Verhandlungswettbewerb Battle of Universities Endrunde
Bei Verhandlungen behaupten sich Studierende an staatlichen Universitäten im Schnitt über 20% besser als ihre Kommilitonen, die an privaten Universitäten ausgebildet werden. Dies deuten zumindest die Ergebnisse aus den Vorrunden des Battle of Universities, dem bundesweiten Verhandlungswettbewerb der Universitäten Hohenheim und Tübingen, an. An den Vorrunden hatten 102 Zweier-Teams von 33 Hochschulen teilgenommen, darunter 18 Teams von 6 Privathochschulen. Wer Deutschlands Verhandlungs-Champion wird und welche Universität den Battle-Pokal erhält, klärt das Live-Finale am 8. Juli auf Schloss Hohenheim. Organisiert wird der Battle von den Lehrstühlen für Marketing der Universitäten Hohenheim und Tübingen. Das Finale ist presseöffentlich, Medienvertreter als Beobachter willkommen.
“Keine Nerven zeigen” heißt es beim Finale des Battle of Universities an der Universität Hohenheim. Denn allein schon die Kulisse ist imposant: Empfang und Teile der Verhandlungen finden unter Kristall-Lüstern im stuckverzierten Barockschloss Hohenheim statt. Dabei sehen sich die zehn besten Teams der Republik zum ersten Mal auch Angesicht zu Angesicht: Die Vorrunden fanden online und über eine Woche verteilt statt.
Organisiert wird der Battle of Universities von den Lehrstühlen für Marketing der Universitäten Hohenheim und Tübingen. Qualifizieren konnten sich Studierende aller Fachrichtungen aus ganz Deutschland.
Die Motivation der Veranstalter: “Verhandlungsgeschick gehört zu DEN Schlüsselqualifikationen im Beruf. Durch Vorlesungen allein kann man das aber nicht vermitteln”, begründet Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim. “Außerdem lassen sich in solchen Verhandlungswettbewerben ausgewählte wissenschaftliche Fragen der Verhandlungsforschung empirisch untersuchen, z. B. genderspezifische Effekte des Verhandlungsverhaltens”, erklärt Jun.-Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Tübingen.
Beim Finale treten die zehn Finalisten-Teams als fiktive Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen in zwei verschiedenen Ländermärkten auf. In zwei Verhandlungsrunden feilschen sie über den besten Geschäftsabschluss.
Siegerehrung ab 14:00 Uhr
Welches Team das Rennen macht und den Pokal an seine Hochschule holt, steht ab 14:00 Uhr fest. Im Rennen sind insgesamt 10 Teams der Universitäten Heidelberg, Hohenheim, Münster, Paderborn, Tübingen und der privaten Nordakademie Elmshorn – Hochschule der Wirtschaft.
Die besten Teams erhalten neben Pokalen und Urkunden auch attraktive Geldpreise. Zudem wird unter den drei besten ein Barstipendium der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Möglich wird die Auslobung des Wettbewerbs durch die finanzielle Unterstützung der Sponsoren EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft und der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Uni Hohenheim)
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