Wie fühlen sich ausländische Studierende an ihren Gast-Hochschulen?
Wie fühlen sich ausländische Studierende an ihren Gast-Hochschulen? Antwort auf diese und weitere Fragen gibt das „International Student Barometer“, das im Auftrag des Hochschulkonsortiums GATE-Germany erstellt wird. Bei dieser regelmäßig stattfindenden Umfrage werden ausländische Studierende in 16 Ländern auf fünf Kontinenten befragt zu ihren Beweggründen für die Studienortwahl, Erwartungen an den Hochschulstandort sowie den Ist-Stand der Studien- und Lebensbedingungen. Unter den 60.000 teilnehmenden Studierenden in Deutschland verlost GATE-Germany einen Geldpreis.
Die Gewinnerin der 1.000 Euro kommt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena: Naira Tulaeva aus Usbekistan studiert seit drei Semestern im Bachelorstudiengang Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. Das Renommee beider Fächer, ihr starker Praxisbezug und ihre Kombinationsmöglichkeit haben seinerzeit für Naira Tulaeva den Ausschlag dafür gegeben, sich für Jena als Studienort zu entscheiden. Sie hofft, nach Beendigung des Bachelorstudiums auch noch einen Masterabschluss in einem der Fächer an der Jenaer Universität erwerben zu können. Für die Finanzierung des weiteren Studiums komme ihr das Preisgeld genau recht und so freue sie sich über ihr Glück, so die Studentin.
Das Internationale Büro (IB) der Universität Jena hatte alle 1.360 internationalen Studierenden eingeladen, sich am „International Student Barometer“ zu beteiligen. Neben Naira Tulaeva nahmen 32 % teil, womit die Ergebnisse der Umfrage, die im Frühjahr 2010 veröffentlicht werden sollen, als repräsentativ angesehen werden können. „Das Internationale Büro erwartet die Resultate mit Spannung, auch um zu erfahren, wie sich das Studien- und das Lebensgefühl der Studierenden seit der letzten Umfrage vor fünf Jahren verändert haben“, sagt Britta Salheiser vom IB. Man erhoffe sich Hinweise darauf, wie das eigene umfangreiche Beratungs- und Betreuungsangebot von den Studierenden erlebt wird und wo es noch weiter verbessert werden könne, um sich im Wettbewerb mit anderen Hochschulen zu behaupten. (Uni Jena)
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