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	<title>Uninews-Onlineprofessuren &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Stiftungsprofessur für Forschung in Orthopädie und Sporttraumatologie</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 07:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sporthochschule Köln]]></category>
		<category><![CDATA[orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vielen Jahren leistet das Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln einen wichtigen Beitrag zu grundlagenorientierter und anwendungsorientierter Forschung in Bezug auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des neuro-muskulo-skelettalen Systems des Menschen. Mit dem Ziel, die Forschungsaktivitäten des...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren leistet das Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln einen wichtigen Beitrag zu grundlagenorientierter und anwendungsorientierter Forschung in Bezug auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des neuro-muskulo-skelettalen Systems des Menschen. Mit dem Ziel, die Forschungsaktivitäten des Instituts im Feld der orthopädischen und klinischen Biomechanik zu ergänzen und auszuweiten, richtet die Hochschule eine Stiftungsprofessur ein – finanziert von der ARCUS Sportklinik Pforzheim.<span id="more-3677"></span></p>
<p>Im Fokus der Professur steht die Durchführung klinischer Studien mit dem Ziel, aktuelle und relevante klinische Themen der konservativen und operativen Orthopädie und Sporttraumatologie wissenschaftlich zu unterstützen und voranzutreiben. Forschungsschwerpunkte sind die 1) Evaluation und nachhaltige Wirksamkeitsprüfung von operativen Interventionen, 2) Wirksamkeitsanalysen von konservativen orthopädischen Maßnahmen und Therapieformen, 3) Epidemiologische Studien von Verletzungen und Schäden in Sport und Freizeit sowie 4) Grundlagenorientierte Untersuchungen von innovativen orthopädischen Operationstechniken, technischen Materialien und orthopädischen Hilfsmitteln.</p>
<p>„Die Rahmenbedingungen für die Durchführung der Studien sind dieal. Unser Institut für Biomechanik und Orthopädie ist national eines der am besten ausgestatteten Institute im Bereich neuro-muskulo-skelettaler Forschung und pflegt mit besonderer Aufmerksamkeit die internationale Kooperation“, so Sporthochschul-Rektor Professor Walter Tokarski. Institutsleiter Professor Gert-Peter Brüggemann: „Wir wollen die Stiftungsprofessur kompetent besetzen, damit die Forschung auf dem Feld der orthopädischen und klinischen Biomechanik entscheidend vorankommt.&#8221;</p>
<p>Die ARCUS Sportklinik Pforzheim als Stifter der W2-Professur ist ein seit vielen Jahren erfolgreich geführtes privatwirtschaftliches Unternehmen auf dem Gesundheitssektor. Im Jahr 2011 wurden 8.500 Patienten aller Versicherungen operiert. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sporttraumatologie, Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen-, Fuß- und Unfallchirurgie, Endoprothetik und im privaten Bereich auch die Wirbelsäulenchirurgie. Externe Belegärzte decken zusätzlich die Gefäß- und Neurochirurgie ab. In der angegliederten Gemeinschaftspraxis für Orthopädie werden die Patienten ambulant behandelt. Dabei werden kontinuierlich die eigenen Operations- und Nachbehandlungsergebnisse kontrolliert und optimiert. So konnten die Rehabilitationszeiten der Patienten nachweisbar verkürzt werden. Kooperationspartner runden das medizinische Leistungsspektrum der ARCUS Sportklink Pforzheim in den Bereichen Therapie, Rehabilitation, Prävention sowie Orthopädietechnik ab. (DSHS)</p>
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		<title>Prof. Dr. Heike Feldhaar übernimmt Professur für Populationsökologie der Tiere</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 20:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A5 - Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>
		<category><![CDATA[tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum gibt es in der Tierwelt eine so große Formenvielfalt? Welche Rolle spielen Wechselwirkungen mit anderen Organismen im direkten Umfeld bei der Entstehung dieser Vielfalt? Eine Spezialistin für diese Fragen ist Prof. Dr. Heike Feldhaar, die zum Wintersemester an der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum gibt es in der Tierwelt eine so große Formenvielfalt? Welche Rolle spielen Wechselwirkungen mit anderen Organismen im direkten Umfeld bei der Entstehung dieser Vielfalt? Eine Spezialistin für diese Fragen ist Prof. Dr. Heike Feldhaar, die zum Wintersemester an der Universität Bayreuth die W2-Professur für die Populationsökologie der Tiere übernimmt.<span id="more-3218"></span> Vor kurzem erhielt sie von Universitätspräsident Prof. Dr. Rüdiger Bormann die Ernennungsurkunde.</p>
<p>In Forschung und Lehre wird Prof. Dr. Heike Feldhaar sich den Interaktionen zwischen Tieren und ihrer Umgebung widmen, insbesondere den Austauschbeziehungen mit anderen Tieren sowie mit Pflanzen, Pilzen oder Bakterien. Derartige Wechselwirkungen von Ameisen mit anderen Organismen bilden dabei einen Schwerpunkt. So befasst sich eines ihrer laufenden Projekte mit der Frage, welche Vorteile Ameisen aus einer Symbiose mit bestimmten Bakterien in ihrem Darmgewebe ziehen können, beispielsweise in Bezug auf die Versor-gung mit Nährstoffen. </p>
<p>Andere Untersuchungen gelten der Symbiose mit tropischen Maca-ranga-Bäumen. Bestimmte Ameisenarten nutzen die hohlen Stämme und Äste als sicheren Nistraum. Zudem bieten die Bäume den Amei-sen Nahrung in Form von Nektar und kleinen pro-teinhaltigen Futter-körperchen. Im Gegenzug verteidigen die Ameisen die Bäume gegen Fraßschädlinge. Können solche spezifischen Wechselwirkungen lang-fristig dazu beitragen, dass sich Arten weiter ausdifferenzieren? Die bisherigen Forschungsarbeiten lassen neue spannende Ergebnisse erwarten.</p>
<p>Prof. Dr. Heike Feldhaar ist seit August 2008 als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Verhaltensbiologie an der Universität Osnabrück tätig. Der Wechsel von Niedersachsen nach Bayreuth be-deutet für sie eine Rückkehr in ein durchaus vertrautes fränkisches Ambiente. Denn von 2002 bis 2008 hat sie am Lehrstuhl für Verhal-tensphysiologie und Soziobiologie der Universität Würzburg geforscht und Studierende unterrichtet. Prof. Dr. Berthold Hölldobler zählt zu ihren wissenschaftlichen Lehrern und Wegbegleitern. Studiert und promoviert hat Prof. Dr. Heike Feldhaar an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Nach ihrem Abschluss als Diplom-Biologin hat sie dort im Jahre 2002 ihre Dissertation abgeschlossen. (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Professur für geschlechtersensible Medizin an der MHH</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 06:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hannover (MH)]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erhält eine Maria-Goeppert-Mayer-Professur, die sich um geschlechtersensible Medizin dreht: Die W2-Professur für &#8220;Vaskuläre Gefäßerkrankungen und biomedizinische Geschlechterforschung&#8221;. Sie ist in der Klinik für Kardiologie und Angiologie angesiedelt und der Arteriosklerose gewidmet &#8211; einer Krankheit, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erhält eine Maria-Goeppert-Mayer-Professur, die sich um geschlechtersensible Medizin dreht: Die W2-Professur für &#8220;Vaskuläre Gefäßerkrankungen und biomedizinische Geschlechterforschung&#8221;.<span id="more-3151"></span> Sie ist in der Klinik für Kardiologie und Angiologie angesiedelt und der Arteriosklerose gewidmet &#8211; einer Krankheit, die mehr Männer als Frauen betrifft. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert diese Professur zunächst für vier Jahre. Die MHH ist damit eine von neun niedersächsischen Hochschulen, die Mittel aus diesem MWK-Programm erhalten. &#8220;Mit der jetzt zu besetzenden Professur wird das aussichtsreiche Forschungsfeld der geschlechtersensiblen Medizin gestärkt und mit den Forschungsschwerpunkten der MHH vernetzt&#8221;, sagt MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann.</p>
<p>&#8220;Um Gleichstellung effektiv zu fördern, muss das Wissen über geschlechterspezifische Ausprägungen ständig erweitert werden. Genderforschung bietet dafür nicht nur eine wichtige Grundlage, sondern entwickelt sich in Niedersachsen immer stärker zu einem profilbildenden Forschungsfeld&#8221;, begründet die Ministerin Professorin Dr. Johanna Wanka die Initiative.</p>
<p>Die MHH engagiert sich seit Jahren verstärkt im Bereich geschlechtersensibler Medizin: Beispielsweise konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer Umfrage Themen angeben, die in Bezug auf die Geschlechterdifferenz für die Lehre besonders interessant sind. Seitdem werden kontinuierlich neue geschlechterspezifische Inhalte in das Curriculum des Modellstudiengangs HannibaL integriert. Darüber hinaus gibt es das Kompetenzzentrum für geschlechtersensible Medizin &#8211; zur Vernetzung und Unterstützung aller am Thema &#8220;Medizin und Geschlecht&#8221; Interessierten. &#8220;Der nun vom MWK bewilligte Antrag zur Förderung einer Maria-Goeppert-Mayer-Professur, den wir mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie gestellt haben, ist für die weitere Entwicklung der Thematik ein Meilenstein&#8221;, sagt die MHH-Gleichstellungsbeauftragte Dr. Bärbel Miemietz.</p>
<p>Ziel der Maria-Goeppert-Mayer-(MGM)-Professuren ist es, die Genderforschung an den niedersächsischen Hochschulen bezogen auf ihre Forschungsschwerpunkte zu stärken. Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906-1972) benannt. (MHH)</p>
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		<title>Claas Christian Germelmann übernimmt die Marketing-Professur in Bayreuth</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 13:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre &#8211; Marketing an der Universität Bayreuth ist neu besetzt. Professor Dr. Claas Christian Germelmann übernimmt die Marketing-Professur. An der Universität Köln hatte Germelmann bis 1996 Betriebswirtschaftslehre studiert, parallel dazu absolvierte er ein zweijähriges Zusatzstudium der Marketing-Kommunikation an...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre &#8211; Marketing an der Universität Bayreuth ist neu besetzt. Professor Dr. Claas Christian Germelmann übernimmt die Marketing-Professur.<span id="more-3117"></span></p>
<p>An der Universität Köln hatte Germelmann bis 1996 Betriebswirtschaftslehre studiert, parallel dazu absolvierte er ein zweijähriges Zusatzstudium der Marketing-Kommunikation an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation. Von 1997 bis 2002 war Germelmann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine BWL, insbesondere Internationales Marketing, Konsum- und Handelsforschung an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) tätig. An der dortigen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät promovierte er im Jahr 2002, das Thema seiner Dissertationsschrift lautete: „Die Wahrnehmung und Erinnerung der Preis-Leistungs-Verhältnisse von Einkaufszentren“. Dr. Germelmann blieb zunächst als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Allgemeine BWL, insbesondere Internationales Marketing, Konsum- und Handels-forschung an der Europa-Universität Viadrina, bevor er im April 2006 an das von Professorin Dr. Andrea Gröppel-Klein geleitete Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes wechselte.</p>
<p>Seine Habilitation an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes und die Verleihung der Venia Legendi für Betriebswirtschaftslehre folgten im Februar 2009, in seiner Habilitationsschrift hatte sich Privatdozent Germelmann mit dem Einfluss der Medienberichterstattung auf die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen befasst. Seit Mai 2009 war er als Akademischer Oberrat auf Zeit am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes engagiert. Seine aktuellen Forschungsprojekte beziehen sich auf die Bedeutung der Medien für das Marketing, die Reaktion von Konsumenten auf gezielte Beeinflussungsversuche und auf das Universitätsmarketing.</p>
<p>Er freue sich auf die Aufgabe an der Universität Bayreuth, hatte Professor Dr. Germelmann anlässlich seiner Ernennung erklärt. „Diese Marketing-Professur mit ihrer Fokussierung auf das Konsumenten-verhalten wird mir ein Arbeitsfeld eröffnen, um die empirisch gestützte Konsumentenforschung in ihrer ganzen Breite in Forschung und Lehre als Kernbereich des Marketings zu vertreten und weiterzuentwickeln.“ (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Dr. Tobias Damm übernimmt Professur für Angewandte Mathematik in Bayreuth</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A5 - Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Professor Dr. Tobias Damm hat einen Ruf an die Universität Bayreuth angenommen und übernimmt die Professur für Angewandte Mathematik (Numerik). Der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, gratulierte Damm und überreichte ihm jetzt die Ernennungsurkunde. Als Akademischer Rat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Dr. Tobias Damm hat einen Ruf an die Universität Bayreuth angenommen und übernimmt die Professur für Angewandte Mathematik (Numerik). Der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Rüdiger Bormann, gratulierte Damm und überreichte ihm jetzt die Ernennungsurkunde. Als Akademischer Rat und außerplanmäßiger Professor vertrat Damm zuletzt das Gebiet der mathematischen System- und Kontrolltheorie an der Technischen Universität Kaiserslautern.<span id="more-3112"></span></p>
<p>Studiert hat Damm in den 90er Jahren an der Universität Würzburg und – während eines einjährigen Studienaufenthaltes &#8211; an der Staatlichen Universität St. Petersburg. Nach seinem Diplom wechselte er zur Promotion in das Graduiertenkolleg „Komplexe Dynamische Systeme“ am Institut für Dynamische System an der Universität Bremen.  Die Promotion mit dem Titel  „Rational Matrix Equations in Stochastic Control“ schloss er im Jahr 2002 bei Professor Hinrichsen ab. </p>
<p>Zwischen 1999 und 2006 war Damm als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Technomathematik der Universität Bremen, am Zentrum Mathematik der TU München und am Institut Computational Mathematics der TU Braunschweig tätig. Daneben übersetzte er als freier Mitarbeiter bekannte Lehrbücher von V.I. Arnold aus dem Russischen für den Springer Verlag.</p>
<p>Im April 2006 nahm Damm den Ruf auf eine Juniorprofessur für System- und Kontrolltheorie an der TU Kaiserslautern an. Auf dieser Stelle blieb er auch, als er 2008 einen  W2-Ruf an die TU Braunschweig erhielt, den er aber ablehnte. Nach der erfolgreichen Evaluation als Juniorprofessor im April 2009 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der TU Kaiserslautern ernannt und leitete eine Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der System- und Kontrolltheorie, welches er in Forschung und Lehre vertrat. Außerdem war er Berater des  Fraunhofer Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern und betreute dort zahlreiche Arbeiten über praktische Anwendungen der Mathematik. (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Professur für Arzneimittelsicherheit an der MHH</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 08:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A1 - Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[arzneien]]></category>
		<category><![CDATA[arzneimittel]]></category>
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		<description><![CDATA[An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt es jetzt eine Professur für Arzneimittelsicherheit. Professor Dr. Dirk Stichtenoth, stellvertretender Leiter des Instituts für Klinische Pharmakologie, bekleidet die Stelle seit April dieses Jahres. Es ist die erste Professur dieser Fachrichtung an einer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt es jetzt eine Professur für Arzneimittelsicherheit. Professor Dr. Dirk Stichtenoth, stellvertretender Leiter des Instituts für Klinische Pharmakologie, bekleidet die Stelle seit April dieses Jahres. Es ist die erste Professur dieser Fachrichtung an einer Universitätsklinik in Deutschland.<span id="more-3080"></span> Der Wissenschaftler beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit der Sicherheit von Arzneimitteln, das heißt mit deren systematischer Überwachung und unerwünschten Wirkungen sowie der damit verbundenen Risikominimierung für die Patienten. In seiner neuen Position ist Professor Stichtenoth Impulsgeber und Koordinator aller Projekte, die in diesem Bereich an der MHH umgesetzt werden.</p>
<p>Fünf Prozent aller Patienten in Deutschland werden wegen unerwünschter Wirkungen von Arzneimitteln (UAW) ins Krankenhaus aufgenommen. Bei älteren Menschen liegt die Rate sogar noch höher. Aber auch während einer stationären Behandlung kann es zu unbeabsichtigten Folgen von Medikamenteneinnahmen kommen. Das wiederum führt häufig zu zusätzlichen Komplikationen, längeren Liegezeiten und sogar Todesfällen. &#8220;Die Hälfte aller UAW sind vermeidbar&#8221;, sagt Professor Stichtenoth. Zur Erhöhung der Patientensicherheit hat die MHH Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen ergriffen.</p>
<p>Das Thema Arzneimittelsicherheit ist nicht nur fester Bestandteil des Studiums der Human- und der Zahnmedizin an der MHH, in der Hochschule gibt es auch verschiedene Beratungs- und Informations¬systeme für Ärzte und Pflegekräfte. Im Zentrum für Arzneimittelsicherheit (ZAS) bündelt sich die gesamte arzneimitteltherapeutische Expertise der Hochschule. Dazu gehören das Institut für Klinische Pharmakologie, die Zentralapotheke, das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, das Institut für Transfusionsmedizin, das Institut für Klinische Chemie, die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie und der Arzneimittelbeirat der MHH. Ärzte der MHH und deren Lehrkrankenhäuser können jederzeit Fragen an das ZAS stellen, sie werden schnell von dem Experten beantwortet, der sich am besten mit der Problematik auskennt. Darüber hinaus stellt das ZAS Medizinern und Pflegekräften der MHH die Informationsdatenbank AID-Klinik® zur Verfügung. &#8220;Hier können sie selbstständig Informationen über Medikamente abrufen, beispielsweise über Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, Darreichungsformen oder die richtige Dosis bei bestimmten Krankheiten&#8221;, erläutert Professor Stichtenoth. Viele nutzen diese Möglichkeit. Die Datenbank wird 17.000 Mal pro Monat aufgerufen.</p>
<p>Ein weiteres Angebot ist das Arzneimitteltherapieinformationssystem ATIS. Dieser Beratungsdienst betreut niedergelassene Ärzte in Niedersachsen unentgeltlich und schnell. Möglich macht das eine Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. &#8220;Die Ärzte stellen ihre Anfrage per Internet und wir bearbeiten sie. Manchmal dauert es nur 10 Minuten bis wir die schriftliche Antwort rausschicken, bei komplizierten Fragestellungen sind aber auch mal zwei oder drei Stunden für die Recherche nötig &#8220;, erklärt Professor Stichtenoth. Mit jeder Anfrage sind zwei Experten befasst, in der Regel ein Oberarzt und ein Assistenzarzt. 300 bis 400 Mal pro Jahr bitten niedergelassene Ärzte die Fachleute von ATIS um Unterstützung.</p>
<p>Mit der Einrichtung der W2-Professur unterstreicht die MHH die Wichtigkeit, die das Thema Arzneimittelsicherheit an der Hochschule hat. Professor Dr. Dirk Stichtenoth wurde 1963 in Kassel geboren. Sein Medizinstudium mit anschließender Promotion absolvierte er an der Georg-August-Universität in Göttingen. 1990 begann er seine wissenschaftliche Laufbahn an der Medizinischen Hochschule Hannover. Zunächst war er Arzt im Praktikum am Institut für Klinische Pharmakologie, dann Stationsarzt in der Abteilung Rheumatologie und schließlich wissenschaftlicher Assistent am Institut für Klinische Pharmakologie. Die Jahre 1999 und 2000 verbrachte er als Research Fellow an der University of Michigan in Ann Arbor, USA. 2001 kam er zurück an die MHH und habilitierte sich mit dem Thema &#8220;Synthese und pathophysiologische Bedeutung von Stickstoffmonoxid und Prostanoiden bei chronischen Entzündungen&#8221;. Von 2002 bis 2004 arbeitete Professor Stichtenoth als Oberarzt am Institut für Klinische Pharmakologie. Seit 2002 ist er stellvertretender Leiter dieses Instituts, zwischenzeitlich &#8211; von 2004 bis 2008 &#8211; war er dessen kommissarischer Leiter.</p>
<p>Für die Zukunft hat Professor Stichtenoth sich vorgenommen, einerseits neue Forschungsprojekte voran zu bringen und andererseits die Beratungs- und Informationssysteme weiter auszubauen. So möchte er beispielsweise die zeitliche Verfügbarkeit des ZAS auf täglich 24 Stunden erhöhen und ein elektronisches Arzneimittel-Expertensystem in das IT-System der MHH integrieren. (MHH)</p>
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		<title>Alexander von Humboldt-Professor Dr. Peter Schröder soll an Uni Bonn wirken</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 20:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[professuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier neue Alexander von Humboldt-Professuren wurden jetzt bekannt gegeben, einer der ausgezeichneten Forscher aus dem Ausland soll künftig in Bonn wirken. Prof. Dr. Peter Schröder (51) ist Informatiker am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, USA, und wurde vom...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier neue Alexander von Humboldt-Professuren wurden jetzt bekannt gegeben, einer der ausgezeichneten Forscher aus dem Ausland soll künftig in Bonn wirken. Prof. Dr. Peter Schröder (51) ist Informatiker am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, USA, und wurde vom Institut für Informatik und vom Hausdorff-Center für Mathematik der Universität Bonn gemeinsam für die Förderung vorgeschlagen.<span id="more-2988"></span> Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit 3,5 Millionen Euro Preisgeld der am höchsten dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland und wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. </p>
<p>Das Preisgeld ist für die Finanzierung der ersten fünf Jahre in Deutschland bestimmt. Den Hochschulen eröffnet der Preis die Chance, internationalen Spitzenkräften konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten sowie ihr Profil zu schärfen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan erläutert: &#8220;Der Preis erlaubt es den Hochschulen, Spitzenkräfte zu rekrutieren, die ihrerseits exzellente Kollegen nach sich ziehen. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag, um Forschung an Universitäten in Deutschland dauerhaft und nachhaltig in der internationalen Spitzenliga zu halten.&#8221; </p>
<p>Peter Schröder ist gilt als einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Computergrafik und der ihr zugrunde liegenden Mathematik. So forscht er unter anderem auf dem Gebiet der diskreten Geometrie und deren Anwendung in der interaktiven graphischen Modellierung von komplizierter Objekte am Computer. Professor Rainer Manthey, Vorsitzender der Fachgruppe Informatik der Universität Bonn, freut sich über die Aussicht auf Verstärkung aus Kalifornien: &#8220;Professor Schröder hat bahnbrechende Beiträge zur geometrischen Modellierung geleistet, zur Datenkompression und zur physikbasierten Simulation. Er hat auf diesen Gebieten sowohl neue mathematische Grundlagen gelegt als auch äußert leistungsfähige Algorithmen entwickelt.&#8221; Die Humboldt-Professur ist verknüpft mit einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Informatik in Bonn. Zudem wird Peter Schröder auch das Hausdorff-Zentrum für Mathematik der Universität Bonn mit Anknüpfungspunkten sowohl zur Reinen als auch zur Angewandten Ma thematik verstärken.</p>
<p>Prof. Dr. Peter Schröder, geb. 1960 in Deutschland, ist derzeit am Department of Computer Science des Caltech in Pasadena bei Los Angeles tätig. Nach dem Studium der Mathematik und Informatik an der Technischen Universität Berlin promovierte er 1994 in Princeton. Noch als Doktorand gelang es ihm, ein offenes Problem zu lösen, das schon 1760 von Lambert formuliert worden war. Über die University of South Carolina kam er dann 1995 als Assistant Professor an das Caltech. Innerhalb von drei Jahren wurde er zum Associate Professor und bereits 2001 zum Full Professor ernannt. Professor Schröder hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den NSF Career Award 1996, den ACM SIGGRAPH Computer Graphics Achievement Award 2003 und den Humboldt-Forschungspreis 2006. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Professur für Störungsökologie an der Uni Bayreuth</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 16:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Bayreuth]]></category>
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		<description><![CDATA[Frau Professor Dr. Anke Jentsch übernimmt die Professur für Störungsökologie an der Universität Bayreuth. Präsident Professor Dr. Rüdiger Bormann überreichte ihr jetzt die Ernennungsurkunde. Die Universität Bayreuth schafft damit die erste Professur für Störungsökologie an einer deutschen Universität – für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Professor Dr. Anke Jentsch übernimmt die Professur für Störungsökologie an der Universität Bayreuth. Präsident Professor Dr. Rüdiger Bormann überreichte ihr jetzt die Ernennungsurkunde. Die Universität Bayreuth schafft damit die erste Professur für Störungsökologie an einer deutschen Universität – für ein Thema also, das in der internationalen Umweltforschung stetig an Bedeutung gewinnt.<span id="more-2745"></span></p>
<p>Zuletzt war Anke Jentsch als Professorin für Geoökologie/Physische Geographie im Fachbereich Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau tätig. Die Universität Bayreuth, an die sie jetzt wechselt, ist ihr vertraut: Knapp fünf Jahre lang, von 2004 bis 2009, hatte sie die Juniorprofessur für Störungsökologie und Vegetationsdynamik inne, die auf eine gemeinsame Berufung der Universität Bayreuth und des Helmholtzzentrums für Umwelt-forschung (UFZ) Leipzig zurückging. Dort am Helmholtzzentrum war sie von 2001 bis 2004 als Post-Doc beschäftigt und leitete unter anderem das UFZ-Forschungscluster „Biodiversität und Störung“. Ihre Dissertation hatte sie zuvor mit dem Prädikat „summa cum laude“ am Lehrstuhl für Experimentelle Ökologie und Ökosystembiologie der Universität Bielefeld abgeschlossen – für diese Arbeit erhielt sie den Dissertationspreis der Westfälischen Universitätsgesellschaft Bielefeld. Frau Professor Jentsch ist zudem Trägerin des Horst-Wiehe-Preises der Gesellschaft für Ökologie. Seit 2007 gehört sie der Jungen Akademie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Naturforschenden Gesellschaft Leopoldina an.</p>
<p>Ihre Forschungsschwerpunkte legt Frau Professor Jentsch auf die Auswirkungen des Klimawandels auf Biodiversität, organismische Interaktionen und Ökosystemfunktionen, auf eine Entwicklung von Methoden zur standardisierten Erfassung von Störungsregimen und Vegetationsmustern in verschiedenen Biomen, auf anwendungs-orientierte Forschung zur Störungsökologie ressourcen-limitierter Systeme sowie auf Extremereignisse und Resilienz. Lehrver-anstaltungen hat sie im In- und Ausland für die Studiengänge Geoökologie, Geographie, African Development Studies in Geography, Umweltwissenschaften, Biologie, Biodiversity and Ecology und den Elitestudiengang Global Change Ecology angeboten.</p>
<p>An der Universität Bayreuth wird Frau Professor Dr. Anke Jentsch eigenen Worten zufolge eine engagierte Forschungszusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Geo- und den Biowissenschaften sowie aus der Afrikaforschung suchen. Die bestehenden infrastrukturellen Voraussetzungen, unter anderem im Ökologisch-Botanischen Garten, werde sie intensiv für eigene Experimente und Projekte nutzen, so die Professorin. Und auch an der Selbstverwaltung wolle sie sich aktiv beteiligen. (Uni Bayreuth)</p>
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		<title>Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 für Herbert Waldmann</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
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		<description><![CDATA[Herbert Waldmann, Professor für Biochemie an der Technischen Universität Dortmund und Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, hat die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 erhalten. Die Verleihung erfolgte durch die Fakultät für Chemie der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert Waldmann, Professor für Biochemie an der Technischen Universität Dortmund und Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, hat die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur 2011 erhalten. Die Verleihung erfolgte durch die Fakultät für Chemie der Technischen Universität München (TUM) und die Jürgen Manchot-Stiftung. Professor Waldmann hat der auf die Analyse von Struktur und Funktion von Proteinen gestützten Forschung nach Wirkstoffen entscheidende Impulse verliehen. Die TUM würdigt mit der Auszeichnung seine bahnbrechenden Arbeiten.<span id="more-2668"></span></p>
<p>Herbert Waldmann gilt weltweit als einer der bedeutendsten Vertreter der Chemischen Biologie. Diese Fachrichtung klärt die Chemie biologischer Abläufe auf und nutzt dieses Wissen, um maßgeschneiderte Wirkstoffmoleküle zu entwickeln. Deren Struktur orientiert sich meist an biologischen Vorbildern, die die Natur im Laufe der Evolution über die Jahrmillionen optimiert hat.</p>
<p>„Ich bin ein in der Wolle gefärbter organischer Chemiker,“ bekannte Herbert Waldmann zu Anfang seines Vortrags. „Doch die echten Fortschritte in der Wissenschaft entstehen immer in den Grenzbereichen.“ Ein solcher Grenzbereich ist die Biologische Chemie, in der er die Leistungsfähigkeit der chemischen Synthese und die biologische Relevanz zusammenbringt.</p>
<p>Während andere Arbeitsgruppen und insbesondere auch die pharmazeutische Industrie sich Erfolge beim automatisierten Massenscreening großer Substanzbibliotheken erhofften, wandte er sich der Analyse der Zusammenhänge zwischen biologischer Wirkung und chemischer Struktur zu. Ein Ergebnis seiner Arbeiten war das sogenannte Periodensystem der Naturstoffe, eine baumartige Zusammenstellung der in der Natur relevanten Grundstrukturen von Naturstoffmolekülen und ihrer Beziehungen untereinander.</p>
<p>Der Erfolg gibt Herbert Waldmann recht: Während das Massenscreening enttäuschte, kamen aus seiner Arbeitsgruppe schon eine ganze Reihe physiologisch wirksamer Verbindungen die im Kampf gegen Krebs oder zur Regulierung des Blutzuckerspiegels eingesetzt werden können. Auch eine große Zahl von Doktoranden und Post-Doktoranden und mehr als 400 Publikationen zeugen von seiner hohen wissenschaftlichen Produktivität.</p>
<p>Die Jürgen Manchot-Stiftung, vertreten durch Wilhelm Manchots Urenkel, Thomas Manchot, verleiht die Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur jährlich an herausragende Chemiker. Neben der Würdigung des wissenschaftlichen Werkes ermöglicht die Stiftung die Lehrtätigkeit des Preisträgers am Department Chemie der TU München. Die Auszeichnung erinnert an den Chemiker Wilhelm Manchot (1869 &#8211; 1945), der von 1914 bis 1935 Professor und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts der damaligen Technischen Hochschule München war. Herausragend sind auch seine Verdienste als Hochschullehrer. Er übersetzte das bis heute unter der Bezeichnung „Hollemann-Wiberg&#8221; jedem Studenten bekannte Standardwerk der Anorganischen Chemie ins Deutsche. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Mark-M. Bakran übernimmt Lehrstuhl für Mechatronik an der Uni Bayreuth</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 08:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[elektrotechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Von der Wirtschaft an die Universität Bayreuth, diesen Sprung macht Dr.-Ing. Mark-M. Bakran: Der 42-jährige promovierte Elektrotechniker war zuletzt bei der Siemens AG in Nürnberg für die Leistungselektronik-Entwicklung für Traktionsanwendungen vom Hybrid-Bus bis zum Hochgeschwindigkeitszug verantwortlich. Künftig ist er Professor...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Wirtschaft an die Universität Bayreuth, diesen Sprung macht  Dr.-Ing. Mark-M. Bakran: Der 42-jährige promovierte Elektrotechniker war zuletzt bei der Siemens AG in Nürnberg für die Leistungselektronik-Entwicklung für Traktionsanwendungen vom Hybrid-Bus bis zum Hochgeschwindigkeitszug verantwortlich. Künftig ist er Professor für Mechatronik an der Universität Bayreuth. Bakran nahm jetzt seine Ernennungsurkunde von Universitätspräsident Professor Dr. Rüdiger Bormann entgegen.<span id="more-2656"></span></p>
<p>Studiert hat Bakran an der TU Berlin, dort legte er nach einem Aufenthalt an der University of Surrey in England sein Diplom mit Auszeichnung ab. Von 1993 bis 1995 arbeitete er am Institut für Allgemeine Elektrotechnik an der TU Berlin auf dem Gebiet der Leistungserhöhung von Stromrichtern. Nach seiner Promotion wechselte Bakran zur Siemens AG, absolvierte dort eine Traineeausbildung und war anschließend als Ingenieur an der Entwicklung von Bahnstromrichtern im Siemens Bereich „Automation &amp; Drives“ tätig. 1999 wurde er zum Gruppenleiter für Innovation und Entwicklung von Bahnstromrichtern bestellt, leitete in dieser Position zahlreiche aktuelle Entwicklungsprojekte und trieb Vorfeldthemen auf dem Gebiet der Bahnantriebe voran. Im Jahr 2007 übernahm Bakran die Leitung „Drive Concepts“ im Siemens-Bereich „Industrial Solutions“. Ihm unterstanden zwei Teams, die Großantriebe fortentwickelten. 2009 nahm Bakran dann die nächste Stufe auf der Karriereleiter, er wurde Abteilungsleiter „Power Electronics“ und war Chef von fünf Entwicklungsgruppen.</p>
<p>Neben seinen beruflichen Stationen hat sich Bakran auch in der Lehre engagiert. Seit 2004 war er Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der Universität Hannover für „Elektrische Bahnen“. Innerhalb der Siemens AG gab er sein Wissen und Können im Bereich der Bahnantriebe in einer Akademie weiter.</p>
<p>„In meiner neuen Funktion sehe ich die Herausforderung, meine vielseitigen Erfahrungen für das interdisziplinäre Gebiet der Mechatronik in der Lehre und der Forschung einzusetzen“, so Professor Dr.-Ing. Bakran. „Energietechnik und Elektromobilität sind aktuelle Themen. Ich halte es für wichtig, durch ein attraktives Lehrangebot das Interesse an energie- und antriebstechnischen Themen im Studium zu fördern und damit die Grundlage für eine effektive Forschung zu schaffen.“ (Uni Bayreuth)</p>
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