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	<title>Uninews-Onlinepreise &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Prof. Gabriele Sadowski erhält Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 16:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Prof. Gabriele Sadowski, Inhaberin des Lehrstuhls für Thermodynamik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den wohl angesehensten deutschen Forschungspreis. Die Auszeichnung bedeutet für die Wissenschaftlerin nicht nur höchstes internationales Renommee, sondern ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Gabriele Sadowski, Inhaberin des Lehrstuhls für Thermodynamik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den wohl angesehensten deutschen Forschungspreis. Die Auszeichnung bedeutet für die Wissenschaftlerin nicht nur höchstes internationales Renommee, sondern ist auch mit einem bedeutenden Preisgeld in Höhe von 2,5 Millionen Euro verbunden.<span id="more-2604"></span></p>
<p>Die Chemieingenieurin kann diese Mittel in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach eigenen Vorstellungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte verwenden. TU-Rektorin Prof. Ursula Gather gratulierte der neuen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin: „Diese Auszeichnung würdigt die außerordentlichen wissenschaftlichen Leistungen von Gabriele Sadowski auf dem Gebiet der Thermodynamik, die auch seit Jahren durch die äußerst erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln belegt wird.“ Nach dem jetzigen DFG-Präsidenten und Inhaber des Lehrstuhls für Umformtechnik und Leichtbau, Prof. Matthias Kleiner (1997), und Prof. Ilme Schlichting, die zum Zeitpunkt der Auszeichnung 2002 am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie forschte, ist Prof. Sadowski die dritte Dortmunder Wissenschaftlerin, der diese Auszeichnung zuteil wurde.</p>
<p>Hauptforschungsgebiet von Prof. Gabriele Sadowski ist die Messung und Berechnung von physikalischen Eigenschaften komplexer Stoffgemische. Solche Gemische spielen z.B. bei der Produktion von Kunststoffen, Arzneimitteln, Kosmetika oder in der Biotechnologie eine wichtige Rolle. Hierbei müssen die gewünschten Stoffe nach ihrer Herstellung in der Regel von anderen, teilweise sogar giftigen, Stoffen abgetrennt und zu fertigen Produkten verarbeitet werden. Dies kostet viel zusätzliche Energie, oft sogar mehr als die Herstellung selbst. Daher hat Gabriele Sadowski mit ihrer Arbeitsgruppe in den letzten Jahren wissenschaftliche Methoden entwickelt, um die Eigenschaften solcher Stoffe und ihr Trennverhalten messen und am Computer berechnen zu können. Ihre Forschungsergebnisse tragen damit wesentlich dazu bei, industrielle Produktionsverfahren effektiver und kostengünstiger zu gestalten, Energie zu sparen und trotzdem bessere Reinheiten und Produkteigenschaften zu erzielen.</p>
<p>Zur Person</p>
<p>Prof. Dr. Gabriele Sadowski wurde 1964 in Kleinmachnow bei Berlin geboren. Nach dem Chemie-Studium an der TH Leuna-Merseburg, wo sie 1991 promovierte, arbeitete sie zunächst für kurze Zeit als wissenschaftliche Angestellte am Institut für Wasser-, Boden und Lufthygiene (BGA). 1992 kehrte sie dann als Assistentin an der TU Berlin, Fachgebiet Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik, zurück in die Wissenschaft. Hier habilitierte sie sich 2000 zum Thema »Thermodynamik der Polymerlösungen«. 2001 erfolgte der Ruf auf den Lehrstuhl Thermodynamik an der Technischen Universität Dortmund. Sie ist Mitglied in zahlreichen Organisationen sowie eine der beiden Vorsitzenden des ProcessNet-Fachausschusses Thermodynamik, des deutschen Expertenforums auf dem Gebiet der Stoffdaten-Thermodynamik. 2009 wurde sie als ordentliches Mitglied in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste berufen. Gabriele Sadowski ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Adolf-Messer-Stiftungspreis 2010 für Viola Oertel-Knöchel</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[naturwissenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Feierstunde am 8. Juli 2010 verliehen der Vorsitzende der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Prof. Wilhelm Bender und Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl eine Reihe von Preisen für herausragende Diplom- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen. Die Akademische Feier...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Feierstunde am 8. Juli 2010 verliehen der Vorsitzende der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Prof. Wilhelm Bender und Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl eine Reihe von Preisen für herausragende Diplom- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen. Die Akademische Feier der Freunde und Förderer ist jährlich eines der bedeutendsten inneruniversitären Ereignisse für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung.<span id="more-2227"></span></p>
<p>Der am höchsten dotierte Preis ist der 1994 von Dr. Hans Messer gestiftete Adolf-Messer-Stiftungspreis mit einem Preisgeld von 25.000 Euro. Der Preis richtet sich an promovierte Nachwuchswissenschaftler aus den Naturwissenschaften, die sich einem interdisziplinären, zukunftsweisenden Grundlagenthema widmen. Diesjährige Preisträgerin ist Dr. Viola Oertel-Knöchel. Sie erhielt den Preis für ihr Forschungsprojekt mit dem Arbeitstitel: „Das episodische Gedächtnis bei Patienten mit bipolarer affektiver Störung“, die das episodische Gedächtnis bipolarer (= manisch-depressiver) Patienten mit dem gesunder Kontrollpersonen vergleichen soll. Bezüglich beider Probandengruppen werden psychometrische, psychopathologische sowie kernspintomographische Daten des Gehirns erhoben. Die daraus zu gewinnenden Befunde zur kognitiven Leistung im episodischen Gedächtnis bipolarer Patienten könnten weiteren Aufschluss über die individuelle Psychopathologie und deren Ursache und Zusammenhang zu neurophysiologischen Auffälligkeiten geben.</p>
<p>Der alle zwei Jahr vergebene Dr. Paul und Cilly Weill-Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Humanmedizin ging 2010 an Fumiyo Ikeda, PhD. Die Biochemikerin erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Forschungsarbeit „Specific recognition of linear ubiquitin chains by NEMO is important for NF-kappa-B activation“. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Rolle des Proteins Ubiquitin bei der Regulation von Entzündungen.<br />
Mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist der seit 1969 verliehene Preis der Freunde und Förderer der Universität für den Naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Er wird jährlich in drei Teilpreisen vergeben. Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis wurde in diesem Jahr gleich zweimal vergeben. Zum einen an die Physikerin Dr. Tetyana Galatyuk, zum anderen an die Informatikerin Dr. Judith Winter. Galatyuk erzielte in ihrer Dissertation wesentliche Beiträge zu Erforschung der Kernmaterie mittels virtueller Photonen (Dileptonen). Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für eine zukünftig bessere Beschreibung der Photonenstrahlung aus dichter Kernmaterie mit dem Ziel, eindeutige Signaturen neuer Phasen der Materie unter extremen Bedingungen zu entdecken.</p>
<p>Winters Arbeit „XML Retrieval in Verteilten Systemen“ beschäftigte sich praxisnah mit der Weiterentwicklung des Managements von Kollektionen digitaler Dokumente, die nach dem so genannten WWW-Standard XML (eXtensible Markup Language) strukturiert sind. Information Retrieval in XML-Dokumenten ermöglicht es, inhaltsbeschreibende Suchbegriffe zusätzlich mit Strukturangaben zur gezielteren Fokussierung der Suche anzureichern.<br />
Den dritten Preis (2.000 Euro) erhielt der Pharmazeut Dr. Heiko Zettl. Er hatte sich im Rahmen seiner kumulativen medizinisch-chemischen Promotion mit der Profilierung von Derivaten der Pirinixinsäure als duale PPAR-alpha, gamma-Agonisten und als Inhibitoren von Schlüsselenzymen der Arachidonsäure-Kaskade beschäftigt. Diese grundlegenden Arbeiten besitzen insofern klinische Relevanz, als ein hoher Bedarf an innovativen oralen Antidiabetika und antientzündlichen Wirkstoffen besteht. In diesem Kontext spielen PPAR-Liganden eine wesentliche Rolle.<br />
Überreicht wurde bei der Akademischen Feier weiterhin der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Frankfurter Forschungspreis 2010 der Rudolf-Geißendörfer-Stiftung. Ziel der Stiftung ist die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Würdigung von Einzelleistungen in der Chirurgie. Den Preis erhielt die Biologin Borna Relja für ihr Forschungsvorhaben zur diagnostischen Bedeutung der Fettsäure-bindenden Proteine bei der Früherkennung sekundärer Komplikationen nach Polytraumata. Hier spielt vor allem die Vorbeugung entzündlicher Komplikationen wie Sepsis und Multiorganversagen eine Rolle.</p>
<p>Der ebenfalls mit 5.000 Euro dotierte Werner-Pünder-Preis wurde von der internationalen Sozietät Clifford Chance gestiftet, um hervorragende Arbeiten zum Themenkreis „Freiheit und Totalitarismus“ auszuzeichnen. Er geht im Jahr 2010 zu gleichen Teilen an Dr. Thomas Ditt für seine Doktorarbeit zum Thema „Recht im Grenzland: Die Breslauer Rechtsfakultät in der NS-Zeit“ sowie an Dr. Michael Habersack mit seiner Dissertation „Homo catholicus im besten und weitesten Sinne. Eine politische Biografie des Biophysikers Friedrich Dessauer (1881-1963)“.<br />
Den mit 5.000 Euro dotierten WISAG-Preis für die beste sozial- oder geisteswissenschaftliche Arbeit erhielt die Gesellschaftswissenschaftlerin Dr. Alexandra Rau für ihre Dissertation „Psychopolitik. Gouvernementalitätstheoretische Untersuchungen zu Macht und Subjekt in subjektivierten Arbeitsverhältnissen“. Sie entstand an der Professur der Soziologin Tilla Siegel, an der primär über die Soziologie industrieller Gesellschaften geforscht wird.</p>
<p>Mit 3.000 Euro dotiert ist der 2010 erstmals verliehene Ludwig Landmann-Preis. Er wird von der Nassauischen Heimstätte für eine herausragende sozial- oder geisteswissenschaftliche Studien- oder Abschlussarbeit im Themenfeld „Stadt und Gesellschaft“ verliehen, die sich konkret mit aktuellen Transformationsprozessen im urbanen Raum auseinandersetzen. Der Preis, der künftig alle zwei Jahre ausgeschrieben werden soll, geht im ersten Jahr seines Bestehens an die Humangeographin Verena Lichtenstein. Sie machte in ihrer Diplomarbeit „Hochqualifizierte Arbeitsmigranten in Frankfurt am Main. Globale Orte und alltägliche Lebensführung“ deutlich, dass die Mobilität und die transnationalen Biographien von Menschen mit Begriffen wie „Entwurzelung“ und „Heimatlosigkeit“ versus „Sesshaftigkeit“ nicht sinnvoll erfasst und verstanden werden können. Im Hinblick auf aktuelle Stadtpolitik kam sie deshalb zu dem Schluss, dass die hohe Fluktuation von hochmobilen Arbeitsmigranten als Norm anerkannt werden muss und nicht als fehlendes Engagement oder als fehlende lokale Verantwortung dieser Personengruppe missverstanden werden darf.</p>
<p>Den Procter &amp; Gamble Nachhaltigkeitspreis 2010 (3.000 Euro) teilten sich zu gleichen Teilen Vera Holland und Joel Fourier. Die Biologin Holland untersuchte im Projektbereich „Anpassung und Klima“ des Biodiversitäts- und Klima-Forschungszentrums Frankfurt (BiKF) die Photosynthese-Leistung von Eichenhybriden und ihrer Elternarten im Winterhalbjahr und lieferte somit einen Beitrag zur Klärung der Frage, ob Eichen aus dem Mittelmeerraum die mitteleuropäischen Waldbäume der Zukunft sein könnten.<br />
Der Soziologie Fourier hingegen erhält den Preis für seine an der Nachhaltigkeitsthematik orientierte Magisterarbeit „Gesellschaft, Natur und Wirtschaft im Spannungsverhältnis – Interessenskonflikte in einer Region Perus“. Über den Procter &amp; Gamble Förderpreis (1.500 Euro) konnte sich schließlich der Chemiker Christian Czech freuen; er untersuchte in seiner Bachelorarbeit, inwiefern die zu den wichtigsten organischen Spurengasen gehörenden Terpene und deren Folgeprodukte an Eisoberflächen adsorbiert werden können. Aus geschmolzenen Eiskristallen entsteht in unseren Breiten Regen &#8211; organische Spurengase, die in der Atmosphäre vorhanden sind, können an diese Eiskristalle binden und dadurch aus der Atmosphäre auswaschen werden. Es war jedoch bislang nichts darüber bekannt, ob die Gase bevorzugt an der Oberfläche der Kristalle adsorbieren oder beim Entstehen der Eiskristalle in die Kristalle eingeschlossen werden.</p>
<p>Der Friedrich-Sperl-Preis zur Förderung der Geisteswissenschaften wird für hervorragende geschichtswissenschaftliche Arbeiten verliehen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die Mediävistin Dr. Jessika Nowak für ihre Untersuchung zur Karriere des Renaissance-Kardinals Giovanni di Castiglione (ca. 1413-1460) in den Spannungsfeldern der europäischen Politik; sie erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.</p>
<p>Die Benvenuto Cellini-Gesellschaft, 1976 als Verein der Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt gegründet, stiftet schließlich seit 2004 den mit 1.000 Euro dotierten Benvenuto Cellini-Preis. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Dr. Tobias Frese für seine Dissertation „Bild und Wahrheit – das eucharistische Christusbild von der Spätantike bis ins Mittelalter“.<br />
(Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Frauenförderpreis der Uni Hamburg 2010 geht &quot;Anna Logica&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Frauenförderpreis der Universität Hamburg, der 2010 zum 14. Mal verliehen wird, erhält in diesem Jahr das Frauenförderprogramm ANNA LOGICA der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Jun. Prof. Dr. Steffi Beckhaus und Dipl. Inform. Angela Schwabl, die Leiterinnen dieses...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Frauenförderpreis der Universität Hamburg, der 2010 zum 14. Mal verliehen wird, erhält in diesem Jahr das Frauenförderprogramm ANNA LOGICA der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.<span id="more-2198"></span></p>
<p>Jun. Prof. Dr. Steffi Beckhaus und Dipl. Inform. Angela Schwabl, die Leiterinnen dieses Frauenförderprojekts, werden als Preisträgerinnen die Auszeichnung entgegennehmen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird für herausragendes und nachhaltiges Engagement für Frauenförderung an der Universität Hamburg verliehen.</p>
<p>Die feierliche Verleihung des Frauenförderpreises der Universität Hamburg 2010 findet statt am Montag, dem 5. Juli 2010, um 17.30 Uhr, im Gästehaus der Universität Hamburg, Vortragssaal, Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg.</p>
<p>Die diesjährigen Preisträgerinnen werden ausgezeichnet insbesondere für die Förderung von Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Informatik und den naturwissenschaftlichen Fächern durch die Etablierung eines Seminarprogramms, das jungen Frauen Schlüsselkompetenzen anwendungsnah vermittelt, Kommunikation und Sichtbarkeit fördert, einen Rahmen für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung stellt, regelmäßige Fachveranstaltungen durchführt und damit die weibliche Präsenz in den Naturwissenschaften nachhaltig stärkt.</p>
<p>Die Laudatio hält die Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Prof. Dr. Monika Bullinger; die Urkunden an die Preisträgerinnen werden durch den Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen, überreicht. (Uni Hamburg)</p>
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		<title>Gay-Lussac Humboldt-Preis für Vitalyi Gusev</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
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		<category><![CDATA[gay-lussac]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Physiker Professor Dr. Vitalyi Gusev wurde mit dem Gay-Lussac Humboldt-Preis der Alexander-von-Humboldt Stiftung ausgezeichnet. Der hochgradige deutsch-französische Wissenschaftspreis würdigt Gusevs Lebenswerk im Bereich der Akustik und unterstreicht seine Mittlerrolle in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Der mit 60.000 Euro dotierte Forschungspreis...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Physiker Professor Dr. Vitalyi Gusev wurde mit dem Gay-Lussac<br />
Humboldt-Preis der Alexander-von-Humboldt Stiftung ausgezeichnet. Der hochgradige deutsch-französische Wissenschaftspreis würdigt Gusevs Lebenswerk im Bereich der Akustik und unterstreicht seine Mittlerrolle in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Der mit 60.000 Euro dotierte Forschungspreis ermöglicht seinen Preisträgern eine Konzentration auf ein einjähriges Wissenschaftsprojekt und erlaubt es ihnen, ein langfristiges Forschungsvorhaben in länderübergreifender Zusammenarbeit mit Fachkollegen aus dem Partnerland zu verwirklichen.<span id="more-2131"></span></p>
<p>Professor Dr. Vitalyi Gusev wird seinen Forschungsaufenthalt ab Juli<br />
2010 an der Universität Konstanz in den Arbeitsgruppen der Professoren Thomas Dekorsy und Paul Leiderer am Fachbereich Physik verbringen.</p>
<p>Vitalyi Gusev ist Professor an der Universität Maine im französischen Le Mans und Mitglied des &#8220;Institut Universitaire de France&#8221;. Seine<br />
Forschungsgebiete sind photothermische und photoakustische Phänomene, Ultraschall im Pikosekunden-Bereich und nichtlineare akustische Phänomene. Bekannt wurde Vitalyi Gusev als Verfasser des<br />
Standardlehrbuches im Bereich der Photoakustik.</p>
<p>Das Forschungsgebiet der Nanoakustik ist von aktuellstem Interesse: Da die Abmessungen in heutigen Computerprozessoren in den Nanometer-Bereich vorrücken, ist ein gutes Verständnis des Wärmetransports in solchen Strukturen die Grundlage für technologische Weiterentwicklungen. Wärme wird in Festkörpern durch Gitterschwingungen übertragen. Diese Gitterschwingungen sind akustische Anregungen eines Kristalls,<br />
allerdings in einem viel höheren Frequenzbereich, als dass unser Ohr sie wahrnehmen könnte. Die Erforschung von Akustik und Wärmetransport steht somit in unmittelbarem Zusammenhang.</p>
<p>Der Gay-Lussac Humboldt-Preis ist ein deutsch-französischer<br />
Forschungspreis. Er wird seit 1983 an herausragende Wissenschaftler aus beiden Ländern vergeben, die über ihre wissenschaftlichen Verdienste hinaus in besonderer Weise für den deutsch-französischen<br />
Wissenschaftsaustausch stehen, und stellt damit für den Preisträger eine besondere Ehrung dar. Der Gay-Lussac Humboldt-Preis ist verbunden mit der Möglichkeit, ein Forschungsjahr im Partnerland zu verbringen.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit den experimentell ausgerichteten Arbeitsgruppen der Professoren Thomas Dekorsy und Paul Leiderer wird Vitalyi Gusev in Konstanz die Wechselwirkungen akustischer Schwingungen und Laserbestrahlungen in Nanostrukturen erforschen.<br />
Die Konstanzer Arbeitsgruppen entwickelten eine neue Untersuchungsmethode zu akustischen Schwingungen von Nanostrukturen auf der Basis von Femtosekunden-Laserpulsen, die neue Möglichkeiten für die Erforschung von Wärmetransport in Nanostrukturen eröffnet. Die Zusammenarbeit von Vitalyi Gusev, der die Theorie zu diesem Forschungsbereich entwickelt hat, und der experimentellen Arbeitsgruppen der Universität Konstanz erlaubt es, neue theoretische Vorhersagen experimentell zu überprüfen. (Uni Konstanz)</p>
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		<title>FORIS-Preis für Bonner Doktoranden</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 14:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[Fortschritt lässt sich auch in der Rechtswissenschaft nur durch exzellente Nachwuchsarbeit erreichen. Deshalb hat die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn für die drei besten zivilrechtlichen Doktorarbeiten in diesem Jahr erstmals den FORIS-Preis ausgelobt. Am Samstag wurden im Rahmen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortschritt lässt sich auch in der Rechtswissenschaft nur durch exzellente Nachwuchsarbeit erreichen. Deshalb hat die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Bonn für die drei besten zivilrechtlichen Doktorarbeiten in diesem Jahr erstmals den FORIS-Preis ausgelobt.<span id="more-2055"></span> Am Samstag wurden im Rahmen der Promotionsfeier der Fakultät die Preisträger in Bonn geehrt: Gerrit Forst, Christina Maushake und Daniel Stolz dürfen sich zusätzlich zu ihrem Doktortitel über ein von der Bonner FORIS AG gestiftetes Preisgeld freuen.</p>
<p>Die Auszeichnung haben sich die Nachwuchswissenschaftler mehr als verdient: Summa cum laude. &#8220;Damit erfüllten die Werke die Vorgabe für den Preis, das Privatrecht wissenschaftlich voranzutreiben&#8221;, sagte Professor Dr. Christian Hillgruber, Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn bei der Preisverleihung. Eine hochkarätig besetzte Kommission aus Professoren der Universität Bonn und dem Vorstand der FORIS AG, Prof. Dr. Ulrich Tödtmann, hatte über die Preisvergabe entschieden.</p>
<p>Die beste Leistung erbrachte Gerrit Forst, der sich in seiner Arbeit &#8220;Die Beteiligungsvereinbarung nach § 21 SE-Beteiligungsgesetz&#8221; mit der Frage der Mitbestimmung in der Societas Europaea, der europäischen Aktiengesellschaft, auseinandergesetzt hat. Ein wichtiges Thema, stieg doch die Zahl der SEs zuletzt sprunghaft an, seit auch der Mittelstand diese Rechtsform für sich entdeckt hat. Sein Preisgeld: 5.000 Euro.</p>
<p>Über den zweiten Platz und damit ein Preisgeld von 3.000 Euro darf sich Christina Maushake freuen. Ihre Arbeit &#8220;Audit Committees. Prüfungsausschüsse im US-amerikanischen und deutschen Recht&#8221; befasst sich mit den rechtssystematischen, rechtspolitischen und rechtsfunktionalen Hintergründen der Prüfungsausschüsse von Aufsichtsräten. Diese Gremien haben gerade durch die Corporate Governance-Diskussion in Deutschland enorm an Bedeutung gewonnen.</p>
<p>2.000 Euro Preisgeld für den dritten Platz gingen schließlich an Daniel Stolz für seine Dissertation &#8220;Der beurlaubte Beamte im Angestelltenverhältnis &#8211; eine Darstellung der Doppelrechtsstellung am Beispiel der Postnachfolgeunternehmen&#8221;. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Ars Legendi-Preis 2010 für Amerikanist Walter Grünzweig</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Dortmunder Amerikanist Walter Grünzweig erhält mit dem Ars Legendi-Preis dieses Jahr eine der wichtigsten Auszeichnungen für exzellente Hochschullehre. Mit der Auszeichnung würdigen der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz die Leistungen des Professors für amerikanische Literatur und Kultur an der Technischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dortmunder Amerikanist Walter Grünzweig erhält mit dem Ars Legendi-Preis dieses Jahr eine der wichtigsten Auszeichnungen für exzellente Hochschullehre. Mit der Auszeichnung würdigen der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz die Leistungen des Professors für amerikanische Literatur und Kultur an der Technischen Universität Dortmund vor allem in der interkulturellen Lehre.<span id="more-2040"></span></p>
<p>Walter Grünzweig sieht in der Internationalisierung der Universitäten eine große Chance – vor allem für die Lehre. Dabei geht es ihm nicht bloß um eine Intensivierung des Studierendenaustausches, sondern um die Internationalisierung der Seminare und Hörsäle als wichtiges Qualitätsmerkmal exzellenter Hochschullehre.</p>
<p>Vor fünfzehn Jahren begannen Walter Grünzweig und seine Mitarbeiterinnen mit Lehrveranstaltungen, in denen Dortmunder und ausländische Studierende in gemeinsamen Seminaren lernen. Inzwischen sind diese „Intercultural Classrooms“ Markenzeichen für die Lehre in der Dortmunder Amerikanistik. In Veranstaltungen wie „Der Ethno-Krimi in der deutschen und der amerikanischen Literatur“ oder „HipHop im transatlantischen Kontext“ lernen Studierende mit und von einander und erarbeiten gemeinsame Projekte. „Wissenschaft ist eingebettet in kulturelle Kontexte“, so Walter Grünzweig, „und unterschiedliche kulturelle Hintergründe der Studierenden sind wichtige Ressourcen für die universitäre Lehre.“ Er versteht den Preis als Auszeichnung für das gesamte Team der Amerikanistik, besonders aber für seine überdurchschnittlich engagierten Studierenden.</p>
<p>Vorgeschlagen wurde Walter Grünzweig von den Fachschaften Englisch und Sprachkultur seiner Fakultät. „Sein Enthusiasmus für die Amerikanistik, insbesondere aber für interkulturelle Konstellationen und Zusammenhänge, ist für viele von uns entscheidend gewesen, uns für das Fach zu begeistern und zu engagieren“, heißt es in der Nominierung der Studierenden. Der Preis, gestiftet von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, wurde in diesem Jahr im Bereich der Geisteswissenschaften vergeben. Er wird am 10. Mai 2010 im Rahmen der Jahresversammlung der HRK in Berlin verliehen.</p>
<p>Walter Grünzweig ist seit 2008 Prorektor für Studium an der Technischen Universität Dortmund. In dieser Position versucht er, in Zusammenarbeit mit dem Hochschuldidaktischen Zentrum die an seiner Fakultät gewonnenen Erfahrungen für die Lehre an der Dortmunder Universität insgesamt zu nutzen – etwa in einem sprachpraktisch-kulturwissenschaftlichen Seminar für Studierende des Maschinenbau in englischer Sprache, in dem US-amerikanische Austauschstudierende als Tutorinnen und Tutoren arbeiten.</p>
<p>Rektorin Ursula Gather betont die Bedeutung des Preises für die TU Dortmund: „Die Technische Universität Dortmund hat mit ihren starken kultur- und sozialwissenschaftlichen Anteilen ein einzigartiges interdisziplinäres Profil. Internationale und interkulturelle Lehrkonzepte sind eine wesentliche Perspektive unserer Universität. Vor kurzem haben wir unser Internationales Begegnungszentrum eröffnet. Wir leben Internationalität.“</p>
<p><strong>Zur Person:</strong><br />
Walter Grünzweig erhielt seinen Bachelor of Arts von der Ohio University. Er promovierte und habilitierte an der Karl-Franzens-Universität Graz und  lehrt seit 1994 in Dortmund. Gastprofessuren führten ihn nach Slowenien, Italien, in den Senegal und an verschiedene deutsche und U.S.-amerikanische Universitäten. Er ist seit 25 Jahren Adjunct Professor an der University of Pennsylvania sowie der State University of New York at Binghamton. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen in den transatlantischen Literatur- und Kulturbeziehungen und dem internationalen Bildungsaustausch. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Projektpreis für Karolin Graf</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Karolin Graf, Ärztin im Arbeitsbereich Krankenhaushygiene am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wurde gestern in Berlin mit dem Projektpreis der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geehrt. Der Preis ist mit 7.500 Euro...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Karolin Graf, Ärztin im Arbeitsbereich Krankenhaushygiene am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wurde gestern in Berlin mit dem Projektpreis der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geehrt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird für realisierte innovative Projekte vergeben, die zur Vorbeugung und Bekämpfung von sogenannten Health Care assoziierten Infektionen beitragen. Das sind Infektionen, die sich Patienten beispielsweise in einem Krankenhaus, in einem Altenheim oder einer Kureinrichtung zuziehen. Dr. Graf wurde für das Projekt &#8220;Analyse und Reduktion tiefer sternaler (Brustkorb-) Wundinfektionen in der Herzchirurgie&#8221; ausgezeichnet.<span id="more-1999"></span></p>
<p>Wundinfektionen nach Herzoperationen sind problematisch, da es zur Beteiligung des Brustbeins und des Gewebsraums in der Brusthöhle<br />
(Mediastinum) kommen kann. Für viele Patienten zieht das einen langen Leidensweg nach sich. Oft sind mehrere Operationen und plastische Rekonstruktionen erforderlich, teilweise sind die Betroffenen ein Leben lang erheblich eingeschränkt. Bei ausgedehnten Infektionen besteht sogar das Risiko daran zu sterben. Nicht zuletzt ist die Therapie langwierig und sehr teuer. Dr. Karolin Graf etablierte im Jahr 2007 ein Überwachungssystem für Wundinfektionen. Sie analysierte die Risikofaktoren und entwickelte ein umfassendes Konzept mit Gegenmaßnahmen. Das Ziel: Infektionen nach Herzoperationen sollen nachhaltig vermindert werden. An der MHH wird das Überwachungssystem seit drei Jahren mit Erfolg eingesetzt. Die Infektionsrate konnte um 50 Prozent gesenkt werden. Zu dem System gehört zum Beispiel, dass alle Patienten, bei denen während des Krankenhausaufenthaltes eine Infektion auftritt, erfasst und ihre Krankheit anhand mehrerer Faktoren bewertet wird. Außerdem wird das Verhalten von Ärzten und Pflegekräften hinsichtlich der Vorbeugung von Infektionen beobachtet. Das gesamte Personal nimmt regelmäßig an Schulungen zum Thema Krankenhaushygiene teil. Bei ihrer Projektarbeit kooperierte Dr. Karolin Graf eng mit der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH.</p>
<p>Damit auch Patienten in anderen herzchirurgischen Zentren Deutschlands von dem Projekt profitieren können, wurde 2009 eine bundesweite Initiative zur Prävention sternaler (Brustkorb-) Wundinfektionen gegründet. Zukünftig soll eine Checkliste den Häusern Hilfestellung bei der Infektionsprävention geben. Das Team des Arbeitsbereichs Krankenhaushygiene an der MHH ist mit seiner Arbeit im Sinne der Patientensicherheit sehr erfolgreich: Die Auszeichnung für Dr. Karolin Graf ist bereits die vierte in Folge. Zuvor wurde die Leiterin des Bereichs, Privatdozentin Dr. Iris Chaberny, dreimal mit einem wissenschaftlichen Preis geehrt. (MHH)</p>
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		<title>Geringe Zahlungsbereitschaft bei teuren Elektroautos</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Elektroautos viel zahlen? Dazu ist der Normalverbraucher nicht bereit, hat jetzt eine Studie des Centers für Automobil-Management (CAMA) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ergeben. Unter Leitung von Professorin Dr. Heike Proff, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftlehre und Internationales Automobilmanagement...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Elektroautos viel zahlen? Dazu ist der Normalverbraucher nicht bereit, hat jetzt eine Studie des Centers für Automobil-Management (CAMA) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ergeben.</p>
<p>Unter Leitung von Professorin Dr. Heike Proff, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftlehre und Internationales Automobilmanagement und CAMA-Direktorin, wurden deutschlandweit insgesamt 387 potenzielle Kunden interviewt. Das Resultat: Beim Kauf eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs wollen sie höchstens zwischen 10.000 bis 25.000 Euro ausgeben.<span id="more-1997"></span> Proff: „Ab der Obergrenze von 25.000 Euro sinkt die Kaufbereitschaft sehr stark.“ Gegen einen Preis von 15.000 Euro haben jedoch nur die wenigsten künftigen Elektroautokäufer etwas einzuwenden.</p>
<p><strong>Zahlungsbereitschaft deutlich niedriger als Preise am Markt</strong><br />
Damit liegt die maximale Zahlungsbereitschaft durchschnittlich um mehr als 10.000 Euro unter den am Markt vorgesehenen Preisen: „Gerade von den Befragungsteilnehmern, die der Zielgruppe der potenziellen Käufer von Elektrofahrzeugen zuzurechnen sind, hätten wir eine wesentlich höhere Zahlungsbereitschaft für Elektrofahrzeuge erwartet“, ergänzt Thomas Martin Fojcik, der die Studie bearbeitet hat.</p>
<p>Wie die Forscher herausfanden, ist die Grundhaltung der Befragten gegenüber den neuen Fahrzeugen jedoch durchweg positiv. Die geringe Zahlungsbereitschaft wird deshalb auf den niedrigen Kenntnisstand und die Unsicherheit der Autofahrer zurückgeführt: So wissen rund 70 Prozent nicht, dass ein normaler Ladevorgang mit Haushaltsstrom mehr als fünf Stunden dauert.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen auch, dass ein niedriger Verkaufspreis unter 10.000 Euro für ein Elektrofahrzeug abgelehnt wird. Auch wenn damit eine fünfstündige Ladedauer, eine Reichweite über 150 Kilometer und ein Betriebskostenvorteil gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren von 40 Prozent auf 100 Kilometern verbunden ist. Grund hierfür: Der niedrige Preis lasse auf eine geringe Qualität schließen.</p>
<p>Um die Zahlungsbereitschaft zu erhöhen und Vorurteile abzubauen, sei es daher wichtig, das Wissen der Kunden über die Antriebstechnik zu erhöhen, sagt Professorin Proff.</p>
<p><strong>Elektromobilität als Wachstumsthema</strong><br />
Sie fordert die Autoindustrie zum Umdenken auf: „Die Automobilunternehmen müssen endlich ernsthaft damit beginnen, die neue Technologie zur Serienreife zu bringen, um durch Serienfertigung die Kostenposition und dadurch die Preise der Elektrofahrzeuge zu senken.“ Hierfür sei ein „völlig neues Fahrzeugkonzept“ nötig. Außerdem müsse über finanzielle und nicht-finanzielle staatliche Kaufanreize in der Einführungsphase der Elektroautos nachgedacht werden. Gefragt seien jedoch zunächst die Automobilunternehmen, „für die die Elektromobilität eines der wenigen Wachstumsthemen ist, um die bereits vor der Krise unterdurchschnittliche Renditeentwicklung zu verbessern.“</p>
<p><strong>Kunden rechnen mit kompetenten Lösungen deutscher Firmen</strong><br />
Ein Großteil der Studienteilnehmer steht der Entwicklung von Elektrofahrzeugen optimistisch gegenüber und glaubt, dass Firmen wie VW, Audi, Daimler und BMW in naher Zukunft bedürfnisgerechte Elektroautos bauen werden – eine Chance für die deutschen Automobilhersteller.</p>
<p>Befragt wurden 20- bis 40-Jährige, die durchschnittlich zwischen 2.000 und 4.000 Euro verdienen, täglich rund 10 bis 50 Kilometer zurücklegen, im Zentrum einer Stadt mit mehr als 50.000 Einwohnern wohnen und zwischen 2010 bis 2013 den Kauf eines neuen Autos planen. (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>Adlershofer Dissertationspreis für Dr. Robert Gaschler</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Berlin (HU)]]></category>
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		<description><![CDATA[Der mit 3.000 Euro dotierte Adlershofer Dissertationspreis 2009 geht an Dr. Robert Gaschler vom Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin für seine mit summa cum laude bewertete Arbeit &#8220;Information Reduction as Item-general Strategy Change&#8221;. Bereits zum achten Mal würdigen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der mit 3.000 Euro dotierte Adlershofer Dissertationspreis 2009 geht an Dr. Robert Gaschler vom Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin für seine mit summa cum laude bewertete Arbeit &#8220;Information Reduction as Item-general Strategy Change&#8221;. Bereits zum achten Mal würdigen damit die Humboldt-Universität, die Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) und die WISTA-MANAGEMENT GMBH herausragende Leistungen ihres wissenschaftlichen Nachwuchses.<span id="more-1972"></span></p>
<p>Robert Gaschlers Dissertation beschäftigt sich mit einem Phänomen der empirischen Kognitionspsychologie, genannt &#8220;Informationsreduktion&#8221;. Gemeint ist die Fähigkeit, mit zunehmender Expertise in einer Tätigkeit relevante von irrelevanter Information zu unterscheiden und irrelevante Information von der Informationsbearbeitung auszuschließen. In vielen Bereichen, wie der Mensch-Maschine-Interaktion in der Luftfahrt oder der Überwachung von Kernkraftwerken, kann es katastrophale Folgen haben, wenn sich vermeintlich irrelevante Informationen als tatsächlich relevant herausstellen. Gaschler versucht die kognitiven Mechanismen zu verstehen und Empfehlungen für Anwendungssituationen herauszuarbeiten, die ein Ignorieren vermeintlich irrelevanter Information verhindern sollen. Damit verknüpft die Arbeit in hervorragender Weise empirische Grundlagenforschung mit Relevanz für den menschlichen Alltag.</p>
<p>Der 31jährige Robert Gaschler forschte nach Abschluss seines Psychologiestudiums an der University of Virginia und ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier entstand auch seine Doktorarbeit in Kooperation mit der Max-Planck-Graduiertenschule LIFE. (HU Berlin)</p>
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		<title>Hans-Wolfgang Henn mit Archimedes-Preis 2010 ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 07:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) hat Prof. Hans-Wolfgang Henn mit dem Archimedes-Preis 2010 ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt der Förderverein das vielfältige und beispielhafte Engagement des Mathematikdidaktikers, der sich nicht nur in der Lehrerausbildung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) hat Prof. Hans-Wolfgang Henn mit dem Archimedes-Preis 2010 ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigt der Förderverein das vielfältige und beispielhafte Engagement des Mathematikdidaktikers, der sich nicht nur in der Lehrerausbildung engagiert, sondern auch zahlreiche Lehrerfortbildungen durchführt.<span id="more-1932"></span> Eng verbunden ist Hans-Wolfgang Henn dem Förderverein unter anderem auch durch die Herausgabe des sogenannten „Mathekoffers“: eine Idee des Fördervereins, an dessen Erfolg Wolfgang Henn maßgeblich mitgewirkt hat. Der Preis, der in jährlichem Wechsel für Mathematik und Physik vergeben wird, ist gestiftet vom Schroedel Verlag Hannover und mit 2.500 Euro dotiert. (TU Dortmund)</p>
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