<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Uninews-Onlinetagungen &#187; Uninews-Online</title>
	<atom:link href="http://uninews-online.de/tag/tagungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://uninews-online.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 15:41:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
		<item>
		<title>Gefälschte Identitäten &#8211; internationale Tagung an der Uni Jena</title>
		<link>http://uninews-online.de/2012/04/17/gefaelschte-identitaeten-internationale-tagung-an-der-uni-jena/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2012/04/17/gefaelschte-identitaeten-internationale-tagung-an-der-uni-jena/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Jena]]></category>
		<category><![CDATA[anglistik]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://uninews-online.de/?p=3647</guid>
		<description><![CDATA[Im Film „Catch Me If You Can“ (2002) spielt Leonardo DiCaprio die Rolle des Hochstaplers Frank Abagnale. Dieser hatte sich mehrere Jahre erfolgreich, d. h. für sein soziales Umfeld glaubwürdig erscheinend, als Flugzeugkapitän und Chirurg ausgegeben. Um spektakuläre Geschichten wie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Film „Catch Me If You Can“ (2002) spielt Leonardo DiCaprio die Rolle des Hochstaplers Frank Abagnale. Dieser hatte sich mehrere Jahre erfolgreich, d. h. für sein soziales Umfeld glaubwürdig erscheinend, als Flugzeugkapitän und Chirurg ausgegeben.  </p>
<p>Um spektakuläre Geschichten wie diese soll es vom 24. bis 26. April bei einer internationalen Tagung des Instituts für Anglistik/Amerikanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena gehen.<span id="more-3647"></span> Das vom Generalkonsulat Leipzig und der Gesellschaft für Kanada-Studien unterstützte Symposium rangiert unter dem Spannung verheißenden Titel „Fake Identities? Impostors, ConMen, Wannabes in North American Culture“ und widmet sich der kulturwissenschaftlichen Frage nach Identitätskonstruktionen. Im Mittelpunkt werden prominente Beispiele dafür stehen, wie gefälschte Identitäten funktionieren und wie diese in Film und Literatur (weiter)erzählt werden. </p>
<p>Die Organisatorinnen Prof. Dr. Caroline Rosenthal und Dr. Stefanie Schäfer sind stolz, mit Dr. Laura Browder von der University of Richmond (USA) und Drew Hayden Taylor aus Ontario (Kanada) zwei renommierte nordamerikanische Gäste gewonnen zu haben. Laura Browder wird im Hauptvortrag über den Hochstapler Asa Carter sprechen, der zunächst  Mitglied des Ku-Klux-Klans war, später aber unter dem Pseudonym Forrest Carter Bücher schrieb, in denen er vorgab, indianischer Abstammung zu sein. Der kanadische indigene Schriftsteller und Dramatiker Drew Hayden Taylor wird am 25. April, 18 Uhr im Rahmen des Symposiums im Uni-Hauptgebäude (Seminarraum 235) aus seinem Werk lesen. Zur humoristischen Lesung über Vorstellungen und Realitäten indianischer Identität sind Interessierte herzlich eingeladen. Mit seinem Besuch wird die kanadistische Tradition innerhalb der Jenaer Nordamerikastudien fortgeführt, die dem Lehrstuhl für Amerikanistik am Herzen liegt.</p>
<p>„Identität“, sagt Prof. Rosenthal, „ist immer etwas Konstruiertes; etwas Gemachtes. Identität ist nichts, das man findet und behält, sondern etwas, an dem wir alle immer arbeiten müssen. Die Frage ist nun: Was unterscheidet wahre und gefälschte Identität?“ Hochstapler, Schwindler, Möchtegerne: Was macht ihre gefälschte Identität für andere glaubwürdig? Und was sagt die geglückte Identitätslüge über die Gesellschaft? Der eingangs erwähnte Frank Abagnale, der über keinerlei Berufsausbildung verfügte, versicherte sich nur durch Habitus und Auftreten als Pilot oder Arzt der Anerkennung seines Umfelds. „Die CIA stellte ihn nach seiner Verhaftung sogar an, um Betrüger zu finden“, pointiert Rosenthal. </p>
<p>Gefälschte Identitäten finden sich auf verschiedenen Ebenen. Es gibt solche, wie die von Abagnale, die vom Streben nach Prestige und Geld bestimmt sind. Eine weitere Form der Identitätsfälschung, erklärt Dr. Stefanie Schäfer, betrifft die Kategorien Geschlecht, Rasse oder kulturelle Identität, wie im Falle des Briten Archibald Belaney, der sich unter dem Namen „Grey Owl“ – Graue Eule – als Indianer ausgegeben hat. Mit 19 Jahren ging Belaney nach Kanada, um als Grey Owl unter Indianern zu leben. Weil er auf die Weißen „authentischer als ein echter Indianer“ wirkte, erklärt Prof. Rosenthal, wurde er in den 1930er Jahren sogar nach England eingeladen. Erst nach seinem Tod sei alles herausgekommen – zur großen Empörung seiner englischen Landsmänner. Grey Owls Beispiel zeigt nicht zuletzt, dass die Erwartung einer „echten“ Identität kulturell spezifisch ist, denn die Angehörigen der First Nations, die Belaney so erfolgreich imitierte, fanden die gefälscht Graue Eule wenig skandalös. (Uni Jena)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2012/04/17/gefaelschte-identitaeten-internationale-tagung-an-der-uni-jena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erste Studierendentagung des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck</title>
		<link>http://uninews-online.de/2012/04/10/erste-studierendentagung-des-biomedtec-wissenschaftscampus-luebeck/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2012/04/10/erste-studierendentagung-des-biomedtec-wissenschaftscampus-luebeck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[A2 - Top Schlagzeile]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://uninews-online.de/?p=3591</guid>
		<description><![CDATA[Am 29. und 30. März 2012 fand die erste Studierendentagung des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck mit Unterstützung der Norddeutschen Life-Science-Agentur Norgenta statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und dem Technologietransfer MEDISERT, geleitet wurde sie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. und 30. März 2012 fand die erste Studierendentagung des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck mit Unterstützung der Norddeutschen Life-Science-Agentur Norgenta statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck und dem Technologietransfer MEDISERT, geleitet wurde sie von Prof. Dr. Thorsten M. Buzug, dem Direktor des Instituts für Medizintechnik.<span id="more-3591"></span></p>
<p>Studierende der Universität zu Lübeck und der Fachhochschule Lübeck präsentierten Vertretern der Industrie und der Öffentlichkeit ihre Ergebnisse aus Projekten oder Abschlussarbeiten. Die Arbeiten sind überwiegend im 3. Mastersemester, dem Forschungs-semester des Studiengangs Medizinische Ingenieurwissenschaft (MIW), entstanden. Hier hatten die Studierenden die Chance, in Instituten der Hochschule, in internationalen Forschungseinrichtungen oder in Industrieunternehmen an aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Viele Studierende jüngerer Semester nahmen daher die Gelegenheit zur Teilnahme an dieser Konferenz ebenfalls wahr, um Kontakte für ihr Forschungssemester zu knüpfen.</p>
<p>Der Schwerpunkt der Tagung wurde auf Themen der Medizintechnik gelegt. In 30 Fachvorträgen und 29 Postern wurden Forschungsergebnisse in den Sessions Biomedical Engineering, X-Ray and Computed Tomography, Magnetic Particle Imaging, Magnetic Resonance Imaging, Biomedical Optics und Medical Image Computing präsentiert. Die Veranstaltung hatte das Format einer typischen Tagung und verfolgte das Ziel, junge Studierende auf den wissenschaftlichen Wettbewerb bei internationalen Konferenzen vorzubereiten: Im Vorfeld mussten vierseitige englischsprachige Zusammenfassungen online eingereicht werden, die einem Review durch das Programmkomitee unterzogen wurden. Die Proceedings der Studierendentagung erscheinen im Grin-Verlag.</p>
<p>Die Kompetenzen der studentischen Teilnehmer, die das Tagungsprogramm eindrucksvoll widerspiegelte, treffen den Bedarf der Wirtschaft. Deutschland fehlen die Absolventinnen und Absolventen der so genannten „MINT“-Fächer ( = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), um im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Das Programm der Tagung brachte unter anderem die Lübecker Schwerpunkte Bildgebung und Bildverarbeitung zum Ausdruck. Hier sind hervorragende Forschungsleistungen der Institute, Labore und Kliniken des BioMedTec Wissenschaftscampus eng mit den Vorlesungsplänen verknüpft, so dass viele Studierende in ihren Forschungsarbeiten während des Masterstudiums ihre Kompetenzen an renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland unter Beweis stellen konnten.</p>
<p>„Neben den wissenschaftlichen Beiträgen waren wichtige Programmpunkte auch die vier extern moderierten Workshops, in denen die Studierenden ihre Persönlichkeits- sowie Methodenkompetenz erweitern bzw. über die Zukunftsperspektiven außerhalb von Forschung und Entwicklung diskutieren konnten“, fand Bärbel Kratz aus dem Institut für Medizintechnik, die in jeder Phase der Entwicklung der Tagung die erste Anlaufstelle für Fragen und Probleme der Studierenden und des Programmkomitees war.  </p>
<p>Am Ende der Tagung wurden von der Norgenta die besten Poster und Vorträge mit Preisen ausgezeichnet. Folgende Arbeiten wurden prämiert:</p>
<p>1. Vortragspreis, Man Linh Ha, MIW, für ihre Arbeit am Wellman Center for Photomedicine, Department of Dermatology, Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA: Development of a Novel Fractional Laser Device Utilizing a Tunable Cr2+:ZnSe Infrared Laser</p>
<p>2. Vortragspreis, Anna Heye, MIW, für ihre Arbeit am Department of Mathematics, University of Dundee, Scotland: Mathematical modelling of breast tumour growth and treatment</p>
<p>3. Vortragspreis, Klaas Bente, MIW, für seine Arbeit am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck: Realistic Simulation of a Movable and Rotatable Field-Free Line in Magnetic Particle Imaging</p>
<p>1. Posterpreis, Jennifer-Magdalena Masch, MIW, für ihre Arbeit am Institut für Biomedizinische Optik der Universität zu Lübeck: Resection of human calcified aortic heart valves in vitro by using a Thulium laser</p>
<p>2. Posterpreis: Christian Kaethner, MIW, für seine Arbeit am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck: Phantom-based Determination of Noise Distribution in Computed Tomography</p>
<p>3. Posterpreis: Christopher Janssen, FH Lübeck, für seine Arbeit im Labor für Medizinsche Sensor- und Gerätetechnik2: Development and implementation of a method for producing directional solidified, electrospun hybrid structures as nerve guidance channels</p>
<p>Am 12. Juni 2012 wird eine nächste Veranstaltung für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angeboten, die den Kontakt zur Industrie suchen. Unter dem Dach der IHK zu Lübeck und des BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck organisiert die Technologietransferstelle MEDISERT die erste gemeinsame Praktikanten- und Stellenbörse, auf der zahlreiche Unternehmen für Fragen zur Verfügung stehen werden. (Uni Lübeck)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2012/04/10/erste-studierendentagung-des-biomedtec-wissenschaftscampus-luebeck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frühprävention bei Risikokindern &#8211; Tagung an der Uni Frankfurt</title>
		<link>http://uninews-online.de/2012/02/21/fruehpraevention-bei-risikokindern-tagung-an-der-uni-frankfurt/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2012/02/21/fruehpraevention-bei-risikokindern-tagung-an-der-uni-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[prävention]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://uninews-online.de/?p=3472</guid>
		<description><![CDATA[Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von psychosomatischen und psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Suchtkrankheiten sind oft Folgen einer problematischen Kindheit. Experten fordern deshalb immer lauter eine möglichst frühe Prävention bei Risikokindern. Jeder Dollar, der in Frühprävention investiert wird, spart später das...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwahrlosung, Gewalt und Zunahme von psychosomatischen und psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Suchtkrankheiten sind oft Folgen einer problematischen Kindheit. Experten fordern deshalb immer lauter eine möglichst frühe Prävention bei Risikokindern.<span id="more-3472"></span> Jeder Dollar, der in Frühprävention investiert wird, spart später das Achtfache, hat James Heckmann, amerikanischer Nobelpreisträger für Ökonomie 2008, in einer vielbeachteten Analyse nachgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu Präventionsprogrammen in Kindertagesstätten, wie sie von Forschern des Sigmund-Freud-Instituts im Rahmen des EVA-Projekts am LOEWE-Forschungszentrums IDeA durchgeführt werden, belegen eindrucksvoll diese positiven Effekte. Auch darüber wird bei der internationalen „Joseph Sandler Psychoanalytic Research Conference“ berichtet, die das Frankfurter Sigmund-Freud-Institut vom 2. März bis 4. März an der Goethe-Universität organisiert.</p>
<p>Bei dieser Tagung, an der darüber hinaus die Goethe-Universität, die Universität Kassel und die International Psychoanalytical Association sowie das Anna Freud Centre (London) beteiligt sind, geht es um die „Forschung zur frühen Elternschaft und Prävention von Entwicklungsstörungen und um die damit verbundenen interdisziplinären Herausforderungen und Möglichkeiten“. Die jährlich stattfindende wichtigste Forschungskonferenz der internationalen Psychoanalyse öffnet sich dieses Mal bewusst dem interdisziplinären Dialog: Weltweit führende Psychoanalytiker präsentieren in Hauptvorträgen ihr langjährigen Forschungserfahrungen und stellen sich den kritischen Anmerkungen der jungen Wissenschaftler des IDeA-Forschungszentrums. In den einzelnen Arbeitsgruppen informieren zudem Mitglieder der IDeA-Forschergruppe über ihre laufenden Projekte. In dem Forschungszentrum IDeA („Individual Develpoment and Adaptive Education of Children at Risk“) der hessischen LOEWE-Förderlinie arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fachbereichen der Goethe-Universität, des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und des Sigmund-Freund-Instituts zusammen.</p>
<p>Auch das „EVA“-Projekt, das die Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts und Organisatorin der Tagung, Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, leitet, wird bei der Tagung eine zentrale Rolle spielen. In 14 Frankfurter Kindertagesstätten, die alle in Stadtgebieten mit verdichteten sozialen Problemen liegen, wurden die beiden Präventionsprogramme „Faustlos“ und „Frühe Schritte“ in den vergangenen Jahren schon bei Drei- und Vierjährigen eingesetzt – in der EVA-Studie wird dies wissenschaftlich begleitet. So konnte beispielsweise empirisch nachgewiesen werden, dass „Frühe Schritte“ in der Frankfurter Präventionsstudie zu einem statistisch signifikanten Rückgang aggressiven und ängstlichen Verhalten sowie – besonders bei Mädchen – von Hyperaktivtät führte. Auffälliges und störendes Verhalten betrachten die Psychoanalytiker nicht primär als Fehlverhalten, sondern als Ausdruck eines verborgenen unbewussten, sinnvollen psychischen Geschehens. Daher gilt es zunächst einmal, das auffällige Verhalten eines Kinds zu entschlüsseln und nicht möglichst schnell nur zum zeitweisen Verschwinden zu bringen. Denn bis gestörte Entwicklungsprozesse nachreifen können, braucht das Kind Zeit und vor allem die Chance, mit sich selbst und seinen Bezugspersonen bessere Erfahrungen zu machen und so sichere Bindungen aufbauen zu können. Nur 35 Prozent der Kinder, die den beiden Präventionsprogrammen und der EVA-Studie in Frankfurt teilnahmen, hatten eine sichere Bindung, die sie ausreichend stabilisiert.</p>
<p>In dem EVA-Projekt werden solche Defizite nicht nur festgestellt. Fortbildungs-veranstaltungen für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Beratungs- und Therapieangebote für Eltern und Kinder gehören ebenfalls zu dem Konzept. „Eine solche ‚aufsuchende Psychoanalyse’ führt uns hinaus aus dem klinischen und wissenschaftlichen Elfenbeinturm – hin zu den Frankfurtern, die unsere psychoanalytische Kompetenz bei ihrer frühen Elternschaft besonders brauchen. Dies ist ein Beispiel für den gesellschaftlichen und politischen Kontext, in dem besonders Forschung zur Frühprävention steht“, erläutert Leuzinger-Bohleber.</p>
<p>Der zunächst in London, dann seit 2008 in Frankfurt stattfindende Kongress ist nach Joseph Sandler benannt, der in den 1980er Jahren Professor für Psychoanalyse am University College London war. „Er trat wie seine Frau Annemarie leidenschaftlich für die Weiterentwicklung psychoanalytischer Forschung und eine Offenheit gegenüber nicht-psychoanalytischen Forschungs-Community ein und suchte den Dialog mit den experimentellen Psychologen und den Neurowissenschaftlern, ebenso wie es auch heute für uns Wissenschaftler am Sigmund-Freud-Institut üblich ist“, ergänzt Leuzinger-Bohleber. (Uni Frankfurt)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2012/02/21/fruehpraevention-bei-risikokindern-tagung-an-der-uni-frankfurt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kerninhalte der Korruption im Spiegel soziologischer Forschung</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/02/14/kerninhalte-der-korruption-im-spiegel-soziologischer-forschung/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2011/02/14/kerninhalte-der-korruption-im-spiegel-soziologischer-forschung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 20:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[korruption]]></category>
		<category><![CDATA[soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://uninews-online.de/?p=2731</guid>
		<description><![CDATA[Sobald im Fernsehen oder im Radio das Wort „Korruption“ fällt, empören sich viele Menschen über den Missbrauch eines öffentlichen Amtes oder über das Ausnutzen von öffentlichen Mitteln zu privaten Zwecken. Aber was ist eigentlich Korruption? Dieser Frage geht eine Tagung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald im Fernsehen oder im Radio das Wort „Korruption“ fällt, empören sich viele Menschen über den Missbrauch eines öffentlichen Amtes oder über das Ausnutzen von öffentlichen Mitteln zu privaten Zwecken. Aber was ist eigentlich Korruption? Dieser Frage geht eine Tagung zum Thema „Kerninhalte der Korruption im Spiegel soziologischer Forschung“ nach<span id="more-2731"></span>, sie findet statt</p>
<p>vom 17. bis 18. Februar<br />
auf dem Campus Bockenheim, Neue Mensa, 1. OG, Raum K III</p>
<p>Zwar ist jedem klar, dass Korruption in vielen Erscheinungsformen in Behörden und Firmen auftritt. Wer in nicht demokratisch regierten Ländern war, wird vermutlich auch schon selbst damit in Berührung gekommen sein. Zudem wird vielfach angenommen, dass Korruption in armen Ländern stärker grassiert als in reichen. Doch was Korruption eigentlich ist, darauf gibt es sehr unterschiedliche Antworten: Einige halten jedes Fehlverhalten von Politikern oder Behörden für Korruption. Andere meinen vor allem persönliche Vorteilsnahme im Amt damit. Wieder andere bezeichnen vornehmlich Vetternwirtschaft als korrupt.</p>
<p>Dazu Privatdozent Peter Graeff, der diese Tagung gemeinsam mit Antonia Stessl organisiert und zurzeit eine Vertretungsprofessur für empirische Sozialforschung an der Goethe-Universität inne hat: „Die Fülle von Auffassungen hängt mit verschiedenen Korruptionsdelikten im deutschen Strafrecht zusammen: Es gibt nicht den einen Paragraphen, der Korruption genau definieren würde. Vielmehr gibt es eine Reihe von Tatbeständen, die darunter gefasst werden.“ Korruption betrifft die gesamte Gesellschaft, ihren Aufbau und ihre Funktionsweise. „Sie ist damit ein Thema, mit dem sich Soziologen besonders befassen sollten“, so Graeff, „denn eine Gesellschaft, in der die Korruption grassiert, ist auf den Vorteil Einzelner bedacht. Korruption untergräbt das Gemeinwohl.“</p>
<p>Die Tagung an der Universität Frankfurt versucht in Vorträgen und Diskussionen die Inhalte zu erschließen, die mit Korruption zusammenhängen. „Die Soziologie kann als Wissenschaft gerade zur Erörterung aktueller Korruptionsfälle einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie über die inhaltliche Schärfung der theoretischen Kerninhalte Einschätzungsmöglichkeiten für Praxisfälle vorgibt und die Argumente durch eine Bereinigung der emotionalen Anteile präzisiert“, ergänzt Graeff, der sich seit mehreren Jahren mit dieser Thema beschäftigt. Er ist der Ansicht, dass man über die Skandalisierung von Korruptionsvorfällen hinausdenken müsse. Wenn es um Korruption gehe, dürfe man nicht bei der Empörung stehenbleiben. Deshalb werden sich die Wissenschaftler intensiv damit beschäftigen, den Begriff „Korruption“ weiter zu schärfen. (Uni Frankfurt)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2011/02/14/kerninhalte-der-korruption-im-spiegel-soziologischer-forschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DortmunderAutoTag 2010</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/09/16/dortmunderautotag-2010/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/09/16/dortmunderautotag-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 11:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2454</guid>
		<description><![CDATA[Seit 2006 widmet sich der DortmunderAutoTag neuen wissenschaftlichen und technischen Einblicken im Bereich Automobilindustrie und hat sich seitdem als Diskussionsplattform für Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Produktion fest etabliert. Am Mittwoch, dem 15. September, fand die Tagung, die die Fakultät...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2006 widmet sich der DortmunderAutoTag neuen wissenschaftlichen und technischen Einblicken im Bereich Automobilindustrie und hat sich seitdem als Diskussionsplattform für Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Produktion fest etabliert. Am Mittwoch, dem 15. September, fand die Tagung, die die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund veranstaltet, zum fünften Mal statt.<span id="more-2454"></span></p>
<p>Die endliche Energie, bedingt durch den schrumpfenden Vorrat an fossilen Energiequellen für immer mehr Automobile weltweit, erfordert neue Konzepte, um die individuelle Mobilität auch noch im Jahr 2040 zu gewährleisten. Die Elektromobilität auf Basis regenerativer Energien spielt hier zunehmend eine wichtige Rolle neben den Verbrennungsmotor getriebenen Fahrzeugen. Denn auch in den Diesel- und Benzinmotoren steckt noch ein Weiterentwicklungspotenzial von 30 Prozent, um sie verbrauchsärmer zu betreiben.</p>
<p>Der fünfte DortmunderAutoTag zeigt Innovationen einerseits im Umfeld der Elektromobilität und andererseits bei den Fahrerassistenzsystemen, die unabhängig vom Antrieb zur Steigerung der Verkehrssicherheit und des Komforts sowie zur Befriedigung der Kundenanforderungen führen. Bei den Wachstumsfaktoren nehmen elektrische und elektronische Systeme eine dominante und wertschöpfungsbestimmende Rolle ein. Insbesondere sind die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme durch die Potenziale der Elektrotechnik und Informationstechnik geprägt. Sie agieren hier als Schlüsseltechnologien und führen zu einem Wandel bei der Entwicklung der zukünftigen Mobilität, an dem auch die Elektrotechniker und Informationstechniker der TU Dortmund im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern und Zulieferern beteiligt sind. Weiterhin leistet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund die Aufbauarbeit für das Kompetenzzentrum für Infrastruktur und Netze im Rahmen der Elektromobilität in NRW, um nachhaltig das erforderliche Know-how und die technische Ausstattung auch für die Themen des DortmunderAutoTages in der Zukunft verfügbar zu haben.</p>
<p>Fachliche Vorträge aus der Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Exponate und Posterpräsentationen dienten neben der Fachausstellung als Anregung für weitere Entwicklungs- und Forschungsarbeiten. Die Einschätzung der neuen Landesregierung, vertreten durch Herrn Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in NRW), mit dem Beitrag »Elektromobilität – wohin geht die Zukunft in NRW« rundete den DortmunderAutoTag ab. (TU Dortmund)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/09/16/dortmunderautotag-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konferenz über Laservermessungstechniken für Landschaftsinventuren</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/09/03/konferenz-vermessungstechniken-landschaftsinventuren/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/09/03/konferenz-vermessungstechniken-landschaftsinventuren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[vermessung]]></category>
		<category><![CDATA[wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2392</guid>
		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal nach 2004 findet die internationale Konferenz über Laservermessungstechniken für Wald- und Landschaftsinventuren in Freiburg statt: Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Ländern diskutieren die Entwicklung und den Einsatz von Laserscannersystemen für forstliche Anwendungen. Mit Hilfe von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal nach 2004 findet die internationale Konferenz über Laservermessungstechniken für Wald- und Landschaftsinventuren in Freiburg statt: Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Ländern diskutieren die Entwicklung und den Einsatz von Laserscannersystemen für forstliche Anwendungen. Mit Hilfe von Laserscanning können genaue und schnelle Informationen mit hoher Auflösung beispielsweise über Baum-, Holz- und Bestandesmerkmale gewonnen werden.<span id="more-2392"></span></p>
<p>Organisatoren der Tagung „SilviLaser 2010, the 10th International Conference on LiDAR Applications for Assessing Forest Ecosystems“ sind die Abteilung Fernerkundung und Landschaftsinformationsysteme (FeLis) der Uni Freiburg und die Abteilung Biometrie und Informatik der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). Die Veranstaltung findet statt von Dienstag, den 14. bis Freitag, den 17. September 2010, ab 14.00 Uhr, im Kollegiengebäude I, Hörsaal 1010, Platz der Universität 3. Die Tagungssprache ist Englisch.</p>
<p>Bei der Anwendung von Lidar-Technik in Wald- und Landschaftsinventuren werden mit Hilfe von Laserpulsen beziehungsweise ihrer Reflexion die Oberflächengeometrien von Vegetation und Gelände abgescannt und vermessen. Damit kann die Oberflächenstruktur dreidimensional abgebildet werden. Dieses Verfahren wird in der Regel vom Flugzeug oder Hubschrauber aus eingesetzt. Auf der Tagung diskutieren die Wissenschaftler über flugzeuggetragene und terrestrische Laserscanner. Bei der Waldinventur ist Laserscanning besonders interessant für Kleingebietsschätzungen. Aus den Oberflächenmodellen werden Kennwerte abgeleitet, die mit wichtigen forstlichen Attributen wie Vorrat, Biomasse und Durchmesserverteilungen korrelieren. Sie können auch als Hilfsinformation für die Übertragung von Stichprobeninventuren auf die Fläche genutzt werden. (Uni Freiburg)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/09/03/konferenz-vermessungstechniken-landschaftsinventuren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zukunft der Biodiversität &#8211; Jahrestagung Gesellschaft für Ökologie</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/08/25/zukunft-der-biodiversitaet-jahrestagung-gesellschaft-oekologie/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/08/25/zukunft-der-biodiversitaet-jahrestagung-gesellschaft-oekologie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2381</guid>
		<description><![CDATA[Ökosysteme im Fokus: Rund 500 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland treffen sich vom 30. August bis zum 3. September 2010 zur 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (GfÖ) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Mitorganisator...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ökosysteme im Fokus: Rund 500 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland treffen sich vom 30. August bis zum 3. September 2010 zur 40. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (GfÖ) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Mitorganisator Prof. Dr. Volkmar Wolters (Institut für Tierökologie der JLU) ist seit fünf Jahren Präsident der GfÖ.<span id="more-2381"></span></p>
<p><!--more-->Während der Jahrestagung unter dem Motto „Die Zukunft der Biodiversität“ diskutieren die Teilnehmer Themen wie die Bestäuberkrise, den Schutz der Säugetiere, den Klimawandel, Biodiversität und Gesellschaft, ökologische Risiken und die politischen Dimensionen der biologischen Vielfalt. Die behandelten Ökosysteme erstrecken sich vom Hochgebirge über Wälder, Wiesen und Trockengebiete bis in die Tiefsee. Insgesamt werden 270 Vorträge gehalten und 170 Poster präsentiert.</p>
<p>Zum Auftakt am Montag, 30. August 2010, gibt es ab 14 Uhr Grußworte von JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Helge Braun, der Gießener Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und dem GfÖ-Präsident Prof. Wolters. Der Tag endet mit einem öffentlichen Spektakel: dem ersten europäischen ÖkoSlam. Angelehnt an die bekannten Science Slams konkurrieren eine Reihe von Unerschrockenen ab 20 Uhr im Großen Hörsaal der Physik (Heinrich-Buff-Ring 14, 35392 Gießen) um den Preis für die originellste Darstellung eines ökologischen Themas in zehn Minuten. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Duo Salzbauer.</p>
<p>„Es ist schön, dass die GfÖ zu ihrem 40. Jahrestag an ihren Geburtsort zurückkehrt“, freut sich der Mitorganisator und Landschaftsökologe Prof. Dr. Rainer Waldhardt (Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der JLU). Denn es war die Universitätsstadt Gießen, in der die Gründung einer ökologischen Gesellschaft für den deutschsprachigen Raum von einer kleinen Gruppe visionärer Wissenschaftler im Jahre 1971 beschlossen wurde. Heute ist die GfÖ eine der weltweit größten und einflussreichsten Vereinigungen für wissenschaftliche Ökologie.</p>
<p>Gründungspräsidentin war die Gießener Pflanzenökologin Prof. Dr. Lore Steubing. Die GfÖ ist somit eine der wenigen naturwissenschaftlichen Gesellschaften, die mit einer Frau an der Spitze aufgebrochen sind. Sie nutzt deshalb ihre Geburtstagstagung, um auf die besondere Rolle von Frauen in den Umweltwissenschaften aufmerksam zu machen. So werden die Hauptvorträge fast ausschließlich von Frauen gehalten, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) organisiert einen Workshop zur Förderung von Frauen in den Umweltwissenschaften, und es gibt ein besonderes Angebot zur Betreuung von Kindern, deren Mütter an der Tagung teilnehmen.</p>
<p>Die Bedeutung der Tagung würdigt auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort: „Die Zukunft der Biodiversität – unter Ihrem diesjährigen Tagungsmotto nehmen Sie nicht weniger als wesentliche Grundlagen für menschliches Leben und Wirtschaften in den Blick.“ Mit der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Ökologie seien deshalb wieder hohe Erwartungen verbunden.</p>
<p>„Ich bin mir sicher, dass die hier in Gießen vorgestellten und diskutierten wissenschaftlichen Arbeiten Aufschluss über aussichtsreiche Gestaltungsmöglichkeiten des Lebensraumschutzes der nächsten Jahre geben werden“, so Merkel. (Uni Gießen)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/08/25/zukunft-der-biodiversitaet-jahrestagung-gesellschaft-oekologie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weltgipfel der theoretischen Physik</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/08/16/weltgipfel-der-theoretischen-physik/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/08/16/weltgipfel-der-theoretischen-physik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[teilchenbeschleunigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2336</guid>
		<description><![CDATA[Es ist eine Art Weltgipfel der theoretischen Physik: Knapp 400 Forscher aus 29 Ländern treffen sich vom 23. bis 28. August 2010 an der Universität Bonn zu ihrer jährlichen SUSY-Tagung. Dabei diskutieren sie auch über ein rätselhaftes Teilchen, das laut...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Art Weltgipfel der theoretischen Physik: Knapp 400 Forscher aus 29 Ländern treffen sich vom 23. bis 28. August 2010 an der Universität Bonn zu ihrer jährlichen SUSY-Tagung. Dabei diskutieren sie auch über ein rätselhaftes Teilchen, das laut Theorie den Dingen im Universum ihre Masse verleiht: das noch unentdeckte Higgs-Boson. Mit Teilchenbeschleunigern wie dem Teratron in den USA oder jüngst dem neuen &#8220;Large Hadron Collider&#8221; (LHC) in Genf ist sein Nachweis aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.<span id="more-2336"></span></p>
<p>Die große Frage, um die sich bei der inzwischen 18. Auflage der SUSY-Konferenz alles dreht, ist die nach dem Aufbau unseres Universums. Seit rund drei Jahrzehnten glauben die meisten Physiker an das so genannte &#8220;Standard-Modell&#8221;. Demnach gibt es zwei fundamental unterschiedliche Sorten von Teilchen. In die erste Gruppe fallen die Materieteilchen, aus denen die Welt &#8211; ob Atom oder Auto, Molekül oder Maus &#8211; besteht. Die zweite versammelt die so genannten Wechselwirkungs- oder Kraftteilchen. Sie sind dafür, dass Atomkerne nicht auseinanderfliegen, aber auch, dass die Kompassnadel immer nach Norden weist.</p>
<p>Die meisten Teilchen, die das Standard-Modell vorhersagt, wurden in Experimenten auch tatsächlich gefunden. Nicht so das Higgs-Boson. Dieses rätselhafte Teilchen ist laut Theorie dafür verantwortlich, dass Dinge eine Masse haben. Seit vielen Jahren fahndet unter anderem der Teratron-Beschleuniger im US-Bundesstaat Illinois nach dem Higgs-Teilchen. Bislang ohne Erfolg, wie auch einige Vorträge auf der SUSY-Tagung resümieren. Spätestens vor dem neuen LHC-Beschleuniger am europäischen Forschungszentrum CERN sollte sich das Higgs-Boson aber nicht länger verstecken können. Viele Physiker gehen daher davon aus, dass es im kommenden Jahrzehnt entdeckt wird &#8211; so es denn tatsächlich existiert. Ansonsten müssen sie ihr Standard-Modell wohl nachjustieren.</p>
<p>Der LHC-Beschleuniger ist aber auch aus einem anderen Grunde Gegenstand der Tagungs-Diskussionen: Die Experten erhoffen sich von ihm Aussagen zur so genannten Supersymmetrie. Diese Theorie, an die auch das Akronym SUSY erinnern soll, würde die Welt ein wenig einfacher machen: Sie könnte die strikte Trennung zwischen Materie und Kräften aufheben. Materie- und Wechselwirkungsteilchen wären sich also weit ähnlicher als gedacht. Viele theoretische Physiker hoffen seit langem auf eine solche Vereinheitlichung: Schließlich würde das Kochrezept für die Welt so mit einer Zutat weniger auskommen.</p>
<p>Der SUSY-Konferenz vorgeschaltet ist ein Workshop für Nachwuchs-Wissenschaftler, der bereits am 19. August beginnt. Er richtet sich mit seinem eher grundlegenden Programm vor allem an Studierende aus theoretischer und experimenteller Physik. Referenten sind renommierte Physiker aus dem In- und Ausland. (Uni Bonn)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/08/16/weltgipfel-der-theoretischen-physik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Platonismus und Esoterik in byzantinischem Mittelalter</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/07/14/platonismus-und-esoterik-in-byzantinischem-mittelalter/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/07/14/platonismus-und-esoterik-in-byzantinischem-mittelalter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 14:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[platonismus]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2274</guid>
		<description><![CDATA[Platonismus und Esoterik in byzantinischem Mittelalter und italienischer Renaissance“ ist das Thema einer Tagung, die vom 19. bis 23. Juli auf dem Campus Westend (IG-Hochhaus, Raum 311) stattfindet und zu der Geisteswissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Platonismus und Esoterik in byzantinischem Mittelalter und italienischer Renaissance“ ist das Thema einer Tagung, die vom 19. bis 23. Juli auf dem Campus Westend (IG-Hochhaus, Raum 311) stattfindet und zu der Geisteswissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und den USA erwartet werden. Neben Wissenschaftlern und Studierenden ist auch die interessierte Öffentlichkeit zu dieser Veranstaltung eingeladen.<span id="more-2274"></span></p>
<p>Der Platonismus hat eine kontinuierliche Geschichte von den Anfängen der Akademie an; doch keineswegs waren es immer Platon selbst und seine Schriften, die im Mittelpunkt des Interesses standen. „Zu bestimmten Zeiten fanden gerade die Überlieferungen besondere Aufmerksamkeit, die der Platonischen ‚Unterwelt‘ zugerechnet werden, wie die Hermetischen Schriften oder die Chaldaeischen Orakel sowie weitere Texte und Lehren, die sich unter dem Begriff der ‚Esoterik‘ zusammenfassen lassen, wie er heutigem Sprachgebrauch geläufig ist“, erläutert Prof. Helmut Seng, klassischer Philologe an der Goethe-Universität und Organisator der Tagung. „Klassische Themen der Philosophie wie Metaphysik, Ideenlehre oder Kosmologie wurden in phantasievoller Bildsprache und poetischer Form als göttlich offenbarte Geheimlehren präsentiert – gerade darin lag und liegt immer wieder der besondere Reiz“, ergänzt der Frankfurter Professor.<br />
Neben der Spätantike sind vor allem zwei Epochen für die Wissenschaftler bedeutsam: zum einen die „Byzantinische Renaissance“ um das 11. Jahrhundert, die nach konventioneller Epochen-Gliederung ins Mittelalter gehört, zum anderen die italienische Renaissance im 15. bis ins 16. Jahrhundert. Dazu Seng: „Die Forschung hat bereits wichtige Ergebnisse gezeitigt; doch hat es bislang keinen Versuch gegeben, die Studien zur Auseinandersetzung mit Esoterik und Platonismus im Byzantinischen Mittelalter und – davon essentiell abhängig – der italienischen Renaissance gezielt zusammenzuführen.“ Einen ersten Ansatz, dies zu unternehmen, stellt die Frankfurter Tagung dar.</p>
<p>Die Veranstaltung führt unterschiedliche Disziplinen und Fragestellungen zusammen, neben verschiedenen Philologien sowohl Theologie und Philosophie als auch Kunstgeschichte und Archäologie. Die Themen reichen von unterschiedlichen Formen der Mystik über die Rezeption der Hermetischen Schriften und der Chaldaeischen Orakel sowie Formen des Platonismus im 15. Jahrhundert bis zu Astrologie und Magie sowie Geistern und Gespenstern. Ausblicke auf spätere Phasen der Rezeption runden das Programm ab. Wissenschaftler und Studierende aller geisteswissenschaftlichen Fächer sind ebenso wie interessierte Bürger zur Teilnahme eingeladen. (Uni Frankfurt)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/07/14/platonismus-und-esoterik-in-byzantinischem-mittelalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tagung Menschenwürde und Gehirnintervention</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/04/27/tagung-menschenwuerde-und-gehirnintervention/</link>
		<comments>http://uninews-online.de/2010/04/27/tagung-menschenwuerde-und-gehirnintervention/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[ethik]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[tagungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.uninews-online.de/?p=2064</guid>
		<description><![CDATA[„Menschenwürde und Gehirnintervention“ lautet der Titel einer Tagung, die am 7. und 8. Mai am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet. Veranstalter sind die Rechtswissenschaftler Professor Dr. Jan C. Joerden (Frankfurt/Oder) und Professor Dr. Eric Hilgendorf (Würzburg)...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Menschenwürde und Gehirnintervention“ lautet der Titel einer Tagung, die am 7. und 8. Mai am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet. Veranstalter sind die Rechtswissenschaftler Professor Dr. Jan C. Joerden (Frankfurt/Oder) und Professor Dr. Eric Hilgendorf (Würzburg) sowie der Philosoph Privatdozent Dr. med. Felix Thiele (Bad Neuenahr-Ahrweiler).<span id="more-2064"></span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Tagung steht die Auseinandersetzung damit, ob Gehirninterventionen und Gehirn“optimierungen“ „widernatürlich“ sind. In engem Zusammenhang damit steht die Frage, ob bei den angestrebten „Verbesserungen“ menschlicher Körperfunktionen ausreichend über die Manipulation gesunder Personen, die Beachtung des Datenschutzes sowie die Problematik des informed consent nachgedacht wird. Veranstaltet wird die Konferenz von der Forschungsgruppe Herausforderungen für Menschenbild und Menschenwürde durch neuere Entwicklungen der „Medizintechnik“, die derzeit im ZiF unter der Leitung von Jan C. Joerden, Eric Hilgendorf und Felix Thiele arbeitet.</p>
<p>Neurowissenschaftliche Versuche, das Gehirn des Menschen und dessen Arbeitsweise zu verstehen, haben streitige Positionen darüber herbeigeführt, zu welchen Aussagen man mit der Erforschung des Gehirns überhaupt gelangen kann. Immerhin ermöglichen verschiedene medizintechnische Methoden heute einen Einblick in die oberste Organisationsebene des Gehirns: Bildgebende Verfahren haben eine gute räumliche Auflösung, bis in den Millimeterbereich hinein.</p>
<p>Insbesondere durch die Kombination mehrerer dieser Technologien kann man daher das Zusammenspiel verschiedener Hirnareale darstellen, das uns eine Erklärung kognitiver Funktionen wie Sprachverstehen, Bilderkennen, Tonwahrnehmung, Musikverarbeitung, Handlungsplanung, Gedächtnisprozesse sowie das Erleben von Emotionen ermöglicht. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse können in vielfältiger Weise praktisch genutzt werden, insbesondere auch in der Medizin.</p>
<p>Eine Brücke zu schlagen zwischen der medizintechnischen Grundlagenforschung und der ethischen und rechtlichen Beurteilung der klinischen und praktischen Anwendung unterschiedlicher Methoden der Gehirnintervention sowie ihrer Bedeutung für das Bild des Menschen und die Menschenwürde, ist die Aufgabe dieser Tagung.<br />
(Uni Bielefeld)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://uninews-online.de/2010/04/27/tagung-menschenwuerde-und-gehirnintervention/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

