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	<title>Uninews-Onlineunternehmen &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Gesellschaftliche Verantwortung und Reputation von Unternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 14:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist und bleibt die primäre Aufgabe der Wirtschaft, Güter und Dienstleistungen bereitzustellen sowie Profite zu machen. Doch ist dabei ein anständiges Verhalten gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und der Umwelt geboten &#8211; zum eigenen Vorteil der Unternehmen&#8221;, sagt Dr. Josef Arweck, der an der Technischen Universität Chemnitz im Fach Politikwissenschaft promoviert wurde.<span id="more-3375"></span> In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit dem Thema &#8220;Gesellschaftliche Verantwortung und Reputation von Unternehmen. Eine theoretische und empirische Analyse&#8221;. Arweck ist als Leiter der Internen Kommunikation bei Porsche tätig. Betreut wurde die mit &#8220;magna cum laude&#8221; bewertete Arbeit von Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Inhaber der Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich. </p>
<p>&#8220;Die Dissertation von Josef Arweck ist eine hoch interessante, praxisrelevante und interdisziplinär angelegte Arbeit, die sich unter anderem im Schnittfeld der Politikwissenschaft und der Kommunikationswissenschaft bewegt. Durch ihre strikte Praxisorientierung passt sie hervorragend zur Ausrichtung meiner Professur&#8221;, sagt Strohmeier und ergänzt: &#8220;Es freut mich sehr, dass Personen in führenden Funktionen aus der Praxis hier promovieren und dabei zu einem äußerst wertvollen Gedankenaustausch beitragen.&#8221; Die Dissertation ist im Cuvillier Verlag erschienen. &#8220;Der Wettbewerb zwischen Unternehmen nimmt zu &#8211; als einziges Unterscheidungsmerkmal bleibt der gute Ruf einer Marke, die Reputation&#8221;, sagt Arweck und ergänzt: &#8220;Früher erwartete man von den Unternehmen qualitativ hochwertige Produkte. Heute stehen sie auch in der Verantwortung für saubere Herstellungsprozesse, Klimaschutz und Sozialstandards an den einzelnen, weltweit verteilten Produktionsstandorten &#8211; und das nicht nur in den eigenen Werken, sondern auch denen der Zulieferbetriebe und deren Lieferanten und Sublieferanten. Moralische Korrektheit wird zunehmend zum Kaufargument.&#8221; </p>
<p>Um den Status quo des Themas in der deutschen Wirtschaft zu untersuchen, befragte Arweck die Kommunikationsverantwortlichen der insgesamt 160 Unternehmen, die in den Aktienindizes DAX, SDAX, MDAX und TecDAX gelistet sind. &#8220;Die Resonanz war mit einem Rücklauf von 43 Prozent sehr zufriedenstellend. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, heißt für die Befragten in erster Linie, mit den eigenen Mitarbeitern verantwortungsvoll umzugehen. Danach folgt, nach ethisch-moralischen Werten zu handeln und Verantwortung für die Region und den Standort zu zeigen&#8221;, berichtet Arweck und ergänzt: &#8220;Die Motivation dafür ist zweigeteilt: Zum einen geht es darum, den Unternehmenserfolg zu sichern, Mitarbeiter zu motivieren, die eigene Reputation zu verbessern. Zum anderen gibt es eher idealistische Gründe wie Tradition, Unternehmenskultur und Moral.&#8221; Die Analyse zeige auch, dass die Kommunikationschefs das Potenzial unternehmerischer Verantwortung erkannt hätten. Nichtsdestotrotz würden in der Realität weiter Spenden und Sponsoring dominieren. &#8220;Der strategische Fokus, Verantwortungsübernahme mit wirtschaftlichen Vorteilen zu verbinden, ist in der Praxis noch unterentwickelt. Deutlich wird aber, dass weniger ein Erkenntnis- als ein Umsetzungsproblem vorliegt&#8221;, so Arweck. Moral und Wirtschaft passen jedenfalls &#8211; so ein Ergebnis der Dissertation &#8211; durchaus zusammen.</p>
<p>Echte Verantwortung könne ein Unternehmen jedoch nur in seinem Kerngeschäft und entlang seiner Wertschöpfungskette wahrnehmen. &#8220;Verantwortungsübernahme als Marketing-Gag zu inszenieren, kann im Einzelfall die Markenidentität stärken, greift aber zu kurz. Mangels Glaubwürdigkeit kann es sich für Unternehmen sogar kontraproduktiv entwickeln&#8221;, so Arweck. Die Verantwortungsübernahme entlang der eigenen Wertschöpfungskette beginnt beim Einkauf mit einem fairen, kooperativen Umgang mit Lieferanten über eine umweltfreundliche Logistik und eine ressourcenschonende Produktion bis hin zum Vertrieb und Kundendienst. </p>
<p>&#8220;Aufgrund einer hohen Unzufriedenheit mit bestehenden Ansätzen zur Evaluation von Kommunikationsarbeit zeigte sich bei den befragten PR-Chefs eine große Aufgeschlossenheit gegenüber einem neuen Instrument. Mehr als 60 Prozent von ihnen halten Reputation dabei für eine sinnvolle Mess- und Steuerungsgröße&#8221;, so Arweck. Er hatte es sich in seiner Dissertation zum Ziel gesetzt, ein Instrument zu entwickeln, das Reputation ermitteln kann und Aufschluss über das Zustandekommen gibt. Dazu verwendete er Indikatoren für die Reputation, die in der DAX-Umfrage auf Zustimmung gestoßen waren. Untersuchungsgegenstand für den Praxistest des Instruments war die Initiative Perspektive-Deutschland. An dieser zweiten Befragung beteiligten sich 64 von 163 kontaktierten Journalisten. Überprüft wurden die Ergebnisse durch eine quantitative und qualitative Medienresonanzanalyse. &#8220;In methodischer Hinsicht erfüllt das Instrument die von den PR-Chefs genannten Anforderungen. Es hat sich &#8211; nicht zuletzt dank der Bestätigung durch die Medienresonanzanalyse &#8211; als geeignet für die praktische Nutzung in der Kommunikationsarbeit erwiesen&#8221;, so Arweck. (TU chemnitz)</p>
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		<title>Goethe-Stipendienprogramm erfolgreich gestartet</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 13:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[stiftungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Goethe-Universität beteiligt sich am nationalen Stipendienprogramm. Unter dem Motto: „Chancen schenken“ hat sie in den letzten Monaten das Goethe-Stipendienprogramm aufgelegt und dafür von ihren Ehemaligen, privaten Spendern, Frankfurter Mäzenen und Stiftungen bereits über die Hälfte der 161 zu vergebenen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goethe-Universität beteiligt sich am nationalen Stipendienprogramm. Unter dem Motto: „Chancen schenken“ hat sie in den letzten Monaten das Goethe-Stipendienprogramm aufgelegt und dafür von ihren Ehemaligen, privaten Spendern, Frankfurter Mäzenen und Stiftungen bereits über die Hälfte der 161 zu vergebenen Stipendien für begabte Studierende eingeworben.<span id="more-2783"></span> Einer der ersten Frankfurter Bürger, die spendeten, war Ehrensenator und Bundesverdienstkreuz-Träger Carlo Giersch, der spontan 20 Jahresstipendien im Wert von 36.000 Euro schenkte.</p>
<p>Jetzt engagieren sich auch zunehmend Unternehmen und Verbände aus der Region: Die ersten zehn Firmen-Jahresstipendien spendeten bereits die beiden Unternehmen Biotest AG und Immundiagnostik AG. Vizepräsident Schubert-Zsilavecz zeigt sich erfreut über die Unterstützung aus der Wirtschaft: „Dies ist ein wichtiges Signal an andere Unternehmen aus der Region. Wer gute Studierende nach Frankfurt holen und sie dort halten will, muss attraktive Angebote machen.“ Dank des Stipendienprogramms könnten Goethe-Universität zusammen mit der Stadt im Wettbewerb mit anderen leistungskräftigen Städten und Regionen noch besser punkten. „Ich hoffe, dass sich noch viele Frankfurter Bürger sowie Unternehmen und Stiftungen aus der Region am Goethe-Stipendium beteiligen“.</p>
<p>Das Attraktive an dem Programm ist die hälftige Finanzierung durch den Bund. Für jeden über Spenden eingeworbenen Euro erhält die Goethe-Universität einen zusätzlichen Euro vom Bund. Insgesamt müssen jährlich rund 300.000 € über Spenden eingeworben werden, damit der Bund den selben Anteil einbringt und so 161 Studierende mit einem Jahresstipendium in Höhe von je 3.600 € unterstützt werden können. Das Stipendium soll Erstsemester und Studierende unterstützen, die sich einerseits durch hervorragende Schul- bzw. Studienleistungen qualifiziert haben, zusätzlich können aber auch gesellschaftliches Engagement oder die familiäre Situation bei der Auswahl berücksichtigt werden.</p>
<p>Für die Gewährung eines Jahresstipendiums sind Spenden in Höhe von 1.800 Euro nötig. Neben der Übernahme eines ganzen Stipendiums besteht die Möglichkeit, sich auch mit kleineren Spenden ab 50 Euro an der Finanzierung eines ganzen Stipendiums zu beteiligen. Alle Förderer werden unabhängig von der Höhe des gespendeten Betrags zu einer Feier anlässlich der Stipendienvergabe eingeladen und können dort die geförderten Studierenden persönlich kennen lernen.</p>
<p>Die Goethe-Universität sieht das nationale Stipendienprogramm als Initialzündung, um ein eigenes, dauerhaftes Stipendienprogramm aufzubauen. „Stipendien sind in der heutigen Zeit eines der besten Instrumente, um jungen Talenten aus allen gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten eine Chance auf ein gutes Studium zu geben“, erklärt Vizepräsident Schubert-Zsilavecz. „Dies sind die zukünftigen Leistungsträger, die Deutschland und die Region Frankfurt Rhein-Main brauchen. Ich wünsche mir deshalb, dass viele Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen sich beteiligen und so begabten jungen Menschen eine Chance geben.“Rund 80 weitere Stipendien müssen noch eingeworben werden, damit dann zum Wintersemester 2011/12 alle 161 Stipendien vergeben werden können. Schubert-Zsilavecz ist optimistisch, dass es gelingt, dieses Ziel noch zu übertreffen: „Es wäre großartig, wenn wir in diesem Jahr bereits Spenden für den nächsten Stipendiatenjahrgang einwerben könnten. Erklärtes Ziel der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, ist eine Förderung von bis zu acht Prozent aller Studierenden &#8211; für die Goethe-Universität eine große Herausforderung.</p>
<p>Interessierte Förderer erhalten weitere Informationen von Caroline Mattingley-Scott, Tel.: 060-798 22472 und Lucia Lentes, Tel.: 069-798 22756. Gespendet werden kann auf das Universitätskonto 100 64 10, BLZ: 500 500 00 bei der Landesbank Hessen-Thüringen mit dem Verwendungszweck:Stipendienprogramm 300 001 000 4. (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Karrieremesse &quot;Kontaktpunkt&quot; 2010 in Kreuzlingen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Schritt internationaler wird die Karrieremesse &#8220;Kontaktpunkt&#8221; in diesem Jahr stattfinden: Der Career Service der Universität Konstanz nimmt den Schritt über die Grenze und veranstaltet die erfolgreiche &#8220;Karrieremesse am See&#8221; am 5. November 2010 auf Schweizer Seite im Dreispitz Sport-...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Schritt internationaler wird die Karrieremesse &#8220;Kontaktpunkt&#8221; in diesem Jahr stattfinden: Der Career Service der Universität Konstanz nimmt den Schritt über die Grenze und veranstaltet die erfolgreiche &#8220;Karrieremesse am See&#8221; am 5. November 2010 auf Schweizer Seite im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum Kreuzlingen.<span id="more-2290"></span> &#8220;Kontaktpunkt&#8221; ist eine Plattform für Unternehmen, um in direkten Kontakt mit Studierenden und Hochschulabsolventen zu treten, und bietet Firmen die Gelegenheit, sich den Fachkräften von morgen zu präsentieren. Anmeldungen von Ausstellern sind noch bis Ende August möglich.</p>
<p>Die Karrieremesse &#8220;Kontaktpunkt&#8221; bildet eine Schnittstelle zwischen dem Bildungssystem und den Unternehmen der internationalen Bodenseeregion: Die Karrieremesse bietet Studierenden und Hochschulabsolventen die Chance, den Arbeitsmarkt auszuleuchten, und gibt gleichzeitig den Unternehmen die Möglichkeit, Fachkräfte zu binden und der Abwanderung von Spitzenkräften entgegenzuwirken. Die Karrieremesse &#8220;Kontaktpunkt&#8221; ist ein Monitor der Perspektivmöglichkeiten für künftige Führungskräfte in der Bodenseeregion.</p>
<p>Nach der erfolgreichen Messe im historischen Konstanzer Konzilgebäude<br />
2009 wechselt &#8220;Kontaktpunkt&#8221; am 5. November 2010 in die modernen Räumlichkeiten des Dreispitz Sport- und Kulturzentrums in Kreuzlingen.<br />
Ein kostenloser Bus-Service bietet die schnelle Anbindung von den Konstanzer Hochschulen zum Dreispitz-Zentrum. Am Vortag der Messe feiert die Internationale Bodenseehochschule (IBH) ihr zehnjähriges Jubiläum mit allen 29 Mitgliedshochschulen, die sich im Dreispitz präsentieren.</p>
<p>Zeitgleich tagt dort auch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) mit ihrer 5. Bodensee-Hochschulkonferenz.</p>
<p>Aussteller können sich bis zum 31. August 2010 beim Career Service der Universität Konstanz anmelden. Die Veranstalter errichten für jeden Aussteller einen professionellen Messestand. Für Non-Profit-Organisationen werden besondere Konditionen geboten. Die Karrieremesse kann auch für Workshops, Fachvorträge und Fallstudien genutzt werden.</p>
<p>&#8220;Kontaktpunkt&#8221; wird organisiert vom Career Service der Universität Konstanz in Kooperation mit der IHK Hochrhein-Bodensee, der Agentur für Arbeit Konstanz sowie der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG). (Uni Konstanz)</p>
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		<title>Honorarprofessur für Dr. Paul J. Groß</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni Duisburg-Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Geraten Unternehmen in die Krise, ist das Wissen von Experten gefragt: Einer von ihnen ist Dr. Paul J. Groß, der seit 2003 „Krisenerkennung und Sanierung“ im Fachgebiet Wirtschaftsprüfung, Unternehmensrechnung und Controlling lehrt. Mit der Verleihung der Honorarprofessur würdigt die Uni...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geraten Unternehmen in die Krise, ist das Wissen von Experten gefragt: Einer von ihnen ist Dr. Paul J. Groß, der seit 2003 „Krisenerkennung und Sanierung“ im Fachgebiet Wirtschaftsprüfung, Unternehmensrechnung und Controlling lehrt. Mit der Verleihung der Honorarprofessur würdigt die Uni Duisburg-Essen jetzt seine Verdienste als Dozent und sein Engagement für die Studierenden in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.<span id="more-1627"></span></p>
<p>Groß war viele Jahre Partner bei der international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp; Young AG. Dort leitete er die Abteilung für Unternehmensumstrukturierungen und befasste sich schwerpunktmäßig mit der Erstellung und Überprüfung von Sanierungskonzepten sowie mit Insolvenzverfahren. Seit 2006 ist er Geschäftsführer einer eigenen Kanzlei für Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Insolvenzverwaltung.</p>
<p>Als Mitglied, und seit 2002 als Vorsitzender, des Arbeitskreises Sanierung und Insolvenz im Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) war Groß federführend an der Entwicklung neuer Standards für die Erstellung von Sanierungskonzepten beteiligt. Hieraus ergaben sich neue Forschungsprojekte, die maßgeblich zur empirischen Ausrichtung der Fakultät beigetragen haben. Durch seine guten Kontakte in die Wirtschaft konnte sie zudem eine umfangreiche Datenbank von Krisen- und Insolvenzunternehmen aufbauen. Auf dieser Grundlage ist es erstmals möglich, Krisenverläufe realer Unternehmen und die Effekte von Sanierungsmaßnahmen wissenschaftlich zu untersuchen. (Uni Duisburg-Essen)</p>
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		<title>Uni Bonn kooperiert mit der Bayer Schering Pharma AG</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Das Unternehmen wird sich künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Bonn hat eine Vereinbarung mit der Bayer Schering Pharma AG zum wissenschaftlichen Austausch getroffen. Das Unternehmen wird sich künftig an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in den Bereichen Pharmaforschung und Biomedizin beteiligen, etwa durch Praktikumsplätze, Nachwuchsförderpreise und Stipendien. Außerdem wurde ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zwischen der Universität und dem Unternehmen vereinbart.<span id="more-1588"></span></p>
<p>Kooperationspartner auf Seiten der Universität Bonn sind das Pharma-Zentrum Bonn vertreten durch Professor Dr. Christa E. Müller und Professor Dr. Alexander Pfeifer und das LIMES-Institut (Life and Medical Sciences) vertreten durch Professor Dr. Michael Hoch. Die Studierenden des neuen Masterstudiengangs Arzneimittelforschung/Drug Research und des Exzellenzstudiengangs Molekulare Biomedizin profitieren unmittelbar von der nun getroffenen Vereinbarung.</p>
<p>Stipendien und Promotionspreise</p>
<p>Die Bayer Schering Pharma AG stellt den betreffenden Studierenden nämlich Praktikumsplätze an seinen Standorten Wuppertal und Berlin zur Verfügung. Darüber hinaus sponsert das Unternehmen die Vergabe von Förderpreisen für herausragende akademische Promotionen, die Studierende im Bereich Pharma-Forschung bzw. Biomedizin erstellt haben. Es hat sich zudem bereit erklärt, Stipendien an Studierende der Bonner International Graduate Schools (BIGS) Drug Sciences und LIMES zu vergeben.</p>
<p>Die Bonner Wissenschaftler und das Unternehmen haben außerdem verabredet, sich jährlich bei einem Symposium zum Wissenschaftsaustausch zwischen Pharmaindustrie und Universität zu treffen.</p>
<p>Diese Aktivitäten sollen den Grundstein legen für neue Kooperationsprojekte von Arbeitsgruppen der Universität Bonn und der Bayer Schering Pharma AG auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und -entwicklung und bedeuten den Ausbau der bereits bestehenden Partnerschaft.</p>
<p>&#8220;Die Bayer Schering Pharma AG ist in der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln und Medizinprodukten international erfolgreich. Die Universität Bonn wiederum verfügt über eine exzellente Forschung und Lehre in den Bereichen Pharmakologie und Biomedizin&#8221;, sagt Professor Dr. Christa E. Müller. &#8220;Die jetzt getroffene Vereinbarung gibt uns und dem Unternehmen die Chance, diese Stärken zum beiderseitigen Nutzen miteinander zu kombinieren.&#8221; (Uni Bonn)</p>
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		<title>Bedeutung von Innovationsprozessen für kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt/Oder]]></category>
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		<category><![CDATA[innovationen]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Bedeutung Innovationsprozesse für kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg haben und wie insbesondere ältere Erwerbslose verstärkt in diese Prozesse einbezogen werden können, thematisiert eine von der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) der Viadrina initiierte Veranstaltung in der kommenden Woche....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Bedeutung Innovationsprozesse für kleine und mittlere Unternehmen in Brandenburg haben und wie insbesondere ältere Erwerbslose verstärkt in diese Prozesse einbezogen werden können, thematisiert eine von der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) der Viadrina initiierte Veranstaltung in der kommenden Woche.<span id="more-1452"></span></p>
<p>Am Dienstag, dem 9. Februar 2010, 16.00 Uhr, präsentieren Prof. Dr. Jürgen Koch, Inhaber des Lehrstuhls Unternehmensführung und Organisation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Viadrina, und die KOWA erste Ergebnisse des Projekts „erfahren – kreativ – teamorientiert”, das erwerbslose qualifizierte Fachkräfte ab 50 Jahre an Unternehmen in der Region vermittelt.</p>
<p>Alle Interessierten aus Universität und Stadt sind am Dienstag, dem 9. Februar 2010, 16.00 Uhr, zu der Informationsveranstaltung mit anschließender Podiumsdiskussion in das Auditorium Maximum der Viadrina, Logenstraße 2, Raum 3, eingeladen.</p>
<p>Das Projekt wird von der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und an der BTU Cottbus im Rahmen der INNOPUNKT-Initiative „Ältere – Erfahrung trifft Herausforderung“ durchgeführt. Ziel des sich über die Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus sowie über die Landkreise Oder-Spree, Märkisch-Oderland und Spree-Neiße erstreckenden Projekts ist es, das Wissen erfahrener Fachkräfte für Innovationsprozesse nutzbar zu machen.</p>
<p>In kleinen Projektteams bearbeiten die Teilnehmer über 2-3 Monate konkrete Aufgaben und Fragestellungen in einem Betrieb. Sie werden dabei fachlich und wissenschaftlich betreut und aufgabenbezogen qualifiziert und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Die kleinen und mittelständischen Brandenburger Unternehmen bekommen die Möglichkeit, durch erfahrene, beruflich kompetente Projektgruppen, gute Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsbereiche (weiter-)entwickeln und umsetzen zu lassen.</p>
<p>Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und endet im Dezember 2010. Es werden kontinuierlich motivierte Arbeitslose ab 50 Jahre und interessierte Unternehmen gesucht. (Uni Frankfurt/Oder)</p>
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		<title>Innovationen erfolgreich entwickeln und umsetzen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fähigkeit von Unternehmen, Innovationen zu generieren, erhält vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie kürzer werdender Produktlebenszyklen eine immer größere Bedeutung. Können Unternehmen ihre Innovationspotenziale optimal nutzen, führt dies zu nachhaltigen Unternehmenserfolgen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fähigkeit von Unternehmen, Innovationen zu generieren, erhält vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie kürzer werdender Produktlebenszyklen eine immer größere Bedeutung. Können Unternehmen ihre Innovationspotenziale optimal nutzen, führt dies zu nachhaltigen Unternehmenserfolgen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen jedoch meistens nicht über ausreichend Ressourcen sowie Know-how zur nachhaltigen Umsetzung von Innovationen.<span id="more-1423"></span> Soziale Aspekte von Innovationsprozessen werden oft vernachlässigt. Aktivitäten der Unternehmen im Innovationsmanagement zielen häufig auf die Generierung von Produktinnovationen, wohingegen die Bedeutung von Prozessinnovationen sekundär betrachtet wird. Diese Randbedingungen sächsischer KMU bildeten den Ausgangspunkt für die Forschungen im Rahmen des Projektes Innovationslabor (InnoLab-Pro). Ziel des Projektes ist die Etablierung einer Forschungs- und Reflexionsplattform zur interdisziplinären Erarbeitung von Prozessinnovationen in Produktion und Logistik.</p>
<p>Die erste Phase qualitativer und quantitativer Analysen des Projektes ist abgeschlossen. Hierbei haben die Wissenschaftler der Professuren Fabrikplanung und Fabrikbetrieb sowie Organisation und Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz die Innovations- und Wertschöpfungsprozesse bei den Projektpartnern mittels Expertenbefragung und Beobachtungen untersucht und ausgewertet. Neben den Prozessen auf operativer Ebene war die Verankerung des Innovationsmanagements in die Unternehmensstrategie ein wesentliches Analysekriterium. Ergänzt wurden diese qualitativen Analysen durch eine quantitative Erhebung zum Innovationsmanagement in sächsischen Industrieunternehmen. So haben die TU-Forscher von Januar bis Juni 2009 in einer fragebogenbasierten Studie insgesamt 67 Mitarbeiter und Führungskräfte aus 48 sächsischen KMU befragt. Themen der Untersuchung waren Strukturen, Methoden und Kultur des Innovationsmanagements, das Innovationsverständnis sowie die Ausprägung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen. Als wesentliche Stärken der Unternehmen in Bezug auf Innovationsprojekte wurden hierbei Flexibilität, eine schnelle Entscheidungsfindung sowie das Know-how und die Kreativität der vorhandenen Mitarbeiter identifiziert. Demgegenüber bilden mangelnde finanzielle und personelle Ressourcen sowie Defizite in der Projektumsetzung wesentliche Herausforderungen bei Innovationsprojekten.</p>
<p>Aus den Ergebnissen der Analysephase leiten sich Anforderungen an das Innovationslabor als Austausch-, Lern- und Reflexionsplattform ab. Sie bilden den Ausgangspunkt für die gegenwärtige Phase der Konzeption von Lösungen des Innovationslabors. In diesem Zusammenhang wurden erste Ansätze zur Weiterentwicklung des Planungswerkzeuges visTable entwickelt. Das Planungstool visTable dient dem Innovationslabor zur partizipativen Planung von Fabriklayouts. Mit der geplanten Erweiterung des visTable sollen zukünftig auch Informationsflüsse im Fabriklayout darstellbar und bewertbar sein. So liefert die Gestaltung optimaler Informations- und Kommunikationsbeziehungen einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung eines innovationsfreundlichen Arbeitsumfeldes. Des Weiteren wurden aufbauend auf den Analyseergebnissen Ansätze zur Entwicklung eines Methodenbaukastens entwickelt, mit dem die Werkzeuge und Methoden des Innovationslabors strukturiert werden. Aus diesem Baukasten sollen entsprechend den Anforderungen eines konkreten Innovationsprojektes und dessen Phasen geeignete Methoden zur Projektbearbeitung gewählt werden können. Der Fokus liegt hierbei auf der Auswahl von Methoden, die einen hohen Interaktionsgrad zwischen Mitarbeitern eines Unternehmens und Wissenschaftlern gewährleisten und somit eine partizipative Reflexion und Lösungskonzeption ermöglichen. So können beispielsweise regelmäßige Unternehmertreffen einen Austausch zu Problemstellungen und best-practice aus der Praxis bieten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist für Februar 2010 ein erstes Treffen der Partnerunternehmen des Innovationslabors geplant, bei dem sich die Unternehmen über Erfahrungen und Lösungsansätze unter anderem zum Thema &#8220;Einführung neuer Technologien im Bereich Logistik&#8221; austauschen.</p>
<p>Auswirkungen einer Innovation auf die bestehenden Prozesse im Unternehmen sollen im Rahmen des Projektes analysiert und hinsichtlich einer erfolgreichen Einführung im Unternehmen beurteilt werden &#8211; unter anderem durch Tests in der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb.</p>
<p>Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs &#8220;Wirtschaft trifft Wissenschaft&#8221; vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für zwei Jahre gefördert. Seit Oktober 2009 ist das Bundesministerium des Inneren zuständig. Projektstart war der 1. September 2008. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Flexibilisierungsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 08:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten von Wirtschaftskrise und Einsparungszwang suchen Unternehmen immer mehr nach Möglichkeiten, um einerseits die Produktivität zu halten und andererseits an geeigneten Stellen zu sparen. Deshalb ist eine hohe Flexibilität in den Firmen wichtig. Großunternehmen haben ihre Strategien, um der Krise entgegenzuwirken. Jedoch tun sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schwer, flexibel und dennoch stabil darauf zu reagieren. Deshalb erforscht die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Chemnitz derzeit Flexibilisierungsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen.<span id="more-1046"></span></p>
<p>&#8220;Gerade in der heutigen Zeit schultern maßgeblich diese KMU die Volkswirtschaft der Bundesrepublik. Sie machen 99,5 Prozent der gesamten Unternehmen in Deutschland aus und stellen 60,6 Prozent der Arbeitsplätze zur Verfügung. Dabei erwirtschaften sie 53,2 Prozent der Bruttowertschöpfung&#8221;, berichtet Prof. Dr. Egon Müller, Inhaber der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb, und ergänzt: &#8220;Auf Grund der hohen Wettbewerbsintensität und des ständigen Weiterentwicklungsdrucks im immer globaleren Markt werden gerade von diesen Firmen Anpassungen erwartet. Neue und verbesserte Technologien sowie die soziale und demografische Entwicklung der Gesellschaft setzen den Unternehmen stark zu. Denn KMU können meist nur zeitversetzt darauf reagieren.&#8221; Während Großunternehmen in der Regel zu Flexibilisierungsstrategien greifen, um diesem Veränderungsdruck gerecht zu werden, nutzen KMU solche Strategien nur punktuell und eingeschränkt.</p>
<p>Ziel des Projektes ist die Erforschung von Flexibilisierungsstrategien, die industrielle KMU nutzen können, ohne dabei auf Stabilitätsaspekte verzichten zu müssen. Im Ergebnis soll ein ganzheitliches Konzept geschaffen werden, das Empfehlungen zu geeigneten Strategien ausspricht. Neu an diesem Projektansatzes ist, dass stabilitätsförderliche Faktoren bei der Auswahl von betrieblichen Flexibilisierungsstrategien berücksichtigt werden. Die Forscher greifen dabei auf Strategien zurück, die sich bei KMU bereits bewährt haben oder die bisher nur von Großunternehmen genutzt wurden und jetzt auf die wirtschaftlichen Bedingungen von KMU angepasst werden. Doch nicht jede Strategie ist für jedes Unternehmen anwendbar. &#8220;Eine Flexibilisierung darf nicht um jeden Preis durchgeführt werden. Im Vordergrund müssen immer Stabilitätsaspekte stehen&#8221;, sagt Prof. Müller, Leiter des Projektes. Deshalb entwickeln die Wissenschaftler Analysemethoden und -werkzeuge, die KMU vor dem Hintergrund von Stabilität und Flexibilität eine richtige Auswahl treffen lassen.</p>
<p>Das Projekt besitzt mit dem RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.) Berlin-Brandenburg, dem RKW Sachsen, dem RKW Sachsen-Anhalt und dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) Landesverband Ost starke Partner. Unter diesen vier Industrieverbänden gruppieren sich mehr als 100 Unternehmen, die indirekt am Projekt beteiligt sind. Außerdem bestehen im Rahmen der EU-geförderten Coordination Action WORK-IN-NET internationale Partnerschaften mit den Universitäten Helsinki und Bologna.<br />
Das Forschungsprojekt mit dem Titel &#8220;KMUflex &#8211; Stabilitätsförderliche Flexibilisierungsstrategien in industriellen KMU-Kompetenzzellen&#8221; wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäische Sozialfonds (ESF) von 2009 bis 2013 mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert. Es ist Teil des BMBF-Forschungs- und Entwicklungsprogramms &#8220;Arbeiten &#8211; Lernen &#8211; Kompetenzen entwickeln&#8221;. An der TU Chemnitz wurden fünf neue Arbeitsstellen geschaffen. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Unternehmen sehen Wirtschaftskrise als Chance</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Augsburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Unternehmen setzen in der Krise beim Marketing verstärkt auf Erfolgsmessung, analytisches Customer Relationship Management (CRM) und Online-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt eine Trendstudie, die Pepper, eine unabhängige Marketing- und Kommunikationsagentur, heute gemeinsam mit dem Marketing-Lehrstuhl der Universität Augsburg veröffentlicht hat....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen setzen in der Krise beim Marketing verstärkt auf Erfolgsmessung, analytisches Customer Relationship Management (CRM) und Online-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommt eine Trendstudie, die Pepper, eine unabhängige Marketing- und Kommunikationsagentur, heute gemeinsam mit dem Marketing-Lehrstuhl der Universität Augsburg veröffentlicht hat. Die Befragung zeigt, dass Unternehmen sowohl bei bereits bestehenden als auch bei neuen Marketingaktivitäten großen Wert auf Analyse und Bewertung legen. Die meisten Unternehmen sehen die Krise insgesamt als Chance und glauben, aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage mit Hilfe einer klaren Strategie und deren tatkräftiger Umsetzung gestärkt hervorzugehen.<span id="more-376"></span></p>
<p>Zur allgemeinen Wirtschaftslage geben 82 Prozent der befragten<br />
Marketing- und Vertriebsleiter an, dass die Wirtschaftskrise negativ in ihrem Unternehmen zu spüren ist. 84 Prozent sind jedoch zuversichtlich, vor 2011 die Talsohle durchschritten zu haben. Für das nächste Jahr werde zwar weiterhin vorsichtig geplant, jedoch sehen zwei Drittel der Befragten die Krise als Chance und weniger als Gefahr für das Unternehmen und dessen Entwicklung.</p>
<p>In 57 Prozent der befragten Unternehmen wurde das Marketingbudget gekürzt. Für Marketingmaßnahmen, die Erfolgsmessung und analytischem CRM unterliegen, erhöhten jedoch mehr als die Hälfte der Befragten das Budget. Um die Krise zu bewältigen, halten es zwei Drittel für wirksam, Marketing-Prozesse zu vereinfachen und zu automatisieren &#8211; Maßnahmen, die Unternehmen für die Zeit nach der Krise bestens rüsten.</p>
<p>Weiterhin zählen zur Krisenbewältigung die Kundenbindung und Kundenzufriedenheit als wirksamste und wichtigste Strategien. Fast zwei Drittel der Befragten investieren mehr in persönlichen Kundenkontakt durch Vertriebsmitarbeiter. Daneben wird der Fokus auf taktische Preisanpassungen und eine Verkürzung des Produktlebenszyklus gelegt. Der Steigerung ihrer Bekanntheit sowie der Erschließung neuer Märkte messen Unternehmen weniger Bedeutung bei.</p>
<p>&#8220;Immer kürzere Produktlebenszyklen und die zunehmende Dynamisierung von Märkten erfordern eine höhere Prozesseffizienz von Marketing-Organisationen&#8221;, kommentiert Christian von Vietinghoff, Director Consulting bei Pepper, die Studie. &#8220;Nur so erzielt man schneller und mit weniger Mitteleinsatz mehr nachweisbare Absatzerfolge.<br />
Die Krise verstärkt diesen Trend noch zusätzlich.&#8221;</p>
<p>Die Studie &#8220;Erfolgreiches Krisenmanagement durch Marketing und Kommunikation&#8221; wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Heribert Gierl vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing der Universität Augsburg. Im August 2009 wurden 50 Marketing- und Vertriebsleiter aus deutschen Unternehmen aller Branchen (exklusive Öffentlicher Sektor, Gesundheitswesen, Dienstleistungsunternehmen) mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt. (Uni Augsburg)</p>
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		<title>Familienunternehmen an der Börse</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TU München]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund die Hälfte aller börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in Familienhand. Sie sind weniger verschuldet, haben damit mehr Eigenkapital im Hintergrund um wirtschaftliche Durststrecken auszuhalten und eine stärkere Wachstumsrate bei den Beschäftigten. Diese Befunde gehen aus einer umfassenden Analyse börsennotierter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund die Hälfte aller börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist in Familienhand. Sie sind weniger verschuldet, haben damit mehr Eigenkapital im Hintergrund um wirtschaftliche Durststrecken auszuhalten und eine stärkere Wachstumsrate bei den Beschäftigten. Diese Befunde gehen aus einer umfassenden Analyse börsennotierter Familienunternehmen in Deutschland hervor, die gestern von Prof. Ann-Kristin Achleitner, Prof. Christoph Kaserer und ihrem Team vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies der Technischen Universität München (TUM) vorgestellt wurde. Auftraggeber der Untersuchung war die Stiftung Familienunternehmen in München.<span id="more-192"></span></p>
<p>Familienunternehmen an der Börse sind eine heterogene Gruppe: Der größte europäische Softwarehersteller SAP mit mehr als 48.000 Mitarbeitern gehört genauso dazu wie der mittelständische, deutsch-chinesische Produzent von Bambusprodukten Asian Bamboo mit 300 Angestellten. Den meisten börsennotierten Familienunternehmen ist jedoch gemeinsam: Kontrolle und Eigentum sind in einer Hand. So hält in etwa 80 Prozent der Fälle die Gründerfamilie nicht nur Stimmrechte am Unternehmen, sondern ist mit mindestens einem Mitglied der Gründerfamilie im Vorstand oder Aufsichtsrat vertreten. In den verbleibenden 20 Prozent der Fälle ist die Gründerfamilie nicht mehr am Unternehmen beteiligt, stellt aber ein Mitglied in Vorstand oder Aufsichtsrat oder hält mehr als 25 Prozent der Stimmrechte und damit eine Sperrminorität in der Hauptversammlung.</p>
<p>Insgesamt repräsentieren börsennotierte Familienunternehmen ein Drittel der Marktkapitalisierung der Nicht-Finanzunternehmen des Aktienindizes CDAX, dem breitesten Marktindex der Deutschen Börse. „Familienunternehmen werden in der öffentlichen Wahrnehmung meist mit privat gehaltenen Unternehmen gleichgesetzt“, sagt die TUM-Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Ann-Kristin Achleitner. „Wir konnten dagegen zeigen, dass Familienunternehmen nicht nur eine zentrale Quelle von Börsengängen repräsentieren, sondern dass der Familieneinfluss auch in vielen Aktiengesellschaften noch maßgeblich ist und sich Familien- und Nicht-Familienunternehmen deutlich unterscheiden.“</p>
<p>So liegt etwa die Eigenkapitalquote bei Familienunternehmen mit 50 Prozent deutlich höher als bei Nicht-Familienunternehmen (36 Prozent). Zwar beschäftigen Familienunternehmen im Durchschnitt nur 6.000 Mitarbeiter – Nicht-Familienunternehmen mehr als 15.000 – doch auffällig ist das starke Wachstum der Mitarbeiterzahl bei Familienunternehmen: 27 Prozent (Median: vier Prozent) gegenüber sechs Prozent (Median: Null Prozent) bei Nicht-Familienunternehmen. Viele Familienunternehmer wagten offenbar den Börsengang, um ihr Wachstum finanzieren zu können.</p>
<p>Typischerweise existiert eine enge emotionale Bindung der Familie an das Unternehmen, die häufig mit dem Wunsch verbunden ist, das Unternehmen weiter zu entwickeln. Auch als Aktiengesellschaft ist es den meisten Familienunternehmen wichtig, die Unabhängigkeit zu bewahren und das Unternehmen langfristig zu sichern. Auf Unternehmensperformance und durchschnittliche Rendite wirkt sich dies nicht negativ aus: „Bei den Kennzahlen zur operativen Performance haben wir sogar eine schwach positive Korrelation zum Familieneinfluss gefunden“, berichtet Kaserer.</p>
<p>Achleitner ist überzeugt: „Wegen der großen Bedeutung börsennotierter Familienunternehmen am deutschen Kapitalmarkt sind ihre Unterschiede zu Nicht-Familienunternehmen nicht zuletzt für Kapitalmarktregulierung und Gesetzgebung von Relevanz.“</p>
<p>Grundlage der Studie waren die Daten der Jahre 1998 bis 2008 von Nicht-Finanzunternehmen des CDAX (Composite Deutscher Aktienindex). Der CDAX deckt etwa 95 Prozent der Marktkapitalisierung des deutschen Kapitalmarkts ab. (TU München)</p>
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