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	<title>Uninews-OnlineMedizin &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Einweihung des Zentrums für Integrative Medizin an der Uni Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20. Dezember 2011 wird um 15 Uhr das Zentrum für Integrative Medizin (ZIM) des Universitätsklinikums Bonn eingeweiht. Der Neubau steht unmittelbar vor der Inbetriebnahme. Einziehen werden die ehemalige Poliklinik Wilhelmstraße aus der Innenstadt und weitere Stationen der Medizinischen Klinik...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Dezember 2011 wird um 15 Uhr das Zentrum für Integrative Medizin (ZIM) des Universitätsklinikums Bonn eingeweiht. Der Neubau steht unmittelbar vor der Inbetriebnahme. Einziehen werden die ehemalige Poliklinik Wilhelmstraße aus der Innenstadt und weitere Stationen der Medizinischen Klinik I vom Venusberg.<span id="more-3380"></span> Das CIO Bonn und das neue Zentrum für ambulantes Operieren werden ebenfalls im Neubau beheimatet. Das rund 34 Millionen Euro teure Bauvorhaben wurde größtenteils aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Nach dem Festakt wird das Gebäude offiziell übergeben und von der Klinikseelsorge eingesegnet.</p>
<p>Im Norden des Venusberg-Campus &#8211; auf dem Platz zwischen HNO-Klinik und Chirurgischem Zentrum und in direkter Nähe zum Parkhaus Nord &#8211; entstand ein modernes Klinikgebäude. Für den Neubau, der direkt über Brücken und einen Bettentunnel an zentrale Klinikbereiche angeschlossen ist, wurden hauptsächlich Fertigbetonelemente verwendet, die dann vor Ort mit Beton vergossen wurden. Zudem wurden so genannte Fertignasszellen in den Patientenzimmern eingebaut. Ziel war es, die Bauzeit zu verkürzen. Voraussichtlich Anfang März 2012 werden Ambulanzen und Stationen der Medizinischen Kliniken I und III und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) dort ihr neues Domizil beziehen. Der Standort in der Wilhelmstraße wird dann aufgegeben. Der Start für das Zentrum für ambulantes Operieren und die Inbetriebnahme der neuen Intensivstation sind anschließend für April und Mai 2012 geplant.</p>
<p>Der Direktor der Medizinischen Klinik III Prof. Dr. Peter Brossart freut sich, dass der fünfstöckige Neubau bald die ersten Patienten aufnehmen kann: &#8220;Es gibt jetzt eine einzige Anlaufstelle für alle Krebspatienten mit Tagesklinik und Spezialambulanzen vor Ort. Das stärkt die interdisziplinäre Versorgung unserer Patienten, die größtenteils hochkomplexe Krebs-Therapien benötigen.&#8221; Die Station und die Intensiv-Zimmer haben ein neuartiges Luft-Filtersystem. Dieses reduziert ein Infektionsrisiko &#8211; wichtig gerade für an Leukämie oder Lymphomen erkrankte Patienten, deren Immunsystem beispielsweise durch Chemotherapien stark geschwächt ist.</p>
<p>Das Bauprojekt nach neuesten Standards kostete rund 34 Millionen Euro &#8211; davon wurden etwa 33 Millionen durch das Konjunkturpaket II finanziert. Den Rest brachte das Klinikum selbst auf. Das Bauprojekt wurde von der MediStructura GmbH, ein Tochterunternehmen des Universitätsklinikums Bonn, durchgeführt. &#8220;Die neue Klinik ist ein vorgezogener Teil des in den nächsten Jahren geplanten Zentralklinikums, zu dem auch der Neubau des Eltern-Kind-Zentrums auf dem Venusberg gehören soll&#8221;, sagt der Kaufmännische Direktor Dr. Hans-Jürgen Hackenberg.</p>
<p>Das neue Klinikgebäude hat insgesamt eine Nutzfläche von etwa 5.300 Quadratmetern. Das Erdgeschoss beherbergt Ambulanzen mit Behandlungs- und Untersuchungsräumen. Eine Treppe im zentralen Eingangsbereich verbindet diese direkt mit der Tagesklinik für onkologische Behandlungen wie Chemotherapien sowie dem Zentrum für ambulantes Operieren mit vier OP-Sälen im ersten Obergeschoss. In den drei Stockwerken darüber befinden sich eine Intensivstation mit zwölf Einzelzimmern, davon vier Isolationszimmer, sowie zwei moderne Normalpflege-Stationen. Die Stationen haben jeweils 20 moderne Zweibettzimmer, die alle mit einer Nasszelle ausgestattet sind. Jedes Bett hat ein neuartiges &#8220;Cockpit-System&#8221; mit Telefon, Radio, Fernsehen und Schwesternruf in einem. Zudem gibt es jeweils fünf Einzelzimmer mit Schleuse, die als Isolierzimmer oder für die Knochenmarktransplantation genutzt werden. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Professur für geschlechtersensible Medizin an der MHH</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 06:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erhält eine Maria-Goeppert-Mayer-Professur, die sich um geschlechtersensible Medizin dreht: Die W2-Professur für &#8220;Vaskuläre Gefäßerkrankungen und biomedizinische Geschlechterforschung&#8221;. Sie ist in der Klinik für Kardiologie und Angiologie angesiedelt und der Arteriosklerose gewidmet &#8211; einer Krankheit, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erhält eine Maria-Goeppert-Mayer-Professur, die sich um geschlechtersensible Medizin dreht: Die W2-Professur für &#8220;Vaskuläre Gefäßerkrankungen und biomedizinische Geschlechterforschung&#8221;.<span id="more-3151"></span> Sie ist in der Klinik für Kardiologie und Angiologie angesiedelt und der Arteriosklerose gewidmet &#8211; einer Krankheit, die mehr Männer als Frauen betrifft. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert diese Professur zunächst für vier Jahre. Die MHH ist damit eine von neun niedersächsischen Hochschulen, die Mittel aus diesem MWK-Programm erhalten. &#8220;Mit der jetzt zu besetzenden Professur wird das aussichtsreiche Forschungsfeld der geschlechtersensiblen Medizin gestärkt und mit den Forschungsschwerpunkten der MHH vernetzt&#8221;, sagt MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann.</p>
<p>&#8220;Um Gleichstellung effektiv zu fördern, muss das Wissen über geschlechterspezifische Ausprägungen ständig erweitert werden. Genderforschung bietet dafür nicht nur eine wichtige Grundlage, sondern entwickelt sich in Niedersachsen immer stärker zu einem profilbildenden Forschungsfeld&#8221;, begründet die Ministerin Professorin Dr. Johanna Wanka die Initiative.</p>
<p>Die MHH engagiert sich seit Jahren verstärkt im Bereich geschlechtersensibler Medizin: Beispielsweise konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer Umfrage Themen angeben, die in Bezug auf die Geschlechterdifferenz für die Lehre besonders interessant sind. Seitdem werden kontinuierlich neue geschlechterspezifische Inhalte in das Curriculum des Modellstudiengangs HannibaL integriert. Darüber hinaus gibt es das Kompetenzzentrum für geschlechtersensible Medizin &#8211; zur Vernetzung und Unterstützung aller am Thema &#8220;Medizin und Geschlecht&#8221; Interessierten. &#8220;Der nun vom MWK bewilligte Antrag zur Förderung einer Maria-Goeppert-Mayer-Professur, den wir mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie gestellt haben, ist für die weitere Entwicklung der Thematik ein Meilenstein&#8221;, sagt die MHH-Gleichstellungsbeauftragte Dr. Bärbel Miemietz.</p>
<p>Ziel der Maria-Goeppert-Mayer-(MGM)-Professuren ist es, die Genderforschung an den niedersächsischen Hochschulen bezogen auf ihre Forschungsschwerpunkte zu stärken. Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906-1972) benannt. (MHH)</p>
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		<title>Else Kröner-Forschungskolleg an der Uni Bonn</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn richtet ein Else Kröner-Forschungskolleg ein. Das Vorhaben wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung über drei Jahre mit einer Summe von 1 Million Euro gefördert. Das Else Kröner-Forschungskolleg Bonn soll ein Eckpfeiler eines integrierten wissenschaftlichen Ausbildungsangebots...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn richtet ein Else Kröner-Forschungskolleg ein. Das Vorhaben wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung über drei Jahre mit einer Summe von 1 Million Euro gefördert.<span id="more-3054"></span> Das Else Kröner-Forschungskolleg Bonn soll ein Eckpfeiler eines integrierten wissenschaftlichen Ausbildungsangebots für Mediziner am Standort Bonn werden, das begabten und motivierten jungen Ärzten den Weg zum klinischen Wissenschaftler ebnet. Das Forschungskolleg erweitert die Qualifizierungsangebote der Medizinischen Fakultät um ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für Ärzte in der Facharztausbildung. </p>
<p>Thema des Forschungskollegs ist die Rolle der angeborenen (&#8220;innate&#8221;) Immunität für chronische Organfehlfunktion. &#8220;Die innate Immunität gehört derzeit zu den Gebieten der medizinischen Grundlagenforschung, die sich mit großer Dynamik entwickeln&#8221;, sagt Professor Dr. Thomas Klockgether, der den Antrag auf Einrichtung des Kollegs gemeinsam mit Professor Dr. Gunther Hartmann gestellt hat. </p>
<p>Die Bonner Forscher erhoffen sich von dem vor ihnen liegenden Forschungsprogramm ein tieferes Verständnis der Bedeutung von Entzündung und Immundysfunktion bei zahlreichen chronischen Erkrankungen aus unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten, darunter Leberfibrose, Atherosklerose, neurodegenerativen Krankheiten und Allergien.</p>
<p>Pro Jahr will die Medizinische Fakultät sechs Ärzte neu in das Kolleg aufnehmen. Das Forschungskolleg soll seine Kollegiaten bundesweit rekrutieren und will exzellente Nachwuchskräfte mit einem intensiven Betreuungs- und Mentoring-Programm locken. Geboten wird ihnen ein strukturiertes Ausbildungsprogramm, in dem besonderer Wert wird auf die enge Verzahnung von klinischen und theoretischen Disziplinen gelegt wird. Professor Klockgether erklärt: &#8220;Im Regelfall werden die Kollegiaten ihre wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur in einem Forschungslabor der eigenen Klinik durchführen, sondern zumindest in Teilen auch in einer kooperierenden theoretischen Institution.&#8221; (Uni Bonn)</p>
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		<title>Schnelleres Aufspüren von Keimen in Reinräumen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 18:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Produktion in Reinräumen ist in sehr vielen Bereichen der Pharma-, Medizin- und Lebensmittelindustrie unumgänglich, um eine Verunreinigung der Produkte zu verhindern. Neben der geringen Anzahl abiotischer Partikel ist eine möglichst geringe bis keine Keimbelastung gefordert. Dies gilt ganz entscheidend...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Produktion in Reinräumen ist in sehr vielen Bereichen der Pharma-, Medizin- und Lebensmittelindustrie unumgänglich, um eine Verunreinigung der Produkte zu verhindern. Neben der geringen Anzahl abiotischer Partikel ist eine möglichst geringe bis keine Keimbelastung gefordert.<span id="more-3000"></span> Dies gilt ganz entscheidend auch für OP-Räume. Deshalb werden solche Einrichtungen regelmäßig gewartet und auf Mikroorganismen in der Luft untersucht. „Leider dauert das in der Regel mehrere Tage bis eine Woche, denn die entnommenen Proben müssen erst im Labor untersucht werden“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Popp von der Universität Jena. „Erst danach können die Mikroorganismen genau identifiziert werden“, ergänzt der Direktor des Uni-Instituts für Physikalische Chemie, der in Personalunion das Institut für Photonische Technologien (IPHT) leitet.</p>
<p>Doch diese Zeitspanne soll sich in Zukunft deutlich verringern. Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes „Schnelle und automatisierte Raman-Detektion von Luftkeimen – RAMADEK“ erarbeiten Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Partnern aus der Wirtschaft eine Methode, mit der solche Analysen vor Ort in wenigen Stunden durchgeführt werden können. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,2 Millionen Euro gefördert. </p>
<p>„Wir wollen im Projekt ein Verfahren entwickeln, das es erlaubt, Keime in Echtzeit mittels der Raman-Spektroskopie zu detektieren“, erklärt Popp. Dieses Verfahren – benannt nach dem indischen Physiker und Nobelpreisträger Chandrasekhara Raman – nutzt die Frequenzänderung von Licht, wenn es auf Materie trifft. Da die räumliche Auflösung eines Raman-Mikroskops bei ca. einem Mikrometer liegt, ist es möglich, einzelne Bakterien zu messen. Das Raman-Spektrum des Keims kann dann als optischer Fingerabdruck verwendet werden und wird über eine Datenbank unter Verwendung statistischer Methoden identifiziert. „Wir sind für diese Datenbank und die Identifizierungsalgorithmen zuständig“, erklärt Prof. Popp den Anteil der Universität Jena. „Dafür untersuchen wir verschiedene Arten von Mikroorganismen und speichern die Daten, die während der Raman-Spektroskopie einen Wiedererkennungswert haben.“</p>
<p>Mit dieser automatisierten Bestimmungsmethode kann wichtige Zeit und damit auch Geld gespart werden. Operationssäle in Krankenhäusern etwa sind somit schneller benutzbar. (Uni Jena)</p>
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		<title>Alcon Research Institute Award 2011 für Dr. Frank Holz</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 16:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[auszeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[makuladegeneration]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, Professor Dr. med. Frank Holz, wurde für seine wissenschaftlichen Arbeiten mit dem &#8220;Alcon Research Institute Award 2011&#8243; ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe um Professor Holz untersucht Ursachen und neue Therapieansätze der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) &#8211; der häufigsten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, Professor Dr. med. Frank Holz, wurde für seine wissenschaftlichen Arbeiten mit dem &#8220;Alcon Research Institute Award 2011&#8243; ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe um Professor Holz untersucht Ursachen und neue Therapieansätze der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) &#8211; der häufigsten Ursache für Erblindung in den Industrienationen. Der Preis ist mit 200.000 US-Dollar ausgestattet und zählt damit zu den höchstdotierten internationalen Auszeichnungen in der Augenheilkunde.<span id="more-2930"></span></p>
<p>Professor Holz absolvierte sein Medizinstudium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, an der er auch promovierte. Forschungsaufenthalte führten ihn an das Institute of Ophthalmology des Moorfields Eye Hospital in London und das Schepens Eye Research Institute der Harvard Medical School in Boston. Als Facharzt für Augenheilkunde praktizierte er von 1995 bis 2003 als Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg. Er habilitierte zur Pathogenese der AMD. Seit November 2003 leitet Holz die Universitäts-Augenklinik Bonn. Neben der Pathogenese liegen seine Forschungsschwerpunkte auf der Prophylaxe und Therapie der AMD. Mit seiner Bonner Arbeitsgruppe untersucht er molekulare Mechanismen auf Ebene des retinalen Pigmentepithels. und ist mit innovativen lasergestützten Bildgebungsverfahren zur Untersuchung der Netzhaut befasst.</p>
<p>Professor Holz gehört zahlreichen nationalen und internationalen Gesellschaften an. Seine wissenschaftlichen Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet. Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG koordinierte er das Schwerpunktprogramm &#8220;Altersabhängige Makuladegeneration&#8221;. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 200 Artikel in peer-reviewed Journals.</p>
<p>Mit dem Ziel, die augenheilkundliche Forschung zu verbessern, gründete Alcon im Jahr 1981 das Alcon Research Institute (ARI). In diesem virtuellen Forschungscampus arbeiten herausragende ophthalmologische Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt. Die gewährten Fördergelder sind nicht an bestimmte Projekte oder Forschungsinhalte gebunden. Den jährlich Ausgezeichneten zu Ehren veranstaltet das ARI an seinem Hauptsitz in Fort Worth, Texas, ein mit hochrangigen Forschern besetztes ophthalmologisches Symposium. Alcon hat keinerlei Einfluss auf die Auswahl der Preisträger: Ein unabhängiges internationales Gremium aus Wissenschaftlern schlägt pro Jahr etwa 60 potenzielle Anwärter für die Auszeichnung vor. Anschließend wählt die Jury den Preisträger in einem mehrstufigen Verfahren aus. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Bonner Kinderherzteam im ehrenamtlichen Einsatz im Nordirak</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 20:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[herzchirurgie]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Nordirak haben Kinder mit schweren Herzfehlern oft blaue Lippen und Finger. Zudem sind sie sehr dünn und haben einen schwachen Kreislauf. Das liegt daran, dass ihr Herz zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. In Deutschland werden Kinder frühzeitig behandelt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nordirak haben Kinder mit schweren Herzfehlern oft blaue Lippen und Finger. Zudem sind sie sehr dünn und haben einen schwachen Kreislauf. Das liegt daran, dass ihr Herz zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. In Deutschland werden Kinder frühzeitig behandelt und deswegen erst gar nicht so krank. Anders im Irak. Dort herrscht ein erheblicher Mangel an qualifizierten Ärzten. Daher hat ein fünfköpfiges Team des Universitätsklinikums Bonn jetzt eine Woche lang ehrenamtlich herzkranke Kinder behandelt und operiert.<span id="more-2767"></span></p>
<p>Sehr viele herzkranke Kinder erwarteten das Bonner Spezialistenteam in der nordirakischen Stadt Erbil. Seine Ankunft hatte sich schnell herumgesprochen. Sogar aus dem fünf Stunden entfernten Bagdad waren Eltern mit ihren kranken Kindern angereist. Über 4.000 kleine Patienten mit zum Teil schweren Herzfehlern stehen auf der Warteliste des Hawler Cardiac-Center, dem Krankenhaus in Erbil. &#8220;Sie leiden an Blausucht, weil das Blut an ihrer Lunge vorbeifließt&#8221;, erklärt Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Bonner Uni-Kinderkardiologie. Ihr Kreislauf funktioniert nicht richtig und sie sind sehr dünn, weil ihr Körper wegen der Krankheit viel mehr Kalorien verbraucht.</p>
<p>&#8220;Der Hygienestandard und auch die technische Ausstattung in Erbil sind vergleichbar mit dem europäischer Krankenhäuser, nur an Know-how fehlt es&#8221;, sagt der Kinderkardiologe. Sein Kollege Dr. Bahman Esmailzadeh, Leiter der Bonner Uni-Kinderherzchirurgie, hat diesen und einen früheren Einsatz in Erbil initiiert. &#8220;Klar muss man helfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat&#8221;, sagt er. &#8220;Es ist schön zu sehen, wie Kinder nach einem Eingriff wieder gesund und rosig sind.&#8221;</p>
<p>Unterstützt wurden sie von Eva Maria Seibel und Tanja Kömpel, beides Kinderkrankenschwestern des Universitätsklinikums Bonn, sowie von dem Anästhesisten Dr. Omed Assaf vom Herzzentrum NRW. Das Team hat 20 Kinder operiert und 18 mittels Katheter-Eingriff geholfen.</p>
<p>Die beiden Kinderkrankenschwestern waren das erste mal ehrenamtlich in Erbil. Auch wenn der Einsatz hart war und sie sich täglich mindestens zwölf Stunden um die Kinder kümmerten, waren sie froh, helfen zu können: &#8220;Wenn die Kinder einen anlächeln und aus Dankbarkeit umarmen, vergisst man schnell die Müdigkeit&#8221;.</p>
<p>Die zwei jungen Frauen mussten sehr flexibel sein und auch improvisieren. &#8220;Manchmal schrieben wir einen OP-Plan um ihn dann gleich wieder umzuwerfen.&#8221; Natürlich wollten alle Kinder als erstes dran kommen. Um möglichst vielen von Ihnen zu helfen, nahmen die Herzspezialisten lieber kurze und vorbereitende als lang dauernde Korrekturoperationen vor.</p>
<p>Den Ärzte fiel es sehr schwer den Eltern sagen zu müssen, dass ihr Kind inoperabel krank ist oder die Zeit für eine Operation einfach nicht reicht. So bleibt den Helfern besonders ein kleiner Junge mit schwerem Herzfehler in Erinnerung. Er bekam noch auf dem OP-Tisch Fieber und konnte deswegen nicht mehr während des kurzen Einsatzes operiert werden.</p>
<p>Nicht allen Kindern auf der Warteliste konnte geholfen werden. Trotzdem war der Einsatz kein Tropfen auf den heißen Stein. &#8220;Es gibt einen großen Bedarf an Kindherzchirurgen im Irak, deswegen ist unser primäres Ziel, die Ärzte zu schulen&#8221;, betont Esmailzadeh. Dass die früheren Einsätze schon Früchte tragen, zeigen die verbesserten und schnelleren Abläufe im Krankenhaus. &#8220;Die Ärzte sind richtig gut geworden und können inzwischen schon Maßnahmen vornehmen, die früher noch nicht möglich waren&#8221;, freut sich der Herzchirurg.</p>
<p>Doch der komplexe Herzfehler von Sheneye kann derzeit nicht im Irak operiert werden, weil eventuell notwendige Medikamente und Geräte fehlen. Das vierjährige Mädchen hat ein sehr großes &#8220;Loch&#8221; im Herzen mit einem ungewöhnlich ausgeprägten Lungenhochdruck. Daher möchten die Ärzte des Universitätsklinikums Bonn die Operation in Kürze hier durchführen.</p>
<p>Wer Sheneye helfen will, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:</p>
<p>Kontoinhaber: Universitätsklinikum Bonn<br />
Kreditinstitut: Deutsche Bank Bonn<br />
Bankleitzahl: 380 700 59<br />
Kontonummer: 0 31 37 91<br />
Verwendungszweck: G-022.0022 (bitte unbedingt angeben!)</p>
<p>Spender, die eine Spendenbescheinigung wünschen, können sich an Professor Dr. Johannes Breuer, Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie am Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn, unter Telefon: 0228/287-33350 oder E-Mail: johannes.breuer@ukb.uni-bonn.de wenden.<br />
(Uni Bonn)</p>
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		<title>Embryonale Stammzellen statt Mutterkuchen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[fettzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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		<description><![CDATA[Es galt als unmöglich, doch Forscher der Universität Bonn haben es geschafft: Sie haben Zellen, die dazu bestimmt waren, die Plazenta zu bilden, zu embryonalen Stammzellen umprogrammiert. Aus diesen Zellen wuchsen gesunde Mäuse heran. Die Studie erschien am 7. Februar...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es galt als unmöglich, doch Forscher der Universität Bonn haben es geschafft: Sie haben Zellen, die dazu bestimmt waren, die Plazenta zu bilden, zu embryonalen Stammzellen umprogrammiert. Aus diesen Zellen wuchsen gesunde Mäuse heran. Die Studie erschien am 7. Februar als Online-Vorabveröffentlichung der Zeitschrift Molecular and Cellular Biology) (doi: 10.1128/MCB.01047-10).<span id="more-2756"></span> </p>
<p>Schwarz-weiß gescheckte Mäuse sind der Beweis, dass es funktioniert: Das Team um Prof. Dr. Hubert Schorle hat vier Gene in Plazentazellen eingefügt und so das Schicksal der Zellen nachträglich geändert. Sie wurden wieder zu embryonalen Stammzellen, obwohl ihr internes Zellprogramm ihnen das eigentlich strengstens verbietet. </p>
<p>&#8220;Nach der Befruchtung und den ersten Zellteilungen findet schon sehr früh eine Differenzierung statt&#8221;, erläutert Professor Schorle: Einige Zellen werden zur Inneren Zellmasse, aus der sich embryonale Stammzellen gewinnen lassen. Aus ihr entsteht der Embryo mit all seinen verschiedenen Organen und Geweben. &#8220;Andere Zellen hingegen bilden die Plazenta, sie sind darauf programmiert, in die Gebärmutter einzuwandern und Blutgefäße zu bilden&#8221;, fügt Professor Schorle hinzu. &#8220;Diese Zellen haben  Mechanismen entwickelt, um die Differenzierung zu embryonalem Gewebe zu unterdrücken.&#8221; Das Dogma war, dass sich diese Barriere zwischen embryonalem und nichtembryonalem Gewebe nicht überwinden lässt. Doch nachdem die Forscher vier Gene in die Plazentazellen eingeschleust hatten, haben die Zellen ihre ursprüngliche Programmierung vergessen. Diese vier Gene sind daher auch als  Reprogrammierungsfaktoren bekannt: Sie programmieren auch Körperzellen zu embryonalen Stammzellen um.</p>
<p>&#8220;Die umprogrammierten Zellen sind voll funktionsfähig und wir konnten komplette Tiere aus diesen Zellen erzeugen&#8221;, sagt Peter Kuckenberg, Doktorand in Professor Schorles Arbeitsgruppe. Dabei haben die Forscher umprogrammierte Mäusezellen in eine Blastozyste eingebracht und diese einer Maus eingesetzt. Die Blastozyste ist das Zellstadium nach den ersten Zellteilungen, in dem bereits eine Differenzierung in Innere embryonale Stammzellen und äußere Plazentazellen stattgefunden hat. </p>
<p>Als Farbmarker diente ein Gen für schwarze Fellfarbe. &#8220;Unsere Mäusebabys mit schwarz-weiß-geschecktem Fell zeigen, dass sich die umprogrammierten Plazentazellen nun an der Bildung der Embryos, aber nicht mehr an der Entwicklung der Plazenta beteiligen&#8221;, erklärt Peter Kuckenberg. </p>
<p>Die Rate, mit der sich Plazentazellen zu embryonalen Stammzellen umprogrammieren ließen, war allerdings geringer als bei Körperzellen. Nach vier Wochen waren lediglich 0,0055% der Plazentazellen umprogrammiert, bei Bindegewebszellen sind es 0,2%. Das zeigt: &#8220;Es gibt offensichtlich große Widerstände in den Zellen, das Programm umzustellen&#8221;, erläutert Professor Schorle das Ergebnis. Körperzellen sind aus embryonalen Stammzellen entstanden, sie lassen sich daher leichter dazu bewegen.</p>
<p><strong>Fernziel: Maßgeschneiderte Behandlung</strong><br />
&#8220;Als nächstes wollen wir versuchen, Körpergewebe direkt in Plazentagewebe zu überführen&#8221;, sagt Professor Schorle. Die Forscher wollen herausfinden, welche Gene dafür verantwortlich sind. Das Ziel ist es, ein Testverfahren aufzubauen, um Medikamente auf ihre Verträglichkeit bei Schwangerschaften zu untersuchen. Außerdem wird diese Technik helfen, Komplikationen bei Patienten mit Risikoschwangerschaften abzuschätzen und die Behandlung gezielt auf den Patienten abzustimmen. (Uni Bonn)</p>
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		<title>&quot;Das Leber-Buch&quot; &#8211; Pflichtlektüre bei erhöhten Leberwerten</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 16:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Hannover (MH)]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[leber]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem vor wenigen Tagen erschienenen &#8220;Leber-Buch&#8221; möchte die Deutsche Leberstiftung auf unterhaltsame Weise die Leber nahebringen. Verständlich und anschaulich erläutert „Das Leber-Buch“ die lebenswichtigen Aufgaben sowie mögliche Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen. Wofür brauche ich meine Leber?...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem vor wenigen Tagen erschienenen &#8220;Leber-Buch&#8221; möchte die Deutsche Leberstiftung auf unterhaltsame Weise die Leber nahebringen. Verständlich und anschaulich erläutert „Das Leber-Buch“ die lebenswichtigen Aufgaben sowie mögliche Erkrankungen der Leber und die entsprechenden Behandlungen.<span id="more-2468"></span></p>
<p>Wofür brauche ich meine Leber? Was passiert, wenn meine Leber krank ist? Was kann man dagegen tun? sind Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Dabei werden die verschiedenen Krankheiten und ihre Ursachen genauso erläutert wie die entsprechenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Außerdem gibt es Kapitel zu Lebertransplantationen und zum Thema Lebererkrankungen und Ernährung. Die neuesten Entwicklungen im Bereich der Forschung und die Arbeit der Deutschen Leberstiftung werden ebenfalls ausführlich dargestellt. Ergänzt werden diese Kapitel durch Patientengeschichten und ein Glossar „Die Leber von A (wie Albumin) bis Z (wie Zirrhose)“. Das Kapitel „50 Fragen zu Lebererkrankungen“ beantwortet viele Fragen, die Interessierte und Betroffene immer wieder stellen. Der Serviceteil gibt praktische Tipps nicht nur für Patienten und enthält einen Fragenbogen, mit dem die Leser feststellen können, ob bei ihnen ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Lebererkrankung besteht.</p>
<p>Aufgelockert wird das Buch durch „Text-Boxen“ mit interessanten Beiträgen zum Thema Leber, über die sachlichen Informationen hinaus – da geht es u. a. um Prometheus, den Leberfleck, Großbritanniens bekanntesten Lebertransplantierten und die Leberzirrhose Beethovens. Dazu kommen zahlreiche Abbildungen und speziell für „Das Leber-Buch“ entwickelte Cartoons.</p>
<p>„Mit diesem Buch gehen wir bewusst einen neuen Weg der Kommunikation. Wir erreichen so mit Sicherheit viele Menschen, die sich sonst nicht mit dem Thema „Leber&#8221; beschäftigen. Eigentlich sollte das Buch Pflichtlektüre für jeden Menschen mit erhöhten Leberwerten sein“, findet Prof. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. „Das Buch konnten wir nur mit Hilfe vieler Kollegen verwirklichen. Wir danken allen, die an diesem Buch mitgewirkt und damit diese Veröffentlichung möglich gemacht haben“, betont er.<br />
Das Leber-Buch informiert über ein wichtiges Thema und unterstützt die Arbeit der Deutschen Leberstiftung. Für jedes verkaufte Buch erhält die Stiftung € 1,- als Spende. (MHH)</p>
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		<title>Gute Ergebnisse beim aktuellen Shanghai Rating für Uni Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[business]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[shanghai rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Goethe-Universität schneidet im aktuellen Shanghai-Ranking so gut ab wie noch nie: Gleich vier Fachbereiche und wissenschaftliche Felder sind in der Gruppe der 100 weltweit besten vertreten: Economics/Business erreicht als einzige deutsche Fakultät die Gruppe der 100 besten, ebenso Naturwissenschaften...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goethe-Universität schneidet im aktuellen Shanghai-Ranking so gut ab wie noch nie: Gleich vier Fachbereiche und wissenschaftliche Felder sind in der Gruppe der 100 weltweit besten vertreten: Economics/Business erreicht als einzige deutsche Fakultät die Gruppe der 100 besten, ebenso Naturwissenschaften und Mathematik. Noch besser stehen Medizin und Pharmazie da. Sie platzieren sich unter den 75 Weltbesten (Platz zwei in Deutschland).<span id="more-2418"></span> Dies übertrifft noch die Physik, die global Platz 48 erreicht (Platz drei in Deutschland). Insgesamt nimmt die Goethe-Universität einen vorderen Platz unter den 150 besten Universitäten weltweit ein. Sie zählt damit zu den zehn besten Universitäten Deutschlands und den 50 besten Europas.</p>
<p>Unter den Hessischen Universitäten erreicht die Goethe-Universität damit international die mit Abstand beste Positionierung. Für den Präsidenten der Goethe-Universität, Prof. Werner Müller-Esterl, sind die Ergebnisse ein deutliches Zeichen dafür, dass die GU in den nächsten Jahren den Sprung unter die 100 besten Universitäten weltweit schaffen kann.</p>
<p>Angesichts des am Mittwoch von Finanzminister Schäfer im Hessischen Landtag eingebrachten Haushalts 2011, der massive Kürzungen bei den meisten Hochschulen vorsieht (die Goethe-Universität verliert 2011 gut 13 Mio. Euro ihres Grundbudgets), appellierte Müller-Esterl deshalb an die Landesregierung, die Chancen der Hessischen Universitäten im deutschen und internationalen Wettbewerb nicht aufs Spiel zu setzen: „Es ist offenkundig, dass sich die Goethe-Universität in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt hat und schon heute für Hessen ein Aushängeschild wissenschaftlicher Qualität darstellt“, sagte Müller-Esterl.</p>
<p>Die Landesregierung wäre auch mit Blick auf die soeben angelaufene zweite Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern „gut beraten“, bei deutlich steigendem Steueraufkommen bereits vor 2013 über eine Neuverhandlung des „Hochschulpakts“ mit sich reden zu lassen. „Jeder Euro, der zusätzlich in die Hochschulen fließt, bringt mittel- und langfristig eine hervorragende Rendite“, sagte Müller-Esterl.</p>
<p>Der ab 2011 geltende „Hochschulpakt“ sieht bei steigendem Steueraufkommen erst eine Neuverhandlung der Hochschulbudgets vor, wenn das Steuerniveau bis 2013 mindestens den Stand des Rekordjahres 2008 erreicht. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Dem Blutkrebs auf der Spur</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/09/10/dem-blutkrebs-auf-der-spur/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hannover (MH)]]></category>
		<category><![CDATA[blutkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[knochenmark]]></category>
		<category><![CDATA[leukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[stammzellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit wenigen Jahren steht das Medikament Lenalidomid® zur Verfügung mit dem eine Form der Leukämie &#8211; das Myelodysplastische Syndrom (MDS) &#8211; gezielt therapiert werden kann. Forscherinnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) halfen nun bei der Aufklärung, warum bei einigen Patienten,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wenigen Jahren steht das Medikament Lenalidomid® zur Verfügung mit dem eine Form der Leukämie &#8211; das Myelodysplastische Syndrom (MDS) &#8211; gezielt therapiert werden kann. Forscherinnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) halfen nun bei der Aufklärung, warum bei einigen Patienten, die an dieser speziellen Blutstammzellerkrankung erkrankt sind, trotz der neuartigen Behandlung eine aggressive Form der Leukämie entsteht.<span id="more-2416"></span></p>
<p>Gemeinsam mit Dr. Sten Jacobsen aus Oxford, Kollegen aus Schweden sowie den USA berichten die Forscherinnen des MHH-Instituts für Zell- und Molekularpathologie, dass die unreifen Knochenmark-Stammzellen &#8211; anders als die Masse der reiferen Vorläuferzellen &#8211; durch das Medikament nicht beseitigt werden. &#8220;Tatsächlich entwickelten sich bei einigen Patienten aggressive Leukämien, die in den meisten Fällen nach wenigen Monaten zum Tod führten&#8221;, berichtet Professorin Dr. Brigitte Schlegelberger, Direktorin des MHH-Instituts für Zell- und Molekularpathologie. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher nun in der neusten Ausgabe des renommierten Fachmagazins New England Journal of Medicine.</p>
<p>Die Stammzellerkrankung MDS mit einem verkürzen Chromosom 5 (5q-) tritt vorwiegend bei älteren Frauen auf. Sie leiden vor allem an Blutarmut und benötigen regelmäßig Bluttransfusionen. Gezielt setzen amerikanische Mediziner das Medikament seit kurzem zur Behandlung der Leukämie ein. Etwa zwei Drittel der behandelten Patientinnen brauchen dank der Therapie keine Bluttransfusionen mehr. Aufgrund von Sicherheitsbedenken ist das Medikament bisher nicht in Europa zugelassen.</p>
<p>Dr. Gudrun Göhring, Oberärztin des MHH-Instituts für Zell- und Molekularpathologie, untersuchte Knochenmarkproben der behandelten Patienten. Typisch für die Erkrankung ist ein verkürztes Chromosom 5. Obwohl bei den gängigen Kontrolluntersuchungen das verkürzte Chromosom 5 verschwunden und das Blutbild völlig normal war, überlebten im Knochenmark einzelne sehr unreife Stammzellen mit dem verkürzten Chromosom 5. &#8220;Im Lauf der Behandlung traten neue komplexe Veränderungen der Chromosomen auf &#8211; für uns ein schlechtes Zeichen&#8221;, erklärt Dr. Göhring. Ob die Leukämieentwicklung den natürlichen Verlauf der Krankheit darstellt oder mit der Behandlung zusammenhängt, ist unklar. Insbesondere ist noch nicht geklärt, ob sich das Medikament neutral verhält, das Voranschreiten der Krankheit hemmt oder beschleunigt.</p>
<p>Die Arbeiten wurden durch den Exzellenzcluster REBIRTH (From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy) unterstützt. (MHH)</p>
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