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	<title>Uninews-Onlinekooperationen &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>TU Illmenau kooperiert mit taiwanesischem Unternehmen HTC</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technische Universität Ilmenau und der renommierte taiwanesische Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern HTC haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Im Sommersemester 2012 beteiligt sich die Universität an einem europaweiten studentischen Ideenwettbewerb, für den HTC neben der TU Ilmenau drei weitere Universitäten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technische Universität Ilmenau und der renommierte taiwanesische Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern HTC haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Im Sommersemester 2012 beteiligt sich die Universität an einem europaweiten studentischen Ideenwettbewerb, für den HTC neben der TU Ilmenau drei weitere Universitäten in Deutschland und sechs in Spanien, Polen, Österreich und der Schweiz ausgewählt hat.<span id="more-3446"></span> </p>
<p>Die Teilnehmer des Ideenwettbewerbs sollen in kleinen Teams innovative Ideen für den Einsatz mobiler Endgeräte entwickeln und zu deren Präsentation mit HTC-Geräten ein drei Minuten langes, englischsprachiges Video erstellen. Durch das Studienprojekt erhofft sich HTC interessante Impulse aus der dynamischen und leistungsstarken Studentengeneration Ilmenaus. Die TU Ilmenau ihrerseits erhält Einblicke in die Gestaltung von Mobilfunkanwendungen aus der Perspektive eines international tätigen Unternehmens. </p>
<p>Der Ideenwettbewerb wird von drei Lehrveranstaltungen des Fachgebiets Informations- und Wissensmanagement unter der Leitung von Prof. Dirk Stelzer begleitet: In der Lehrveranstaltung Information Retrieval führen Studierende eine Fallstudie zur Informationssuche mit mobilen Endgeräten durch. Daneben werden Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge Medienwirtschaft und Wirtschaftsinformatik Pro- und Hauptseminare zum Thema „Mobilität managen“ angeboten, in denen sie Fragen zum zukünftigen Einsatz mobiler Endgeräte in Unternehmen und dessen Folgen diskutieren werden. HTC unterstützt die Lehrveranstaltungen unter anderem durch Gastvorträge und mit einer Website. </p>
<p>Beim Ideenwettbewerb können nicht nur Studentinnen und Studenten mitmachen, die an den Lehrveranstaltungen teilnehmen, sondern alle Studierenden der TU Ilmenau. Die Gewinnerteams erhalten nicht nur die Möglichkeit, ihre Konzepte einem internationalen Publikum vorzustellen. Ihnen winken auch attraktive Preise wie mobile Endgeräte und Reisen. (TU Illmenau)</p>
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		<title>TU Dortmund kooperiert mit Polnischer Akademie der Wissenschaften</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technische Universität Dortmund hat zwei Kooperationsverträge mit polnischen Wissenschaftseinrichtungen geschlossen: mit der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie mit der Technischen Universität Lodz. Unterzeichnet wurden beide Abkommen während eines Polenaufenthalts von Rektorin Prof. Ursula Gather und Prorektor Forschung Prof. Andrzej...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technische Universität Dortmund hat zwei Kooperationsverträge mit polnischen Wissenschaftseinrichtungen geschlossen: mit der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie mit der Technischen Universität Lodz.<span id="more-3260"></span> Unterzeichnet wurden beide Abkommen während eines Polenaufenthalts von Rektorin Prof. Ursula Gather und Prorektor Forschung Prof. Andrzej Górak mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Anlass der Reise vom 2. bis zum 4. November war das NRW-Polen-Jahr 2011/12. Neben offiziellen Gesprächen mit Politikern sowie Vertretern der Polnischen Akademie der Wissenschaften standen Fragen des Forschungstransfers und der Forschungskooperation im Mittelpunkt der Reise. </p>
<p>Physiker der TU Dortmund werden zukünftig verstärkt mit ihren Kollegen der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau kooperieren. Geplant ist neben gemeinsamen Forschungsvorhaben ein intensiver Wissenschaftleraustausch zwischen Dortmund und Warschau. Zugleich sollen Studierende beider Ländern vermehrt die Chance haben, in dem jeweils anderen Land Studien- und Auslandserfahrungen zu sammeln. Die Polnische Akademie der Wissenschaften ist ein Zusammenschluss mehrerer staatlicher Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen. Das »Institute of Physics« der Polnischen Akademie der Wissenschaften ist über Polen hinaus renommiert im Bereich der Grundlagenforschung zur kondensierten Materie, in der Laserspektroskopie und in der Halbleiterforschung – einem Spezialgebiet der Dortmunder Fakultät Physik.</p>
<p>In Lodz unterzeichneten die Vertreter der Technischen Universitäten Dortmund und Lodz einen Kooperationsvertrag über die engere Zusammenarbeit der bio- und verfahrenstechnischen Fakultäten beider Hochschulen. »Die Kooperation bedeutet einen neuen Schub für die grenzübergreifende Forschung im Bereich der Biotechnologie und der Verfahrenstechnik und stärkt den polnisch-deutschen Wissenschaftleraustausch«, betonte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Vertragsunterzeichnung. Die Fakultät für Umwelt- und Prozessverfahrenstechnik der Technischen Universität in Lodz und die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund werden zukünftig ihre gemeinsame Forschung im Bereich Umwelttechnik intensivieren. Einzelne Forscherinnen und Forscher der beiden Universitäten arbeiten bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen. Zugleich sieht der Kooperationsvertrag einen verstärkten Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beider Hochschulen vor. Beabsichtigt sind beispielsweise Veranstaltungen von Dortmunder Professorinnen und Professoren für Doktoranden in Polen sowie Summer Schools für Studierende aus Polen in Dortmund und gemeinsame Forschungsvorhaben beispielsweise im Bereich innovativer Herstellungsverfahren aus nachwachsenden Rohstoffen. (TU Dortmund)</p>
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		<title>TU Chemnitz kooperiert mit Qingdao University of Science and Technology</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 16:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technische Universität Chemnitz wird ihre Kooperation mit Universitäten in Südostasien weiter intensivieren. Dazu zählt auch die Qingdao University of Science and Technology (QUST), eine der führenden Universitäten der Provinz Shandong in der Volksrepublik China. Prof. Lianxiang Ma, Rektor dieser...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technische Universität Chemnitz wird ihre Kooperation mit Universitäten in Südostasien weiter intensivieren. Dazu zählt auch die Qingdao University of Science and Technology (QUST), eine der führenden Universitäten der Provinz Shandong in der Volksrepublik China.<span id="more-2906"></span> Prof. Lianxiang Ma, Rektor dieser Universität, und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz, unterzeichneten am 18. März 2011 einen Kooperationsvertrag. Er sieht Mobilitätsmaßnahmen von Studierenden und Wissenschaftlern, gemeinsame Ausbildungs- und Forschungsprojekte sowie den Austausch von Informationen und Publikationen vor. </p>
<p>Entsprechend den Profilen beider Universitäten liegt der Schwerpunkt der künftigen Zusammenarbeit im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, insbesondere im Maschinenbau. In die Kooperation eingebunden werden sollen auch Industrieunternehmen. In den vergangenen Monaten hat beispielsweise die KraussMaffei Berstorff GmbH gemeinsam mit der Professur Strukturleichtbau und Kunststofftechnik (SLK) der TU Chemnitz begonnen, Projekte mit der Qingdao University of Science and Technology zu bearbeiten. &#8220;Beispielsweise entwickeln wir gemeinsam auf der Grundlage chinesischer Rohstoffe naturfaserverstärkte Kunststoff-Compounds und Biopolymere sowie Verfahrenstechnologien zu ihrer Herstellung und Weiterverarbeitung&#8221;, sagt Prof. Dr. Lothar Kroll, Inhaber der Professur SLK.</p>
<p>Unter den ausländischen Studierenden der TU Chemnitz ist China derzeit am stärksten präsent. Aktuell kommen 210 Studierende aus der Volksrepublik. Mit insgesamt elf Universitäten in China unterhält die TU Chemnitz auf Universitäts- oder Fakultätsebene vielfältige Kooperationsbeziehungen. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Engere Kooperation von Sprachlernzentrum und Bonner Goethe-Institut</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 17:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[sprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sprachlernzentrum der Universität Bonn und das Bonner Goethe-Institut logieren künftig unter einem Dach. Die beiden Einrichtungen haben inzwischen die ehemaligen Räumlichkeiten der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Lennéstraße 6 bezogen und treten nun in eine neue Phase der Kooperation ein,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sprachlernzentrum der Universität Bonn und das Bonner Goethe-Institut logieren künftig unter einem Dach. Die beiden Einrichtungen haben inzwischen die ehemaligen Räumlichkeiten der Kultusministerkonferenz (KMK) in der Lennéstraße 6 bezogen und treten nun in eine neue Phase der Kooperation ein, die von der räumlichen Nähe begünstigt wird.<span id="more-2857"></span></p>
<p>Ziel der Zusammenarbeit des Goethe-Instituts  und der Universität Bonn ist es, sich zu ergänzen und zu unterstützen. Die Studenten am Sprachlernzentrum werden von der räumlichen Nähe ebenso profitieren wie die internationalen Gäste des Goethe-Instituts: Die einen können im täglichen Umgang ihre neu erworbenen Kenntnisse anwenden, die anderen kommen unproblematisch und authentisch mit Deutschen in Kontakt und erleben den deutschen Uni-Alltag. Darüber hinaus öffnet sich das internationale Netzwerk des Goethe-Instituts für die Universität Bonn, die ihrerseits für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch bereit steht.</p>
<p>Konkret haben die beiden Institutionen vereinbart, dass das Goethe-Institut Bonn künftig betreute Praktika für Studierende der Fachrichtung Deutsch als Fremd- bzw. Zweitsprache anbieten und Praktikanten an die Sprachabteilungen der Goethe-Institute im In- und Ausland vermitteln wird. Auch sollen Studierende bei der Suche nach Auslandspraktika an Goethe-Instituten im Bereich Kulturmanagement unterstützt werden.</p>
<p>Die Kooperationspartner werden eine gemeinsame Mediathek einrichten und gemeinsame landeskundliche Projekte, Vorträge, Exkursionen und Tandemprogramme für Studierende des Sprachlernzentrums und die Kursteilnehmer des Goethe-Instituts durchführen. Letztere können auch die Bibliotheken der Universität nutzen und Gasthörer in den nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen der Uni Bonn werden. Ferner streben die Universität und das Goethe-Institut die Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten, Fortbildungsseminare für Dozenten und Ausbilder und berufskundliche Vorträge von Mitarbeitern des Goethe-Instituts  für Studierende und Absolventen kulturwissenschaftlicher Studiengänge an.</p>
<p>Die Universität Bonn und das Goethe-Institut  wollen ihre Kooperation 2013 einer Evaluation unterziehen und sie auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterführen. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Bedingte Kooperation in einer Gruppe</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Abholzung der Wälder, die Überfischung der Meere und Seen oder der Klimawandel lassen sich als Probleme der Nutzung von Gemeingütern beschreiben. Zu ihrer Lösung müssen hunderte bis tausende von Menschen im großen Maßstab kooperieren. Dem berüchtigten Kooperations-Dilemma zufolge, in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abholzung der Wälder, die Überfischung der Meere und Seen oder der Klimawandel lassen sich als Probleme der Nutzung von Gemeingütern beschreiben. Zu ihrer Lösung müssen hunderte bis tausende von Menschen im großen Maßstab kooperieren. Dem berüchtigten Kooperations-Dilemma zufolge, in dem jedes Individuum ausschließlich eigennützig handelt, kann es aber keine erfolgreiche Kooperation geben, solange Trittbrettfahrer die Gemeingüter auf Kosten anderer nutzen.<span id="more-2530"></span> Warum gelingt es dennoch vielen Gemeinschaften, ihre gemeinsamen Güter zu bewirtschaften? Wie entstehen unterschiedliche Grade von Kooperation und was trägt zu ihrem Erfolg bei? Diese Fragen hat der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Michael Kosfeld zusammen mit seinen Kollegen Devesh Rustagi und Prof. Stefanie Engel von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich untersucht. Das Ergebnis: Das Ausmaß an freiwilliger Kooperation zusammen mit der Kontrolle von Trittbrettfahrern spielt eine entscheidende Rolle für die erfolgreiche Bewirtschaftung von Gemeingütern.</p>
<p>Wie die Forscher in der am 12. November erscheinenden Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“ berichten, untersuchten sie für ihre Feldstudie ein bedeutendes Wald-Management-Programm in Äthiopien, welches einerseits dem Erhalt der artenreichen Ökosysteme in der Bergregion dient und gleichzeitig die Lebensgrundlage der dort lebenden Bale Oromo Bevölkerung sichert. Von besonderem Interesse war für die Forscher das Maß an bedingter Kooperation in einer Gruppe. Das bedeutet, dass Gruppenmitglieder ihr Eigeninteresse zum Wohl der Allgemeinheit zurückstellen, unter der Bedingung dass auch andere Gruppenmitglieder sich so verhalten. Zahlreiche Verhaltensexperimente mit Studierenden haben in der Vergangenheit gezeigt, dass die Bereitschaft zu bedingter Kooperation eine zentrale Rolle für die Lösung des Kooperations-Dilemmas spielt. Allerdings fehlt es bislang an Evidenz, welche diesen Zusammenhang auch im Feld mit tatsächlichen Nutzergruppen belegt. Genau diesen Nachweis wollte das Forscherteam liefern.</p>
<p>Die Ökonomen führten mit insgesamt 679 Mitgliedern aus 49 verschiedenen Waldnutzergruppen Kooperationsexperimente durch, in denen sie die individuelle Kooperationsbereitschaft der Gruppenmitglieder ermittelten. Sie fanden heraus, dass der Anteil der bedingt Kooperierenden in den Gruppen stark variiert, nämlich zwischen Null und 88 Prozent. In Gruppen mit einem niedrigeren Anteil an bedingt Kooperierenden fanden sie mehr Trittbrettfahrer. Um herauszufinden, welche Auswirkung das Maß an bedingter Kooperation auf die erfolgreiche Bewirtschaftung des Waldes hat, führte das Forscherteam verschiedene statistische Analysen durch. Sie zeigten, dass Gruppen mit einem größeren Anteil an bedingt Kooperierenden ihren Wald viel erfolgreicher bewirtschafteten. Dabei konnten sie als Maß für den Erfolg einer Gruppe auf die Anzahl mittelgroßer Bäume pro Hektar zurückgreifen. Diese Bäume sind für das nachhaltige Wachstum des Waldes entscheidend.</p>
<p>Doch warum sind die auf Kooperation bauenden Gruppen erfolgreicher? Auch darauf fanden die Forscher eine Antwort: Weil kooperative Gruppenmitglieder gleichzeitig mehr Zeit in die Überwachung ihres Waldes investieren, um eventuelle Trittbrettfahrer aufzuspüren und abzuschrecken. Eine Gruppe mit 60 Prozent bedingt Kooperierenden verbrachte monatlich im Durchschnitt 14 Stunden mehr Zeit mit Patrouillen durch den Wald als eine Gruppe ohne bedingt Kooperierende. Für Devesh Rustagi, Postdoktorand am Institut für Umweltentscheidungen der ETH zeigt dieses Ergebnis, „dass bedingt Kooperierende bereit sind, ihre Ressourcen zur Kontrolle von Individuen einzusetzen, die das Gemeingut auf Kosten der Gemeinschaft ausbeuten. Dies liefert eine Erklärung dafür, dass die Möglichkeit freiwilliger, durch Nutzergruppen selbst durchgeführter Kontrollen positiv auf das Gemeingut wirkt.“</p>
<p>„Die Ergebnisse unserer Studie belegen erstmals im Feldversuch zahlreiche in Laborexperimenten gefundene Hinweise, dass bedingte Kooperation bei der Bewirtschaftung von Gemeinschaftsgütern eine Schlüsselrolle spielt“, erklärt Prof. Michael Kosfeld, Leiter des Frankfurter Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Goethe-Universität. „Unsere Ergebnisse schließen damit eine bisher bestehende Lücke zwischen Feld- und Laborstudien zu menschlicher Kooperation“.</p>
<p>Die Ergebnisse werfen auch neues Licht auf die Evolution menschlichen Kooperationsverhaltens. Sie zeigen eine positive Kopplung zwischen bedingter Kooperation und der Bereitschaft, Trittbrettfahrer zu kontrollieren. Dies stimmt überein mit der Theorie der „Gen-Kultur-Evolution“, die ein höheres Maß an Kooperation in Gruppen vorhersagt, in denen nicht-kooperatives Verhaltens sanktioniert wird.</p>
<p>„Aus den Ergebnissen lassen sich wichtige politische Folgerungen für die Steuerung menschlichen kollektiven Handelns ableiten“, erklärt Rustagi. „Weil Menschen sich in ihrer Bereitschaft zur Kooperation unterscheiden, sollte eine effektive Lösung von Problemen im Umgang mit Gemeingütern nicht nur auf Anreizen für Individuen beruhen, die allein auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Man sollte ausdrücklich auch das komplexe Wechselspiel von heterogenen Motivationen und Verhaltensnormen berücksichtigen, die eine freiwillige Kooperation begünstigen.“</p>
<p>Prof. Stefanie Engel vom Institut für Umweltentscheidungen an der ETH Zürich schlussfolgert: „Vor dem Hintergrund, das die Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität ausgerufen haben und 2011 das internationale Jahr des Waldes wird, könnte unser Ergebnis neue Wege eröffnen, um Lösungen zu Problemen des Umgangs mit Gemeingütern zu finden. Dazu zählen 18 Prozent des weltweiten Waldbestandes und ein großer Anteil der Biodiversität.“<br />
(Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Engere Kooperation zwischen Unis Bayreuth und Moskau</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[austausch]]></category>
		<category><![CDATA[bachelor]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Memorandum of Understanding haben der Rektor der Moskauer Städtischen Pädagogischen Universität, Professor Dr. Victor V. Rjabov, und der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, bei einem Treffen in Bayreuth unterzeichnet. Dieses Abkommen soll beide Universitäten einander deutlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Memorandum of Understanding haben der Rektor der Moskauer Städtischen Pädagogischen Universität, Professor Dr. Victor V. Rjabov, und der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, bei einem Treffen in Bayreuth unterzeichnet. Dieses Abkommen soll beide Universitäten einander deutlich näher bringen. Ziel ist eine gut funktionierende Kooperation mit Studenten- und Dozentenaustausch, sowie einem Doppelstudiengang auf Bachelor- und Masterniveau.<span id="more-2129"></span></p>
<p>Der Austausch von Studierenden werde bereits demnächst anlaufen, hieß es bei dem Treffen von Spitzenvertretern beider Universitäten auf dem Campus der Universität Bayreuth. Noch im Herbst dieses Jahres soll der Austausch von Dozenten hinzukommen – bis Jahresende wollen die Partneruniversitäten zudem mit der Konzeption eines Doppelstudiengangs auf Bachelor- und Master-Niveau beginnen.</p>
<p>Fachliche Grundlage dafür ist das bereits gut funktionierende Dual-Degree- Programm, das die Universität Bayreuth gemeinsam mit dem Moskauer Institut für Linguistik anbietet. Den neuen und zusätzlichen Kontakt zur Pädagogischen Universität in Moskau haben insbesondere Professor Dr. Michael Steppat, Studiendekan der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und Inhaber des Lehrstuhls für Anglistik/Amerikanistik, sowie Professor Dr. Bernd Müller-Jacquier (Lehrstuhl Interkulturelle Germanistik) aufgebaut. Durch die enge Vernetzung mit der Leitungsebene der Moskauer Städtischen Pädagogischen Universität sieht man an der Universität Bayreuth die rasche Entwicklung einer gut funktionierenden Zusammenarbeit als gesichert an. Ein weiterer Grund zum Optimismus: An der Moskauer Städtischen Pädagogischen Universität hat Deutsch als Sprache einen hohen Stellenwert.</p>
<p>„Interessant könnte die momentan auf die linguistisch-interkulturellen Fachbereiche Germanistik und Anglistik/Amerikanistik konzentrierte Kooperation auch für weitere Fachbereiche der Universität Bayreuth werden“, sagt Dr. Arnim Heinemann, Leiter des International Office. Die Städtische Pädagogische Universität in Moskau habe zugesagt, künftig Fachkenntnisse zu politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten des slawischen Raums in deutscher Sprache für Studierende der Universität Bayreuth anzubieten.</p>
<p>Die Universität Bayreuth beteiligt sich mit dieser Kooperation an den politisch geförderten und geforderten Bemühungen europäischer Universitäten, den Bolognaprozess nach Osteuropa zu tragen. Mit Hilfe eines Doppelstudiengangs lassen sich Kenntnisse und Erfahrungen in der Praxis teilen. Bereits jetzt zeigen weitere Universitäten in Moskau (Lomonossov – mit der es bereits eine wissenschaftliche Kooperation gibt &#8211; und die Moskauer Linguistische Universität) Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth in diesem Bereich. „Die Kooperation mit der Moskauer Städtischen Pädagogischen Universität könnte also ein weiterer Schritt  zu einem Netzwerk sein, das der Universität Bayreuth eine Schnittstellenkompetenz zu Moskauer Universitäten einbringt“, so Heinemann.</p>
<p>Experten schätzen die akademische Qualität des Wissenschaftsstandortes Moskau hoch ein, Moskau liege in Osteuropa in der absoluten Spitzengruppe. Die Universität Bayreuth sieht die neu vereinbarte Zusammenarbeit zunächst als deutliche Stärkung ihrer Beteiligung am DAAD-Programm „Ostpartnerschaften“ an. (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Uni Bonn kooperiert mit der Bayer Schering Pharma AG</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[pharma]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Das Unternehmen wird sich künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Das Unternehmen wird sich künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem wurde ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zwischen der Universität und dem Unternehmen vereinbart.<span id="more-1588"></span></p>
<p>Kooperationspartner auf Seiten der Universität Bonn sind das Pharma-Zentrum Bonn vertreten durch Professor Dr. Christa E. Müller und Professor Dr. Alexander Pfeifer und das LIMES-Institut (Life and Medical Sciences) vertreten durch Professor Dr. Michael Hoch. Die Studierenden des neuen Masterstudiengangs Arzneimittelforschung/Drug Research und des Exzellenzstudiengangs Molekulare Biomedizin profitieren unmittelbar von der nun getroffenen Vereinbarung.</p>
<p>Stipendien und Promotionspreise</p>
<p>Die Bayer Schering Pharma AG stellt den betreffenden Studierenden nämlich Praktikumsplätze an seinen Standorten Wuppertal und Berlin zur Verfügung. Darüber hinaus sponsert das Unternehmen die Vergabe von Förderpreisen für herausragende akademische Promotionen, die Studierende im Bereich Pharma-Forschung bzw. Biomedizin erstellt haben. Es hat sich zudem bereit erklärt, Stipendien an Studierende der Bonner International Graduate Schools (BIGS) Drug Sciences und LIMES zu vergeben.</p>
<p>Die Bonner Wissenschaftler und das Unternehmen haben außerdem verabredet, sich jährlich bei einem Symposium zum Wissenschaftsaustausch zwischen Pharmaindustrie und Universität zu treffen.</p>
<p>Diese Aktivitäten sollen den Grundstein legen für neue Kooperationsprojekte von Arbeitsgruppen der Universität Bonn und der Bayer Schering Pharma AG auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und -entwicklung und bedeuten den Ausbau der bereits bestehenden Partnerschaft.</p>
<p>&#8220;Die Bayer Schering Pharma AG ist in der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln und Medizinprodukten international erfolgreich. Die Universität Bonn wiederum verfügt über eine exzellente Forschung und Lehre in den Bereichen Pharmakologie und Biomedizin&#8221;, sagt Professor Dr. Christa E. Müller. &#8220;Die jetzt getroffene Vereinbarung gibt uns und dem Unternehmen die Chance, diese Stärken zum beiderseitigen Nutzen miteinander zu kombinieren.&#8221; (Uni Bonn)</p>
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		<title>Messe nano tech: Ergebnisse einer deutsch-japanischen Forschungskooperation</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[messen]]></category>
		<category><![CDATA[nanotechnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaftler der TU Chemnitz und der Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS präsentieren gemeinsam mit der japanischen Forschungsgruppe von Prof. Dr. Thomas Geßner im Rahmen des &#8220;World Premier International Research Center &#8211; Advanced Institute for Material Research&#8221; (kurz: WPI-AIMR) erste wissenschaftliche...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftler der TU Chemnitz und der Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS präsentieren gemeinsam mit der japanischen Forschungsgruppe von Prof. Dr. Thomas Geßner im Rahmen des &#8220;World Premier International Research Center &#8211; Advanced Institute for Material Research&#8221; (kurz: WPI-AIMR) erste wissenschaftliche Ergebnisse dieser deutsch-japanischen Kooperation auf der nano tech 2010. Diese Messe im japanischen Tokio findet vom 17. bis zum 19. Februar 2010 statt.<span id="more-1580"></span></p>
<p>Prof. Geßner, Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz und Leiter der Fraunhofer ENAS, arbeitet im Rahmen des WPI- AIMR der Tohoku University als Principal Investigator. Seine Forschergruppe wird von Prof. Dr. Yu-Ching Lin geleitet. Die Forschergruppe besteht aus vier Mitarbeitern und einem Austauschstudenten der TU Chemnitz. Sie konzentriert sich auf die Verbindungstechnik des Bondens mittels Nanostrukturen und metallischem Glas sowie auf mikro-elektro-mechanische Systeme (MEMS) mit neuen funktionalen Materialien. Die Forscher untersuchten zum Beispiel Einsatzmöglichkeiten von metallischem Glas in Mikrosystemen.</p>
<p>Metallisches Glas bringt dafür entscheidende Eigenschaften mit, wie hohe Belastbarkeit, gute Abriebfestigkeit und elektrische Leitfähigkeit. Erste Beispiele für geeignete Bearbeitungsstadien dieses neuartigen Materials zur Verwendung in Mikrosystemen zeigt die deutsch-japanische Forschungskooperation auf der nano tech.</p>
<p>Daneben demonstrieren die Wissenschaftler Anwendungsmöglichkeiten der gedruckten Batterie, die an der Fraunhofer ENAS gemeinsam mit dem Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz und der Menippos GmbH entwickelte wurde. Diese kleine, besonders flache und umweltfreundliche Batterie kann unter anderem zum Betrieb von kleinen Displays eingesetzt werden. 2009 kürte das New York Times Magazine die gedruckte Batterie zu einer der besten Ideen des Jahres in der Kategorie Technologie.</p>
<p><strong>Stichwort: World Premier International Research Center</strong><br />
Die Tohoku Universität in der Millionenstadt Sendai gehört zu den fünf in Japan ausgewählten World Premier International Research Centers (kurz: WPI). Das WPI ist ein Projekt ähnlich dem deutschen Exzellenzuniversitäten-Programm und wird durch das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie gefördert. Das im Oktober 2007 gestartete WPI-AIMR in Sendai spezialisiert sich auf die fakultätsübergreifende Entwicklung neuer Materialien und Funktionsprinzipien. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Kooperationsansätze deutscher und französischer Chemie Cluster</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu einem Workshop unter dem Motto „Polymer Scienes“ trafen im Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen Teilnehmer des Chemie-Clusters Bayern, des französischen Clusters für Chemie und Umwelt Axelera und Wissenschaftler der Universität Bayreuth zusammen. Einen Tag lang entwickelten, prüften und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem Workshop unter dem Motto „Polymer Scienes“ trafen im Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen Teilnehmer des Chemie-Clusters Bayern, des französischen Clusters für Chemie und Umwelt Axelera und Wissenschaftler der Universität Bayreuth zusammen.  Einen Tag lang entwickelten, prüften und bewerteten sie Perspektiven für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte.<span id="more-1439"></span></p>
<p>Die Basis ist gelegt, jetzt geht es an die konkrete Arbeit: Wie Magdalena Appel, Projektleiterin für Internationalisierung des Chemie-Clusters Bayern, zu Beginn des Treffens erläuterte, ist das französisch-bayerische Vorhaben, das den Namen Baxel trägt, an einem entscheidenden Punkt angekommen. Die Finanzierung steht, die interne und externe Kommunikation funktioniert, die beiden in Organisation und Funktionsweise durchaus unterschiedlichen Cluster haben sich einander angenähert. Jetzt gehe es darum, konkrete gemeinsam Themen zu definieren, konkrete Kooperationen zu initiieren – kurzum: die Zusammenarbeit des bayerischen und des französischen Clusters mit Leben zu erfüllen. Ziel ist es, mit dem Überwinden von Clustergrenzen die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Institutionen und Unternehmen weiter auszubauen.</p>
<p>Zu diesem Zweck stellten neben der Universität Bayreuth, für die Vizepräsident Professor Dr. Hans Werner Schmidt  den Forschungsbereich Polymer Science präsentierte, Vertreter des Forschungscenters Straubing der Technischen Universität München, des Süddeutschen Kunststoffzentrums in Würzburg und der Cordenka GmbH in Obernburg ihre Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte dar. In persönlichen Gesprächen und bei Laborbesuchen im Bayreuther Zentrum für Kolloide und Grenzflächen (BZKG) und im Bayreuther Institut für Makromolekülforschung  loteten die Teilnehmer des Workshops gemeinsame Interessen aus. (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Engere Kooperation zwischen Uni Frankfurt und GSI Helmholtzzentrum</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[kooperationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung haben einen Vertrag unterzeichnet, um am geplanten internationalen Forschungszentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) noch enger zu kooperieren. Die Zusammenarbeit bezieht sich unter anderem auf die Entwicklung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung haben einen Vertrag unterzeichnet, um am geplanten internationalen Forschungszentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) noch enger zu kooperieren. Die Zusammenarbeit bezieht sich unter anderem auf die Entwicklung und den Bau von Komponenten für die Beschleuniger von FAIR.<span id="more-1238"></span> Außerdem wurde eine enge Zusammenarbeit vereinbart für Experimente mit Antimaterie und hochverdichteter Kernmaterie, wie sie im Inneren von Sternexplosionen herrscht, und Experimente im Bereich der Plasmaphysik, Material- und Biowissenschaften. Dazu gehören die Entwicklung und der Bau von Detektoren und von Hochleistungsrechnern, die zur Auswertung der zu erwartenden enormen Datenmengen benötigt werden.</p>
<p>&#8220;Mit der getroffenen Vereinbarung wird die Goethe-Universität ihre international beachteten kernphysikalischen Kompetenzen in das FAIR-Zentrum einbringen und somit einen wichtigen Beitrag zu dessen Realisierung liefern. Umgekehrt haben unsere Studenten die Möglichkeit an FAIR, Forschung und Entwicklung auf Weltniveau zu betreiben&#8221; sagt Prof. Werner Müller-Esterl, der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt.</p>
<p>&#8220;Ziel ist es, für FAIR, eines der größten Forschungsvorhaben in der Grundlagenforschung weltweit, die Fachkompetenz, Infrastrukturen und Personalkapazitäten der Universitäten gerade im Rhein-Main-Gebiet durch verstärkte Zusammenarbeit mit der Helmholtz-Gemeinschaft international sichtbar hervorzuheben und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Mit dem geschlossenen Vertrag bauen wir die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Goethe-Universität Frankfurt und GSI in bestem Sinne aus&#8221;, sagt Prof. Horst Stöcker, der Wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI.</p>
<p>Die Vereinbarung sieht vor, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Rahmen des FAIR-Projekts abzustimmen. Die Universität Frankfurt, das Land Hessen und GSI werden für FAIR zwölf neue Professuren einrichten und gemeinsam berufen. Darüber hinaus gewähren sich beide Partner gegenseitig Zugang zu ihren technischen Anlagen und werden Programme zur Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses etablieren. In der Graduiertenschule &#8220;Helmholtz Graduate School for Hadron and Ion Research&#8221; (HGS-Hire), an der mehrere Universitäten beteiligt sind, werden die etwa 250 Doktoranden zentral koordiniert, die sich mit der Forschung an GSI und FAIR befassen.</p>
<p>Der Kooperationsvertrag basiert auf einer Rahmenvereinbarung über die strategische Zusammenarbeit beim Aufbau und der wissenschaftlichen Nutzung von FAIR aus dem November 2008. Neben der Goethe-Universität und GSI sind das Frankfurt Institute for Advanced Studies und die Universitäten Darmstadt, Gießen, Heidelberg und Mainz beteiligt.</p>
<p>Das Beschleunigerzentrum FAIR, das an der GSI errichtet wird, ist weltweit eines der größten Forschungsvorhaben für die physikalische Grundlagenforschung, an dem bereit jetzt 3000 Wissenschaftler aus über 40 Ländern an der Planung arbeiten. FAIR ist eine Beschleunigeranlage, die Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bisher unerreichter Intensität und Qualität liefern wird. FAIR besteht im Endausbau aus acht Kreisbeschleunigern mit bis zu 1100 Metern Umfang, zwei Linearbeschleunigern und rund 3,5 Kilometern Strahlführungsrohren. Die bereits existierenden GSI-Beschleuniger werden als Vorbeschleuniger dienen. FAIR ermöglicht eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten, durch die Forscher aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums seit dem Urknall erwarten. (Uni Frankfurt)</p>
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