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	<title>Uninews-Onlinewirtschaft &#187; Uninews-Online</title>
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		<title>Wie schätzen deutsche Fussbalfans die 50+1-Regel ein</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die so genannte 50+1-Regel in der Satzung des Deutschen Fußball-Bundes, die seit 1998 einen mehrheitlichen Einfluss von Investoren bei Bundesligaklubs verhindert, erfährt zwar einerseits großen Zuspruch wird aber andererseits in ihrer Ausgestaltung seit mehreren Jahren heftig diskutiert. Die Regelung besagt,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die so genannte 50+1-Regel in der Satzung des Deutschen Fußball-Bundes, die seit 1998 einen mehrheitlichen Einfluss von Investoren bei Bundesligaklubs verhindert, erfährt zwar einerseits großen Zuspruch wird aber andererseits in ihrer Ausgestaltung seit mehreren Jahren heftig diskutiert.<span id="more-3196"></span> Die Regelung besagt, dass ein Fußballverein an einer Kapitalgesellschaft 50 Prozent plus eine Stimme halten muss, um die Fäden der Abteilung Profi-Fußball in den Händen zu behalten. Damit wurden bisher im deutschen Profi-Fußball Übernahmen von Klubs durch Investoren verhindert. Lediglich Werksvereine, die seit 1979 oder eher ohne Unterbrechung erheblich durch einen Investor gefördert wurden, dürfen dem mehrheitlichen Einfluss des Investors unterliegen und somit durch den Investor kontrolliert werden.</p>
<p>Sportökonomen der Technischen Universität Chemnitz und der Hochschule Wismar interessiert nun in einem Forschungsprojekt die Meinung der deutschen Fußballfans zu diesem Thema. &#8220;Wir möchten herausfinden, wie sie die bestehende Regelung einschätzen und welche Gründe im Detail aus ihrer Sicht für eine Beibehaltung oder Aufhebung der 50+1-Regel bedeutsam sind&#8221;, sagt Prof. Dr. Gregor Hovemann, Inhaber der Professur für Sportsoziologie/-management an der TU Chemnitz. Sein Mitarbeiter Dr. Joachim Lammert fügt hinzu: &#8220;Dabei geht es um viele Aspekte, beispielsweise um die Mitbestimmung von Fans und die Gleichbehandlung von Fußballclubs.&#8221; Aufbauend auf den Umfrageergebnissen wollen die Chemnitzer Sportökonomen zusammen mit Sebastian B. Bauers, Student des Masterstudiengangs Tax and Business Consulting an der Hochschule Wismar, Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung der 50+1-Regel geben.</p>
<p>Die Fans von Fußballklubs der Bundesligen, der 3. Liga und der Regionalligen sind nun aufgerufen, an der Online-Befragung teilzunehmen, für die sie etwa sieben Minuten benötigen. &#8220;Aufgrund der hohen Relevanz dieses Themas im deutschen Fußball haben wir bereits alle Fußballklubs der Bundesliga und 2. Bundesliga befragt, auf die die Regel Anwendung findet. Zusätzlich wurden die Fußballklubs der 3. Liga und der Regionalligen, die durch den Wettstreit mit den Zweitmannschaften der ersten beiden Ligen indirekt betroffen sind, bei dieser Umfrage berücksichtigt. Nun erweitern wir die Befragung auf die Fans dieser Klubs&#8221;, berichtet Hovemann und fügt hinzu: &#8220;Dies ist übrigens die erste empirische Untersuchung rund um die einflussreiche 50+1-Regel, die sich umfassend den Hintergründen widmet.&#8221; Am 20. Juli 2011 startet die Online-Befragung. Bis zum 31. August können Deutschlands Fußballfans ihre Meinung im Internet abgeben: http://www.tu-chemnitz.de/hsw/sportwissenschaft/50plus1. (TU Chemnitz)</p>
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		<title>Tiefer Graben zwischen Politikern und Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 15:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Politik begünstige den Finanzsektor mehr als den Steuerzahler und werde die Krise nicht in den Griff bekommen – so lässt sich die mehrheitliche Stimmung in der Bevölkerung und unter Top-Entscheidern zusammenfassen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Studien der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik begünstige den Finanzsektor mehr als den Steuerzahler und werde die Krise nicht in den Griff bekommen – so lässt sich die mehrheitliche Stimmung in der Bevölkerung und unter Top-Entscheidern zusammenfassen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Studien der Universität Hohenheim (Stuttgart) im Auftrag der ING-DiBa AG (Frankfurt).<span id="more-2964"></span> Befragt wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren und 252 Top-Entscheider aus Real- und Finanzwirtschaft. Erhebungszeitraum war Dezember 2010 sowie Januar und Februar 2011.</p>
<p>„Zwischen der politischen Kaste und dem Volk bildet sich ein tiefer Graben“, sagt Prof. Dr. Claudia Mast, Professorin für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim (Stuttgart). „Eine weitere Kluft entsteht zwischen der Finanzbranche und der übrigen Wirtschaft, der sog. Realwirtschaft.“</p>
<p>Laut zweier Studien ihres Lehrstuhls bezweifeln mehr als die Hälfte der Bevölkerung (53,7 %) und zwei Fünftel der Entscheider aus Real- und Finanzwirtschaft (40,5 %), dass die Politik die Krise auf den Finanzmärkten in den Griff bekommen wird. Sie attestieren ihr stattdessen mangelnde fachliche Kompetenz, um die Strategien der Finanzbranche zu durchschauen, heißt es in der Studie der Universität Hohenheim. Knapp 60 bzw. 64 % der Befragten beider Seiten weisen auf diesen Mangel an Fähigkeiten und Wissen in der Politik hin. Darüber hinaus misstrauen sie dem Willen der Politik, die Finanzbranche zur Lösung der Krise „an die Kandare“ zu nehmen. </p>
<p>Vor allem die Bevölkerung ist hier besonders skeptisch. Knapp drei Viertel der Bürger (74,0 %), aber auch mehr als die Hälfte der Entscheider (51,2 %) glauben, dass die Politik die Interessen des Finanzsektors mehr im Blick hat und stärker berücksichtigt als die der Steuerzahler.</p>
<p><strong>„Politik und Finanzwirtschaft haben nichts aus der Krise gelernt“</strong><br />
Die beiden repräsentativen Umfragen für die Studie der Universität Hohenheim bestätigen das tiefe Misstrauen der Bürger und Entscheider gegenüber Politik und Finanzwirtschaft. Eine gemeinsame Lösung der Finanzkrise scheint den Befragten in weiter Ferne zu sein. </p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger bezweifeln dabei noch stärker als die Führungskräfte in den Unternehmen den Willen und die Lösungskompetenz von Politikern und Bankmanagern. Doch auch bei den Entscheidern zeigt sich eine tiefe Skepsis. Mehr als jeder Zweite ist der Überzeugung, dass Banken und Versicherungen aus der Finanzkrise nicht gelernt haben. Knapp drei Viertel der Bevölkerung sind der gleichen Auffassung.</p>
<p><strong>„Realwirtschaft leidet und der Steuerzahler ist Zahlmeister“</strong><br />
Dieses Misstrauen wiegt schwer, weil mehr als die Hälfte der Bürger und der Entscheider die Finanzbranche samt Politik verantwortlich machen, den Stein zur Krise ins Rollen gebracht zu haben. Bezahlen müssen ihrer Ansicht nach hingegen andere dafür. Allen guten Konjunkturdaten und Aufschwungprognosen zum Trotz glauben mehr als drei Viertel der Entscheider und knapp 60 % der Bevölkerung, dass die Realwirtschaft durch die Finanzkrise Nachteile hat. Der Steuerzahler wird als der Zahlmeister für das aus den Fugen geratene Finanzsystem und die exorbitanten Boni der Finanzmanager wahrgenommen. </p>
<p>Für die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft sind dies trübe Aussichten. „Weder die breite Bevölkerung noch die Führungsmannschaft der Unternehmen glauben noch an die fachlichen Fähigkeiten und den Durchsetzungswillen der Politiker“, sagt Claudia Mast. Laut Studie haben sie kein Grundvertrauen mehr – nicht in die Lösungskompetenz der Politik und schon gar nicht in das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein der Finanzbranche.</p>
<p>„In dieser Situation des Misstrauens und des Umbruchs kommt es auf die Medien an“, fordert Claudia Mast. Denn sie würden das Scharnier zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bilden. Für die Entscheider seien vor allem Wirtschaftsmedien eine zentrale Anlaufstelle für Informationen über Fakten und Einschätzungen über Entwicklungen. </p>
<p>Häufigste Informationsquelle für die inzwischen misstrauischen Entscheider und Führungskräfte in der Wirtschaft ist – laut Studie – vor allem das „Handelsblatt“ (30,2 %). Als wichtige überregionale Medien bei Wirtschaftsthemen werden darüber hinaus die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (22,2 %) und „Spiegel Online“ (16,3 %), sowie die „Wirtschaftswoche“ (14,3 %) und die „Financial Times“/„Financial Times Deutschland“ (13,9 %) genannt.</p>
<p>Zur Studie<br />
Die Ergebnisse sind Teil einer Studie zum Wirtschaftsjournalismus nach der Finanzkrise. Die Gemeinschaftsstudie des Fachgebiets Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim (Stuttgart) und der ING-DiBA AG analysiert Grundlagen und Verantwortung des Wirtschaftsjournalismus, untersucht Bedingungen und Arbeitsweisen der Macher und legt Nutzungsmuster sowie Erwartun-gen des Publikums offen. Ziel der Studie ist eine systematische Bestandsaufnahme des Wirtschaftsjournalismus und seines Publikums. Detaillierte Ergebnisse werden Ende 2011 vorliegen.</p>
<p>Die aktuelle, repräsentative Bevölkerungsbefragung sowie die Entscheiderbefragung wurden mittels computergestützten Telefoninterviews (CATI: Computer Assisted Telephone Interviewing) anhand eines strukturierten Fragebogens durchgeführt. Der Befragungszeitraum war im Dezember 2010 sowie Januar und Februar 2011. Die Erhebung der Daten erfolgte durch forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (Berlin). Insgesamt wurden bei der Bevölkerung 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt. Im Rahmen der Entscheiderumfrage wurden 252 Top-Entscheider aus Real- und Finanzwirtschaft befragt</p>
<p>Das Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim (Stuttgart) ist seit vielen Jahren in den Gebieten Journalismus, Public Relations und Kommunikationsmanagement tätig. Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Claudia Mast und ihr Team legen den Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit auf anwendungsorientierte, interdisziplinäre Untersuchungen, deren Ergebnisse durch einen schnel-len Transfer an Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weitergegeben werden. Aktuelle For-schungsschwerpunkte sind Innovationen im Journalismus, Wirtschaftskommunikation, Unternehmensre-putation sowie Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Kommunikationsbeziehungen. (Uni Hohenheim)</p>
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		<title>Auswirkungen des Erdbebens in Japan auf die Weltwirtschaft</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/03/15/auswirkungen-des-erdbebens-in-japan-auf-die-weltwirtschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[japan]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Cornelia Storz, Professorin für japanische Wirtschaft an der Goethe-Universität, erachtet die ökonomischen Folgen, die sich aus der japanischen Erdbebenkrise für die deutsche Wirtschaft ergeben, als begrenzt: Deutschland exportiere nur ein Prozent seiner Waren und Dienstleistungen nach Japan. Nicht ausschließen möchte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cornelia Storz, Professorin für japanische Wirtschaft an der Goethe-Universität, erachtet die ökonomischen Folgen, die sich aus der japanischen Erdbebenkrise für die deutsche Wirtschaft ergeben, als begrenzt: Deutschland exportiere nur ein Prozent seiner Waren und Dienstleistungen nach Japan. Nicht ausschließen möchte die Expertin aber, dass bestimmte Branchen trotzdem Einbußen hinnehmen müssen, zum Beispiel deutsche Hersteller von Luxusfahrzeugen.<span id="more-2877"></span> Sollte die atomare Situation nicht zum Kollaps führen, geht Storz davon aus, dass sich die Handelsbeziehungen nach einer gewissen Zeit wieder normalisieren.</p>
<p>Aufgrund der Position Japans als eine der weltweit führenden Wirtschaftsnationen sieht Storz allerdings eine „spürbare, temporäre Auswirkung“ auf die Weltwirtschaft – insbesondere im Technologiebereich. Japanische Unternehmen seien in bestimmten High-Tech-Bereichen führend, zum Beispiel bei der Herstellung von Computerchips. Ein längerer Ausfall dieser Hersteller aufgrund von Energieengpässen und Zerstörung von Produktionsanlagen ließe sich nicht ohne weiteres kompensieren. Auch für die weltweiten Finanzmärkte drohen Konsequenzen aus der Krise: „Japan hat bisher stark US-Bonds nachgefragt. Jetzt ist zu erwarten, dass dieses Kapital kurzfristig aus den USA abgezogen wird und für den Wiederaufbau eingesetzt wird“, so Storz.</p>
<p>Folgen drohen auch für das intensive und bisher sehr dynamisch wachsende ökonomische Gefüge in Asien, insbesondere zwischen China und Japan: „Für China ist Japan der drittgrößte Markt; die Verflechtung zwischen Japan und Asien insgesamt hat in den letzten Jahren enorm zugenommen“, so die Expertin. Nach einer möglichen Erholung der Wirtschaft werde Japans Bedeutung für China mittelfristig sogar noch wachsen. Die Krise könne zudem auch die Bereitschaft erhöhen, sich stärker in bilateralen und/oder regionalen Handelsabkommen zu engagieren. Dort ist Japan bisher unterrepräsentiert.</p>
<p>Unter der Voraussetzung, dass Japan die Probleme in den Atomkraftwerken in den Griff bekommt, hält Storz es für wahrscheinlich, dass die dortige Gesellschaft und Ökonomie das Erdbebendesaster in überschaubarer Zeit bewältigt haben und womöglich bereits im zweiten Halbjahr 2011 ein Wiederaufbau einsetzen kann. Zum Vergleich zieht die Professorin die ebenfalls „rasche Bewältigung des Kobe-Erdbebens“ heran, bei dem seinerzeit sehr viel mehr Industrie in Mitleidenschaft gezogen worden war. Hingegen hätte eine Verstrahlung weiter Landesteile „nicht auszudenkende langfristige Folgen.“ (Uni Frankfurt)</p>
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		<title>Kompetenznetzwerk zur Erforschung der Region Crossroads Asia</title>
		<link>http://uninews-online.de/2011/02/10/kompetenznetzwerk-zur-erforschung-der-region-crossroads-asia/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 13:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Bonn]]></category>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Region Crossroads Asia umfasst das Gebiet, das sich von Ostiran bis Westchina und vom Aralsee bis Nordindien erstreckt. Die Region ist durch enorme gesellschaftliche Dynamiken, vielschichtige Konflikte und starke Migrationsströme geprägt. Ein Verbund international renommierter Wissenschaftlern wird diese Region...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Crossroads Asia umfasst das Gebiet, das sich von Ostiran bis Westchina und vom Aralsee bis Nordindien erstreckt. Die Region ist durch enorme gesellschaftliche Dynamiken, vielschichtige Konflikte und starke Migrationsströme geprägt. Ein Verbund international renommierter Wissenschaftlern wird diese Region in den kommenden vier Jahren unter der Federführung zweier Institute der Universität Bonn in einem neuen Kompetenznetzwerk erforschen.<span id="more-2707"></span> Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt dafür rund 4 Millionen Euro zur Verfügung, von denen knapp 1,6 Millionen Euro als Drittmittel an die Universität Bonn fließen.</p>
<p>Finanziert wird das Netzwerk Crossroads Asia in der BMBF-Förderlinie &#8220;Regionalstudien&#8221;. Sieben deutsche Universitäten und Forschungsinstitute nehmen daran teil, darunter das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF, Priv.-Doz. Dr. Conrad Schetter) und die Abteilung für Islamwissenschaft (Prof. Dr. Stephan Conermann) der Universität Bonn. Die Geschäftsstelle des Kompetenznetzwerks Crossroads Asia wird künftig am Zentrum für Entwicklungsforschung angesiedelt sein. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von vier Jahren angelegt und dauert von 2011 bis 2014.</p>
<p>Crossroads Asia ist durch enorme gesellschaftliche Dynamiken geprägt wie etwa vielschichtigen Konflikten in Afghanistan, Pakistan oder Kaschmir oder durch Arbeitsmigration und Flüchtlingsbewegungen innerhalb der Region und aus dieser hinaus. Diese Dynamiken &#8211; so die zentrale Annahme des Kompetenznetzwerks &#8211; können nur unzureichend mit herkömmlichen, in der nationalstaatlichen Logik verhafteten Theorien verstanden werden. </p>
<p>&#8220;Beispielsweise sehen wir, dass sich das Engagement der Bundesregierung in Afghanistan auf den Aufbau staatlicher Strukturen konzentriert&#8221;, sagt Dr. Conrad Schetter. &#8220;Dieser Ansatz blendet aber die hohe soziale und räumliche Dynamik der Bevölkerung völlig aus &#8211; etwa die Wanderungsbewegungen über die äußerst durchlässige Grenze nach Pakistan.&#8221;</p>
<p>So definiert das Kompetenznetzwerk Crossroads Asia als einen vielfältigen Handlungsraum, den seine Bewohner durch das Überschreiten kultureller und sozialer Grenzen bilden. In diesem innovativen &#8220;post-area studies&#8221;-Ansatz steht daher die Untersuchung grenzübergreifender Ströme und Netzwerke von Menschen, Gütern und Ideen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Analyse. Gerade der Mobilität der Bevölkerung kommt eine wichtige Bedeutung zu. &#8220;So werden die Themenbereiche Konflikt, Migration und Entwicklung durch das ,Brennglas&#8217; Mobilität wissenschaftlich erfasst und in einen kausalen Zusammenhang gestellt&#8221;, erläutert Schetter. (Uni Bonn)</p>
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		<title>Dr. Markus Voeth zu den WM-Zielen der Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 10:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Hohenheim]]></category>
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		<category><![CDATA[weltmeisterschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Markus Voeth, Marketing-Experte und Leiter der WM-Studie der Universität Hohenheim zur Bedeutung der diesjährigen WM für Marketing und Werbung Herr Professor Voeth, Sie haben die Wirtschaft bereits vor dem Anpfiff vor zu hochgesteckten Erwartungen gewarnt. Sehen Sie sich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Markus Voeth, Marketing-Experte und Leiter der WM-Studie der Universität Hohenheim zur Bedeutung der diesjährigen WM für Marketing und Werbung</p>
<p><strong>Herr Professor Voeth, Sie haben die Wirtschaft bereits vor dem Anpfiff vor zu hochgesteckten Erwartungen gewarnt. Sehen Sie sich nach dem Schlusspfiff bestätigt?</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Voeth</strong>: Auf sportlichem Gebiet hat die deutsche Nationalmannschaft eine tolle WM gespielt. Nach meiner Einschätzung sind dagegen die deutschen Unternehmen in wirtschaftlicher Hinsicht weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.<span id="more-2243"></span></p>
<p>Der Fehler vieler Unternehmen war, dass sie glaubten, das deutsche Sommermärchen von 2006 mit ähnlichen oder gleichen Konzepten einfach noch einmal wiederholen – oder gar übertreffen zu können.</p>
<p>So war das Angebot an Fahnen und anderen Fan-Utensilien bei dieser WM noch einmal sehr viel größer als vor vier Jahren. Nun bemerken wir aber, dass die Regale trotz des sportlichen Erfolgs der deutschen Nationalmannschaft zum Teil beim Finale vielfach noch voll waren. Hieran ändert auch nichts, dass einige Medienberichte Gegenteiliges vermelden.</p>
<p><strong>Das ist unternehmerisches Risiko.</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Voeth:</strong> Ein Risiko, das sich jedoch einschränken ließe, wenn die Unternehmen nicht auf alte Konzepte setzen, sondern ihr WM-Marketing gezielter planen würden. Bei uns am Lehrstuhl führen wir seit vielen Jahren die regelmäßig aktualisierte WM-Studie durch, die deutlich zeigte, dass die Kunden 2010 weniger Flagge zeigen würden. Zudem waren sie teilweise noch von der WM 2006 ausgestattet. Es gab also viele Indikatoren, die nahelegten, dass 2010 nicht wie 2006 ablaufen würde.</p>
<p>So gaben etwa nur 40 % der von uns in diesem Jahr im Rahmen der WM-Studie Befragten an, überhaupt Fanartikel kaufen zu wollen. Das WM-Trikot beabsichtigen dabei ca. 25 % der Befragten zu kaufen, eine Fahne für das Auto wollten 22 % und eine große Deutschlandfahne 18 % erwerben.</p>
<p>Ähnlich verhalten war der WM-Tourismus. 98 % der Befragten hatten schon im Vorfeld angegeben, wegen der hohen Kosten nicht nach Südafrika reisen zu wollen. Angesichts der Entfernung und der begrenzten Flugkontingente kam es auch während der WM kaum zu Spontan-Tourismus.</p>
<p><strong>Dafür liefen Public Viewing samt Gastronomie besser, als Sie vorhersagten</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Voeth</strong>: Stimmt. Nach Auswertung unserer Umfragen hatten wir eigentlich mit einer Sofa-WM gerechnet: Laut Befragung hatten 90 % der Teilnehmer angegeben, die WM zu Hause vor dem Fernseher verfolgen zu wollen. Rückblickend haben jedoch deutlich mehr Menschen Public Viewings aufgesucht &#8211; was einerseits wohl am guten Wetter und andererseits am sehr guten Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft lag.</p>
<p>Die guten Rahmenbedingungen haben dann auch einigen wenigen Branchen wie Brauereien ein gutes Geschäft beschert. Auch für die TV-Geräte-Hersteller lief es letztlich nicht schlecht. Bei diesen dürfte es sich aber Großteils allein um vorgezogenen Konsum handeln.</p>
<p><strong>Gibt es Unternehmen, denen Sie generell von Marketing mit WM-Bezug abraten würden?</strong><br />
<strong><br />
Prof. Dr. Voeth:</strong> Definitiv. Unsere Studie hatte zwar ergeben, dass die Deutschen WM-bezogener Werbung grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Sie zeigte aber auch, dass das beworbene Produkt auch einen Fußballbezug aufweisen sollte. Bei Sportartikeln oder Tourismus bietet sich Werbung mit WM-Bezug an. Bei Finanzdienstleistungen oder Mineralöl – auch das zeigt die Studie &#8211; jedoch nicht.</p>
<p>Trotzdem haben in diesem Jahr fast noch mehr Firmen als bei der WM 2006 auf das Thema Fußball gesetzt. Dadurch konnte sich kaum ein Unternehmen wirklich mit diesem Thema im Markt positionieren. Im Gegenteil: Da sich der Kunde in den vergangenen Wochen durch WM-Werbung allzu stark bombardiert gesehen hat, verpuffte die Wirkung. Zum Teil löste sie sogar Kundenverärgerung aus.</p>
<p><strong>Ihre generelle Empfehlung für das nächste Großereignis?</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Voeth</strong>: Bei sportlichen Großereignissen wie einer Fußball-WM sollten Marketing-Verantwortliche nicht weiter mehr oder weniger undifferenziert das Thema in Marketing und Werbung aufzugreifen. Stattdessen sollten die Unternehmen im Vorfeld sehr genau prüfen, ob und in welcher Form es sich lohnt, das Thema anzugehen. Klar ist auf jeden Fall nach dieser WM: das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ gilt für WM-Werbung und -Marketing nicht.<br />
<strong><br />
Hintergrund: WM-Studie der Universität Hohenheim</strong><br />
In einer groß angelegten Langzeitstudie zur FIFA Fußball-WM 2006 hat der Lehrstuhl für Marketing I von Prof. Dr. Voeth seit 2001 unter anderem die Begeisterung, Präferenzen und Vorstellungen der Bevölkerung für die WM ermittelt. Dabei wurden in jährlich wechselnden Sonderschwerpunkten Themen wie die WM als Chance für Städte und Regionen, Vermarktungspotenziale, Sicherheit, Ticket-Pricing, Merchandising und Standortwahl der Stadien untersucht. Die Studie diente einerseits als Stimmungsindikator, andererseits auch als konstruktiver Beitrag für eine erfolgreiche Organisation. In diesem Jahr wurde die Studie fortgesetzt, um unter anderem die Unterschiede zwischen der WM 2006 und der WM 2010 überprüfen zu können. (Uni Hohenheim)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Solution Selling zur Erschließung neuer Geschäftsfelder</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[handel]]></category>
		<category><![CDATA[verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunden im Jahr 2010 wollen nicht nur Produkte, sie wollen Lösungen. Sie wollen Individualität, zugeschnittene Angebote und eine gute Beratung, die nicht mit dem Kauf des Produktes endet. Im Fachjargon nennt sich das „Solution Selling“ und bietet insbesondere für mittelständische...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunden im Jahr 2010 wollen nicht nur Produkte, sie wollen Lösungen. Sie wollen Individualität, zugeschnittene Angebote und eine gute Beratung, die nicht mit dem Kauf des Produktes endet. Im Fachjargon nennt sich das „Solution Selling“ und bietet insbesondere für mittelständische Unternehmen unterschiedlichster Branchen die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen.<span id="more-2009"></span> In einer soeben an der TU Dortmund erschienenen Studie fand das Forscherteam um Prof. Dr. David Woisetschläger heraus, dass gerade Apotheker und Optiker führend auf diesem Gebiet sind, der Bekleidungsfachhandel und die Energieversorger dagegen hinten anstehen.</p>
<p>Eine zunehmende Anzahl an Unternehmen hat die Zeichen der Zeit schon erkannt: zunehmend homogenere Leistungsangebote und eine starke Fokussierung auf den Preis als Marketinginstrument reichen heutzutage nicht mehr aus, um in den Augen der Konsumenten als einzigartig wahrgenommen zu werden. Vielmehr werden die Anbieter als zunehmend austauschbar beurteilt. Ein Ausweg aus diesem immer härter werdenden Kampf um niedrige Preise, so ist sich das Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. David Woisetschläger sicher, ist die Neuausrichtung einer Firma als Lösungsanbieter, als „Solution Seller“.</p>
<p>Wenn man nach dem Umzug in eine andere Wohnung beispielsweise einen neuen Telefonanschluss benötigt, kann man diesen heutzutage bei einer Vielzahl von Anbietern bestellen. Wenn der ausgewählte Anbieter jedoch zusätzlich die Installation übernimmt, des Weiteren die Einrichtung des Kabelanschlusses und des W-Lans anbietet und man umfassend beraten wird, welche Internet-, TV- und Telefonpakete am besten passen, dann hat das Unternehmen nicht nur ein Produkt verkauft, sondern dem Kunden erfolgreich eine Lösung für mehrere Probleme bereitgestellt. Der Studie nach verbessert das nicht nur das Ansehen des Unternehmens in den Augen des Kunden, sondern hat noch viele andere positive Nebeneffekte: der Kunde wird wahrscheinlich auch beim nächsten Umzug auf dasselbe Unternehmen zurückgreifen und Freunden und Bekannten von seinen positiven Erfahrungen berichten – oftmals ein wichtiger Werbeeffekt.</p>
<p>Die wichtigsten Stellhebel des „Solution Selling“, die die Wirtschaftswissenschaftler an der TU Dortmund untersucht haben, sind der Umfang der Beratungsleitungen, das individuelle Zuschneiden der Leistungen auf die Kundenwünsche und die Integration verschiedener Leistungen in eine Paketlösung. „Stärkster Treiber ist dabei aber die Individualität“, sagt Prof. Dr. David Woisetschläger.</p>
<p>Apotheken und Optiker schnitten in der Studie der TU Dortmund als Gesamtbranche durchweg sehr gut ab: Beratung und Individualität werden bei den Apotheken seit jeher großgeschrieben.</p>
<p>Optiker punkten nicht zuletzt deshalb, weil sie ihren Kunden durch die Auswahl an Möglichkeiten, die vielfältige Beratung und auch den Service nach dem Kauf der Brille (Reinigung, Nachstellen der Bügel) ein Paket an Leistungen schnüren, bei dem sich der Kunde sehr gut aufgehoben fühlt. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Mitarbeiter, so die Studie. „Mitarbeiterqualifikation ist das A und O, um beim ‚Solution Selling’ erfolgreich zu sein“, sagt Prof. Dr. David Woisetschläger. Die Mitarbeiter müssen dabei neben fachlichen vor allem persönliche Qualifikationen mitbringen, um eine optimale Beratung des Kunden zu gewährleisten und ihm vermitteln zu können, dass man nicht nur die Produkte, sondern eine „Lösung“ verkauft.</p>
<p>Schlusslicht in Sache „Solution Selling“ sind die Energieversorger, was allerdings aufgrund der erst vor einigen Jahren umgesetzten Liberalisierung des Marktes kaum verwundert. Dass aber der traditionsreiche Bekleidungsfachhandel ebenfalls schlecht abschneidet, mag überraschen. Gerade bei den großen Ketten sollen Kunden vor allem über den Preis gewonnen und gehalten werden. Die Mitarbeiter sind oft nur Aushilfen und daher meist nicht in der Lage, Kunden kompetent zu beraten. Auch die Individualität, die viele Modegeschäfte gerne anpreisen, leidet unter der Massenfertigung von Kleidung: Nur 36 Prozent der Befragten hielten das Angebot des Bekleidungsfachhandels für individuell. Im Vergleich: Optiker schnitten in derselben Befragung mit fast 80 Prozent der Stimmen ab.</p>
<p>Der Studie nach ist die Möglichkeit, als „Solution Seller“ aufzutreten, von Branche zu Branche unterschiedlich einfach zu gestalten – grundsätzlich kann man sich aber immer, mit der richtigen Vorbereitung, als Lösungsanbieter etablieren und damit ein weiteres Vergleichsfeld, neben dem Preiskampf, eröffnen. Die Studie entstand an der Juniorprofessur für Dienstleistungsmanagement an der TU Dortmund und wurde von Prof. Dr. David Woisetschläger geleitet. Eine Executive Summary der Studie steht unter http://www.wiso.tu-dortmund.de/dlm zum Download bereit. Die vollständige Studie kann bei Prof. Dr. David Woisetschläger angefordert werden. (TU Dortmund)</p>
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		<title>Flexibler und effizienter Einsatz von Arbeitskräften</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni Erlangen-Nürnberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Spitzenzeiten und Flauten in der Produktion, rasche Anpassung an ein veränderliches Nachfragespektrum, Einbezug wechselnder Kompetenzen &#8211; durch alle Schwankungen im Wirtschaftsleben dauerhaft die Balance zu halten, verlangt klein- und mittelständischen Unternehmen viel Anpassungsfähigkeit ab. Wie der zeitlich begrenzte Einsatz von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spitzenzeiten und Flauten in der Produktion, rasche Anpassung an ein veränderliches Nachfragespektrum, Einbezug wechselnder Kompetenzen &#8211; durch alle Schwankungen im Wirtschaftsleben dauerhaft die Balance zu halten, verlangt klein- und mittelständischen Unternehmen viel Anpassungsfähigkeit ab. Wie der zeitlich begrenzte Einsatz von Arbeitskräften dazu beitragen kann, die erforderliche Flexibilität aufzubringen, und welche Modelle und Konzepte dazu besonders geeignet sind, untersuchen Dr. Nathalie Galais und Cynthia Sende am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie (Prof. Dr. Klaus Moser) der Universität Erlangen-Nürnberg.<span id="more-1828"></span> Neben der ökonomischen Effektivität gilt die Aufmerksamkeit dabei der optimalen Einbindung derjenigen, die in einem Betrieb zeitweise beschäftigt sind.</p>
<p>Das Projekt trägt den Titel „Flexible Produktionskapazität innovativ managen“ (FlexPro) und wird im Förderschwerpunkt „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds mit 270.000 Euro gefördert. Kooperationspartner sind die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, die ALROUND-Aktionsgemeinschaft luft- und raumfahrtorientierter Unternehmen in Deutschland e.V., die Frauenhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. sowie die RKM GmbH Personaldienstleister in München.</p>
<p>Vom Telefongespräch zum Gesamtbild</p>
<p>Zunächst werden die Flexibilisierungsstrategien von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland empirisch untersucht. Telefoninterviews mit Personalverantwortlichen bzw. Geschäftsführern solcher Firmen sowie mit Niederlassungsleitern eines Personaldienstleisters waren der erste Schritt. Auf der Basis der Ergebnisse dieser qualitativen Vorstudie wurde ein Online-Fragebogen zur deutschlandweiten Befragung kleiner und mittelständischer Unternehmen entwickelt. Diese quantitative Analyse des Status quo wird gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung durchgeführt und liefert wichtige Informationen darüber, wodurch Flexibilität erhöht werden soll und welche Rolle die Leiharbeit bzw. der Einsatz anderer „atypischer Mitarbeiter“ in diesem Kontext spielt.</p>
<p>Um daraus Zusammenhänge abzuleiten, die verallgemeinerbar sind, werden statistische Analysemethoden angewendet. Beispielsweise werden unternehmensspezifische Einflussfaktoren (z. B. Größe, Produktionsmerkmale, Arbeitsorganisation, Unternehmenskultur) auf die Nutzung oder Nicht-Nutzung von Leiharbeit ebenso betrachtet wie Erfahrungen mit verschiedenartigen Strategien. Damit lassen sich die Ergebnisse branchenübergreifend interpretieren und sinnvoll in die Praxis übertragen.</p>
<p>Zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaften der RWTH Aachen sollen anschließend Methoden entwickelt und überprüft werden, die sowohl Rentabilität versprechen als auch personenorientiert sind. Dabei liegt ein Schwerpunkt darauf, die Kompetenzen von atypisch Beschäftigten adäquat zu erfassen, sie ausreichend einzuarbeiten, an passender Stelle im Betrieb zu platzieren und sozial zu integrieren. Gemeinsam mit dem Personaldienstleister RKM und den Industrie-/Valuepartnern wollen die Wissenschaftlerinnen Konzepte der Zusammenarbeit von Verleihern und Entleihern entwerfen, welche diese Kriterien erfüllen, und sie auf ihre allgemeine Einsetzbarkeit testen. Darauf aufbauend sollen anwenderfreundliche Module entstehen, die den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen gerecht werden.</p>
<p>Das persönliche Befinden der Leiharbeitnehmer, ihre Gesundheit, ihre Lebensperspektiven und Kompetenzentwicklung, ihre Einstellungen und das Ausmaß an Selbstbestimmung entscheiden aus der Sicht von Arbeits- und Organisationspsychologen maßgeblich mit über den Erfolg von Interventionen in diesem Sektor. Deshalb nehmen diese Aspekte in dem Verbundprojekt neben der Wirtschaftlichkeit einen besonders wichtigen Platz ein.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe freut sich über weitere kleine und mittelständische Unternehmen, die sich an dem Forschungsvorhaben beteiligen möchten. (Uni Erlangen-Nürnberg)</p>
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		<title>Integratives Forschungsinstitut an der HU Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Berlin (HU)]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[In Adlershof, dem Standort für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, arbeiten herausragende universitäre und außeruniversitäre Wissenschaftler wie auch innovative Unternehmer nah beieinander. Um dieses Potential für die Forschung noch besser zu nutzen und Innovationen schneller in die Wirtschaft zu transferieren, hat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Adlershof, dem Standort für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien, arbeiten herausragende universitäre und außeruniversitäre Wissenschaftler wie auch innovative Unternehmer nah beieinander. Um dieses Potential für die Forschung noch besser zu nutzen und Innovationen schneller in die Wirtschaft zu transferieren, hat die Humboldt-Universität auf dem Campus Adlershof ein Integratives Forschungsinstitut eingerichtet.<span id="more-1617"></span> Nachdem auf dem Campus Nord bereits das CILS (Centre for Integrative Life Sciences) seine Arbeit aufgenommen hat, ist dies das zweite derartige Institut an der Humboldt-Universität.</p>
<p>Das &#8220;Research Institute for the Sciences&#8221;, IRIS Adlershof, verbindet ein experimentell ausgestattetes Forschungsinstitut mit einem Entwicklungslabor und einem Institute for Advanced Studies und verzahnt damit die Humboldt-Universität mit Partnern in einschlägigen Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen.</p>
<p>Im IRIS Adlershof arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen wie Physik, Chemie, Mathematik und Informatik zu innovativen Themenbereichen wie Moderne Optik, Molekulare Systeme, Mathematische Physik und Computation in the Sciences zusammen. In einem der ersten interdisziplinären Projekte steht die Suche nach Materialien und Funktionssystemen mit neuartigen optischen und elektronischen Eigenschaften im Fokus der Forschung. Es handelt sich hier um Hybridmaterialien aus organischen und anorganischen Komponenten, die auf atomaren, molekularen und mesoskopischen Längenskalen strukturiert sind. Sie eröffnen vollkommen neue Möglichkeiten, bisher unzugängliche optische und elektronische Eigenschaften und Funktionen an der Grenze des theoretisch Denkbaren zu realisieren.</p>
<p><strong>Open Access Laboratory (OPAL)</strong><br />
Mit dem OPen Access Laboratory (OPAL) soll die Kooperation zwischen IRIS Adlershof und einschlägigen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden und Know How aus der Universität schneller in die Wirtschaft transferiert werden. Innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhalten die Möglichkeit, eigene Mitarbeiter in das OPAL zu entsenden oder Personal für Gemeinschaftsprojekte einzubringen. Als erstes Beispiel wird ein Open Access Laboratory for Advanced Materials eingerichtet, das maßgeschneiderte Konzepte für die organische und molekulare Elektronik entwickelt und umsetzt. (HU Berlin)</p>
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		<title>Forschungsprojekt &quot;Algorithmik sozialer Netzwerke&quot;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[forschungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fortschreitende Vernetzung der Welt bewirkt auch ein dramatisch steigendes Interesse am Verständnis und der Steuerung von Netzwerken. Die Netzwerkanalyse hat im letzten Jahrzehnt eine immense Verbreitung in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Wirtschaftszweigen erlebt. Die daran geknüpften Erwartungen werden jedoch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die fortschreitende Vernetzung der Welt bewirkt auch ein dramatisch steigendes Interesse am Verständnis und der Steuerung von Netzwerken. Die Netzwerkanalyse hat im letzten Jahrzehnt eine immense Verbreitung in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Wirtschaftszweigen erlebt. Die daran geknüpften Erwartungen werden jedoch enttäuscht werden, wenn nicht endlich die seit den 1970er Jahren angemahnte theoretische Fundierung der verwendeten Methoden geleistet wird.<span id="more-1486"></span> In enger Kooperation mit Sozialwissenschaftlern will dies nun der Konstanzer Informatiker Prof. Ulrik Brandes erstmals mit Ansätzen der Algorithmik versuchen. Die Informatik könnte so eine neue Grundlage für das Verständnis sozialer Netzwerke schaffen. In dem fünf Jahre dauernden Projekt mit dem Thema &#8220;Algorithmik sozialer Netzwerke&#8221; stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Fördersumme von einer Million EUR zur Verfügung. Erstmalig konnte ein Projekt der Informatik eine Förderung im Rahmen des Reinhart-Koselleck Instruments erzielen.</p>
<p>Dazu Ulrik Brandes: &#8220;Ich habe großen Respekt vor dieser selbstgestellten Aufgabe, bin aber überglücklich, mich jetzt daran versuchen zu können. Durch die mutige Art der Förderung im Rahmen von Koselleck-Projekten erhalte ich die Ausstattung, Unabhängigkeit und Flexibilität, ohne die ein so risikoreiches Projekt keine Aussicht auf Erfolg hat. Dafür bin ich der Deutschen Forschungsgemeinschaft sehr dankbar.&#8221;</p>
<p>Ulrik Brandes ist seit 2003 Professor für Algorithmik am Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft der Universität Konstanz.<br />
(Uni Konstanz)</p>
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		<title>Innovationen erfolgreich entwickeln und umsetzen</title>
		<link>http://uninews-online.de/2010/02/03/innovationen-erfolgreich-entwickeln-und-umsetzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[TU Chemnitz]]></category>
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		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fähigkeit von Unternehmen, Innovationen zu generieren, erhält vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie kürzer werdender Produktlebenszyklen eine immer größere Bedeutung. Können Unternehmen ihre Innovationspotenziale optimal nutzen, führt dies zu nachhaltigen Unternehmenserfolgen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fähigkeit von Unternehmen, Innovationen zu generieren, erhält vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks sowie kürzer werdender Produktlebenszyklen eine immer größere Bedeutung. Können Unternehmen ihre Innovationspotenziale optimal nutzen, führt dies zu nachhaltigen Unternehmenserfolgen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen jedoch meistens nicht über ausreichend Ressourcen sowie Know-how zur nachhaltigen Umsetzung von Innovationen.<span id="more-1423"></span> Soziale Aspekte von Innovationsprozessen werden oft vernachlässigt. Aktivitäten der Unternehmen im Innovationsmanagement zielen häufig auf die Generierung von Produktinnovationen, wohingegen die Bedeutung von Prozessinnovationen sekundär betrachtet wird. Diese Randbedingungen sächsischer KMU bildeten den Ausgangspunkt für die Forschungen im Rahmen des Projektes Innovationslabor (InnoLab-Pro). Ziel des Projektes ist die Etablierung einer Forschungs- und Reflexionsplattform zur interdisziplinären Erarbeitung von Prozessinnovationen in Produktion und Logistik.</p>
<p>Die erste Phase qualitativer und quantitativer Analysen des Projektes ist abgeschlossen. Hierbei haben die Wissenschaftler der Professuren Fabrikplanung und Fabrikbetrieb sowie Organisation und Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz die Innovations- und Wertschöpfungsprozesse bei den Projektpartnern mittels Expertenbefragung und Beobachtungen untersucht und ausgewertet. Neben den Prozessen auf operativer Ebene war die Verankerung des Innovationsmanagements in die Unternehmensstrategie ein wesentliches Analysekriterium. Ergänzt wurden diese qualitativen Analysen durch eine quantitative Erhebung zum Innovationsmanagement in sächsischen Industrieunternehmen. So haben die TU-Forscher von Januar bis Juni 2009 in einer fragebogenbasierten Studie insgesamt 67 Mitarbeiter und Führungskräfte aus 48 sächsischen KMU befragt. Themen der Untersuchung waren Strukturen, Methoden und Kultur des Innovationsmanagements, das Innovationsverständnis sowie die Ausprägung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen. Als wesentliche Stärken der Unternehmen in Bezug auf Innovationsprojekte wurden hierbei Flexibilität, eine schnelle Entscheidungsfindung sowie das Know-how und die Kreativität der vorhandenen Mitarbeiter identifiziert. Demgegenüber bilden mangelnde finanzielle und personelle Ressourcen sowie Defizite in der Projektumsetzung wesentliche Herausforderungen bei Innovationsprojekten.</p>
<p>Aus den Ergebnissen der Analysephase leiten sich Anforderungen an das Innovationslabor als Austausch-, Lern- und Reflexionsplattform ab. Sie bilden den Ausgangspunkt für die gegenwärtige Phase der Konzeption von Lösungen des Innovationslabors. In diesem Zusammenhang wurden erste Ansätze zur Weiterentwicklung des Planungswerkzeuges visTable entwickelt. Das Planungstool visTable dient dem Innovationslabor zur partizipativen Planung von Fabriklayouts. Mit der geplanten Erweiterung des visTable sollen zukünftig auch Informationsflüsse im Fabriklayout darstellbar und bewertbar sein. So liefert die Gestaltung optimaler Informations- und Kommunikationsbeziehungen einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung eines innovationsfreundlichen Arbeitsumfeldes. Des Weiteren wurden aufbauend auf den Analyseergebnissen Ansätze zur Entwicklung eines Methodenbaukastens entwickelt, mit dem die Werkzeuge und Methoden des Innovationslabors strukturiert werden. Aus diesem Baukasten sollen entsprechend den Anforderungen eines konkreten Innovationsprojektes und dessen Phasen geeignete Methoden zur Projektbearbeitung gewählt werden können. Der Fokus liegt hierbei auf der Auswahl von Methoden, die einen hohen Interaktionsgrad zwischen Mitarbeitern eines Unternehmens und Wissenschaftlern gewährleisten und somit eine partizipative Reflexion und Lösungskonzeption ermöglichen. So können beispielsweise regelmäßige Unternehmertreffen einen Austausch zu Problemstellungen und best-practice aus der Praxis bieten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist für Februar 2010 ein erstes Treffen der Partnerunternehmen des Innovationslabors geplant, bei dem sich die Unternehmen über Erfahrungen und Lösungsansätze unter anderem zum Thema &#8220;Einführung neuer Technologien im Bereich Logistik&#8221; austauschen.</p>
<p>Auswirkungen einer Innovation auf die bestehenden Prozesse im Unternehmen sollen im Rahmen des Projektes analysiert und hinsichtlich einer erfolgreichen Einführung im Unternehmen beurteilt werden &#8211; unter anderem durch Tests in der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb.</p>
<p>Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs &#8220;Wirtschaft trifft Wissenschaft&#8221; vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für zwei Jahre gefördert. Seit Oktober 2009 ist das Bundesministerium des Inneren zuständig. Projektstart war der 1. September 2008. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich. (TU Chemnitz)</p>
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