing an Schulen immer weiter verbreitet</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahmephänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen Cyber-Mobbing als Ausnahmephänomen galt, sind vorbei. Dies deutet eine Pilotstudie der Universität Hohenheim an zwei Schulen im Raum Stuttgart an. Mehr als ein Fünftel der befragten 409 Schüler (insgesamt 22,1 Prozent) haben demnach schon persönliche Erfahrungen mit dem Phänomen. Vor allem Schülerinnen und Jüngere werden zur Zielscheibe der virtuellen Angriffe.<span id="more-3043"></span> So hatten die weiblichen Befragten ein 6fach erhöhtes Risiko, Opfer von Cyber-Mobbing zu werden. Täter sind dagegen häufig gut integrierte Kinder aus der Mitte der Klasse. </p>
<p>Das Spektrum der Taten reicht von persönlichen Angriffen auf Soziale Netzwerkseiten und Communities über die Veröffentlichung verletzender Bilder bis hin zum Einstellen peinlicher Videos ins Netz, so eine Erkenntnis am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insb. interaktive Medien- und Onlinekommunikation, der die Studie herausbrachte. Studienleiterin Ruth Festlführt diese Vielfalt auch auf die rasante Vereinfachung der entsprechenden Medientechnologien zurück: „Der Zugang zu Multimedia-Handys und die Allgegenwart des Internet im Alltag Jugendlicher haben dazu geführt, dass der Schritt zum Mobben über das Netz oft nur noch ein kleiner ist.“ So kann die Hohenheimer Studie zeigen, dass insbesondere Vielnutzer von Internet und sozialen Netzwerken häufiger zu den Tätern gehören.</p>
<p><strong>Täter stammen aus der Klassenmitte, Opfer sind die Randfiguren</strong><br />
Doch es seien nicht nur individuelle Aspekte, wie Mediennutzung, familiärer und sozialer Hintergrund, die die Täter auszeichnen. Mit Hilfe von Netzwerkanalysen belegen die Forscher, dass auch die soziale Struktur der Klassen und Schulen eine wichtige Rolle spielt.<br />
Demnach nehmen Personen, die bereits Täter und Opfer von Cyber-Mobbing waren, innerhalb der Klasse zentrale und vor allem ‚strategische’ Positionen ein. Sie unterscheiden sich somit deutlich von den reinen Opfern, die eher am Rande des Netzwerks positioniert sind: So wurden die Cyber-Mobbing-Opfer nur selten von anderen als Freund benannt. Täter scheinen im Gegensatz dazu gut in der Klasse integriert zu sein und besetzen eher zentrale Stellen in den Gemeinschaften.</p>
<p><strong>Ergebnisse fordern ein Umdenken</strong><br />
Diese Ergebnisse widersprechen anderen Befunden, die Cyber-Mobbing bislang eher als soziales Randphänomen angesehen haben: Es seien gerade nicht die wenig integrierten Randpersonen, die zu Tätern werden, sondern zum Teil anerkannte Schüler mit großem Freundeskreis.<br />
Prof. Dr. Thorsten Quandt, Leiter des Lehrstuhls, sieht hier Grund zum Umdenken: „Täter sind eben nicht immer die Randpersonen einer Klasse. Das Mobbing kommt im wahrsten Sinne aus der Mitte der Klassengemeinschaft. Anders sieht es bei den Opfern aus: Da trifft es vor allem die sozialen Außenseiter.“</p>
<p><strong>Folgen von Wut bis Angst – oder auch Belustigung</strong><br />
Die berichteten Auswirkungen des Cyber-Mobbings sind weitreichend: Neben den direkten Effekten des Bloßstellens über das Internet sind auch einige Folgeprobleme von den Probanden genannt worden.<br />
Als häufige Reaktionen wurden u.a. Wut, persönliche Verletzung, Enttäuschung und Schlafstörungen sowie Angst genannt. Manche Betroffenen zeigen sich aber auch nur belustigt.</p>
<p>Weitere Forschung geplant<br />
Die Thematik Cyber-Mobbing soll in den nächsten Jahren an der Universität Hohenheim weiter erforscht werden. Geplant sind Kooperationen mit öffentlichen Einrichtungen und Schulen, um auf Basis der Forschungsergebnisse wirksame Interventionsstrategien zu entwickeln.<br />
Die vorliegende Pilotstudie erhielt von der International Communication Association bereits eine Wissenschaftsauszeichnung (Top Faculty Paper Award der Computer &amp; Technology Division). Eine größere Anschlussstudie ist aktuell in Vorbereitung. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Schlechtere Ernährung bei Kindern aus sozial schwachen Familien</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 15:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sind blass und übergewichtig, ihr Immunsystem ist geschwächt und ihre Entwicklungschancen sind schlechter: Jedem sechsten Kind in Deutschland erschwert der Hartz IV-Regelsatz eine adäquate Ernährung. Oft fallen sie schon in der Schule aus und werden nach schlechtem Berufsstart doppelt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind blass und übergewichtig, ihr Immunsystem ist geschwächt und ihre Entwicklungschancen sind schlechter: Jedem sechsten Kind in Deutschland erschwert der Hartz IV-Regelsatz eine adäquate Ernährung. Oft fallen sie schon in der Schule aus und werden nach schlechtem Berufsstart doppelt so häufig an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes leiden.<span id="more-3031"></span> „Der soziale Aufstieg wird so bereits am Küchentisch erstaunlich effektiv blockiert“, beklagt Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski, Sprecher des Sachverständigenbeirates der Ernährungsinformation der Universität Hohenheim. Aus Sicht der Ernährungsmedizin habe der ARD-Tatort „Jagdzeit“ vom Wochenende die Umstände und Wirkungsmechanismen im Leben armer Kinder in Beziehung zu ihrer Ernährungssituation erstaunlich realistisch wiedergegeben. Die Pressemitteilung ist ein Beitrag im Rahmen des Themenjahrs 2011 „Universität Hohenheim – stark durch Kommunikation“.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint alles im Lot in Deutschland – auch auf den Kindertellern. „Von den Verantwortlichen der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) hört man in Deutschland gäbe es ab dem 14. Lebensjahr keinen Vitaminmangel“, zitiert Prof. Dr. Biesalski.</p>
<p>„Wenn damit schwere Mangelzustände mit klassischen Krankheitsbildern gemeint sind, ist das korrekt. Damit geht man jedoch ganz offensichtlich darüber hinweg, dass laut Ergebnissen derselben Studie ein Großteil der Bevölkerung die empfohlene Menge einiger wichtiger Nährstoffe – zum Beispiel Folsäure, Vitamin D, Calcium, Vitamin E und andere – nicht erreicht“, so Prof. Dr. Biesalski weiter.<br />
So helfe es wenig, wenn „von verschiedenen Seiten gebetsmühlenartig ertönt, jeder könne sich gesund ernähren“, moniert der Ernährungsmediziner. „Jeder kann es – wenn er genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hat und auch ausreichendes Wissen darüber, was gesunde Ernährung ist.“ In armen Familien zwinge der Kostendruck dagegen zu preiswertem, einseitigem Essen. „Das sind fast automatisch die billigeren Lebensmittel mit höherem Energiegehalt – vor allem fett, aber ansonsten ernährungsphysiologisch nicht ausreichend.“</p>
<p><strong>Realistische „Tatort“-Heldin</strong><br />
Die Realität von Armut habe der Tatort vom Wochenende fast lehrbuchartig illustriert, als er die Filmheldin Nessi übergewichtig beim Einkauf zwischen Einmachgläsern und Raviolibüchsen zeigte. „Selbst bei Lebensmitteldiscountern sind Ausgaben von mindestens 5 € pro Tag und Kind notwendig, um eine Ernährung zusammenzustellen, die ohne jeden Bioanspruch das Prädikat ‚Gesund’ auch nur annähernd verdient“, so Prof. Dr. Biesalski. Der Hartz-IV-Regelsatz sehe für Kinder zwischen 2. und 6. Lebensjahr dagegen nur 2.62 € und zwischen dem 7. und 14. Lebensjahr 3.22 € pro Tag vor – gerade die Hälfte des Minimums.</p>
<p>Die Folge: „Wir bekommen eine soziale Auswahl, die den Armen von Kind an eine ausreichende Leistungsfähigkeit verweigert – und damit die Grundlage für gute Ausbildung und beruflichen Erfolg“, kritisiert Prof. Dr. Biesalski. Die schlechte Vitaminversorgung schwäche bereits im Kindesalter das Immunsystem und mache die Betroffenen anfällig für Krankheit und Fehlzeiten in der Schule.</p>
<p>„Kinder aus armen Familien sind doppelt so häufig krank und übergewichtig – auch das ist ein Ergebnis aus deutschen Erhebungen. Langfristig begünstigt das Fehlen der zitierten Mikronährstoffe die Entwicklung chronischer Erkrankungen: Arteriosklerose, Diabetes und andere. Aus 2,5 Millionen Kindern, die sich aufgrund Armut fehlernähren, werden Erwachsene mit einem doppelt so hohen Risiko für Bluthochdruck und Diabetes, wie schwedische und US-amerikanische Studien kürzlich eindrucksvoll gezeigt haben.“ </p>
<p>Diesen Krankheiten im Kindesalter vorzubeugen ist nach Meinung des Mediziners eine gesellschaftliche Aufgabe: „Im Erwachsenenalter kann es dafür zu spät sein.“ Eine Lösung sei die Einführung einer gesunden Ernährung in Ganztagsschulen und Kindertagesstätten, wie sie im Rahmen des Bioethikforums des Deutschen Ethikrates 2007 gefordert wurde.</p>
<p>„Diese sollte eigentlich für alle Kinder – wie zum Beispiel in Skandinavien – zumindest aber für Kinder von Geringverdienern unentgeltlich sein“, meint Prof. Dr. Biesalski. Denn: „Es nutzt wenig, auf die Möglichkeiten einer gesunden Ernährung hinzuweisen, wenn denen, die eine solche gesunde Ernährung ganz besonders brauchen, diese aus ökonomischen Gründen nicht zugänglich ist.“ (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Geringere Belastung für herzkranke Kinder durch 3D-Echtzeit-Echokardiographie</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 16:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[diagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[herz]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag kommen in Deutschland 19 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Diese häufigste Organfehlbildung bei Neugeborenen führt unerkannt oder unbehandelt in vielen Fällen zum Tode der Betroffenen. Allein am Kinderherzzentrum des Universitätsklinikums Bonn werden jährlich fast 2.000 Kinder,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag kommen in Deutschland 19 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Diese häufigste Organfehlbildung bei Neugeborenen führt unerkannt oder unbehandelt in vielen Fällen zum Tode der Betroffenen.<span id="more-2977"></span> Allein am Kinderherzzentrum des Universitätsklinikums Bonn werden jährlich fast 2.000 Kinder, bei denen der Verdacht auf einen Herzfehler besteht, untersucht und rund 300 Kinder mit angeborenem Herzfehler stationär behandelt. Für viele der kleinen Patienten beginnt damit ein langjähriger Diagnose- und Therapiemarathon.</p>
<p>Die 3D-Echtzeit-Echokardiographie könnte den kleinen Herzpatienten den Start ins Leben deutlich erleichtern: Sie liefert exakte Funktionswerte und ist, da nebenwirkungsfrei, beliebig oft wiederholbar. &#8220;Dieser Diagnoseform gehört die Zukunft&#8221;, sagt Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Kinderkardiologie an der Bonner Universitäts-Kinderklinik. Allerdings kann sie derzeit nicht als Standardverfahren eingesetzt werden. Denn es fehlt an Normwerten, mit deren Hilfe die Untersuchungsergebnisse zuverlässig interpretiert werden können. Diese Werte sollen im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts definiert werden, das die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. am Bonner Kinderherzzentrum finanziert. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Hochschulfamilienbüro auf dem Jenaer Uni-Campus eröffnet</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
		<category><![CDATA[beratungsstellen]]></category>
		<category><![CDATA[familien]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Was muss ich tun, wenn ich schwanger bin? Wie finde ich geeignete Kinderbetreuungsplätze? Welche Hilfen kann ich bei der Pflege meines kranken Vaters erhalten? Kaum jemand kennt die Antworten auf alle diese und ähnliche Fragen. Doch statt nun verzweifelt im...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was muss ich tun, wenn ich schwanger bin? Wie finde ich geeignete Kinderbetreuungsplätze? Welche Hilfen kann ich bei der Pflege meines kranken Vaters erhalten? Kaum jemand kennt die Antworten auf alle diese und ähnliche Fragen.<span id="more-2966"></span> Doch statt nun verzweifelt im Internet oder bei den unterschiedlichsten Stellen nach Antworten suchen zu müssen, erhalten die Angehörigen der Jenaer Universität nun Unterstützung aus einem Guss: im Hochschulfamilienbüro „JUniFamilie“ (Jenaer Universitätsstadtfamilie), das heute (5.4.) offiziell am Abbe-Campus eröffnet worden ist.</p>
<p>Die gemeinsame Beratungsstelle von Friedrich-Schiller-Universität und Studentenwerk Thüringen will zum zentralen Anlaufpunkt für alle Studierenden und Mitarbeiter mit Fragen rund um das Thema Familie werden. In den Bereichen Kinder, Pflege und Angehörigenfürsorge, Soziales und Recht sowie Dual Career wird das Hochschulfamilienbüro neutrale Auskunft geben. „Wir verstehen uns als zentrale Anlaufstelle und vermitteln zwischen Ratsuchenden und den unterschiedlichen Partnern innerhalb und außerhalb von Universität und Studentenwerk“, beschreibt Koordinatorin Kathleen Rudolph. Ergänzt wird das Angebot für Studierende durch die Sprechstunde der Allgemeinen Sozialberatung (ASB) des Studentenwerks jeden Mittwoch von 13-16 Uhr. (Uni Jena)</p>
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		<title>Bonner Kinderherzteam im ehrenamtlichen Einsatz im Nordirak</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 20:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[herz]]></category>
		<category><![CDATA[herzchirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[sauerstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Nordirak haben Kinder mit schweren Herzfehlern oft blaue Lippen und Finger. Zudem sind sie sehr dünn und haben einen schwachen Kreislauf. Das liegt daran, dass ihr Herz zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. In Deutschland werden Kinder frühzeitig behandelt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nordirak haben Kinder mit schweren Herzfehlern oft blaue Lippen und Finger. Zudem sind sie sehr dünn und haben einen schwachen Kreislauf. Das liegt daran, dass ihr Herz zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. In Deutschland werden Kinder frühzeitig behandelt und deswegen erst gar nicht so krank. Anders im Irak. Dort herrscht ein erheblicher Mangel an qualifizierten Ärzten. Daher hat ein fünfköpfiges Team des Universitätsklinikums Bonn jetzt eine Woche lang ehrenamtlich herzkranke Kinder behandelt und operiert.<span id="more-2767"></span></p>
<p>Sehr viele herzkranke Kinder erwarteten das Bonner Spezialistenteam in der nordirakischen Stadt Erbil. Seine Ankunft hatte sich schnell herumgesprochen. Sogar aus dem fünf Stunden entfernten Bagdad waren Eltern mit ihren kranken Kindern angereist. Über 4.000 kleine Patienten mit zum Teil schweren Herzfehlern stehen auf der Warteliste des Hawler Cardiac-Center, dem Krankenhaus in Erbil. &#8220;Sie leiden an Blausucht, weil das Blut an ihrer Lunge vorbeifließt&#8221;, erklärt Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Bonner Uni-Kinderkardiologie. Ihr Kreislauf funktioniert nicht richtig und sie sind sehr dünn, weil ihr Körper wegen der Krankheit viel mehr Kalorien verbraucht.</p>
<p>&#8220;Der Hygienestandard und auch die technische Ausstattung in Erbil sind vergleichbar mit dem europäischer Krankenhäuser, nur an Know-how fehlt es&#8221;, sagt der Kinderkardiologe. Sein Kollege Dr. Bahman Esmailzadeh, Leiter der Bonner Uni-Kinderherzchirurgie, hat diesen und einen früheren Einsatz in Erbil initiiert. &#8220;Klar muss man helfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat&#8221;, sagt er. &#8220;Es ist schön zu sehen, wie Kinder nach einem Eingriff wieder gesund und rosig sind.&#8221;</p>
<p>Unterstützt wurden sie von Eva Maria Seibel und Tanja Kömpel, beides Kinderkrankenschwestern des Universitätsklinikums Bonn, sowie von dem Anästhesisten Dr. Omed Assaf vom Herzzentrum NRW. Das Team hat 20 Kinder operiert und 18 mittels Katheter-Eingriff geholfen.</p>
<p>Die beiden Kinderkrankenschwestern waren das erste mal ehrenamtlich in Erbil. Auch wenn der Einsatz hart war und sie sich täglich mindestens zwölf Stunden um die Kinder kümmerten, waren sie froh, helfen zu können: &#8220;Wenn die Kinder einen anlächeln und aus Dankbarkeit umarmen, vergisst man schnell die Müdigkeit&#8221;.</p>
<p>Die zwei jungen Frauen mussten sehr flexibel sein und auch improvisieren. &#8220;Manchmal schrieben wir einen OP-Plan um ihn dann gleich wieder umzuwerfen.&#8221; Natürlich wollten alle Kinder als erstes dran kommen. Um möglichst vielen von Ihnen zu helfen, nahmen die Herzspezialisten lieber kurze und vorbereitende als lang dauernde Korrekturoperationen vor.</p>
<p>Den Ärzte fiel es sehr schwer den Eltern sagen zu müssen, dass ihr Kind inoperabel krank ist oder die Zeit für eine Operation einfach nicht reicht. So bleibt den Helfern besonders ein kleiner Junge mit schwerem Herzfehler in Erinnerung. Er bekam noch auf dem OP-Tisch Fieber und konnte deswegen nicht mehr während des kurzen Einsatzes operiert werden.</p>
<p>Nicht allen Kindern auf der Warteliste konnte geholfen werden. Trotzdem war der Einsatz kein Tropfen auf den heißen Stein. &#8220;Es gibt einen großen Bedarf an Kindherzchirurgen im Irak, deswegen ist unser primäres Ziel, die Ärzte zu schulen&#8221;, betont Esmailzadeh. Dass die früheren Einsätze schon Früchte tragen, zeigen die verbesserten und schnelleren Abläufe im Krankenhaus. &#8220;Die Ärzte sind richtig gut geworden und können inzwischen schon Maßnahmen vornehmen, die früher noch nicht möglich waren&#8221;, freut sich der Herzchirurg.</p>
<p>Doch der komplexe Herzfehler von Sheneye kann derzeit nicht im Irak operiert werden, weil eventuell notwendige Medikamente und Geräte fehlen. Das vierjährige Mädchen hat ein sehr großes &#8220;Loch&#8221; im Herzen mit einem ungewöhnlich ausgeprägten Lungenhochdruck. Daher möchten die Ärzte des Universitätsklinikums Bonn die Operation in Kürze hier durchführen.</p>
<p>Wer Sheneye helfen will, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:</p>
<p>Kontoinhaber: Universitätsklinikum Bonn<br />
Kreditinstitut: Deutsche Bank Bonn<br />
Bankleitzahl: 380 700 59<br />
Kontonummer: 0 31 37 91<br />
Verwendungszweck: G-022.0022 (bitte unbedingt angeben!)</p>
<p>Spender, die eine Spendenbescheinigung wünschen, können sich an Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie am Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn, unter Telefon: 0228/287-33350 oder E-Mail: johannes.breuer@ukb.uni-bonn.de wenden.<br />
(Uni Bonn)</p>
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