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	<title>Uninews-Onlinestipendien &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Florian Dort erhält Ernst von Siemens Promotionsstipendium</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 10:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[promotionen]]></category>
		<category><![CDATA[stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Dort, Doktorand am mathematischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bei Prof. Dr. Tomas Sauer, wurde am 7. April 2011 im Rahmen einer Feierstunde das Ernst von Siemens Promotionsstipendium verliehen. Die Siemens AG fördert damit sein Dissertationsprojekt „Zahnradherstellung auf CNC-Universalmaschinen“....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Florian Dort, Doktorand am mathematischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bei Prof. Dr. Tomas Sauer, wurde am 7. April 2011 im Rahmen einer Feierstunde das Ernst von Siemens Promotionsstipendium verliehen. Die Siemens AG fördert damit sein Dissertationsprojekt „Zahnradherstellung auf CNC-Universalmaschinen“.<span id="more-3022"></span></p>
<p>Im Rahmen des Projekts „Generation21“ unterstützt die Siemens AG jedes Jahr etwa zehn konzernweit ausgewählte Dissertationsprojekte. Diese müssen gleichzeitig von großem wissenschaftlichem Interesse und herausragendem Anwendungsnutzen sein. Das Stipendium umfasst unter anderem ein besonderes Budget für Kongressreisen, um es den Doktoranden zu ermöglichen, ihre theoretischen Resultate auch der Fachwelt vorzustellen und wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Florian Dort hat an der JLU Mathematik mit Nebenfach Physik studiert und bereits seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit Siemens Automation &#038; Drives, betreut von Prof. Dr. Tomas Sauer, Prof. Dr. Wolfgang Papiernik (Siemens AG) und Dipl.-Ing. Andreas Uhlich, in Erlangen/Frauenaurach angefertigt.</p>
<p>Aufgrund der dabei erzielten beachtlichen Resultate wurde ihm von Siemens Automation &#038; Drives eine Promotionsstelle angeboten, auf der er seit Januar 2010 in Frauenaurach die in der Diplomarbeit begonnene Forschung sehr erfolgreich fortsetzt. So mündete bereits im ersten Jahr eines der Ergebnisse in eine Patentanmeldung.</p>
<p>Dies ist bereits das dritte Ernst von Siemens Promotionsstipendium, das einem Doktoranden aus der Arbeitsgruppe „Numerische Mathematik“ bei Prof. Dr. Tomas Sauer zugesprochen worden ist. (Uni Gießen)</p>
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		<title>Goethe-Stipendienprogramm erfolgreich gestartet</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/02/23/goethe-stipendienprogramm-erfolgreich-gestartet/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 13:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[stiftungen]]></category>
		<category><![CDATA[stipendien]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Goethe-Universität beteiligt sich am nationalen Stipendienprogramm. Unter dem Motto: „Chancen schenken“ hat sie in den letzten Monaten das Goethe-Stipendienprogramm aufgelegt und dafür von ihren Ehemaligen, privaten Spendern, Frankfurter Mäzenen und Stiftungen bereits über die Hälfte der 161 zu vergebenen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goethe-Universität beteiligt sich am nationalen Stipendienprogramm. Unter dem Motto: „Chancen schenken“ hat sie in den letzten Monaten das Goethe-Stipendienprogramm aufgelegt und dafür von ihren Ehemaligen, privaten Spendern, Frankfurter Mäzenen und Stiftungen bereits über die Hälfte der 161 zu vergebenen Stipendien für begabte Studierende eingeworben.<span id="more-2783"></span> Einer der ersten Frankfurter Bürger, die spendeten, war Ehrensenator und Bundesverdienstkreuz-Träger Carlo Giersch, der spontan 20 Jahresstipendien im Wert von 36.000 Euro schenkte.</p>
<p>Jetzt engagieren sich auch zunehmend Unternehmen und Verbände aus der Region: Die ersten zehn Firmen-Jahresstipendien spendeten bereits die beiden Unternehmen Biotest AG und Immundiagnostik AG. Vizepräsident Schubert-Zsilavecz zeigt sich erfreut über die Unterstützung aus der Wirtschaft: „Dies ist ein wichtiges Signal an andere Unternehmen aus der Region. Wer gute Studierende nach Frankfurt holen und sie dort halten will, muss attraktive Angebote machen.“ Dank des Stipendienprogramms könnten Goethe-Universität zusammen mit der Stadt im Wettbewerb mit anderen leistungskräftigen Städten und Regionen noch besser punkten. „Ich hoffe, dass sich noch viele Frankfurter Bürger sowie Unternehmen und Stiftungen aus der Region am Goethe-Stipendium beteiligen“.</p>
<p>Das Attraktive an dem Programm ist die hälftige Finanzierung durch den Bund. Für jeden über Spenden eingeworbenen Euro erhält die Goethe-Universität einen zusätzlichen Euro vom Bund. Insgesamt müssen jährlich rund 300.000 € über Spenden eingeworben werden, damit der Bund den selben Anteil einbringt und so 161 Studierende mit einem Jahresstipendium in Höhe von je 3.600 € unterstützt werden können. Das Stipendium soll Erstsemester und Studierende unterstützen, die sich einerseits durch hervorragende Schul- bzw. Studienleistungen qualifiziert haben, zusätzlich können aber auch gesellschaftliches Engagement oder die familiäre Situation bei der Auswahl berücksichtigt werden.</p>
<p>Für die Gewährung eines Jahresstipendiums sind Spenden in Höhe von 1.800 Euro nötig. Neben der Übernahme eines ganzen Stipendiums besteht die Möglichkeit, sich auch mit kleineren Spenden ab 50 Euro an der Finanzierung eines ganzen Stipendiums zu beteiligen. Alle Förderer werden unabhängig von der Höhe des gespendeten Betrags zu einer Feier anlässlich der Stipendienvergabe eingeladen und können dort die geförderten Studierenden persönlich kennen lernen.</p>
<p>Die Goethe-Universität sieht das nationale Stipendienprogramm als Initialzündung, um ein eigenes, dauerhaftes Stipendienprogramm aufzubauen. „Stipendien sind in der heutigen Zeit eines der besten Instrumente, um jungen Talenten aus allen gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten eine Chance auf ein gutes Studium zu geben“, erklärt Vizepräsident Schubert-Zsilavecz. „Dies sind die zukünftigen Leistungsträger, die Deutschland und die Region Frankfurt Rhein-Main brauchen. Ich wünsche mir deshalb, dass viele Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sich beteiligen und so begabten jungen Menschen eine Chance geben.“Rund 80 weitere Stipendien müssen noch eingeworben werden, damit dann zum Wintersemester 2011/12 alle 161 Stipendien vergeben werden können. Schubert-Zsilavecz ist optimistisch, dass es gelingt, dieses Ziel noch zu übertreffen: „Es wäre großartig, wenn wir in diesem Jahr bereits Spenden für den nächsten Stipendiatenjahrgang einwerben könnten. Erklärtes Ziel der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, ist eine Förderung von bis zu acht Prozent aller Studierenden &#8211; für die Goethe-Universität eine große Herausforderung.</p>
<p>Interessierte Förderer erhalten weitere Informationen von Caroline Mattingley-Scott, Tel.: 060-798 22472 und Lucia Lentes, Tel.: 069-798 22756. Gespendet werden kann auf das Universitätskonto 100 64 10, BLZ: 500 500 00 bei der Landesbank Hessen-Thüringen mit dem Verwendungszweck:Stipendienprogramm 300 001 000 4. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Erste private Initiative zur Studienförderung an der BTU Cottbus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 16:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A5 - Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[TU Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[begabtenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[stiftungen]]></category>
		<category><![CDATA[stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des neuen Stipendienprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann MdB sich als erster Stipendiengeber bereit erklärt, einen begabten Studierdenden der BTU Cottbus zwei Semester lang mit jeweils 150€ monatlich zu unterstützen. Für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des neuen Stipendienprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann MdB sich als erster Stipendiengeber bereit erklärt, einen begabten Studierdenden der BTU Cottbus zwei Semester lang mit jeweils 150€ monatlich zu unterstützen.<span id="more-2739"></span></p>
<p>Für BTU-Präsident Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli ist das ein Programmstart mit Initialcharakter: „ Es ist bemerkenswert, dass dieses erste Stipendium durch eine Privatperson gespendet wurde. Das zeigt, dass jeder, der dazu bereit ist, junge Talente fördern kann. Ein großes Potential sehe ich aber auch darin, dass auch kleine oder mittelständische Unternehmen mit 150€ monatlich an dem Programm teilnehmen können. Ich wünsche mir natürlich, dass wir vielen unserer Studierenden eine solche Möglichkeit bieten können und freue mich über jedes weitere Angebot.“</p>
<p>„Ich habe mich als Forschungspolitischer Sprecher der FDP- Bundestagsfraktion  für dieses Gesetz stark gemacht ,weil es möglichst vielen begabten  Studierenden die große Chance bietet, ohne belastende Rückzahlungsverpflichtungen mehr Zeit in Lehre und Forschung zu investieren. Ich bin überzeugt, dass mein Beispiel Schule machen wird, denn es geht letztlich um unser gemeinsames Anliegen, die Bildungsrepublik Deutschland zu stärken und auch in unserer Region den Fachkräftenachwuchs zu sichern.“ erklärte Prof. Neumann.</p>
<p>An dem Stipendienprogramm können sich Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen beteiligen. Die Stipendiengeber spenden jeweils 150€ monatlich und der Bund gibt dieselbe Summe dazu. Somit beträgt der Regelsatz 300€ pro Monat. Für eine Mindestdauer von einem Jahr (zwei Semestern) kann sich diese Unterstützung für junge Studierende sehen lassen. Zielstellung des Programms ist, dass bis zu acht Prozent der Studierenden einer Hochschule ein Stipendium erhalten. Für die Vergabe der Mittel an die Studierenden wurde ein eigenes Verfahren entwickelt, das Begabung, Leistung und Engagement in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Am 1. Februar 2011 gab Bundesministerin Annette Schavan den Startschuss für das neue Förderprogramm, das den Grundstein für eine neue Stipendienkultur in Deutschland bilden soll. Der Bundestag hatte das „Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms &#8211; StipG“ mit Zustimmung des Bundesrates bereits im Sommer 2010 beschlossen und in Kraft gesetzt.</p>
<p>Das Stipendienprogramm wird durch folgende wesentliche Merkmale bestimmt:</p>
<p>1. Die Finanzierung besteht zu jeweils 50% aus Mitteln Dritter sowie aus einem Bundeszuschuss (BMBF);</p>
<p>2. Hochschulen werben je Stipendium 150€ Drittmittel bei Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen als Spenden ein und der Bund gibt jeweils 150€ dazu. Der Regelsatz beträgt damit 300€ pro Monat;</p>
<p>3. Private Mittelgeber können eine Zweckbindung vorgeben (z.B. ein bestimmtes Fach), wobei diese Stipendien nur maximal zwei Drittel der in einem Ka-lenderjahr neu zu vergebenen Stipendien ausmachen dürfen, ein Drittel muss fachungebunden bleiben;</p>
<p>4. Zielstellung ist, dass bis zu acht Prozent der Studierenden einer Hochschule ein Stipendium erhalten. Dieses Ziel soll schrittweise erreicht werden. Das Programm startet im Sommersemester 2011 mit Fördermöglichkeiten für maximal 29 Studierende;</p>
<p>5. Die Hochschulen vergeben diese Stipendien an ihre Studierenden in eigener Verantwortung und entwickeln dafür ein eigenes Vergabeverfahren, das Begabung, Leistung und Engagement in den Mittelpunkt stellt;</p>
<p>6. Die Mindestdauer der Förderung beträgt ein Jahr (zwei Semester), die  Höchstdauer entspricht der Regelstudienzeit;<br />
(BTU Cottbus)</p>
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		<title>Karl-Winnacker-Dozentenstipendium für Jörg Hartig</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[auszeichnungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Konstanzer Juniorprofessor Dr. Jörg Hartig wurde als herausragender Nachwuchswissenschaftler mit dem Karl-Winnacker-Dozentenstipendium ausgezeichnet. Das Karl-Winnacker-Dozentenstipendium wird in diesem Jahr erstmals über den Fonds der Chemischen Industrie vergeben, der mit rund zehn Millionen Euro die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Konstanzer Juniorprofessor Dr. Jörg Hartig wurde als herausragender Nachwuchswissenschaftler mit dem Karl-Winnacker-Dozentenstipendium ausgezeichnet. Das Karl-Winnacker-Dozentenstipendium wird in diesem Jahr erstmals über den Fonds der Chemischen Industrie vergeben, der mit rund zehn Millionen Euro die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen unterstützt.<span id="more-2569"></span> Der Chemiker Jörg Hartig arbeitet im Bereich der chemischen und synthetischen Biologie, an der Schnittstelle zwischen Chemie und Biologie.</p>
<p>Schwerpunkt seiner Forschung ist die Arbeit an funktionalen Nukleinsäu-ren und deren Beteiligung an der Regulation der Genexpression. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, bekundet Jörg Hartig: „Die sehr gute finanzielle Ausstattung des Stipendiums stellt einen wichtigen Beitrag für unsere vertiefenden Arbeiten im Bereich der RNA-Schalter dar.“</p>
<p>Das Stipendium ist mit 37.500 Euro dotiert, zusätzlich werden Jörg Hartig weitere 35.000 Euro für Sachmittel oder eine Doktorandenstelle zur Verfügung gestellt. Das Karl-Winnacker-Stipendium wurde bis 2009 von der gemeinnützigen Stiftung Aventis Foundation vergeben. Im Zuge einer Kooperation mit dem Fonds der Chemischen Industrie, dem Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie, wird diese Auszeichnung fortan als Karl-Winnacker-Dozentenstipendium vergeben. Die finanziellen Mittel stellt die Aventis Foundation zur Verfügung, Auswahl und Vergabe des Stipendiums erfolgen durch den Fonds der Chemischen Industrie.</p>
<p>Jörg Hartig ist Lichtenberg-Professor an der Universität Konstanz. Er studierte Chemie an der Universität Bonn und wurde 2003 mit einer Arbeit über Reporter-Ribozyme zur Detektion biomolekularer Interaktionen promoviert. Nach einer Forschungszeit an der kalifornischen Stanford University erhielt er 2006 eine Lichten-berg-Professur für Biopolymerchemie von der VolkswagenStiftung; seit 2007 ist er Fellow im Zukunftskolleg der Universität Konstanz. Für sein Engagement im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurde Jörg Hartig 2008 mit dem „Preis des Universitätsrates Konstanz“ ausgezeichnet; 2009 erhielt er für seine Arbeiten den Preis der Hellmut-Bredereck-Stiftung für Bioorganische Chemie. (Uni Konstanz)</p>
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		<title>Senior Fellowship für Daniela Bohde</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 10:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[christus]]></category>
		<category><![CDATA[fellow]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[kunstgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein renommiertes Stipendium an der National Gallery of Art in der US-Bundeshauptstadt Washington hat Dr. Daniela Bohde, Privatdozentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe Universität, erhalten. Sie forscht ab Mitte September als Samuel H. Kress Senior Fellow am Center for Advanced...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein renommiertes Stipendium an der National Gallery of Art in der US-Bundeshauptstadt Washington hat Dr. Daniela Bohde, Privatdozentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe Universität, erhalten. Sie forscht ab Mitte September als Samuel H. Kress Senior Fellow am Center for Advanced Study in the Visual Arts (CASVA), das zu den führenden kunstgeschichtlichen Forschungsinstituten in den USA zählt.<span id="more-2430"></span> Dort wird sie sich für ein Jahr ihrem Projekt „Umordnung und Unordnung auf dem Kalvarienberg – Passionsszenen in der altdeutschen Kunst im frühen 16. Jahrhundert“ widmen.</p>
<p>Dabei geht es um die Frage, wieso in Passionsdarstellungen der altdeutschen Kunst die Darstellungskonventionen, die die religiöse Kunst für über tausend Jahre prägten, außer Kraft gesetzt wurden. Seit der frühchristlichen Kunst stellten alle Kreuzigungsbilder Christus nur frontal dar: Das Kreuz Christi war in der Mitte, Christus von vorne zu sehen. Nach 1500 rückten Künstler wie Cranach, Altdorfer, Holbein, Baldung oder Grünewald Christus aus der zentralen Position an den Rand und drehten das Kreuz, so dass Christus nicht mehr voll zu sehen war, sondern perspektivisch verzerrt wurde. Diese experimentellen Kalvarienszenen bestanden nur für etwa 30 Jahre und waren ein ausschließlich deutsches Phänomen. Daniela Bohde erforscht in Washington ihren religions-, kultur- und mediengeschichtlichen Hintergrund. Diese Umbrüche fanden im Umfeld der Reformation statt, die Christus ins Zentrum der Frömmigkeit rückte. Schon vorher entstanden zahlreiche Passionszyklen in der Druckgrafik. Laien konnten so kleine Grafiksammlungen anlegen und einen individuellen Umgang mit Bildern erproben. Für sie waren die Experimente der Künstler bestimmt. Für das Projekt der Frankfurter Kunsthistorikerin ist die National Gallery of Art in Washington als Forschungsstätte ideal: Sie besitzt eine der bedeutendsten Grafiksammlungen.</p>
<p>Das CASVA vergibt jährlich nur sechs Senior Fellowships, die mit 45.000 Dollar dotiert sind. Die meisten gehen an US-amerikanische Professoren für Kunstgeschichte und Archäologie. Daniela Bohde hat an der Universität Hamburg ihre Dissertation über den italienischen Renaissance-Maler Tizian zum Thema „Haut, Fleisch und Farbe – Körperlichkeit und Materialität in den Gemälden Tizians“ geschrieben. Danach war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut in Frankfurt. In ihrer im vergangenen Jahr abgeschlossenen Habilitationsschrift beschäftigte sie sich mit einem wissenschaftsgeschichtlichen Thema, den kunstgeschichtlichen Methoden während des Nationalsozialismus: „Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft – Eine Denkfigur in der deutschsprachigen kunsthistorischen Literatur zwischen 1920 und 1950“. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Tobias Müller erhält Stipendium für Studiengang Sportmanagement</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
		<category><![CDATA[sportmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fußball-WM ist ein eindrucksvoller Beweis für das anhaltende überdurchschnittliche Wachstum des Sportsektors, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland zählt. Die Universität Jena bildet deshalb in ihrem MBA-Studiengang „Sportmanagement“ Führungskräfte für diese Branche aus. Für den im...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fußball-WM ist ein eindrucksvoller Beweis für das anhaltende überdurchschnittliche Wachstum des Sportsektors, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland zählt. Die Universität Jena bildet deshalb in ihrem MBA-Studiengang „Sportmanagement“ Führungskräfte für diese Branche aus.<span id="more-2262"></span></p>
<p>Für den im Oktober startenden Studienjahrgang hat das Fachmagazin für Sportbusiness „SPONSORs“ nun zum zweiten Mal ein Stipendium im Wert von 13.000 Euro vergeben. Überzeugt hat die Jury in einem umfangreichen Auswahlverfahren Tobias Müller. Der 35-Jährige hat sich gegen mehr als 50 Konkurrenten durchgesetzt, die die gesamte Breite der Sportbranche abdeckten. Zu ihnen zählten Mitarbeiter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Geschäftsführer von großen Sportvereinen, Referenten von Sportbünden, Mitarbeiter von Sportmarketingagenturen, Profisportvereinen, kommerziellen Sportanbietern und Manager von Multifunktionsarenen.</p>
<p>„Auch dieses Jahr war es äußerst schwierig, aus dem sehr guten und motivierten Bewerberfeld einen Sieger zu wählen. Wir sind sehr froh, dass wir mit Dr. Michael Vesper, dem Generalsekretär des DOSB, Bernd Daubenmerkl, dem Geschäftsführer von Eurosport Media, und Dr. Christian Deuringer von der Allianz erfahrene Größen aus dem Sportbusiness bei der Wahl an unserer Seite hatten“, sagt Marco Klewenhagen, Geschäftsführender Chefredakteur von SPONSORs.</p>
<p>„Gerade im finalen Assessment-Center lieferten sich die Kandidaten im wahrsten Sinne ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen“, berichtet auch Prof. Dr. Frank Daumann von der Universität Jena, Initiator des Studiengangs und Jurymitglied, von der Endausscheidung. Dort mussten zwölf Finalisten ihre analytische Kompetenz, Team- und Präsentationsfähigkeit unter Beweis stellen. „Die endgültige Entscheidung für Tobias Müller fiel schließlich bei der Selbstpräsentation“, so Daumann. Dabei habe Müller die eindringlichsten Argumente dafür geliefert, warum gerade er das Stipendium erhalten solle.</p>
<p>Aktuell arbeitet Tobias Müller für die International Sports Agency (ISA) mit Sitz in der Schweiz. Dort verantwortet er als Koordinator internationale Projekte im Fußball, Golf, Reiten und Eishockey. „Ich freue mich sehr darauf, im Oktober mit dem SPONSORs-Vollstipendium in die kommenden vier MBA-Semester zu starten“, meint Tobias Müller, der am 15. November 2010 im Rahmen des „SPONSORs Clubmanager Summit“ in Köln der Sportbranche offiziell vorgestellt wird.</p>
<p>Einige Plätze für den berufsbegleitenden MBA-Studiengang Sportmanagement sind noch frei. Anmeldungen sind bis zum 15. September 2010 möglich. Ab Oktober wird dann der nächste Jahrgang des viersemestrigen berufsbegleitenden Masterprogramms starten. Dabei werden wichtige Grundlagen in betriebswirtschaftlichen Kernfächern vermittelt und im Sportbereich vertieft. Nach zwei Jahren werden die Absolventen den international anerkannten Abschluss „Master of Business Administration (MBA)“ von der Universität Jena erhalten, der zur Promotion an Universitäten berechtigt. Daneben bietet das Masterprogramm die Möglichkeit, zahlreiche Praxiskontakte zu knüpfen und ein branchenübergreifendes Netzwerk aufzubauen. Dies ist nach Ansicht des Jenaer Sportökonomen Frank Daumann „in der heutigen Berufspraxis unersetzbar“. (Uni Jena)</p>
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		<title>Wiedereinstiegsstipendien für Frauen an der TU Kaiserslautern</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[TU Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[forschungsarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen, die nach einer familienbedingten Unterbrechung ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen wollen, können sich erneut auf Wiedereinstiegstipendien bewerben. Die Technische Universität Kaiserslautern ruft interessierte Wissenschaftlerinnen zur Bewerbung auf. In Rheinland-Pfalz werden Frauen, die ihre Forschungsarbeit wegen Erziehungs- oder Pflegearbeit unterbrochen haben,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen, die nach einer familienbedingten Unterbrechung ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen wollen, können sich erneut auf Wiedereinstiegstipendien bewerben. Die Technische Universität Kaiserslautern ruft interessierte Wissenschaftlerinnen zur Bewerbung auf.<span id="more-2158"></span></p>
<p>In Rheinland-Pfalz werden Frauen, die ihre Forschungsarbeit wegen Erziehungs- oder Pflegearbeit unterbrochen haben, oder im Anschluss an ihr wissenschaftliches Hochschulstudium zunächst eine fünfjährige einschlägige Berufspraxis (davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs) erworben haben und nun eine bereits begonnene Promotion abschließen wollen, um sich z.B. für eine Fachhochschulprofessur zu qualifizieren, bei ihrem Wiedereinstieg in die wissenschaftliche Arbeit durch Stipendien unterstützt.</p>
<p>Die Antragsfrist endet zum 1. August 2010 (Eingang im Frauenbüro der TU zum 1. Juli 2010). Weitere Informationen unter: http://www.uni-kl.de/wcms/1515.html. (TU Kaiserslautern)</p>
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		<title>Dilthey-Fellowship für Sonja Levsen</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/04/27/dilthey-fellowship-fuer-sonja-levsen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Sonja Levsen, Junior Fellow der FRIAS School of History, erhält das Dilthey-Fellowship, eines der angesehensten Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den Geisteswissenschaften. Es wird gemeinsam von der Fritz Thyssen Stiftung und der VolkswagenStiftung vergeben und ist mit 400.000...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Sonja Levsen, Junior Fellow der FRIAS School of History, erhält das Dilthey-Fellowship, eines der angesehensten Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den Geisteswissenschaften. Es wird gemeinsam von der Fritz Thyssen Stiftung und der VolkswagenStiftung vergeben und ist mit 400.000 Euro dotiert.<span id="more-2074"></span> Die junge Historikerin, die vor ihrer Berufung ans FRIAS als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte des Romanischen Westeuropas an der Universität Freiburg tätig war, überzeugte das Auswahlgremium mit dem Thema „Autorität und Demokratie. Debatten über die Erziehung der Jugend in Deutschland und Frankreich, ca. 1945 – 1980“.</p>
<p>Mit den Dilthey-Fellowships – benannt nach dem deutschen Philosophen Wilhelm Dilthey (1833 bis 1911) – fördern die Fritz Thyssen Stiftung und die VolkswagenStiftung exzellente junge Forscherinnen und Forscher in den Geisteswissenschaften, die sich an die Fachgrenzen ihres Gebiets heranwagen. Unterstützt werden Projekte, die neue Bereiche erschließen und die aufgrund ihrer Komplexität oder ihres höheren Risikos von Beginn an längere Planungs- und Zeithorizonte benötigen. Pro Jahr werden maximal zehn „Dilthey-Fellowships“ für einen Zeitraum von fünf Jahren vergeben.</p>
<p>Erziehung gehört zu den großen Themen, die nahezu alle europäischen Gesellschaften nach Kriegsende beschäftigten. Als Reaktion auf die unterschiedlich erlebte und gedeutete Katastrophe wurden Erziehungsfragen intensiv diskutiert. Der gesellschaftliche Wandel der 1950er und 1960er Jahre ließ die Diskussionen um die Frage, wie man Jugendliche zu Bürgern der Zukunft formen könne und solle, immer wieder mit aller Schärfe aufflammen.</p>
<p>Im Mittelpunkt von Sonja Levsens Projekt steht der Wandel von Erziehungsidealen und -praktiken in West-Deutschland und Frankreich zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den späten 1970er Jahren. Debatten über Erziehung, insbesondere über die Erziehung der Jugend, waren in diesem Zeitraum stets auch Vergewisserungen über das Selbstverständnis der deutschen beziehungsweise französischen Gesellschaft. In ihnen reflektierten Erzieher und Intellektuelle, Politiker und Medien über das Verhältnis von Autorität und Demokratie, über den Umgang mit der Vergangenheit und das Ideal des Bürgers der Zukunft.</p>
<p>Ganz besonders interessiert sich Sonja Levsen für die Frage, ob in den 1960er Jahren in Deutschland tatsächlich ein demokratischer Aufholprozess gegenüber anderen westeuropäischen Staaten erfolgte, der seinen Ausdruck in einer zunehmenden Liberalisierung und Individualisierung der Erziehung fand. (Uni Freiburg)</p>
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		<title>Stipendium für Kunsthistorikerin Eva Haberstock</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem bereits weit fortgeschrittenen Dissertationsprojekt untersucht Eva Haberstock M.A. am Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaft der Universität Augsburg den mit Abstand bedeutendsten Architekten in der Geschichte Augsburgs: Elias Holl (1573-1646) hat wie kein anderer als Stadtwerkmeister das Stadtbild der freien Reichsstadt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem bereits weit fortgeschrittenen Dissertationsprojekt untersucht Eva Haberstock M.A. am Lehrstuhl für Kunstgeschichte/Bildwissenschaft der Universität Augsburg den mit Abstand bedeutendsten Architekten in der Geschichte Augsburgs: Elias Holl (1573-1646) hat wie kein anderer als Stadtwerkmeister das Stadtbild der freien Reichsstadt verändert und bis heute geprägt.<span id="more-2036"></span> Zugleich gehört er zu denjenigen Architekten, deren Werke in die europäische Architekturgeschichte eingegangen sind. In ihren Bemühungen, Holls Werk vollständig zu rekonstruieren, wird Haberstock jetzt durch ein mit 2.500 Euro dotiertes Stipendium der Langner&#8217;schen Stiftung unterstützt. Diese 2002 im Gedenken an den Augsburger Architekten Paul Langner gegründete Stiftung widmet sich der Förderung von Architektur und Denkmalschutz.</p>
<p>Von Elias Holls Werk und seinen Leistungen existiert nach wie vor ein nur unvollständiges Bild. Weder über alle von ihm stammenden Entwürfe noch über seinen zeichnerischen und schriftlichen Nachlass gibt es einen umfassenden Überblick. Dies ist nicht nur für die Architekturgeschichte ein dringendes Desiderat, sondern auch für eine umfassende kunsthistorische Würdigung des &#8220;Goldenen Zeitalters&#8221; in der Kunst der freien Reichsstadt, in der das Zusammenspiel von Bildkünstlern wie Hubert Gerhard und Adrian de Vries und dem Architekten Elias Holl den Stadtraum ästhetisch neu definierte.</p>
<p>Aufgrund ihrer bereits 2004 erfolgreich abgeschlossenen Magisterarbeit, in der sie eine denkmalpflegerische Bilanz der Zerstörung Augsburg während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit zog, konnte Haberstock mit Erfahrungen in der wissenschaftlichen Behandlung architekturgeschichtlicher und denkmalpflegerischer Fragen sowie mit methodischen Kenntnissen in der Auswertung von schriftlichem und bildlichem Archivmaterial an die Behebung dieses Desiderats herangehen.</p>
<p>Bei der systematischen Sondierung des verstreuten Materials kann Haberstock bereits auf beachtliche Resultate verweisen. U. a. gelang ihr ein Quellenfund von rund 70 unbekannten Werken im Stadtarchiv Augsburg.</p>
<p>Daneben widmet sie sich ebenfalls dem bislang viel zu wenig bekannten schriftlichen Nachlass, der wichtige Aufschlüsse über das wissenschaftliche und technische Fundament der künstlerischen Praxis Elias Holls und seiner Tätigkeit als Stadtwerkmeister erlaubt. In akribischer philologischer Textarbeit ist Haberstock damit beschäftigt, Holls &#8220;Beschatzbuch&#8221; sowie das &#8220;Vermessungsbuch&#8221; und das &#8220;Zeichnungsbuch&#8221; mit ihren Angaben zu den geometrischen Grundlagen der Baukunst, zur Vermessungstechnik und zur Materialkunde zugänglich, d. h. zunächst einmal lesbar und auf der Grundlage heutiger editorischer Standards überhaupt erst entschlüsselbar und verstehbar zu machen. Dazu gehört schließlich auch die Digitalisierung, mit der die Materialien zu Elias Holl allgemein zugänglich gemacht werden sollen.</p>
<p>&#8220;Das Stipendium der Langner&#8217;schen Stiftung ist für mich eine große Hilfe, um die teils recht material- und kostenintensiven Forschungen nunmehr zügig zum Abschluss zu bringen&#8221;, betont Eva Haberstock. Seitens der Stiftung wiederum ist man überzeugt, hier ein Projekt zu fördern, das nicht nur für die Architektur- und Stadtgeschichte Augsburgs von herausragender Bedeutung ist, sondern auch für die Geschichte der europäischen Baukunst und ihrer Grundlagen seit der Renaissance. (Uni Augsburg)</p>
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		<title>Stipendium für MBA-Studiengang Sportmanagement an der Uni Jena</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob im Alltag oder im Urlaub – die Couch ist für viele Deutsche out. Statt die Füße hoch zu legen, stecken sie sie lieber in Turnschuhe und treiben Sport. Das schlägt sich auch in der Wirtschaft nieder: „Der Sportsektor wächst...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob im Alltag oder im Urlaub – die Couch ist für viele Deutsche out. Statt die Füße hoch zu legen, stecken sie sie lieber in Turnschuhe und treiben Sport. Das schlägt sich auch in der Wirtschaft nieder: „Der Sportsektor wächst seit Jahren überdurchschnittlich und ist inzwischen einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren in Deutschland“, macht Prof. Dr. Frank Daumann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena deutlich. Deshalb, so der Professor für Sportökonomie, steige der Bedarf an spezialisierten Führungskräften im Sportbereich stetig.<span id="more-1733"></span></p>
<p>Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Fachmagazin „SPONSORs“ fördern die Sportmanager von morgen jetzt in besonderer Weise: Für den MBA-Studiengang „Sportmanagement“ der Jenaer Universität vergibt „SPONSORs“ zum zweiten Mal ein Stipendium in Höhe von 13.000 Euro. Interessenten können sich für das Stipendium im Studienjahrgang 2010, der im Oktober startet, ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 4. Juni 2010. Die Bewerber sollten einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufspraxis vorweisen können.</p>
<p>Der viersemestrige berufsbegleitende Studiengang ist im Wintersemester 2009/10 erstmals gestartet. „Bisher ist die Resonanz äußerst positiv, sowohl bei unseren Studierenden als auch bei Vertretern aus der Sportbranche“, freut sich Prof. Daumann, der den Jenaer Studiengang initiiert hat. Der MBA „Sportmanagement“ vermittelt wichtige Grundlagen in betriebswirtschaftlichen Kernfächern wie Marketing, Personal- und Rechnungswesen. Renommierte Dozenten aus Wissenschaft und namhafte Vertreter aus der Praxis, wie adidas Personalchef Matthias Malessa, lehren im Studiengang. „Der Studiengang bildet eine gute Grundlage für eine Karriere im Sportbusiness“, ist „SPONSORs“ Chefredakteur Marco Klewenhagen überzeugt. Berufliche Perspektiven für Sportmanager bieten sich nicht nur in Unternehmen, Vereinen und Verbänden, sondern beispielsweise auch im Sporttourismus.</p>
<p>In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wird im Sommer eine hochkarätig besetzte Jury aus den Organisatoren des MBA-Studiengangs, der Chefredaktion von „SPONSORs“ sowie Top-Managern aus dem Sportbusiness, wie Dr. Michael Vesper (Generaldirektor des DOSB) und Bernd Daubenmerkl (Geschäftsführer Eurosport Media), unter allen eingehenden Bewerbungen den Empfänger des Stipendiums auswählen.  (Uni Jena)</p>
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