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	<title>Uninews-Onlineprojekte &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Workshop &quot;Die Aktualität der Romantik&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 16:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das moderne Individuum muss sich in einem prekären Gefüge zurechtfinden, das der Soziologe Ulrich Beck als „Risikogesellschaft“ beschreibt. Dafür hätten Ludwig Tieck, August Wilhelm und Friedrich Schlegel oder Novalis bereits Ende des 18. Jahrhunderts ein Gespür besessen, sagt Prof. Dr....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das moderne Individuum muss sich in einem prekären Gefüge zurechtfinden, das der Soziologe Ulrich Beck als „Risikogesellschaft“ beschreibt. Dafür hätten Ludwig Tieck, August Wilhelm und Friedrich Schlegel oder Novalis bereits Ende des 18. Jahrhunderts ein Gespür besessen, sagt Prof. Dr. Klaus Vieweg von der Universität Jena.<span id="more-2585"></span> Mit diesen Protagonisten der Jenaer Romantik, aber auch mit Johann Gottlieb Fichte, ihrem philosophischen Vater, und mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der die romantischen Gedanken produktiv-kritisch aufnahm, beschäftigt sich ein interdisziplinäres und transkulturelles Kooperationsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Monash-University Melbourne. Um „Die Aktualität der Romantik“ ist es den australischen und deutschen Philosophen und Literaturwissenschaftlern auch im gleichnamigen Workshop zu tun, der am 9. Dezember 2010 ab 9 Uhr im Senatssaal der Universität Jena (Fürstengraben 1) abgehalten wird.</p>
<p>Organisatoren sind Prof. Dr. Klaus Vieweg vom Institut für Philosophie und Junior-Professorin Dr. Yvonne Förster, die in Jena promoviert wurde, mittlerweile aber an der Leuphana-Universität Lüneburg tätig ist. Beide gehören gemeinsam mit den Jenaer Wissenschaftlern Dr. Ralf Beuthan und Claudia Wirsing sowie ihren australischen Mitstreitern Prof. Dr. Franz-Josef Deiters und Prof. Dr. Andrew Benjamin zu den Initiatoren des seit 2008 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekts.</p>
<p>Unter den Referenten des Workshops finden sich Literaturwissenschaftler und Philosophen aus beiden Nationen. Das Programm ist zu finden unter: www.ifp.uni-jena.de/.</p>
<p>Doch worin besteht sie nun eigentlich, jene Aktualität der Romantik? Wie Prof. Vieweg und Dr. Förster erklären, prägten die Romantiker spezielle, miteinander vernetzte Schlüsselbegriffe der Natur, der Autonomie der Kunst, der Arbeit und Produktivität sowie der Bildung. Allerdings seien diese für die Moderne so wegweisenden Konzepte in die Krise geraten, wie die Jenaer Philosophen am Beispiel der Arbeit veranschaulichen. Definierte sich das Individuum vormals über die traditionell mit dem Begriff der Produktivität verknüpfte Arbeit, entkoppeln sich beide Begriffe mehr und mehr, steht die bezahlte Erwerbsarbeit an sich zur Disposition. Für den Einzelnen stellt sich die Frage, worüber er sich stattdessen definieren kann. Taugen produktivitätsfreie Tätigkeiten wie das Erziehen oder die gemeinnützige Arbeit zur Identitätsstiftung? Daraus resultiere im Duktus romantischer Vernetzung die Überlegung, welche Konsequenzen sich für die Bildung ergeben.</p>
<p>Widmen sich die Philosophen vor allem den Schlüsselbegriffen der Romantik, befragen die Literaturwissenschaftler diese auf ihren literarischen Darstellungsaspekt. „Friedrich Schlegel“, sagt Vieweg, „sprach von Transzendentalpoesie, also von der Vereinigung von Philosophie und Literatur.“ Es gehe nicht zuletzt darum, in welchem Medium Erkenntnis dargestellt werde, ergänzt Förster. Eine Erzählung sei ihrem Wesen nach dominant literarisch, ein Traktat philosophisch. Im Fragment oder Essay etwa finden Philosophie und Literatur – ganz im Sinn der auf Universalität und Interdisziplinarität ausgelegten Romantik – zusammen.</p>
<p>Weil das Romantik-Projekt ebenso wie die Romantik selbst im Zeichen von Vernetzung steht, kooperiert es mit dem an der Uni Jena ansässigen Vorhaben „Bildung zur Freiheit. Zeitdiagnose und Theorie im Anschluss an Hegel“. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Forschergruppe – mit Mitwirkenden aus der Soziologie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Kultur und Bildung sowie Philosophie.</p>
<p>Wenn im kommenden Jahr die DAAD-Förderung auslaufen wird, wollen die Wissenschaftler weiterhin innerhalb eines internationalen Netzwerkes mit Partnern zusammenarbeiten (u. a. aus den USA, Japan, Italien, Großbritannien). Einen Vorgeschmack darauf bieten zwei große Tagungen im kommenden Jahr, im März in Melbourne und im Herbst die Abschlusstagung in Florenz, wo die Monash-Universität eine Dependance hat. Die Zukunft steht im Zeichen der Vorfreude – auf einen „internationalen Romantik-Export“. (Uni Jena)</p>
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		<title>DFG-Projekt SANDS erfolgreich abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur für große Firmen ist es wertvoll, wenn ihre Systeme und Netze ohne Abstürze laufen und nach außen hin geschützt sind. An Techniken, mit denen man dies weiter verbessern kann, haben Informatiker der Universität Duisburg-Essen (UDE) mehrere Jahre gearbeitet:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur für große Firmen ist es wertvoll, wenn ihre Systeme und Netze ohne Abstürze laufen und nach außen hin geschützt sind. An Techniken, mit denen man dies weiter verbessern kann, haben Informatiker der Universität Duisburg-Essen (UDE) mehrere Jahre gearbeitet: Das DFG-Projekt SANDS (Static Analysis of Dynamically Evolving Systems) wird jetzt erfolgreich abgeschlossen.<span id="more-2518"></span></p>
<p>Es untersuchte mit einer neuen Software dynamische Systeme, das sind – unter anderem – sich verändernde Netzwerke, die die Teilnehmer betreten und verlassen können. Die Wissenschaftler der Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft überprüften in Fallstudien beispielsweise deren korrektes Verhalten, denn bisher gab es dafür nur wenige geeignete Techniken.</p>
<p>Der Ansatz war, sogenannte Graphtransformationssysteme zu nutzen. Dabei werden statische Zustände durch Graphen dargestellt, d.h. durch Netze aus Knoten und Kanten. Bereits existierende Analysetechniken wurden weiterentwickelt, und mehrere neue entstanden. In Kooperation mit anderen Forschergruppen konnte so die Verifikation dynamischer Systeme verbessert werden.</p>
<p>Jetzt gibt es die vom UDE-Team erstellte Software AUGUR 2, mit der man mit einer Benutzeroberfläche solche Systeme analysieren kann. Dieses Werkzeug gewann den „Graph-based Tool Contest 2009“ in der Kategorie „Verifikation&#8221;. Von den zahlreichen Veröffentlichungen erhielt zudem eine den Preis für den einflussreichsten Artikel in acht Jahren ICGT (International Conference on Graph Transformation). (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>EU-Projekt zur legalen häuslichen Betreuung und Pflege älterer Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Haushalten älterer Menschen in Deutschland sind zurzeit etwa 100.000 und in Österreich weitere 30.000 Frauen aus Osteuropa beschäftigt. Sie kommen aus Polen, Tschechien, der Slowakei, aber auch aus Weißrussland und Georgien. Nicht nur die Arbeitgeber in diesen Haushalten machen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Haushalten älterer Menschen in Deutschland sind zurzeit etwa 100.000 und in Österreich weitere 30.000 Frauen aus Osteuropa beschäftigt. Sie kommen aus Polen, Tschechien, der Slowakei, aber auch aus Weißrussland und Georgien. Nicht nur die Arbeitgeber in diesen Haushalten machen sich strafbar, auch die Haushaltshilfen selbst leben in einer prekären Situation. Wie kann über arbeitsmarktpolitische Strategien erreicht werden, dass Betreuung und Pflege von älteren Menschen zu Hause legal erbracht wird?<span id="more-2003"></span> Dies untersucht ein soeben gestartetes EU-Projekt, das von den Wissenschaftlern des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität koordiniert wird. Neue Wege beschreitet beispielsweise Frankreich. Vom 23. bis 24. April trifft sich das internationale Team von Arbeitsmarktforschern in Frankfurt zur Auftaktveranstaltung des EU-Projekts.</p>
<p>Unterstützung, Betreuung und zunehmend auch Pflege von älteren Menschen zu Hause kann immer weniger durch Angehörige geleistet werden, eine steigende Zahl älterer Menschen lebt allein. Viele sehen sich damit konfrontiert, dass sie für Hilfen beim Kochen, Putzen und einfacher Pflege auf Dritte ausweichen müssen. In Deutschland wie auch in einigen anderen europäischen Ländern besteht derzeit kein ausreichendes und vor allem kein bezahlbares Angebot. In ihrer Not greifen deshalb viele auf Haushaltshilfen aus osteuropäischen Ländern zurück, die sie illegal beschäftigen.</p>
<p>Durch die anwachsende Zahl älterer Menschen, die zu Hause Unterstützung benötigen, steigt der Handlungsbedarf, um ein Angebot an Dienstleistungen aufzubauen, das für alle Älteren bezahlbar ist und das fachlich geschulte Haushaltshilfen bereithält. „Vor allem in Frankreich sind im Rahmen des Borloo-Plans erfolgreich arbeitsmarktpolitische Initiativen entwickelt worden, die darauf zielen, solch ein Angebot zu entwickeln“, erläutert die Geschäftsführerin des IWAK, Dr. Christa Larsen. „Dazu werden Langzeitarbeitslose systematisch für eine Beschäftigung in diesem Bereich geschult und während ihrer Beschäftigung begleitet.<br />
Zudem stehen verschiedene Wege für ihre Weiterqualifizierung zur Verfügung. Darüber hinaus werden diese Angebot häufig subventioniert, um so für alle Haushalte nutzbar zu sein.“ Mit diesen Maßnahmen ist es in Frankreich innerhalb weniger Jahre gelungen, illegale Beschäftigung deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Beschäftigungssituation der Hausangestellten qualitativ deutlich zu verbessern. „Im jetzt an der Goethe-Universität gestarteten Projekt soll an diese Erfahrungen angeknüpft werden, indem exploriert wird, welche dieser Strategien sich auf Deutschland, aber auch auf andere Länder wie Italien und Österreich übertragen lassen“, so Larsen, die dieses Projekt koordiniert.</p>
<p>Neben Wissenschaftlern aus Italien, Deutschland und Österreich ist mit Prof. Aleksander Surdej auch ein polnischer Kollege der Wirtschaftsuniversität Krakau in das Projekt eingebunden. Er wird die Perspektive eines Landes repräsentieren, aus dem viele illegal Beschäftige kommen und in das gleichzeitig aus Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union zahlreiche Haushaltskräfte illegal einwandern. Im transnationalen Austausch werden die Wissenschaftler in den kommenden zwölf Monaten für ihre jeweiligen Länder untersuchen, inwieweit einzelne arbeitsmarktpolitische Instrumente aus Frankreich übertragbar sind.</p>
<p>„Damit diese Konzepte auch außerhalb der Wissenschaft rezipiert werden, sollen diese in die einschlägigen Diskurse von Politik, Verbänden, Arbeitsvermittlung und Qualifizierungsbereich eingebracht werden“, so Larsen. Diese Schnittstelle wird in Deutschland vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit unterstützt, das ebenfalls als Partner im Projekt eingebunden ist. In den anderen Ländern übernehmen einschlägige Ministerien ähnliche Funktionen. Darüber hinaus wird das Projekt in enger Abstimmung mit der Generaldirektion „Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit“ der Europäischen Kommission durchgeführt, da vorgesehen ist, die im Projekt erarbeiteten Instrumente weiteren Staaten in Europa verfügbar zu machen. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Projekte der Uni Magdeburg auf der Cebit 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fakultäten und Institute der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg präsentieren in Zusammenarbeit mit ihren Partnern vom 02. bis 06. März 2010 auf der CeBIT 2010 in Hannover neueste Forschungsergebnisse. „Hörbücher mal anders“ ist der Slogan eines der Projekte. „Audiogent – neue Wege mit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fakultäten und Institute der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg präsentieren in Zusammenarbeit mit ihren Partnern vom 02. bis 06. März 2010 auf der CeBIT 2010 in Hannover neueste Forschungsergebnisse.</p>
<p>„Hörbücher mal anders“ ist der Slogan eines der Projekte.<span id="more-1625"></span> „Audiogent – neue Wege mit interaktiven Hörbüchern an der Uni Magdeburg“ wird von der Fakultät für Informatik vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht dem hörenden Leser selbst zum gestaltenden Schriftsteller zu werden, da er interaktiv auf die Geschichte einwirken kann. Damit könnte eine neue Ära der Literatur eingeleitet werden, in der beispielsweise die Opfer nicht mehr grundsätzlich in die falsche Richtung vor dem Axtmörder flüchten. Mit dem interaktiven Hörbuch soll ein Übergang zwischen einseitig konsumierbarer Literatur und einem mitreißenden Computerspiel geschaffen werden.</p>
<p>Ein weiteres Projekt ist „Auto-Trac“ – ein intelligentes RFIT- und WLAN-gestütztes Warenwirtschaftssystem von der Fakultät für Maschinenbau. Durch die Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen (RFIT) und einem lokalen Funknetz (WLAN) wird eine Echtzeitabbildung des Warenstroms im Unternehmen ermöglicht. Das geschieht mit einer standardisierten Software, die durch diese innovative Technologie unternehmensübergreifend, entlang der Lieferkette, ein einheitliches Warenwirtschaftssystem aufbauen kann. Für die Zukunft ist eine derartige Entwicklung aus unternehmerischer Sicht von großem Interesse.</p>
<p>Insgesamt sind fünf Projekte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf dem Gemeinschaftsstand der Wissenschaftseinrichtungen Sachsen-Anhalts, Sachsens und Thüringens unter dem Motto „Forschung für die Zukunft“ in der Halle 9/Stand D 04 auf der CeBIT 2010 vertreten. (Uni Magdeburg)</p>
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		<title>Projekt &quot;PONS-Brücke&quot; erhält 500.000 Euro</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus dem Wettbewerb „Bologna – Zukunft der Lehre“, ausgeschrieben von der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator, gehen 500.000 Euro an das Projekt „PONS-Brücke“. Das Pilotprojekt unter Federführung der Universität Göttingen ist als eine Art Erasmusprogramm innerhalb Deutschlands gedacht. Die Mobilität...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Wettbewerb „Bologna – Zukunft der Lehre“, ausgeschrieben von der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator, gehen 500.000 Euro an das Projekt „PONS-Brücke“. Das Pilotprojekt unter Federführung der Universität Göttingen ist als eine Art Erasmusprogramm innerhalb Deutschlands gedacht.<span id="more-1576"></span> Die Mobilität von Freiburger Bachelor- und Master-Studierenden mit den Studienschwerpunkten Klassische Archäologie oder Christliche Archäologie am Institut für Archäologische Wissenschaften (IAW) der Universität Freiburg und von Studierenden an acht anderen deutschen Instituten für Klassische Archäologie soll damit gefördert werden.</p>
<p>Beim Wettbewerb wurde die „PONS-Brücke“ aus 180 eingereichten Anträgen als eines von acht Projekten in der ersten Förderlinie zur Finanzierung ausgewählt. Finanzielle Unterstützung, die Koordination der Lehrveranstaltungen und Hilfe bei der Organisation des Aufenthalts an der Gastuniversität gehören zu den Leistungen für geförderte Studierende. Sie lernen so die Forschungsschwerpunkte anderer Universitäten kennen.</p>
<p>Neben Freiburg beteiligen sich die Institute für Klassische Archäologie in Bochum, Bonn, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Regensburg, Rostock und Tübingen am Austausch. „Wir haben uns bewusst für kleine und mittelgroße Städte und Institute mit komplementären wissenschaftlichen Profilen entschieden, was eine übersichtliche und studierendennahe Koordination ermöglicht“, erklärt Prof. Dr. Ralf von den Hoff vom IAW der Uni Freiburg.</p>
<p>Er hofft, dass bereits im Wintersemester 2010/2011 die ersten Wechsler losgeschickt werden können. Die Beteiligten starten schon jetzt mit der Ausarbeitung. Etabliert sich die zunächst auf vier Jahre angesetzte „PONS-Brücke“, kann sich der Freiburger Archäologe vorstellen, die Mobilitätsförderung auf andere Bereiche der Archäologie oder die Klassischen Altertumswissenschaften, sowie auf größere Universitäten zu erweitern. (Uni Freiburg)</p>
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		<title>Tourismusprojekt &quot;AGORA 2.0&quot;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald hat für das Tourismusprojekt „AGORA 2.0“ jetzt 2,3 Millionen Euro eingeworben. In dem Projekt geht es um Identität im Ostseeraum. Vom 11. bis zum 13. Februar 2010 findet in Greifswald die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald hat für das Tourismusprojekt „AGORA 2.0“ jetzt 2,3 Millionen Euro eingeworben. In dem Projekt geht es um Identität im Ostseeraum. Vom 11. bis zum 13. Februar 2010 findet in Greifswald die Auftaktveranstaltung statt. Es werden Gäste aus zehn Ländern des Ostseeraums erwartet.<span id="more-1425"></span></p>
<p>Das Projekt wurde im 2. Aufruf des Baltic Sea Region Programme 2007 – 2013 (Nachfolge des früheren INTERREG III B Programms) bestätigt und zielt auf die Entwicklung und Verbesserung einer gemeinsamen Identität des Ostseeraums. Die Basis bildet die nachhaltige Nutzung der reichen Potenziale des Natur- und Kulturerbes. Dabei ist der „Erbe“-Begriff bewusst weiter gefasst und nicht begrenzt durch den Umfang der UNESCO Welterbe-Liste.</p>
<p>Eines der Arbeitspakete befasst sich mit Marktforschung und will klein- und mittelständische Tourismusunternehmen unterstützen, indem aufbereitete Marktdaten frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden. Ein anderes Arbeitspaket zielt auf die systematische Suche, webbasierte Erfassung und Strukturierung von identitätsstiftenden Potenzialen und deren spezifische Auswahl für den Entwurf eines Identitätsprofils.</p>
<p>Fünf Pilotprojekt-Gruppen arbeiten an der Entwicklung von innovativen Tourismusprodukten. Der Fokus liegt dabei auf konkreten kulturellen und natürlichen Schätzen des Ostseeraums: Schlösser, Backsteingotik, Wald, Wanderdünen, Steine. Dabei arbeiten jeweils Partnern aus zwei bis vier Ländern zusammen. Sie nutzen die Erfahrungen vorangegangener Projekte.</p>
<p>AGORA 2.0 erfüllt die Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung und wurde deshalb als Baltic 21-Leuchtturmprojekt bestätigt. Das Projekt trägt zur Umsetzung der EU-Strategie für den Ostseeraum bei.</p>
<p>Das Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald übernimmt die Leitung des dreijährigen Projekts. Ebenso wie sein Vorläufer, wurde dieses Projekt von Prof. Wilhelm Steingrube, initiiert und entwickelt. Insgesamt sind 24 Partner in das Vorhaben eingebunden. (Uni Greifswald)</p>
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		<title>Flexibilisierungsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/01/04/flexibilisierungsstrategien-fur-kleine-und-mittlere-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 08:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Zeiten von Wirtschaftskrise und Einsparungszwang suchen Unternehmen immer mehr nach Möglichkeiten, um einerseits die Produktivität zu halten und andererseits an geeigneten Stellen zu sparen. Deshalb ist eine hohe Flexibilität in den Firmen wichtig. Großunternehmen haben ihre Strategien, um der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten von Wirtschaftskrise und Einsparungszwang suchen Unternehmen immer mehr nach Möglichkeiten, um einerseits die Produktivität zu halten und andererseits an geeigneten Stellen zu sparen. Deshalb ist eine hohe Flexibilität in den Firmen wichtig. Großunternehmen haben ihre Strategien, um der Krise entgegenzuwirken. Jedoch tun sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schwer, flexibel und dennoch stabil darauf zu reagieren. Deshalb erforscht die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Chemnitz derzeit Flexibilisierungsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen.<span id="more-1046"></span></p>
<p>&#8220;Gerade in der heutigen Zeit schultern maßgeblich diese KMU die Volkswirtschaft der Bundesrepublik. Sie machen 99,5 Prozent der gesamten Unternehmen in Deutschland aus und stellen 60,6 Prozent der Arbeitsplätze zur Verfügung. Dabei erwirtschaften sie 53,2 Prozent der Bruttowertschöpfung&#8221;, berichtet Prof. Dr. Egon Müller, Inhaber der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb, und ergänzt: &#8220;Auf Grund der hohen Wettbewerbsintensität und des ständigen Weiterentwicklungsdrucks im immer globaleren Markt werden gerade von diesen Firmen Anpassungen erwartet. Neue und verbesserte Technologien sowie die soziale und demografische Entwicklung der Gesellschaft setzen den Unternehmen stark zu. Denn KMU können meist nur zeitversetzt darauf reagieren.&#8221; Während Großunternehmen in der Regel zu Flexibilisierungsstrategien greifen, um diesem Veränderungsdruck gerecht zu werden, nutzen KMU solche Strategien nur punktuell und eingeschränkt.</p>
<p>Ziel des Projektes ist die Erforschung von Flexibilisierungsstrategien, die industrielle KMU nutzen können, ohne dabei auf Stabilitätsaspekte verzichten zu müssen. Im Ergebnis soll ein ganzheitliches Konzept geschaffen werden, das Empfehlungen zu geeigneten Strategien ausspricht. Neu an diesem Projektansatzes ist, dass stabilitätsförderliche Faktoren bei der Auswahl von betrieblichen Flexibilisierungsstrategien berücksichtigt werden. Die Forscher greifen dabei auf Strategien zurück, die sich bei KMU bereits bewährt haben oder die bisher nur von Großunternehmen genutzt wurden und jetzt auf die wirtschaftlichen Bedingungen von KMU angepasst werden. Doch nicht jede Strategie ist für jedes Unternehmen anwendbar. &#8220;Eine Flexibilisierung darf nicht um jeden Preis durchgeführt werden. Im Vordergrund müssen immer Stabilitätsaspekte stehen&#8221;, sagt Prof. Müller, Leiter des Projektes. Deshalb entwickeln die Wissenschaftler Analysemethoden und -werkzeuge, die KMU vor dem Hintergrund von Stabilität und Flexibilität eine richtige Auswahl treffen lassen.</p>
<p>Das Projekt besitzt mit dem RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.) Berlin-Brandenburg, dem RKW Sachsen, dem RKW Sachsen-Anhalt und dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) Landesverband Ost starke Partner. Unter diesen vier Industrieverbänden gruppieren sich mehr als 100 Unternehmen, die indirekt am Projekt beteiligt sind. Außerdem bestehen im Rahmen der EU-geförderten Coordination Action WORK-IN-NET internationale Partnerschaften mit den Universitäten Helsinki und Bologna.<br />
Das Forschungsprojekt mit dem Titel &#8220;KMUflex &#8211; Stabilitätsförderliche Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Kompetenzzellen&#8221; wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäische Sozialfonds (ESF) von 2009 bis 2013 mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert. Es ist Teil des BMBF-Forschungs- und Entwicklungsprogramms &#8220;Arbeiten &#8211; Lernen &#8211; Kompetenzen entwickeln&#8221;. An der TU Chemnitz wurden fünf neue Arbeitsstellen geschaffen. (TU Chemnitz)</p>
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		<item>
		<title>Start des &quot;Bagdad-Erbil-Erlangen-Projekts&quot;</title>
		<link>http://uninews-online.de/2009/12/08/start-des-bagdad-erbil-erlangen-projekts/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 16:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Erlangen-Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[partnerschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die strategische akademische Partnerschaft der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Irak kommt rasch auf Touren. In diesen Tagen startet das „Bagdad-Erbil-Erlangen-Projekt“ (BEEP), das der Erlanger Nahost-Ökonom Prof. Dr. Sefik Alp Bahadir initiiert hat. Das Projekt will die Hochschulpartnerschaft mit den Universitäten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die strategische akademische Partnerschaft der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Irak kommt rasch auf Touren. In diesen Tagen startet das „Bagdad-Erbil-Erlangen-Projekt“ (BEEP), das der Erlanger Nahost-Ökonom Prof. Dr. Sefik Alp Bahadir initiiert hat. Das Projekt will die Hochschulpartnerschaft mit den Universitäten Bagdad, Mustansiriya (Bagdad) und Salahaddin (Erbil) im Fachgebiet Wirtschaftswissenschaft aufbauen und zugleich die Zusammenarbeit der Partneruniversitäten mit der Wirtschaft stärken.<span id="more-837"></span> Die dafür vorgesehene Rahmenvereinbarung wird am 8. Dezember 2009 von Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske und den Präsidenten der irakischen Unis unterzeichnet.</p>
<p>Am 9. Dezember wird um 14.00 Uhr das Erlanger Zentrum für Irakstudien in Tennenlohe, Am Weichselgarten 9, mit einem Empfang und irakischer Musik feierlich eröffnet. Das Zentrum ist nicht nur als Forschungseinrichtung, sondern auch als Begegnungsstätte für irakische und deutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und Wirtschaftspraktiker gedacht. Bereits am 7. Dezember hat in Erlangen ein Symposium begonnen, an dem die drei Präsidenten und 35 Wirtschaftswissenschaftler aus sechs irakischen Universitäten teilnehmen. Bis zum 9. Dezember befassen sie sich mit wissenschaftlichen Bewertungen und Vorschlägen zum wirtschaftlichen und akademischen Wiederaufbau des Iraks. Alle Veranstaltungen des Symposiums in der Aula des Schlosses stehen Interessierten offen.</p>
<p>Im Februar 2009 hatte der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Bagdad eine „Deutsch-Irakische Strategische Akademische Partnerschaft“ vereinbart, um die Zusammenarbeit der Universitäten zu fördern und langfristig eine deutsch-irakische Universität zu gründen. Von 27 Bewerbungen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst hatten fünf Erfolg. Eines davon ist das BEEP-Projekt, das nun zunächst bis Ende 2011 mit 890.000 Euro gefördert wird.</p>
<p>Ausschlaggebend für die Auswahl der drei irakischen Partneruniversitäten war, dass Professoren dieser Unis schon im Frühjahr 2004, kurz nach dem Irakkrieg, an einem Winterkurs von Prof. Bahadir teilgenommen und ihre Präsidenten mit Rektor Grüske eine Vereinbarung über künftige Zusammenarbeit getroffen hatten. Die tragenden Säulen des jetzigen Partnerschaftsprogramms sind Doppel-Master- und Doppel-Promotionsprogramme, Studenten- und Wissenschaftleraustausch sowie die Einrichtung von Zentren für Irakstudien in Erlangen, Bagdad und Erbil. Die ersten drei Doktoranden und zwei Wissenschaftler aus dem Irak forschen bereits seit Anfang des Wintersemesters an der Universität Erlangen-Nürnberg.</p>
<p>Wirtschaftsaufbau und Hochschulmanagement<br />
Auf der Tagesordnung des Symposiums stehen am 7. und 8. Dezember Fragen der Hochschulausbildung und des Hochschulmanagements in einer sich rapide verändernden Umwelt: Im Irak haben die Hochschulen die verheerenden Folgen des Wirtschaftsembargos und Krieges zu meistern, in Deutschland befinden sich die Universitäten in einem Prozess der tiefgreifendsten Veränderungen und Reformen seit mehr als 50 Jahren. Die Frage stellt sich, ob und was deutsche und irakische Universitäten in dieser Lage voneinander lernen können. Am 9. Dezember wird das große Potential der deutsch-irakischen Wirtschaftspartnerschaft sowie von deutschen Direktinvesti­tionen im Irak behandelt. Vom 10. bis 17. Dezember wird das Symposium in Nürnberg, Würzburg und Berlin fortgesetzt – an mehreren Hochschul-, Wirtschafts- und politischen Einrichtungen. Für weitere Informationen siehe: www.cis.uni-erlangen.de. (Uni Erlangen-Nürnberg)</p>
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		<title>&quot;Naturwissenschaftlicher Unterricht&quot; an der Uni Duisburg-Essen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Biologen, Chemiker und Physiker legen hier ihre didaktischen Erfahrungen mit dem Wissen von Lehr-Lernpsychologen und Erziehungswissenschaftlern in eine Waagschale: in der Forschergruppe und dem Graduiertenkolleg „Naturwissenschaftlicher Unterricht“ an der Universität Duisburg-Essen. Nun erweitert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Förderung nochmals...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Biologen, Chemiker und Physiker legen hier ihre didaktischen Erfahrungen mit dem Wissen von Lehr-Lernpsychologen und Erziehungswissenschaftlern in eine Waagschale: in der Forschergruppe und dem Graduiertenkolleg „Naturwissenschaftlicher Unterricht“ an der Universität Duisburg-Essen. Nun erweitert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Förderung nochmals um mehr als zwei Millionen Euro.<span id="more-582"></span></p>
<p>Damit werden zwölf Projekte für die kommenden zwei Jahre sowie das Graduiertenkolleg für drei Jahre finanziert. Die Kombination von Forschergruppe und Graduiertenkolleg ist in Deutschland bislang einmalig. Fachübergreifend wird seit 2003 untersucht, welche Wirkung naturwissenschaftlicher Unterricht hat.</p>
<p>Ziel ist eine Bestandsaufnahme der qualitätsfördernden Rahmenbedingungen. Die Kombination der unterschiedlichen Disziplinen macht es möglich, unterrichtliche Zusammenhänge, individuelle Lehr- und Lernprozesse sowie systemische Bedingungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu analysieren.</p>
<p>Sieben Projekte der Forschergruppe (Sprecher Prof. Dr. Hans E. Fischer) setzen ihre bisherige Arbeit fort. Zudem gibt es fünf neue Projekte, davon drei unter der Leitung von Nachwuchswissenschaftlern. Diese werden in der empirischen Bildungsforschung in der interdisziplinären Gruppe von Biologie, Chemie, Physik, Psychologie und Erziehungswissenschaft durchgeführt. Die neue Förderphase beinhaltet Sachmittel in Höhe von etwa 400.000 Euro und zusätzlich Gelder für 11 Doktoranden, vier Postdoktoranden und eine Professur.</p>
<p>Mit etwa 1,5 Millionen Euro wird das Graduiertenkolleg (Sprecherin Prof. Dr. Elke Sumfleth) ausgestattet. Es kann so ab Januar 2010 sechzehn Promotionsstipendien und ein Postdoktorandenstipendium für die Dauer von drei Jahren vergeben. Insgesamt werden hier 30 Doktoranden eine interdisziplinäre Ausbildung in Unterrichtsforschung und Unterrichtspraxis erhalten. (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>Studenten engagieren sich in sozialen Einrichtungen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 13:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Augsburg]]></category>
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		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Studierenden des Vereins Global Business Management e.V. veranstalten am Dienstag, dem 10. November 2009, einen &#8220;Social Day&#8221;. Ca 100 Mitglieder des von den Studierenden gegründeten Fördervereins werden sich an diesem Tag in verschiedenen Projekten sozial engagieren. Die einzelnen Projekte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studierenden des Vereins Global Business Management e.V. veranstalten am Dienstag, dem 10. November 2009, einen &#8220;Social Day&#8221;. Ca 100 Mitglieder des von den Studierenden gegründeten Fördervereins werden sich an diesem Tag in verschiedenen Projekten sozial engagieren. Die einzelnen Projekte wurden in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligen Zentrum Augsburg ausgesucht und aufeinander abgestimmt.<span id="more-429"></span></p>
<p>Aktiv werden die Studierenden in Seniorenheimen, Jugendzentren und Kindertagesstätten. Die Aktivitäten reichen von der Beteiligung an der Patientenbetreuung, über Gartenarbeit und dem Streichen von Wänden bis hin zur Erarbeitung eines Marketingkonzepts. Nach Durchführung der Projekte werden die Erfahrungen dokumentiert und ausgewertet.</p>
<p><strong>Studentischer Förderverein GBM mit sozialer Komponente</strong><br />
Pro Studienjahr werden nur etwa 50 Studierende für den Studiengang Global Business Management (GBM) zugelassen. Somit stellt die Auswahl &#8211; im Wintersemester 2008/09 bewarben sich mehr als 1200 Personen &#8211; bereits eine Auszeichnung dar. Um ausgewählt zu werden, müssen aber nicht nur die fachlichen Qualifikationen stimmen, es wird auch ein gewisses Maß an sozialem Engagement erwartet. Dieses Engagement stellen die Studierenden des Fördervereins von GBM nun mehr als deutlich unter Beweis. Einen Tag lang gehen sie in soziale Einrichtungen in der Stadt Augsburg und Umgebung und bringen dort ihr fachliches Wissen ein oder stellen schlicht ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Die Vereinsmitglieder wollen damit auch demonstrieren, dass bei einem funktionierenden Global Business Management nicht nur buchhalterisches Know How gefragt ist, sondern auch stets eine soziale Komponente dazugehört.</p>
<p><strong>Im Einzelnen werden die Studierenden in folgenden Einrichtungen tätig:</strong><br />
Nachsorgezentrum Augsburg, Freiwilligen-Zentrum Augsburg, SKM Augsburg e.V, Kindertagesstätte Herrenbach, Kosmos Jugendhaus Univiertel Augsburg, Südstern-Jugendtreff Haunstetten, AIP (Augsburg Integration Plus) GmbH, Pro familia e.V. Augsburg, Mehr-Generationen-Treffpunkt, Notburgaheim Westheim und BRK, Aichach-Friedberg.</p>
<p><strong>Global Business Management</strong><br />
Neben betriebs- und volkswirtschaftlichen Lerninhalten sind vor allem interkulturelle Angebote sowie Veranstaltungen in mindestens zwei Fremdsprachen verpflichtende Bestandteile des Studiums. Ein obligatorisches Auslandssemester oder -praktikum sind in diesen Studiengang integriert. Mit etwa 50 Prozent der Gewichtung nimmt die Abiturnote beim studiengangsspezifischen Eignungsfeststellungsverfahren den höchsten Stellenwert ein. Zu den weiteren Kriterien zählen fachspezifische Noten (Fremdsprachen, Wirtschaft und Mathematik) sowie bereits vorhandene Auslandserfahrung, soziales Engagement oder berufspraktische Tätigkeiten. &#8220;GBM ist einfach ein tolles Studium in freundschaftlicher Atmosphäre&#8221;, bringt Verena Stein, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, die Vorzüge des Studiums sowie Fördervereins auf den Punkt. (Uni Augsburg)</p>
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